Merz‘ PR-Initiative „Made for Germany“: Die Geister-Milliarden des Kanzlers

Merz‘ PR-Initiative „Made for Germany“: Die Geister-Milliarden des Kanzlers

Wieder mal nichts als heiße Luft: Merz und Klingbeil am 21. Juli im Kanzleramt nach dem „Made for Germany-Investitionsgipfel“ mit Wirtschaftsbossen, die gute Miene zum längst verlorenen Spiel machen (Foto:Imago)

Es war eine reine Show- und Presseaktion, wie sie im Bilderbuch steht: Im Juli traf sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit den Spitzen der deutschen Wirtschaft und internationalen Investmentfirmen. Am Ende verkündete er vollmundig eine “Investitionsoffensive” über exakt 631 Milliarden Euro. Doch nun stellt sich  wenig überraschend – heraus: Die Zahl hält einer Überprüfung nicht stand. Von der Migrationswende bis hin zum Ende der staatlichen Förderung linker Strukturen hat Kanzler Merz so ziemlich alle Wahlversprechen im Rekordtempo gebrochen. Nun setzt er in Sachen Wählertäuschung nochmal neue Maßstäbe: Deutschland sei wieder “zurück”, erklärte Merz als Ergebnis „seiner“ Initiative „Made for Germany“. Über 60 deutsche Großkonzerne und etwas mehr als eine Handvoll internationaler Investmentfirmen waren zu einem Treffen geladen. Das Ergebnis der Beratungen soll besagtes Investitionspaket über 631 Milliarden Euro sein; die exakte, nicht gerundete Zahl suggeriert exakte Berechnungen und Planung.  Doch die Beteiligten wissen davon wenig bis gar nichts.

Misstrauisch sollte einen bereits der Umstand stimmen, dass der Gipfel nicht vom Kanzleramt oder der Bundesregierung organisiert wurde, sondern von einer externen Kommunikationsagentur – “Nachtigall, ick hör dir trapsen”, würde der Berliner sagen. Nun wollte der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Birghan genauer wissen, was sich hinter der beachtlichen Summe von über 600 Milliarden Euro an angeblichen Investitionen verbirgt: „In den letzten Wochen habe ich der Bundesregierung mehrere Anfragen gestellt: Zum genauen Umfang der Investitionen. Zu Investitionen, die hoffentlich mehr sind als bloße Absichtserklärungen, und die tatsächlich belastbar sind. Zu Investitionen in Forschung und Innovation. Die Antworten lauteten stets gleich: Der Bundesregierung liegen keine genaueren Informationen vor.

Politische Effekthascherei

Der Anfragesteller resümiert sarkastisch: “Wieder einmal: gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Wieder einmal: Unsere Regierungen haben einen mindestens kreativen Umgang mit der Wahrheit, um nicht Schlimmeres zu sagen.“ Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine aus Sicht des Regierungslagers gewiss unverdächtigere Quelle – die Wochenzeitung “Die Zeit”, die bei den Unternehmen selbst nachbohrte. Auch dort: Ratlosigkeit über die genaue Zusammensetzung. Siemens – eines der größten deutschen Industrieunternehmen – wolle immerhin etwa eine Milliarde Euro in Deutschland investieren. Schwer vorstellbar, wie man dann auf die abenteuerliche Summe von 600 Milliarden kommen will, wenn selbst die Big Player nur im Promillebereich mitmachen wollen. Bosch äußerte sich sogar nur ausweichend dahingehend, “längerfristig” planen zu wollen. Unternehmerische Nachhaltigkeit spielt hier offensichtlich eine größere Rolle als politische Effekthascherei.

Mehr zur Höhe der Investitionen könne angeblich, so die Regierung, die Beratungsfirma McKinsey sagen – aber auch dort herrscht vielsagendes Schweigen. Für Birghan ist daher klar: „Der Kanzler hat einfach wieder einmal nur heiße Luft in den Äther geblasen. Die Unternehmen nennen irgendwelche Zahlen, der Kanzler gibt sie als seine Errungenschaft aus. Fragt man beim Kanzleramt nach, wird man wieder an die Unternehmen verwiesen. Keine der breitbeinig verkündeten Zahlen ist neu! Keine der Zahlen ist belastbar! Der ganze bestellte Medienrummel ist nichts als heiße Luft. Deutschland sei zurück, verkündete Merz im Juli stolz – ja, tatsächlich: Deutschland ist genauso so schlecht regiert zurück wie unter den vorherigen Regierungen.“ Am Ende bleibt “Made for Germany” wohl eher ein großer Bluff; treffender wäre das Motto “Nothing for Germany”.

10 Kommentare

  1. do guck na: weiter so meine herren…
    Jeden Tag 10 Messerangriffe in Berlin Das ist nicht rechts – das ist die Realität

    VERÖFFENTLICHT AM 16. Sep. 2025
    Keine Kommentare

    Ein Gastbeitrag von Klaus Kelle

    Der Syrer war mit zwei Freunden unterwegs am Freitagabend im Zentrum von Berlin, in Mitte, in der Nähe des Humboldt-Forums. Urplötzlich wurden die drei Männer von einer Gruppe junger Afghanen attackiert, geschlagen und mit Messern angegriffen. Der 20-jährige Syrer erlitt einen Stich ins Herz und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Seine beiden Begleiter (22 und 23 Jahr alt) wurden leicht verletzt. Die Täter konnten entkommen, die Polizei hat ihre Präsenz verstärkt.

    Klar, der Bereich ist Berlins gute Stube, ein Magnet für Besucher aus aller Welt mit viel Historie und noch mehr Kultur. Da sind Schlagzeilen von täglicher Messergewalt nicht hilfreich für die Touristikbranche.

    „Der Anstieg von Gewalttaten mit dem Tatmittel Messer ist besorgniserregend, die Einzelfälle der jüngsten Vergangenheit machen einen fassungslos“, sagte SPD-Innensenatorin Iris Spranger jetzt, die – ebenso wie der ganze Senat nicht gewählt wurde, um fassungslos zu sein, sondern, um Berlin wieder sicherer zu machen. Genau das hatte der damalig CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner, heute Regierenden Bürgermeister, den Berlinern versprochen und damit die Wahl gewonnen.

  2. Der jetzige Filialleiter des Weltselbstbedienungsladens BRD mit seiner GROKO2 führt voll die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus weiter aus. Die Bestandentaste glüht in der Einbürgerungsbehörde und der Pass wird verschenkt an das neue Fachpersonal auf unserem Grund& Boden. Wie im Römischen Reich gibt es 100% heimische Namen damit Briefkasten und Klingelschild normal aussehen für die Öffentlichkeit aber in der Behausung die Kultur anders ist. Manch linksgewaschener Gutmensch oder das Arbeitskonsumsklavenschaf fangen an einen Ozean voller Tränen zu vergießen wenn die Ruhestörung eintritt durch trampeln, Geschreie oder lauter Musik was noch ganz harmlos ist. Manch einer macht dann den Ärger Luft in sozialen Netzwerken mit dem K-Wort oder auch bei Privattelefonaten was dann zwei Jahre als Vorratsdatei abgespeichert wird was später die Behörden bequem zurückverfolgen. Wenn die Staatsanwaltschaft Bock hat mit Medienecho eine rechte Terrorzelle zu sprengen dann tut sie das auch. Früh um 6 steht dann das SEK als Wecker vor der Türe oder am Bett. Systematisch wird dann nach Zufallsfunden wie Waffen, Drogen, Raubkopien oder Steuerhinterziehungen gesucht. PC und Handy werden beschlagnahmt um Kontakte zu ermitteln. Eine Meldung an den Arbeitgeber ist sicher wie das Amen in der Kirche wo prompt die Kündigung folgt auch wenn das Verfahren noch läuft. Beim Ersttäter können 2000-3000EU als Geldstrafe drinnen sein mit bis zu zwei Jahren Bewährung. Rund 2000EU können Anwalts mit Gerichtskosten betragen und ein Berufsverbot steht. Wenn der Richter schlecht gelaunt ist kann er auch bis zu einem Jahr schwedische Gardinen als Bonus verschenken. Hilfreiche Literatur ist der Rechtsratgeber für Dissidenten und Aktivisten. Beim Sturmzeichenversand, PC-Records oder Nordlandverlag ist die Bibel des Widerstandes erhältlich. GEBT DER SCHLAPPHUT-MAFIA KEINE CHANCE!!!

  3. Ja nun, wer dem Fritz auch nur 1 Wort glaubt, ist selber schuld. Da wird nix kommen, weil die Mrd. ganz woanders eingeplant sind. Aber siehe Wahlen in NRW : dem Wähler ist es schlichtweg HUPE, was der Fritz erzählt. Man lässt sich weiter verarschen während Fritz in seinem Zimmer sitzt und sich checkig lacht über die Blödheit der Deutschen. Aber jeder kriegt das, was er gewählt hat.

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  4. @Merz‘ PR-Initiative „Made for Germany“
    Erinnert sich noch jemand an Comical Ali ?
    Mir scheint, wir haben hier einen Comical Blackrock !

  5. Dieser Blackrock Heini lügt doch wenn er das Maul aufmacht! Nicht eines seiner Versprechen basieren auf Fakten, geschweige denn auf Wissen und Ergebnissen. Der größte Lügenkanzler aller Zeiten! Und die Wessis wählen seine Klatschpartei immer noch mit 35%. Völlig irre! Alle!

  6. Diese Kaste (gefühlt 85%) benimmt sich wie einst der Adel, borniert und ohne Volk. Endete immer sehr unschön. Sie fühlen sich dazu berufen und suhlen sich im falschen Ansehen und bürgerfinanziertem Wohlstand. Gesetzlich geregelte Vergütungen und eine Fastunantastbarkeit lassen sie selbstverliebt und ohne Verantwortungsbewusstsein die Sense, schwingend über Bürgergut und Unversehrtheit, zerstörend für die Zukunft täglich nieder sausen. Feudaler als die Habsburger, die Totengräber des Adels…..Zuerst muss ganz offensichtlich Hunger zurück kehren, damit die Leute es auch begreifen. Und der kommt sicher zurück.

    Ein Problem hat Merz immerhin bereits gelöst: Den Mangel an Fachkräften hat er reduziert. Allerding nur weil die deutsche Wirtschaft unter seiner Regierung noch weiter geschrumpft ist….Jetzt, wo die Industrie mit dem Rücken an der Wand steht, melden sich deren Führer. Vorher hatte man, wie Feiglinge, alles abgenickt was die Politik für Blödsinn kreierte. Leider wird der Niedergang weitergehen und so schnell nicht zu beheben sein. Man geht lieber unter, als das man Fehler zugibt. Das Schlimme an den Parteienen ist, dass es zuviele Mitglieder nur alles Abnicken, was die Parteiführungen der POLITNULLEN beschliessen. Im Volk gibt es noch zuviele hirnlose Menschen, die sich keine Gedanken machen.

  7. Wenn man sich die Wahlergebnisse anschaut, kann man die Show nicht verurteilen. Black Rock Chef hat doch noch 30% Zustimmung und man wählt brav die Nationale Front 2.0 weiter.