Mit schwarzer Pädogogik gegen Weidel & Co.

Mit schwarzer Pädogogik gegen Weidel & Co.

Gegen Weidel, Meloni und andere “rechte” Frauen in der Politik ist Misogynie bei Linken akzeptiert und erwünscht (Symbolbild:Imago)

pfel und Birnen? Weidel und Maxwell? Die aus der Kultur- und Medienszene derzeit betriebene Vergleichsorgie ist leider keineswegs neu – und trotz aller Irrationalität durchaus wirksam. Wer sie in seiner Kindheit nicht erlebt hat, ist gut dran, aber der unfaire Vergleich gehörte zum festen Repertoire vieler Erziehungsberechtigter, gern wurden dazu verblichene Verwandte herangezogen, welche im Ruf standen, exzentrisch, egoistisch oder auf eine andere Art und Weise skurril gewesen zu sein.
Du bist wie meine Mutter!”, sagte meine Großmutter zu mir, wenn ich einmal widersprach oder etwas kaufte, was ihr nicht gefiel. “Herrisch und verschwenderisch!” Meine Urgroßmutter hatte sich zu einer Zeit, als das noch als außerordentlich skandalös galt, von ihrem Mann scheiden lassen, obwohl dieser eine gute “gesellschaftliche Position” innehatte. Auf diese verzichtete sie, weil er fremd ging, und schlug sich lieber allein durch. Das galt damals als egoistisch, aber irgendwann begriff ich, dass sie wohl einfach eine selbständige Frau war, die sich nicht vorführen ließ. Ein unerwünschtes Verhalten, welches ich mir keineswegs angewöhnen sollte, wäre es nach meiner Großmutter gegangen.

Freilich sind die Vergleiche, denen sich prominente Menschen ausgesetzt sehen, auch bei näherer Analyse weitaus weniger schmeichelhaft: Der Deutschlandfunk stellte Georgia Meloni und Alice Weidel in eine Reihe mit Ghislaine Maxwell und Beate Zschäpe, vorgeblich um aufzuzeigen, wie auch Frauen von “toxischer Männlichkeit” geprägt sein könnten. Da landen zwei konservative Politikerinnen mal eben in einem Topf mit der Organisatorin eines Pädophilenrings und einer verurteilten Terroristin. Die Frage, welche sich mir bei so etwas stets stellt, ist, ob die Redakteure so etwas tatsächlich glauben oder lediglich auf den maximalen Verleumdungseffekt setzen. Weder Alice Weidel noch Georgia Meloni haben jemals anderen Menschen im Sinne des Strafrechtes geschadet, die Journalisten hassen jedoch nicht nur ihre Politik, sondern greifen ihren Charakter und ihre Person als solche an.

Empfindlicher Schlag

Entweder leiden sie unter extremem Realitätsverlust und sehen sich – wie viele “Haltungsjournalisten” – als eine Art letztes Bollwerk gegen das “Böse”. Nun wirken weder Weidel noch Meloni auf rational denkende Menschen wie eine tödliche Bedrohung, also muss dem Leser suggeriert werden, dass diese Bedrohung irgendwo in ihrem Inneren schlummert und nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, um sich frei zu entfalten. Da ist sie wieder, die allwissende Kristallkugel der selbsternannten “Antifaschisten”, welche etwas als gegeben voraussetzt, über das man bestenfalls spekulieren kann. Die eigene Bosheit braucht Legitimation. Ebenfalls nur spekulieren kann man darüber, ob sich Weidel und Meloni bereits ein dickes Fell gegen derlei Anwürfe zugelegt haben. Wer zu absurden Vergleichen greift, verlässt sich nämlich auf eins: Die meisten Menschen sind im Berufs- und Alltagsleben darauf eingestimmt, Kritik zunächst einmal zu akzeptieren; “Kritikfähigkeit” gehört zu den erstrebenswerten sozialen Fähigkeiten.

Das macht es den boshaft Veranlagten mit negativer Empathie leicht, Unsicherheit zu streuen: Sie wissen meist genau, womit sie anderen einen empfindlichen Schlag versetzen können. Nicht, weil ihr Gegner die ihm angedichtete Schwäche tatsächlich besitzt, sondern weil er lediglich fürchtet, mit ihr behaftet zu sein. Er sieht sich ertappt, egal, wie dreist der Vergleich ausfällt. Der Verstand sagt einem in diesem Moment genau, was nicht stimmt, aber irgendwo im Bauchraum rumort es. Auch wenn es niemand zugibt, damit ihm nicht nachgesagt wird, er könne “die Wahrheit nicht vertragen”. So funktioniert Bloßstellung: Der Beschuldigte wird in eine Verteidigungsposition gedrängt, aus der er nicht herauskommt, ohne Federn zu lassen. Jede emotionale Regung wird zu seinen Ungunsten ausgelegt. Gerade Rassismusvorwürfe kleben an einem wie alter Kaugummi.

Nicht “weiblich” genug

Interessant ist aber auch das hier vertretene Rollenbild. Die “toxische Männlichkeit” wurde bekanntlich erfunden, um die Diskussion um bestimmte Nebenwirkungen unkontrollierter Einwanderung durch eine kollektive Schuldzuweisung an alle Männer wenig elegant zu umsegeln. Männer aus dem linken Spektrum vollführen seitdem regelmäßig öffentliche Ablassrituale, um sich von diesem Vorwurf zu reinigen oder zumindest den “Willen zur Besserung” zu zeigen. Vor allem die mitteleuropäischen Männer natürlich – denn in anderen Teilen der Welt wirkte ein solches Verhalten ungemein befremdlich. Frauen mit dem Etikett “toxisch männlich” stehen plötzlich in einer Reihe mit Vergewaltigern und prügelnden Ehepartnern. Auch wenn es boshafte Frauen in allen Zeitaltern und Epochen gab und gibt, verlegten sie ihre Tätigkeiten doch eher in andere Kriminalitätsfelder.

Hinter diesem Vorwurf steckt dann auch etwas ganz anderes, das gerade aus der links-progressiven Ecke sehr fragwürdig anmutet: Der Vorwurf, Frauen wie Weidel und Meloni verhielten sich nicht “weiblich” genug. Vor allem in der Migrationsfrage erwartet der Mainstream von weiblichen Politikern wohlwollende Unterstützung (“Deutschland wird sich ändern und ich freu‘ mich darauf!”), ein sprichwörtliches Anwerfen aller Herdplatten, um frisch eingetroffene Flüchtlinge mit einer warmen Mahlzeit willkommen zu heißen. Was nutzt es schon, wenn Weidel und Meloni sich für Frauenbelange einsetzen, indem sie die Schattenseiten der Einwanderung für den weiblichen Teil der Bevölkerung ins Spiel bringen, wenn diese Probleme so fleißig verdrängt werden?

Perfider Trick

Frauen in der Politik werden heute vom Mainstream nicht für Kompetenz gelobt, sondern für ihre Haltung, den Einsatz von Moral und “Unkonventionalität”, was in den letzten Jahren vor allem bei grünen Politikerinnen ein etwas infantiles, emotionales Auftreten bedeutete. Emilia Fester tanzte durch den Bundestag: Katrin Göring-Eckardt klingt meist, als stünde sie nicht am Rednerpult, sondern auf der Kanzel – und das trotz nie zu Ende gebrachten Theologiestudiums. Und Annalena Baerbock machte sich zuletzt nicht mit bahnbrechenden Ideen bei der UN einen Namen, sondern mit “Sex and the City”-Videos aus New York. Das alles sind Fähigkeiten, welche man westlichen Frauen auch schon vor der Einführung des Wahlrechts zugetraut hätte: Die Unterhaltung der Gäste und mehr oder minder charmantes Geplauder, die moderne Politikerin als höhere Tochter der Neuzeit. Wobei – boshaft gesagt – von den wohlerzogenen Fräulein des Biedermeier immerhin solide Fremdsprachenkenntnisse eingefordert wurden. Trotz ihres scheinbar harmlosen Auftretens müssen allerdings diese hochgelobten Politikerinnen faktisch gut gepanzerte Ellbogen besitzen, denn trotz vielerlei Quoten steht gerade in den höheren Rängen der Politik auch nur eine begrenzte Anzahl von gut dotierten Posten zur Verfügung.

Alles nur ein perfider Trick also, um Frauen in Wirklichkeit auf alte, lediglich frisch getünchte Rollenbilder festzulegen? Man kann nur hoffen, dass dies bei Weidel und Meloni nicht funktioniert. Denn bei solchen Fallen hilft nur eins: Eine glasklare Analyse, um sich gegen politisches Gaslighting innerlich zu wappnen.

9 Kommentare

  1. Nur ein Hinweis: Es gibt kaum noch wirkliche Journalisten, aber eine Vielzahl an Demagogen.

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  2. Beleidigungen und Diffamierungen sind die Ersatz-Argumente derer, die keine Argumente haben.
    😜

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    1. Immer mehr Bürger wachen auf und erkennen die Wahrheit:

      NUR Remigration bringt wieder Frieden in das muslimische Messer–shithole BRD
      Short

      Remigration ist das Modell der Zukunft Björn Höcke

  3. die linken Schlappermuschis haben doch nur Angst vor ein paar Frauen die intelligent und nicht dogmatisch verblödet sind , wie das Spitzwegkleinstbürgerliche Pack das heute das Land vernichtet.

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  4. @Nun wirken weder Weidel noch Meloni auf rational denkende Menschen wie eine tödliche Bedrohung
    das nicht – aber umso mehr auf Leute, die selbst lieber denken lassen und Leute, die gerne den Vordenker machen!
    Für diese beiden Gruppen sind Menschen wie Weidel des Teufels – denn sie stören dem einen die Bequemlichkeit und dem anderen seine Geschäfte !

  5. Schaut man sich die Bildungs-Verteilung bei Frauen in Abhängigkeit von ihrer politischen Orientierung an, so ist eindeutig festzustellen, dass die Bildung abnimmt, je weiter man nach links kommt. Beispiele haben wir in der deutschen Politikerkaste der letzten 20 Jahre zur Genüge gesehen (Grüne, Linke, SPD). Ausnahmen (Sarah Wagenknecht) bestätigen die Regel. Ausgesprochen ungebildete Frauen findet man in der Politik auf der rechten Seite eher nicht.

    Das liegt wohl auch daran, dass links nicht mit dem Verstand sondern mit der Emotion arbeitet, während „rechte“ Frauen sich einen klaren, nicht durch Emotionen vernebelten Blick auf die Wirklichkeit erhalten haben und sich mehr an Fakten und nicht so sehr an Gefühlen orientieren.

    Ich weiß, man findet bei google viele „Studien“, deren Ergebnis lautet, dass alle Konservativen wenig intelligent bis dumm sind, und die Progressiven, Linken alle hochintelligent. Diese Studien wurden jedoch – surprise, surprise, oft von linken Stiftungen in Auftrag gegeben. Etwas ausgewogenere Studien zu diesem Thema findet man in den USA. Dazu muss man allerdings Englisch lesen und verstehen können, was bei Lefties eher nicht so verbreitet ist.

  6. Ich frage mich immer, warum man den selbstgefälligen Journalisten der reichweiten Medien so sehr die gesellschaftlichen Debatten bestimmen lässt. „Man“ das sind nahezu alle, „Woke“ wie „Andersdenkende“. Solange „ihre“ Themen und v. a. ihr Spin den Widerhall erfahren, der ihnen ihr Lebensunterhalt sichert, also ihr Produkt Absatz findet, solange bleiben uns die aktuellen Verhältnisse erhalten.

  7. Es gibt ja auch Politiker, welche dem Michel jetzt weiß machen , das die Umstellung auf Kriegswirtschaft uns Wohlstand erbringen wird. Würde es aber dazu kommen, dann ist alles nur noch Schall und Rauch und Asche! Man schaue sich nur die Ukraine an denn da einen Wiederaufbau zu realisieren , ist ein Unding!

  8. Britanniens „erster schwuler Vater“ wegen Vergewaltigung und Menschenhandel in Haft
    Jahrelang wurde er von den Mainstream-Medien als Vorzeigefigur der modernen „Regenbogenfamilie“ und als Pionier der Leihmutterschaft gefeiert.

    Nun offenbart sich offenbar die hässliche Fratze hinter der bunten Fassade: Barrie Drewitt-Barlow (57), einer der bekanntesten Leihmutterschafts-Lobbyisten Großbritanniens, und sein „Ehemann“ Scott Hutchison (32) stehen wegen schwerster Sexualdelikte vor Gericht. Die Vorwürfe: Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung.
    https://report24.news/britanniens-erster-schwuler-vater-wegen-vergewaltigung-und-menschenhandel-in-haft/