Merz ignoriert Reformappelle der Wirtschaft – und katzbuckelt vor Klingbeil

Merz ignoriert Reformappelle der Wirtschaft – und katzbuckelt vor Klingbeil

Deutschlands Schicksal ist besiegelt: Duo infernale Merz & Klingbeil (Foto:Imago)

Gestern Morgen fand im Kanzleramt wieder mal ein Geheimgipfel statt, bei dem Friedrich Merz sich mit den Chefs der vier großen Wirtschaftsverbände traf. Diese führten dem Kanzler offenbar schonungslos den desolaten Zustand der Wirtschaft vor Augen. Vor allem mahnten sie mehr Tempo bei Sozialreformen und Bürokratieabbau an. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden durch die völlig ausgeuferte Bürokratie in ihrer Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt und forderten, dass dem endlich abgeholfen wird – und zwar sofort. Peter Leibinger, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), rief Merz dazu auf, sich bei der EU stärker für deutsche Interessen einzusetzen, unter anderem, was die irren Umwelt-Auflagen betrifft. Steffen Kampeter und Rainer Dulger von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sprachen die stetig steigenden Krankenkassenbeiträge an. Peter Adrian von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) verlangte, die Regierung müsse endlich dafür sorgen, dass Planungen für große Projekte schneller vonstattengingen.

Laut „Bild“ sollen die Verbandschef diesmal außerordentlich deutliche Worte gegenüber dem Kanzler gefunden haben. Dieser habe während des Treffens mehrfach betont, wie sehr ihn die Heftigkeit der Kritik überrasche – allein das spricht schon Bände über die völlige Realitätsentkoppelung der Politblase und von Merz persönlich, der es seit Beginn seiner Amtszeit vorzieht, auf irgendwelchen Operettengipfeln den Weltstaatsmann zu spielen, anstatt sich um sein eigenes kollabierendes Land zu kümmern.

Die übliche Dampfplauderei

Dabei hatte Merz gerade erst auf dem Gipfel der Maschinenbauer hautnah die geballte Wut der Branche zu hören bekommen. Bertram Kawlath, der Präsident des Gastgeber-Verbandes VDMA, hatte ihm dort ins Gesicht gesagt, dass man „wütend und enttäuscht“ über seine Regierung sei, die „Furcht vor Reformen“ habe. Deren Zögern führe zum Verlust von Arbeitsplätzen, während die Politik „eine notwendige Reform nach der anderen verschiebt oder zerredet“. Genau das tat Merz dann auch wieder gestern gegenüber seinen Gästen, die er mit den üblichen Phrasen abspeiste: Er verstehe die Sorgen der Unternehmen, die Regierung könne aber nicht alles sofort umsetzen, sie sollten eben “durchhalten”. Bei der Kabinettsklausur Ende des Monats wolle er die schwierige Lage der deutschen Wirtschaft zum “wichtigen Thema” zu machen. „Es ist klar: Wir müssen schneller und besser werden. Viele Dinge bleiben zu lange liegen. Es sind mühsame Prozesse. Wir sind mit Volldampf dabei. Damit die Wirtschaft sieht, dass wir dran sind“, schwurbelte Merz anschließend vor der Unionsfraktion.

Natürlich handelt es sich bei alledem wieder um die übliche großspurige Dampfplauderei, die typisch für diesen historischen Rosstäuscher und Wählerbetrüger ist. Dabei steht ohnehin fest: Selbst wenn er oder die CDU zur Besinnung käme und auch nur zögerlichste Realreformen in Angriff zu nehmen bereit wäre, würde ihn die  SPD sogleich auch hier ausbremsen und vorführen – zumal er seine Fraktion in der gleichen Sitzung auch noch allen Ernstes aufforderte, auf kritische Äußerungen über SPD-Finanzminister Lars Klingbeil zu verzichten. Seine hasenfüßige Begründung: Dieser reagiere allzu „sensibel“ auf Widerworte. Mehr muss man über diesen peinlichen Kanzlerdarsteller nicht wissen.

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14 Kommentare

  1. Weshalb haben die führenden Köpfe der deutschen Industrie nicht bereits vor der Wahl am 23.02.2025 Tacheles geredet und kriechen erst jetzt aus ihren Mauselöchern hervor. Lebten sie in der Illusion, dass es der angeblich auf der Seite der Wirtschaft stehende Black-Rocker schon richten werde. Allerdings hätten sie allerspätestens bereits noch vor seiner Wahl zum Regierungschef erkennen müssen, dass er all seine Wahlversprechen in die Tonne getreten hat und somit jeder Wahrhaftigkeit entbehrt. Diese Wirtschaftsvertreter sind genauso blauäugig wie der Kanzler und glaubten wohl immer noch, dass aus der Ferne ein Lichtlein aufscheint und sich alles wieder nach dem Prinzip „Friede, Freude, Eierkuchen“ ganz automatisch wieder einrenken möge. Die heftige Kritik der Wirtschaftsvertreter hat ihn anscheinend bis tief ins Mark hinein getroffen. Damit hatte er nach der Appeasement-Haltung der Wirtschaftsbosse im Verlauf des Wahlkampfs nicht gerechnet, beweist aber auch nachdrücklich, dass er sich offenbar auf einer rosa Wolke weit weg im Universum eingerichtet zu haben scheint, um sich damit jedweder realistischen Beurteilung der mehr als prekären Lage zu entziehen. Dieser Kanzler ist schon unfassbar unfähig, das bereits zu Kentern angesetzte Schiff noch aus der Gefahrenzone in ruhigere Gewässer zu steuern und wäre wohl der erste Laureat eines neu zu verleihenden „Dampfplauderer-Preises“ in Gold mit Brillanten.

    1. Ich würde mal sagen, was haben diese Penner bei der Wahl von Merkel gedacht? Da glaube ich , das sie nicht einmal mehr 5 Minuten nachdenken konnten. Denn wenn eine Frau, welche SED Mitglied war und 40 Jahre lang eine sozialistische Erziehung genossen hat, konnte doch nie etwas von einer „Freien Marktwirtschaft“ verstehen! Da wurde schon der große Fehler begangen und zwar vom Wahlvolk und von den Wirtschaftsführern. Sie haben nicht erkannt, das Merkel den Untergang Deutschlands einleiten sollte. Heute haben wir in wichtigen politischen Positionen und selbst im Verfassungsgericht, sitzen wieder die alten STASI Kader! Und wohin die Reise geht, erkennt man an dem Kanzler Merz, denn der wird die Zerstörung vollenden!

  2. Bürokratie Abbau geht nicht. In den Büros sitzen vor allem Frauen. Die darf man nicht entlassen. Sonst gibt es Ärger mit den RotGrün lackierten. Da werden lieber produktive Männer in den Fabriken in die Arbeitslosigkeit geschickt und man wundert sich dann das es mit der Wirtschaft abwärts geht. Der Black Rock Kanzler hat ja von produktiver Tätigkeit keine Ahnung sondern kann nur Finanzen hin her verschieben. Also auch ein Ahnungsloser was ehrliche Wirtschaft betrifft.
    Gute N8 D.

    10
  3. Bundeskanzler Friedrich Merz demonstriert mit seiner Regierung Einigkeit auf dem Oktoberfest in München und wirft Kusshändchen in die Menge. 😍 😘 😗

  4. Wenn ich das Bild so betrachte, dann fällt
    mir nur ein:

    Fifi Platz!

    Der Sauerfritze lässt sich von Klingelbeutel
    an der Nase durch den Ring führen.

  5. 2 Heulsusen unter sich. Der Kanzler und der Vizekanzler weinen. Es ist Ausdruck dafür, wie weit dieser Drecksstaat gesunken ist. Man kann nur noch hämisch lachen und sich mit Schaudern abwenden, was der größte Teil des gehirngewaschenen Wahlvolkes einer einstmalige Industrienation und Exportweltmeister, sich für Knallbirnen mitsamst Anhang ins Parlament gewählt hat. Keiner brauch mir was von Wahlbetrug bei den Stimmenauszählungen erzählen. Es ist wirklich so. Man brauch sich nur umhören und umschauen, was für Idioten und Spinner hier rumlaufen. Genau solche Memmen und Heulsusen. Es wurde vor den Wahlen gewarnt, die SED zu wählen. Nein das ging ja gar nicht, weil die Bösen gewarnt haben. Das ist nun dabei herausgekommen. Scholz hat ja wenigstens noch dement gegrinst. Aber diese beiden Gestalten fangen ja gleich zu Heulen an. Das ist die neue Deutsche Härte, mit der man durchgreifen wollte. Was für armselige Würstchen. Nächstes Jahr Neuwahlen! Wollen wir wetten, das die noch hier lebenden Wahlbirnen sich wieder so einen Saustall zusammenwählen? Dann ebend eine 5 Parteien Koalition bildet. Ist doch eh schon egal wie viele Parteien der SED angehören werden.

  6. Nun ja! Der liebe Lars hat die Hand ganz tief im Anus von Fritze, den der Fritze will ja noch ein paar Tage Kanzler bleiben. Und dafür tut der Fritze doch wirklich alles, damit der Lars und seine Truppe bei Laune gehalten werden. Hoch die Tassen, bzw. die vollen Bierkrüge, die sich ein Normalverdiener nicht mehr leisten kann.

  7. Ich glaube nicht an Merz´ Unfähigkeit. Es ist der Auftrag dieser Regierung zu vollenden, was von Merkel begonnen und von der Ampelregierung weitergeführt wurde: die deutsche Wirtschaft zu zerstören. Die Umsetzung dieser Aufgabe hat Merz seinem Koalitionspartner überlassen, da alles, was die SPD aus parteipolitischer Überzeugung(!) vertritt, Deutschlands Sozialsysteme und Wirtschaft dem Exitus näherbringt und die deutsche Bevölkerung peu à peu den Plänen des WEF ausliefert. Merz kann sich derweil seinem Hobby, der internationalen Politik, widmen und dafür sorgen, daß Deutschlands Steuergelder sowie die fahrlässig aufgenommenen Kredite in sinnloser Aufrüstung verbrannt werden.

    Ich höre mir kein Interview oder sonstige Statements dieser Regierung mehr an, denn alle Versprechungen hinsichtlich einer Wende zum Besseren sind meiner Meinung nach Schall und Rauch und damit unerträglich.

  8. Eigentlich kann man seinen Wählern und den Rest der Menschen nicht besser demonstrieren, was die eigentlichen Ziele sind – Demontage, Indoktrination, Umerziehung zu willenlosen Gehorsam und Unterordnung beim geopolitischem Spiel um die Macht.

  9. Wenn auf die Warner 2015/16 gehört wurden wäre,wieviele DEUTSCHE wären von der Tödtlichen Kulturellen Bereicherung verschont geblieben,wieviele Firmen wären von Grünem Blödeleien in dem Keller verschont geblieben,wieviele Arbeitplätze wären nicht gegen Welt-trennt grün abgewickelt worden, Die Grünroten Spitzen Kräfte ziehen sich ja mit Politiker Pension gar bis ins Ausland zurück. Was wissen die,das noch nicht mal der Fritz laut denken darf,flüchtet er sich in Milliarden €_ Schulden,sind die überhaupt pro BRD geplant ?? Oder alles wieder für die WELTRETTUNG??? Kotz !!

  10. Ein Modell für EU: Die Sabotage der rumänischen Präsidentschaftswahlen
    „In mehreren europäischen Ländern prüfen die Behörden, ob sie dem Beispiel Rumäniens folgen können, wo es der Regierung im vergangenen Jahr – mit Unterstützung der Europäischen Kommission – gelungen ist, den Sieg eines EU-kritischen Kandidaten zu annullieren. Dies berichtet der französische Journalist Stéphane Luçon, Chefredakteur der rumänischen Ausgabe von Le Monde Diplomatique, unter Berufung auf Äußerungen des rumänischen Innenministers Catalin Predoiu.

    Westliche Geheimdienste studieren die annullierten Wahlen
    Im November des vergangenen Jahres kam es in Rumänien zu einer Sensation: Der unabhängige Newcomer Calin Georgescu, ein Kritiker sowohl der EU als auch des Krieges in der Ukraine, gewann die erste Runde der Präsidentschaftswahlen. Dies sorgte in westlichen Regierungskreisen für einen Schock. Rumänien gilt schließlich als Schlüsselstaat in der NATO-Strategie gegenüber Russland.

    Das rumänische Verfassungsgericht bestätigte zunächst das Ergebnis, zog seine Entscheidung aber wenige Tage später zurück. Georgescus Sieg sei auf „russische Einmischung“ zurückzuführen, insbesondere auf eine angeblich von Russland finanzierte TikTok-Kampagne. Die Behörden behaupteten, 25.000 TikTok-Accounts in Rumänien seien mit einem „ausländischen Staat“ verbunden. Belege blieben aus. Laut Luçon ist mittlerweile klar: Nicht Russland, sondern die Regierungspartei NLP (Nationale Liberale Partei) finanzierte heimlich die angebliche „russische Kampagne“ – um Georgescu in ein schlechtes Licht zu rücken.“
    https://www.unser-mitteleuropa.com/176973

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