Migrations-NGO’s fordern die finale Selbstaufgabe Europas

Flüchtlingscamp an der Kanalküste bei Calais (Foto:Imago)

Anlässlich des Zusammentreffens von Vertretern Deutschlands, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande und der EU-Kommission in Calais, wo über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal beraten wird, blasen NGOs und Hilfsorganisationen aktuell wieder zum großen moralischen Generalangriff auf die angeblich migrationsfeindlichen, menschenverachtenden Europäer. Den Migrationslobbyisten kann es – und zwar an allen Außengrenzen und Brennpunkten der illegalen Zuwanderung gleichermaßen, von der Ägäis und dem südlichen Mittelmeer über Belarus bis hin zum Kanal – wieder einmal nicht schnell und massenhaft genug gehen, den Kontinent mit Armutsmigranten zu fluten, die als Brückenkopf einer sukzessiven Neusiedlung fungieren. Wie willkommen kam ihnen da der Tod von 27 auf der Überfahrt nach Großbritannien ertrunkenen Migranten diese Woche (26.000 gelang in diesem Jahr hingegen schon unbeschadet die Überfahrt).

Es ist immer dasselbe Spiel: Verzweifelte Menschen stürzen sich auf Nussschalen in die Fluten, begeben sich auf lebensgefährliche Wanderungen, liefern sich skrupellosen Menschenhändlern und Schleppern aus, gerade weil ihnen Fluchtorganisationen und Helfer die realistische Chance eröffnen, mit ihrem Unterfangen letztlich Erfolg zu haben. Wäre die Botschaft genau umgekehrt und es gingen von Europas Politikern die genau gegenteiligen aus Signale, dass nämlich ausnahmslos jeder, der diesen Weg der Zuwanderung wählt, konsequent zurückgewiesen wird und zudem jede Chance verwirkt, in Deutschland und Europa aufgenommen zu werden: Dann würde niemand mehr ertrinken oder sich und die eigene Familie der Lebensgefahr aussetzen. So verständlich die Fluchtmotive der betroffenen Hasardeure auch sind: Dies kann nie und nimmer die nachhaltige Lösung der Probleme darstellen.

Verheerende Signale

Man würde von einer verantwortungsbewussten EU-Realpolitik erwarten, dass sie endlich die verheerenden Signale abstellt, die durch Merkels Willkommenswahnsinn, durch die „Seenotrettung“ und durch die Evakuierung griechischer Insellager ausgesendet wurden, und zu einem robusten Außengrenzschutz zurückfindet.  Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Grenzschutzagentur Frontex, in Calais von NGO-Vertretern heftig attackiert, verteidigt und brüstet sich regelrecht damit, sie sei nicht flüchtlingsfeindlich. Statt zu bekennen, dass eben dies ihr Auftrag ist, wehrt sie sich sogar gegen den Vorwurf, Europa schotte sich gegen Asylsuchende ab, und rechnet den Anklägern der Fluchtaktivisten vor, wie sehr sie sich tatkräftig in Migrationsbeihilfe engagiert habe: So seien seit 2015 mehr als 840.000 Menschen unter der Zuständigkeit von EU-Frontex-Operationen gerettet und an die europäischen Küsten gebracht worden.

Gegenüber der „Welt am Sonntag“ teilte die Brüsseler Behörde zudem mit, im laufenden Jahr seien „mehr als 35.000 Menschen unter Frontex-Zuständigkeit gerettet worden, davon 45 Prozent im zentralen Mittelmeer, 40 Prozent auf der Atlantikroute über die Kanarischen Inseln, 13 Prozent auf der Westmittelmeerroute nach Spanien und zwei Prozent auf der Ostroute nach Griechenland”. Statt ein deutliches Zeichen zu setzen und den Schutz der EU vor illegaler Migration zu erhöhen, ist man hier also noch stolz darauf, der eigenen Mandatswahrnehmung ein fragwürdiges, doppelbödiges Humanitätsverständnis zugrunde zu legen.

Das alles reicht der Flüchtlingslobby natürlich nicht und wird es auch niemals – da ihr Ziel die obergrenzenfreie Totalflutung Europas bis hin zur völligen Entropie, zum Gleichgewichtszustand der völligen Durchmischung der Teilchenbewegung nach Brown ist, an die sich dann die durch höhere Geburtenrate automatisiert ablaufende Ausdünnung und Restverdrängung der ursprünglichen europäischen Bevölkerung anschließt. Dies ist (speziell hier bei uns gemäß dem Leitspruch „Nie wieder Deutschland”) das wahre, das einzige Ziel der globalsozialistischen Interessengruppen, die mit Erfolg Migration als Waffe einsetzen – ob sie in Form von „Seenotrettern“, der Kirche, linksgrünen Politikern, Milliardärsstiftungen oder dubiosen Think Tanks in Erscheinung treten. Um die Menschen geht es ihnen allen dabei in Wahrheit überhaupt nicht – denn das viel schrecklichere Los der vielen Milliarden in ihren Heimatländern, die sich nicht einmal die Schlepper für ihre Flucht leisten können, interessiert sie seit jeher einen Dreck. Ihre einzigen Ziele sind zu zwei Dritteln Bauchpinselung der eigenen moralischen Selbstgerechtigkeit, zu einem Drittel perfide gesellschaftspolitische Umgestaltungsabsichten.

Es geht nicht um Humanismus

Hier offenbart sich übrigens eine interessante Analogie zur Corona-Politik, die die „Bedingungen unseres künftigen Zusammenlebens” langfristig in einem ähnlichen Ausmaß „verändern” möchte, wie dies durch die arabisch-afrikanische Masseneinwanderung bereits der Fall ist (bei der „Pandemie“ dann freilich nicht durch ethnisch-demographische Prozesse, sondern durch einen antiliberalen, autoritären Systembruch) – und zwar interessanterweise ebenfalls unter dem Vorwand, Menschenleben zu schützen (vor Viren), während zugleich Millionen Hungertote weltweit keinen groß bekümmern. Die funktionalen Gutmenschen und Weltverbesserer verfolgen ihre Agenda durch einen beispiellosen Etikettenschwindel, indem sie uns mit unseren eigenen Waffen und hohen Rechtsgütern zu Triggerbegriffen erniedrigen, die für ihr Gegenteil stehen: Wirtschaftsflüchtlinge sind „Asylbewerber”, Dschihadisten und Vergewaltiger laufen unter „Schutzsuchenden” mit, wehrhafte junge Männer sind die „Schwächsten der Schwachen”, und Menschen, die 10-20.000 Dollar Schleppergeld bezahlen können, verkörpern das Elend der Dritten Welt. Für sie alle soll Europa die Schleusen öffnen.

Eine der Nichregierungsorganisationen brachte es in Calais dann auf den Punkt: François Guennoc, Vorsitzender der französischen Organisation „L‘Auberge des migrants”, erklärte gegenüber AFP, sowohl die EU als auch Großbritannien müssten „mehr Einwanderung zulassen”. Damit würde man auch den Schleppern das Handwerk legen, denn: „Wenn es legale Wege nach Großbritannien gäbe, gäbe es keine Menschenschmuggler.“ So simpel und bestechend ist sie, die Logik der institutionalisierten Fluchthelfer und Migrationslobbyisten: Werden Verbote beseitigt, dann gibt es auch keinen mehr, der sie missachtet. Ohne Gesetze keinen Gesetzesbruch. Wer seine Haustür ausbaut und eine „Jeder Willkommen!”-Matte vor den Eingang legt, hat keine Probleme mehr mit Einbruchdiebstahl. Dies sind die schnellsten Wege, Kriminalität zu senken oder abzuschaffen: Anomie und Anarchie.

In einem ganz ähnlichen Sinne hatte Angela Merkel einst ihre verräterische Formel „Aus Illegalität Legalität machen” geprägt, nachdem sie im Zuge der von ihr entfesselten Masseneinwanderung  2015 hatte feststellen müssen, dass sich ihre großzügige Beugung – besser: Suspendierung – europäischen und deutschen Rechts doch nicht so gut als Dauerlösung zur Umsetzung der eigenen Migrationsagenda eignete, weil sie den störenden Protest jener auf den Plan rief, die sich um Rechtsstaat und Verfassung sorgten. Ihr flexibles Umspringen mit Normen, Legalitätsprinzip und Gewaltenteilung sollte dann vier Jahre später, bei Corona, abermals „prachtvolle” Blüten treiben.

2 Kommentare

  1. Tja, wenn Drogen, Klauen und die Herstellung von Leichen legal wäre, müssten keine Drogenhändler, keine Diebe und keine Mörder mehr verfolgt und bestraft werden.

    Aber keine Sorge, die GRÜNEN werden dafür andere Verbote erfinden, damit der Fortschritt nicht erlahmt und Innovationen nicht ausbleiben.

    „Verbote bedeuten oft Fortschritt.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) in der taz am 11.09.2021

    „Jedes Verbot ist auch ein Innovationstreiber.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) am 12.09.2021

    • Aber keine Sorge, die GRÜNEN werden dafür andere Verbote erfinden, damit der Fortschritt nicht erlahmt und Innovationen nicht ausbleiben.

      Erst mal werden die Grünen, soweit es ihnen möglich sein wird, SÄMTLICHE Verbote abschaffen, die der Tradierung eines WEISSEN DEUTSCHEN VOLKES dientlich wären. Und dafür … werden sie eben geliebt und gewählt … von ihren letztlichen Opfern!

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