Mittelalterlich: US-Pranger für Unternehmen, die Handel mit Russland betreiben

Am Pranger wegen Russland-„Kontaktschuld“ (Symbolbild:Shutterstock)

Ein Wirtschaftsprofessor der US-Eliteuniversität Yale hat sich in den vergangenen Monaten zu einer Art Neuauflage von Joseph McCarthy in Sachen „staatsgefährdender Ostkontakte“ gemausert: Er überwacht und dokumentiert akribisch, welche westlichen Firmen sich weiterhin trotz der Sanktionen – auch nur indirekt – im Handel mit Russland betätigen, und führt dementsprechend eine „Liste der Schande“, auf der aktuell schon über 1.200 Unternehmen verzeichnet sind, die dort in irgendeiner Form geschäftlich tätig sind. Auf dieser sind natürlich – kein Wunder angesichts in Jahrzehnten gewachsener Handelsbeziehungen – viele deutsche Unternehmen zu finden.

Was der Ökonom Jeffrey Sonnenfeld und sein 28(!)-köpfiges Team sich hier herausnehmen, unter – nach eigenen Angaben – Auswertung „öffentlicher und nicht-öffentlicher Quellen” (darunter etwa Informationen von „Whistleblowern”, U-Booten oder durch direkte Kontakte zu leitenden Mitarbeitern), hat es in sich: Hier kommen reine Verdachtsberichterstattung und ein unappetitliches Scherbengericht zum Tragen. Freimütig bekennt Sonnenfeld, eine „juristische Bewertung” nehme man gar nicht vor, vielmehr handele es sich, wie offen bekundet wird, um eine „moralische” Pranger-Liste. Mit dieser verfolgt der eifrige Pro-Ukraine-Streiter von Yale eine klare Absicht: Die betreffenden Firmen durch Boykotte in die Knie zu zwingen. So simpel ist das für den Wirtschaftstheoretiker Sonnenfeld: „Wenn Unternehmen Russland nicht boykottieren, boykottieren Sie die Unternehmen“, forderte er in der „New York Times”.

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Auch 241 deutsche Firmen am Pranger

Dem hält Gunther Schnabl, Experte für Wirtschaftspolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Leipzig, entgegen: „Wir leben in einem marktwirtschaftlichen System, in dem Unternehmen frei handeln. Manager können deshalb selbst entscheiden, ob der moralische Nachteil oder der wirtschaftliche Vorteil bei Russland-Geschäften für sie überwiegen.“ 241 deutsche Unternehmen finden sich auf der Liste in der schlechtesten Kategorie „F“ in Sonnenfelds willkürlichem Bewertungskataster. Dazu gehören etwa Firmen wie Fresenius, Globus oder Remondis. Globus erklärte kleinlaut: „In Russland fokussiert sich Globus derzeit nur noch auf das Kerngeschäft, die Grundversorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln.“ Die Einstufung in der Liste sehe man kritisch. Globus habe „frühzeitig entschieden, die Investitionen in die eigenen Lebensmittelmärkte vor Ort drastisch zu reduzieren und neue Expansionsprojekte in Russland vollständig zu stoppen. Das würde Grade D der Yale Liste entsprechen, die insofern nicht aktuell ist.“

Mit solchen Statements – vor allem der Übernahme der arbiträren Bewertungskriterien der Amerikaner – hüpft das Unternehmen leider nicht nur über das hingehaltene Stöckchen und erkennt die Methodik Sonnenfelds als wissenschaftlich gesetzten Maßstab an, sondern es bettelt auch noch geradezu um eine bessere Zensur und Heraufstufung auf dieser absurden Liste. Fresenius, das in Russland rund 100 Dialysezentren betreibt und Krankenhäuser mit Arzneimitteln beliefert, erklärte: „Menschenleben gegeneinander aufzurechnen, um bestimmte politische Regime zu schwächen, wäre unethisch.“ Ähnlich äußerte sich Siemens Healthineers: „Wir glauben, dass Sanktionen keine nachteiligen humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung haben sollten.“ Allerdings habe man sämtliche Geschäftsbeziehungen mit russischen Militärkrankenhäusern unterbrochen. Und Remondis begründet sein anhaltendes Engagement in Russland damit, dass man weiter für die Mitarbeiter in den Teilgesellschaften im russischen Saransk und in der weißrussischen Hauptstadt Minsk Verantwortung übernehme. Daher habe man sich entschieden, „unsere Leistungen für unsere Kunden und Auftraggeber auch weiterhin durchzuführen.

Unternehmen üben sich in absurder Reue

Andere Konzerne auf der Liste bestreiten, überhaupt noch in Russland aktiv zu sein. Der Werkstoffhersteller Covestro erklärte: „Covestro hat bereits im Frühjahr 2022 beschlossen, alle Geschäftsaktivitäten mit Russland und Belarus einzustellen und dies umgehend umgesetzt. In der Zwischenzeit haben wir zudem unser Vertriebsbüro mit rund 10 Mitarbeitenden in Russland geschlossen und unsere Tochtergesellschaft in Russland damit aufgelöst. Wir betreiben dort keine weiteren Büros oder Standorte. Alle Verbindungen zu Russland und Belarus wurden somit abgebrochen.“ Und der Technologiekonzern Heraeus gab an, alle Waren- und Finanzströme an den russischen Standort gestoppt zu haben und sich um eine Änderung des Yale-Eintrags zu bemühen. Auch hier wird wieder unreflektiert versucht, selbstangemaßten moralischen Scharfrichtern zu gefallen und Genüge zu tun, statt in die Gegenoffensive zu gehen und deren Legitimität (und Motive) in Frage zu stellen.

Denn wohlversorgte und unkündbare Elite-Professoren, die, wie Sonnenfeldt, zwar Wirtschaft lehren, aber noch nie den Nachweis angetreten haben, sich auch in der ökonomischen Praxis bewähren zu können und somit keine Ahnung von den Zwängen und Verpflichtungen von Unternehmern haben, spielen sich hier einmal mehr, bar jeder Legitimation, zu Wächtern über die Einhaltung von politischen Sanktionen auf – und wählen dabei faschistische Ausgrenzungs- und Erpressungsmethoden, die mit offenem Diskurs, freier Marktwirtschaft und Verbraucherautonomie nichts zu tun haben. Es ist nicht das vermeintlich legitime Motiv, sondern die Methode, die zu verdammen ist – ansonsten könnte man auch die „Deutsche, kauft nicht bei Juden!“-Kampagne der Nazis als prinzipiell zulässige Aktion betrachten, die damals eben nur im Dienst der Amoral und falschen Sache stand (was die Zeitgenossen allerdings ganz anders sahen).

Juristisch haltloses „Moral Bombing“

Am Verhalten der gelisteten Unternehmen und ihren Russland-Kontakten gibt es juristisch jedenfalls nichts zu beanstanden; außer einem Verstoß gegen Sonnenfelds „ethischer” Compliance-Willkür haben sie sich nichts zuschulden kommen lassen – und werden nun doch zum Leidtragenden des „Moral Bombings“ aus Connecticut. Schnabl erklärt dazu: „Im Gegensatz zu Staaten müssen Unternehmen in der Marktwirtschaft Gewinne machen, um zu überleben.“ Sein empfohlener Lösungsansatz kommt allerdings einer Flucht nach vorne gleich – und ist nicht minder fragwürdig: Er schlägt vor, sämtliche Russland-Geschäfte deutscher Unternehmen zu verbieten. „Für die wirtschaftlichen Schäden bei den Unternehmen müsste dann jedoch auch der Staat aufkommen.“ Gut gebrüllt, Löwe! Bloß: Der Staat selbst kommt für gar nichts auf,  sondern immer nur der Steuerzahler, der ihn finanziert. Am Ende blechen für diesen antirussischen Rigorismus also, wie derzeit schon beim Gas, die bereits mehr als gebeutelten und überlasteten Deutschen. Das unterschlägt Schnabl freilich.

Unabhängig von der Bewertung der autodestruktiven Sanktionspolitik ist es jedenfalls ein Skandal, dass sich unbescholtene Unternehmen vor einem Professor krümmen müssen, der sich als Moralrichter geriert und einen Online-Pranger einrichtet, auf dem eine virtuelle Hexenjagd mit voraufklärerischen, wenn nicht mittelalterlichen Methoden betrieben werden darf. Dies ist gerade Teil jenes Gebarens, mit dem sich insbesondere US-Universitäten (die nicht von ungefähr auch die Brutstätten der linksradikalen Woke-Ideologie sind, die die westliche Welt vergiftet) permanent hervortun. Über das „Wehret-den-Anfängen“-Stadium sind wir hier jedenfalls schon weit hinaus.

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13 Kommentare

  1. solche Feindeslisten werden von allen wertewestlichen Diktaturen geschaffen und erweitert – nicht nur für den Handel mit Russland, sondern auch ei Corona oder den Affenpocken oder den Barzahlern. Kurz – überall – wo sich noch Menschen dem totalitären Ansinnen des Globalistenregimes widersetzen.
    Es wird nur selten darüber geredet – die Datensammlungen der Spaziergänger werden überhaupt nicht erwähnt – die Abweichler innerhalb des gesetzlichen Rahmens der Antifa waren mal kurz ein Thema – haben aber die Finanzierung durch das Regime nicht beeinträchtigt.
    Maaslos Amadeu wurde schon lange nicht mehr erwähnt.
    Und wenn man bedenkt, daß der oberste Rotkittel und der Cum-EX bei den gleichnamigen Geschäfte Kumpels waren – die Kanzlei des einen hat dem Anderen die Geschäfte organisiert – dann wird so manches verständlich, was ohne diese Information sehr seltsam erscheint !
    Und wenn man bedenkt, bei welcher Art von Geschäften die obersten Vertreter Kumpels sind – Popcorn raus, es wird noch sehr unterhaltsam !

  2. Wenn die Chefs dieser Firmen auch nur einen Funken Selbstachtung hätten, würden Sie sich aus den USA zurückziehen und in Russland investieren. Dort würde man sie wahrscheinlich mit etwas Häme, aber jedenfalls offenen Armen (und einem riesigen Markt) empfangen, und sie hättren sich nicht nur von solch entwürdigendem Theater abgesetzt, sondern auch von einer verschlissenen Weltmacht, die heute schon aus den letzten Löchern pfeift.

    • Hallo astidhelble, wird schon gemacht, zwangsweise.

      Alle Euro, GB und US-Finanzdienstleister die DRs, ETFs oder sonstige Schuldverschreibungen/ Firmenanteile mit Bezug auf Russland haben, stellen gerade deren Verwaltung im gottgleichen freien Westen ein. Alle Finanz-Anteile russischer Firmen müssen laut russischer Verordnung in russische Papiere getauscht werden. Hier über die Finanzdienstleister oder ab Mitte August über die russische Staatsbank mit Lagerort und Verwaltung in Russland. Damit sitzen nun die großen Anleger wie BR, BNY und andere auf russisch kontrollierten „politisch unkorrekten Papieren“ und können diese nicht wie üblich, zur Verlustvermeidung mal schnell zu überhöhten Preisen an dumme Kleinanleger verhökern.

      Absehbar ist, dass bald das ganze Prozedere auch für den chinesischen Finanzsektor gilt, dann den indischen und so fort. Also mal russisch und chinesisch lernen, da dies die zukünftigen Sprachen auf dem internationalen Finanz-/ Unternehmenssektor werden. Alternativ kann sich jeder noch schnell mit Englisch einen Platz am Katzentisch der überbewerteten US-Europäischen Finanzwirtschaft erkämpfen.

      Ach so, wie sieht es eigentlich mit den Gewinnen in Russland aus? Großanleger wie BR, BNY haben ja sowieso eine eigene „Filiale“ in Moskau, da gehen jetzt eine Menge Rubel ein. Sobald das Handelsverbot in Russland gelockert wird, können diese Rubel natürlich nur in böse russische Unternehmen investiert werden. Für dich als Kleinanleger greift sich Clearstream die Rubel und hortet dank Sanktionspaket 176 die Erträge in Moskau wohl bis zum St.Nimmerleinstag. Also, du als kleiner Anteilseigner bekommst wohl erst mal nix!

      So wird trotz Sanktion 101 bis 364,5 noch gutes Geld in Russland verdient. Gearscht ist wie immer der kleine Anleger, der noch an das „Drei Säulen Modell“ der Altervorsorge und an die gottgleiche Gerechtigkeit unseres Gurkenkönig und seiner Königin glaubt.

      Dein E. Koslowski II

    • Wie wahr. USA ist seit längerer Zeit pleite und das erklärt auch warum sie immer wieder Kriege anzetteln, Verbrechen begehen und diese dann den entsprechenden Staaten in die Schuhe schieben und hetzen.
      Die Amis sind so verblödet, die wissen noch nicht einmal über ihre eigenen Bundesstaaten Bescheid, sitzen die meiste Zeit vor der Glotze und lassen sich berieseln. Ich habe immer wieder erlebt wie oberflächlich die Bevölkerung ist. Aber Dank Biden haben wir jetzt auch in Europa miese Zeiten durch unsere nie geänderten Verträge unserer Abhängigkeit nach dem Krieg. Dank auch an Merkel, die das geflissentlich übersehen ?? oder einfach nur ihren Vorstellungen entsprechend nicht angepackt hat. Da hätte sie Deutschland wirklich mal einen guten Dienst erwiesen und uns nicht nur runter gewirtschaftet. Eben nach ihren Wünschen.

  3. Das Gewäsch der Unternehmen, wie Globus, erinnert mich in bitterster Weise daran, wie man vor der SED der DDR Abbitte leisten musste, wenn man irgendetwas getan hatte, was nicht ins rechte Bild dieser faschistischen Partei passte.

    Dabei war es völlig egal, ob man Mitglied dieser faschistischen Partei war oder nicht. Sie nahm sich die führende Rolle heraus.

  4. Menschen entwickeln sich in Phasen. In Wikipedia Stichwort: Ich-Entwicklung. Nach der Pubertät folgt beispielsweise die Konformität. Dann bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert. Deshalb wird dabei kontinuierlich die Bezugsgruppe (Peer-Gruppe, in-group) und das Gegenstück, die out-group, bestimmt.
    Seit Jahrtausenden funktioniert jede Stammesfehde nach diesem Prinzip.

  5. Warum reagieren die überhaupt auf solche Denunzianten? Egal was, sofort kommt man mit Ausflüchten und Reuebekundungen, doch ändert tut sich nichts. Wer zum Abschuss freigegeben ist auf den stürzt sich dann die Lückenpresse und ihre Handlanger.

  6. Das bedeutet dann also, dass Herr Sonnenfeld auf seine jährliche, mehrstufige Gasturbine, in der Art we diejenige, die von Siemens nach Russland geliefert wird, verzichtet? Das wird Siemens sicher schlaflose Nächte bereiten.

  7. Deutschland: Was haben Merkel, Spahn, Barnett und der UN-Migrationspakt miteinander zu tun?
    https://www.konjunktion.info/2018/10/deutschland-was-haben-merkel-spahn-barnett-und-der-un-migrationspakt-miteinander-zu-tun/

    Die mittels des Migrationspaktes gewünschten Ströme erinnern an einen der vier Ströme eines gewissen Thomas P.M. Barnett.

    Die vier “Flows (Strömungen, Bewegungen)“ der Globalisierung

    Frieden und Ausgewogenheit auf der Welt kann nach Ansicht von Barnett dauerhaft nur durch die Globalisierung realisiert werden. Damit die Globalisierung “funktioniert” (fragt sich nur in welcher Hinsicht und für welchen Profiteur) müssen vier “Flows” vorhanden und gegeben sein.

    1. Ein ungehinderter Strom von Einwanderern (vgl. hierzu Balkanisierung, Flüchtlinge aus Afrika und Nahost), der von keinem Volk, keiner Regierung oder keiner Institution verhindert werden darf. (Hervorhebung nur für diesen aktuellen Artikel, http://www.konjunktion.info) Interessanterweise sieht Barnett für die EU eine Verzehnfachung der Zuwanderung vor.
    2. Ein ungehinderter Strom von Ressourcen (Erdöl, Erdgas, usw.), was wiederum den Bestrebungen der USA entspricht sich weltweit die Rohstoffe zu sichern (Naher Osten oder auch Russland unter Jelzin). Barnett spricht explizit bei diesem Punkt davon, dass sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten oder Völkern befinden dürfen, sondern vielmehr privatisiert und internationalisiert werden müssen. (vgl. hierzu auch die aktuelle Situation mit Russland, das Dank Putin den Ausverkauf der heimischen Rohstoffe an angloamerikanische Großkonzerne verhinderte und seitdem wieder auf der “Abschussliste des Westens” steht.)
    3. Ein ungehinderter Strom von Krediten und Investitionen nach Innen (zu den Staaten und den Menschen, also die klassische Schulden- und Zinsfalle) und ein ungehinderter Strom von Gewinnen nach Außen (vornehmlich wohl zu den USA und zu wenigen Einzelpersonen/-gruppierungen). Barnett sieht dabei den US-Dollar als elementaren Bestandteil dieses “Kreditkreislaufs” an und fordert, dass die Rohstoffe und Ressourcen per Kreditgewährung in US-Dollar gehandelt werden müssen, wobei den Staaten jedwede Steuerungmechanismen genommen werden müssen, damit die Erträge ungehindert (in Richtung der USA) fliessen können.
    4. Ein ungehindeter Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte in die regionalen Märkte (export of US–security services to regional markets), was letztlich gleichbedeutend damit ist, dass kein Staat und keine Regierung US-Militäreinsätze behindern, verurteilen oder ihnen mit Widerstand begegnen darf. Full Spectrum Dominance.

    Flüchtlingsströme als Mittel zur Gleichschaltung

    Barnett beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.

  8. Was kuemmerts den Mond, wen ihn ein Hund anbellt, koennte man antworten.
    Wenn der Beller nicht „Sonnenfeld“ hiesse, wuerde das kein Schwein interessieren.
    Der Dreisatz nach extrem links und bolshewokie,“Sonnenfeld, Yale, NYT,“ sagt schon alles.
    Im uebrigen haben sich von 193 Nationen, nur 23, offensichtlich selbstmoerderische l Nationen den Sanktionen gegen Russland angeschlossen.
    170 Nationen scheint der Ukri Krieg nicht zu interessieren, bzw. sie verzichten darauf sich deshalb ihre Wirtschaft zu zerstoeren. Vermutlich muessen dann die Daumenschrauben, wie der new green Deal, mit Clima Change Hoax angewandt, und angezogen werden.

    Der gute Professor, scheint es wie ueblich auf die Zerstoerung Deutschlands abgesehen zu haben, den der Morgentau Plan gilt noch immer. Er und seine 28 Mitarbeiter sollten sich mehr mit der Globalisierung internationaler Firmen beschaeftigen, der Schuss koennte leicht nach hinten losgehen. Doch soweit denken Elitisten in ihrem Ueberlegenheitsgefuehl nicht, bzw. eventuell kommt das fuer die Doppelpassler in Regierung, Senat, House, linken BS Medien und Ivory League Uni’s gerade recht.
    US steht sowieo auf derLwirtschaftlichen Abschussliste.

    Lesenswert:
    1. Referat von Jan H. Herstegge
    https://www.jhterstegge.de/downloads/globalisierungsfalle.pdf
    2. Buch von Hans-Peter Martin und Harald Schuhmann
    https://www.lovelybooks.de/autor/Hans–Peter-Martin-/Die-Globalisierungsfalle-144095130-w/

  9. Die Welt geht stürmischen Zeiten entgegen. Der Irak und Sri Lanka nur der Auftakt. Wie schon beim arabischen Frühling gilt, Revolutionen werden in erster Linie aufgrund ökonomischer Verwerfungen gestartet, politische Änderungen können dann folgen, weil man das alte System als ökonomisch gescheitert ansieht. Beim arabischen Frühling waren es die Nachwehen der weltweiten Rezession. Heute hat man es mit den Folgen der ökonomischen Krise aufgrund der Pandemie zu tun, verstärkt durch den russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Während in den Industrieländern grosszügigste Programme die ökonomischen Folgen für die Bevölkerung abfederten, sind die wirtschaftlichen und damit einhergehenden Verwüstungen in ärmeren Ländern viel grösser als alles, was man in der Rezession 2008 / 2009 sah. Die Folgen werden entsprechend umfangreicher sein.

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