Merz mit First Lady in Wimbledon – da konnte Zverev nur verlieren

Merz mit First Lady in Wimbledon – da konnte Zverev nur verlieren

Schmerzfrei: Merz mit Gattin in Wimbledon (Foto:Imago)

Die “Hingucker”-Inflation hat jetzt begonnen: Friedrich “Hannibal“ Merz verirrte sich nebst “First Lady” auf die Ehrentribüne in Wimbledon, um bei den Schönen und Reichen sein Stelldichein zu geben – während daheim in Deutschland die Lichter ausgehen. Merz hat es nun endlich geschafft: Nach Jahrzehnten zwischen Sauerland, Aufsichtsräten und politischer Warteschleife sitzt er endlich dort, wo er offenbar immer hinwollte: Nicht bloß im Kanzleramt, sondern mitten im internationalen Schaufenster (nein, damit ist nicht die am Wochenende im Netz viral gegangene iranische “Todesliste“ mit den als Häftlingsfotos dargestellten Konterfeis westlicher Politiker, auf auf der der deutsche Märchenkanzler ebenfalls zu finden ist).

Merz thronte in der Royal Box in Wimbledon wie ein argentinischer Großgrundbesitzer mit weißem Hut, dunkler Brille und die Hände bedeutungsschwer vor dem Gesicht gefaltet – und neben ihm der absolute Eyecatcher Charlotte von Merz, die an diesem Nachmittag ein wenig wie Deutschlands äußerst sparsame Antwort auf eine Camilla wirkte. Manchem wurde wohl erst nach längerem Hinsehen klar: Das ist ja gar nicht Hannibal Lecter auf Freigang, sondern der deutsche Bundeskanzler beim Tennisfinale!

Mondäne Eleganz unter weißen Hüten

Merz scheint die große Bühne zu genießen: Hier ein Gipfel, dort ein Fototermin – dann ein Platz nahe der britischen Königsfamilie und anschließend noch ein Besuch bei Alexander Zverev in der Kabine. Merz und seine Frau verfolgten das verlorene Finale tatsächlich aus der königlichen Loge, wenige Plätze von Prinz William und dessen Familie entfernt. Man kann einem Bundeskanzler selbstverständlich einen Sonntagnachmittag beim Tennis gönnen. Das Problem ist bloß der gigantische Kontrast zur Kulisse zu Hause.

Während nämlich Merz gerade in London unter weißen Hüten mondäne Eleganz probt, erleben viele Deutsche ihr Land im freien Fall: Unternehmen kämpfen, Investitionen fehlen, die Infrastruktur zerbröselt, und das Vertrauen in die politische Führung ist inzwischen tiefer gesunken als der Centre Court nach drei Tagen Dauerregen. In einer aktuellen Umfrage waren zuletzt 85 Prozent mit Merz‘ Arbeit unzufrieden; andere Erhebungen sahen seine Zustimmung sogar bei nur noch 10-12 Prozent. Gerade deshalb wirkt dieser Auftritt in Wimbledon so surreal und peinlich.

Bei Zverev hielt Merz Wort – alle anderen Versprechen bricht er

Der Kanzler als Jetsetter gestaltet seine unterirdische Kanzlerschaft als Dauerparty und “time of his life“, während die Deutschen den Preis für die Erfüllung seines Lebenstraums zahlen. Seine Großmannssucht lässt Merz jeden Verrat an Deutschland, jeden Schaden bereitwillig hinnehmen. Der erst im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählte völlig abgehobene Wählertäuscher inszeniert weltmännische Gelassenheit, während ein großer Teil des Publikums daheim noch darauf wartet, dass endlich jemand das Spiel übernimmt.

Er habe Zverev sein Wort gegeben, beim Erreichen des Finales vor Ort zu sein, sagt Merz. Dies war das erste Versprechen, das er gehalten hat. Die gegenüber den Deutschen gemachten Versprechen bricht er stattdessen gewohnheitsmäßig. Vielleicht hätte er wenigstens den weißen Hut im Schrank gelassen – denn in politisch stürmischen Zeiten sollte ein Kanzler nicht aussehen, als habe er bereits die Ehrenloge erreicht, während sein Land noch am Eingang nach einer gültigen Eintrittskarte sucht. Alexander Zverev verlor an diesem Sonntag das Finale. Deutschland hat mit diesem Bundeskanzler schon vorher verloren.

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12 Kommentare

  1. Zverev hat vor allen Dingen wegen seinem schwachen „Return-Spiel“ gegen Sinner verloren!
    Viele seiner „Returns“ landeten genau in der richtigen Höhe immer da wo Sinner stand und Der konnte sich dann bei Zverev „die Ecken aussuchen“! Das Problem hat Zverev schon seit ewigen Zeiten und es ist unverständlich, warum das Trainerteam das nicht abstellen kann!

  2. DAS war es, was Merz mit seiner Wahl zum Bundeskanzler anstrebte: Geld, Macht und auf internationalem Parkett glänzen. Sein Winken mit den Autoschlüsseln sagte mehr aus über ihn und seine Motive, Kanzler zu werden, als es jeder noch so lange Artikel gekonnt hätte. Mir war damals speiübel angesichts seiner primitiven Motive, die er damit offenlegte, die allerdings die Mehrzahl der gewählten Abgeordneten teilen dürfte. Du tust mir leid, Deutschland!

  3. Warum kommt mir bei diesem Bild der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR in den Sinn?
    Vielleicht wegen der Ähnlichkeit?

  4. Zverev hätte es sich verbieten sollen, dass dieser Pinocchio auf der Tribüne sitzt.
    Sollten heute Abend Macron und Sanchez dem Halbfinale beiwohnen, sitzen die gleichen Verlierer- und Volksbetrügertypen wie Merz auf der Tribüne, aber eine Mannschaft wird trotzdem als Sieger vom Platz gehen.

    Übrigens: Meloni hatte es nicht nötig, sich im Glanze der Royals in Wimbledon zu prostituieren

  5. Ja, der Auftritt von Fritze Merz in Wimbledon war zwar verständlich, doch auch irgendwie gekünstelt. Merz vertritt in den Augen vieler nicht mehr glaubwürdig unser Land.

  6. „Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar. Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen. Denn der Verräter tritt nicht als solcher in Escheinung: Er spricht in vertrauter Sprache, er hat ein vertrautes Gesicht, er benutzt vertraute Argumente, und er appelliert an die Gemeinheit, die tief verborgenen in den Herzen aller Menschen ruht. Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!“

    Cicero

  7. Tennis gehört wie Fußball komplett verboten….! Wie langweilig, immer auf einen Ball eindreschen. Selbst der unsportliche Ableger Badminton ( Federball darf man nicht mehr sagen, es steht auf dem Index ) ist keinen deut besser.

  8. Wäre ich an seiner Stelle, so hätte ich Merz aus der Kabine verwiesen.
    Was wollte er, einschleimen?
    Pfui !
    Er muss weg, so schnell als möglich!

    Schaut und hört, was der Typ wieder neues ./. Russland anzettelt !

    https://youtu.be/QHaQwHlU_rI

    Vermietertagebuch – Alexander Raue vom 14.07.2026

    „Super-Gau: Mit diesem neuen Projekt wird Deutschland SOFORT aktives Kriegsmitglied!

    Der Ukrainekrieg geht schon über 4 Jahre und jetzt ist es so weit. Deutschland will sich an einem neuen Projekt beteiligen, womit wir automatisch zur Kriegspartei werden. Und damit meine ich nicht die Taurus-Lieferung, sondern etwas viel Schlimmeres. Irgendjemand muss unseren wahnsinnigen Bundeskanzler sofort stoppen!“

    Was glaubt eigentlich ein Sauserländer, wer, was er ist und warum die Deutsche Wirtschaft mit der schlechtesten Politik seit 1949 zum sterben abgepfiffen wird und ein Krieg ./. Russland mit seinen Taten angezettelt wird?

    Habe da eine Vermutung, mit dem Kriegseintritt könnte der Ausnahmezustand für unser Land ausgerufen werden und die Wahlen in unserem Ostdeutschland und somit der zukünftige MP von der AfD verhindert wird ?

    Kriegsbesoffene Multidilettanten gehören absolut nicht in die
    Politik !

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