Mit Antidepressiva gegen die Corona-Psychose?

Gut drauf trotz Covid (Symbolbild:Collage)

Der nächste interessante Off-Label-Use eines bereits existierenden Medikaments, das sich auch gegen Covid in seiner Frühphase eignen soll (einer Frühphase, die sich in den allermeisten Fällen – wie der gesamte Krankheitsverlauf – von einer Erkältung praktisch nicht unterscheiden lässt) drang gestern an die Öffentlichkeit: Diesmal kein Nasenspray oder Tropenfiebersenker, sondern ein Antidepressivum soll das hypothetische Zeug zum nächsten „Gamechanger“ haben. Der Wirkstoff Fluvoxamin aus der Stoffklasse der SSRI (Selective Serotonine Reuptake-Inhibitor, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) scheint bei Covid-19-Patienten das Hospitalisierungsrisiko zu senken, berichteten selbst alarmistische Medien gestern verwundert.

Hintergrund war eine im medizinischen Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte Studie, wonach Fluvoxamin bei Risikopatienten, bei denen Covid-19 in einem frühen Stadium diagnostiziert wurde, positiv angeschlagen habe. Auf die Idee der Erprobung des eigentlich zur Behandlung von Depressionen oder Zwangsstörungen gedachten Medikaments gegen Corona kamen die Forscher, weil sie seine entzündungshemmenden Eigenschaften testen wollten. Und siehe da: tatsächlich kann der Wirkstoff kann die Produktion bestimmter Entzündungsmolekülen hemmen, die durch eine Sars-CoV-2-Infektion ausgelöst werden kann, so eine Co-Autorin der Studie. Wie auch immer die Wirkung ist – selbst wenn sie optimal wäre und 100 Prozent Heilung verspräche, ist davon auszugehen, dass auch diese Alternative zur Impfung in der Versenkung verschwendet und die Impfkampagne unerbittlich weiterläuft – wie bei allen bisherigen konkurrierenden Konzepten.

Glückspillen für Pandemievolk?

Oder ist es diesmal vielleicht anders? Werden wir, anstatt zur Nadel, demnächst alle zum Pillenfressen vergattert? Soll hier vielleicht der Hauptanwendungszweck des Antidepressivums genutzt werden, „besser draufzukommen“, um damit weitere Zumutungen des endlosen Corona-Regimes – vielleicht bald schon wieder die nächsten Lockdowns – erträglicher zu können machen (vor allem, wenn sich die Impfung weiterhin als großer Rohrkrepierer mit im harmlosesten Fall enttäuschender Wirkbilanz erweist)? Zuerst die Legalisierung von Cannabis, dann die Anpreisung von Psychopharmaka und „Uppern“ – soll hier womöglich schleichend zum Huxley’schen Soma aus „Brave New World“ übergeleitet und allen Pandemie-Untertanen ein glückliches Kiffergrinsen in die Gesichter gezaubert werden, derweil der Staat ihre geistige und materielle Enteignung munter vorantreibt?

Möglicherweise bestand die studienermittelte Fluvoxamin-Wirkung aber auch einfach ganz einfach darin, dass die meisten Antidepressiva dieser Stoffklasse eben auch gegen Psychosen wirken – und weil es sich bei der Pandemie zum allergrößten Teil um eine solche handelt, öffnen die Glückspillen vielleicht dem einen oder anderen die Augen, indem sie irrationale Ängste und damit psychosomatische Krankmacher wegpusten. Wenn bei manchen Patienten Panik als mitverstärkender Super-Nocebo-Effekt entfällt, könnte allein dies die Genesung rapide beschleunigen; kein Hexenwerk also. Doch ganz egal ob kollektiver Dachschaden oder schwerer Realverlauf – immer gilt, frei nach Galen: Was heilt und hilft, hat seine unbedingte Daseinsberechtigung.

Grundsätzlich muss man inzwischen ja schon dankbar sein, wann immer der Mainstream überhaupt noch über Medikamente statt Impfstoffe gegen Covid berichtet; Medikamente, die bei einem in 99,6 Prozent aller Fälle symptomfreien oder glimpflichen Virus ohnehin von vornherein die viel sinnvollere „Therapie“ darstellten als die Massendurchimpfung der Gesamtpopulation durch Experimentalvakzine mit weitgehend unbekannten Folgen für das Immunsystem, bei einer zum übergroßen Teil weder gefährdeten noch betroffenen, kerngesunden und selbst im Infektionsfall symptomlosen Bevölkerung. Freilich hätten dann Pharmakonzerne über nie zuvor in der Medizingeschichte global erteilte staatliche Großaufträge mit astronomischen Milliardenmargen verzichten müssen (und Ugur Sahin wäre nicht alleine schon bis heute 14-facher Milliardär geworden).

Das Milliardengeschäft mit der Prävention

Denn eine Impfung, die selbst unter der Idealannahme, dass sie optimal wirken würde (was erweislich nicht der Fall ist) bei 100.000 durch sie Zwangsbeglückten bei allenfalls einer Handvoll überhaupt klinische Relevanz entfaltet, während der Rest nämlich problemlos durch natürliche Immunantwort mit dem Virus fertig würde, steht für einen monströsen Streuverlust – gleich einer Ladung von Millionen Schrotkugeln, in denen nur wenige ihr Ziel treffen, während der Rest fehlgeht oder Kollateralschäden anrichtet. Ein Medikament hingegen kommt nur bei realer Therapiebedürftigkeit zum Einsatz, womit der große Reibach a priori ausgeschlossen ist und der marktwirtschaftliche Anreiz das Nachsehen hat. Medikamente sind kein Massenmarkt, schon gar nicht bei einem alles in allem, in der überwiegenden Zahl aller Fälle harmlosen Virus – und schon gar nicht, wenn es sich bei ihnen um bereits zugelassene Präparate handelt. Da ist das Geschäft mit der „Prävention“ durch staatlich zwangsvertriebene Impfstoffe ungleich lukrativer.

Dieses simple unternehmerische Kalkül nicht als mögliche Erklärung für die ruchlose Impfkampagne anzunehmen – noch dazu bei einer Gesundheits- und Pharmaindustrie, die traditionell wie kaum eine andere Branchen für politischen Lobbyismus steht – und derartige kritische Hinterfragungen stattdessen ins Reich der Verschwörungstheorien zu rücken, zählt wohl zu den größten PR-Coups und Propaganda- bzw. Gehirnwäscheerfolgen in dieser „Pandemie“: Die Impfstoffhersteller als altruistische Wohltäter; Auftragsvolumina in elfstelligen Größenordnungen und Milliarden-Quartalserträge von staatlich hochgepamperten Ex-StartUps buchstäblich „an der Goldgrube“ (die im Vorjahr noch Verluste schrieben!) als motivisch unbedeutende Begleiterscheinung; veritable Impf-Abonnements mit wiederkehrenden Auffrischungen im mehrmonatigen Stakkato als Beweis der selbstlosen Fürsorge dieser Wohltäter der Menschheit; doch all dies nie und nimmer aus kommerziellem Antrieb? Dream on.

 

2 KOMMENTARE

  1. Nicht AD sind die Lösung sondern die langerwartete Reformierung des Gesundheitssystems. Denn das Pflegesystem und damit das Gesundheitssystem war schon vor Corona am Limit!!! Ich bin selbst aus diesem System. Es wurde nichts verbessert, alles wie gehbt. Dieselben Parteien,die uns wegsperrten, haben dieses System kaputt gespart! Es wird Zeit dieses zu verändern, anstatt auf ungeimpften herumzureiten. Erkennt endlich die wahren Verbrechen!!!
    Die Intensivmediziner sind erbärmlich, diesen Tanz so schön mitzutanzen statt auf die Barrikaden zu gehen. Sie ordnen sich lieber in den Faschismus ein statt die nötigen Reformen beim Namen zu nennen. Ein Versagen auf voller Linie!

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