Morsch an Haupt und Gliedern: Die Bundeswehr und ihr nächster fachfremder Verteidigungsminister

Boris Pistorius hat einen Augiasstall auszumisten – doch ob ausgerechnet er dafür der Richtige ist, muss sich noch zeigen (Foto:Imago)

Zwar wäre praktisch jede Alternative zur „Mutter aller Fehlbesetzungen“ Christine Lambrecht im Amt des Verteidigungsministeriums zu begrüßen gewesen – doch ob der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius jener große Wurf ist, als der ihn Scholz und die SPD feiern, muss sich erst noch herausstellen. Gut; er ist – zumindest biologisch – ein Mann und strahlt eine gewisse natürliche Autorität aus. Militärische Kompetenz ist ihm gleichwohl nicht nachzusagen und in seinen 10 Jahren als Innenminister von Niedersachsen hat er sich ebenfalls nicht als Modernisierer erwiesen (so herrscht bei der dortigen Polizei immer noch veralteter Analogfunk vor). Aber in dem maroden Laden, den Pistorius übernimmt, liegt soviel im Argen, dass an der Mammutaufgabe, ihn noch einmal auf Vordermann zu bringen, fast jeder scheitern muss – ob mit militärischem Dienstgrad oder ohne. Denn nicht nur materiell-organisatorisch, sondern vor allem auch was die innere Moral anbelangt, ist die Bundeswehr ein Trümmerhaufen.

Vergatterung“, “Stubenreinigung“, “Revierreinigung“, “Küchenbulle“, “Wachdienst“, “OVWA“, “Streife gehen“ – das sind Begriffe, die jeder ehemalige Wehrdienstleistende teils mit Weh(r)mut, teils mit Frustration oder gar Ekel, teils aber auch mit interessanten Erfahrungen verbindet. Für die Nichtgedienten unter uns: Früher war es üblich, dass die Soldaten (egal, ob sie Wehrdienst leisteten, zeitgebunden oder als Berufssoldat verpflichtet waren) erstens: ihre eigene Sicherheit in der Kaserne oder auf ihren Übungen organisierten, zweitens ihre Kasernen und Gemeinschaftsräume selbst sauber hielten und drittens – wenn auch meistens ungeliebt und oftmals zum Disziplinieren eingesetzt (“Nichteinhaltung des Zapfenstreiches“) – für die Verpflegung ihrer Kameraden sorgten.
Seit vielen Jahren – ganz besonders, während “Ungediente“ den Verteidigungsminister stellten (mit Pistorius, der Anfang der 1980er beim „Bund“ war, wird wenigstens diese Unsitte durchbrochen) – sind Dinge geschehen, die wir zumindest hinterfragen sollten.

Fragen über Fragen

Erstens: Noch Anfang der 2000er Jahre betrug die Zahl der einsatzfähigen Leopard-II-Kampfpanzer bei der Bundeswehr knapp 2.000. Kaum war “Mutti“ Merkel an den Hebeln der Macht, schmolz diese Zahl auf zwischenzeitlich 225, also knapp ein Zehntel des nur wenige Jahre vorher gestellten Bestandes. Es stellt sich die Frage, wohin die Gelder geflossen sind, die durch den Verkauf der ca. 1.800 einsatzfähigen Leopard-II-Panzer erzielt wurden.

Zweitens: Warum werden allein im Jahr 2020 430 Millionen Euronen in der Bundeswehr für externe Wachdienste ausgegeben, die die Bundeswehr – schon aus Übungsgründen – selbst leisten könnte und sollte? Wurden – und werden – diese externen Wachdienste und deren Mitarbeiter zudem eigentlich regelmäßig vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) auf “Herz und Nieren“ geprüft – und wenn ja, welche zusätzlichen Kosten wirft das auf?

Drittens: Die Kosten der Putzkolonnen, die durch deutsche Kasernen ziehen und nicht etwa die Soldaten entlasten (man achtet einfach mehr auf diese Dinge, wenn man selbst daran arbeitet!), sind ebenfalls eine Verschleuderung von Steuergeld, weil auch diese Leistungen von den Soldaten mit geringstem Aufwand natürlich selbst erbracht werden könnten und müssten. Warum zahlt der Steuerzahler also jährlich fast eine weitere Milliarde an externe Reinigungsunternehmen? (Zusätzliche Frage auch hier: Werden die Angestellten und Unternehmen regelmäßig vom MAD überwacht, und was kostet das wiederum den Steuerzahler zusätzlich?)

Sozialistisches Einhornparadies

Viertens: Statt dass sich die Soldaten selbst bekochen (und bei Verfehlungen, wie früher, meinetwegen mit Kartoffelschälen, Möhrenputzen und ähnlichem sinnvoll diszipliniert werden), und die für einen Ernstfall essentiellen Selbstversorgungsabläufe erlernen und durch die tägliche Übung blind beherrschen, so wie es in allen Armeen der Welt zur Grundausbildung gehört, werden in Deutschland mit enormen Aufwand externe „Caterer” mit der Komplettversorgung der Soldaten beauftragt. (Und auch hier wieder die Frage, Sie kennen sie schon: Hat der MAD alle Caterer und deren Mitarbeiter überprüft, und wenn ja, zu welchen Kosten?)

Wir müssen uns das einmal auf der Zunge zergehen lassen: JEDES Jahr bis heute – und das seitdem der Diamantenstern aus der Uckermarck angetreten ist, um unsere Republik in ein sozialistisches Einhornparadies mit Umstandsuniformen, Wickelstuben und genderkonformen Klobrillen zu verschandeln – werden 2 bis 4 Milliarden Euro aus dem Verteidigungshaushalt zum Fenster hinausgeworfen. Und die Bundeswehr wurde dadurch in keiner Weise auch nur irgendwie entlastet – sondern peu á peu mit jedem Tag etwas zahnloser gemacht. Verweichlichte Truppe, marodes Gerät, Landesverteidigung ist Nebensache

Kleiner Nachgedanke: Das statistische Mittel der Wehretatsverschleuderungen, die ich oben angedeutet habe, beträgt 3 Milliarden Euro pro Jahr. In den knapp 18 Jahren der beglückenden Segnungen durch den überbordenden Sozialismus sind zusammen also fast 60 Milliarden Euro zum Fenster hinausgeworfen worden – mehr als die Hälfte der Summe, die als “Sondervermögen“ im letzten Jahr zusätzlich zum Wehretat genehmigt wurde. Schmetterten die Truppen der Staatssicherheit in der DDR noch die Hymne “Wir sind wachsam“, wäre es passender für die Bundeswehr, wenn wir uns an den großartigen Willi Rose erinnerten und seinen in Marmor eingesungenen Monolithen zur Hymne des Bundesverteidigungsministeriums kürten: „Wir versaufen uns’rer Oma ihr klein Häuschen…

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36 Kommentare

  1. @MORSCH AN HAUPT UND GLIEDERN
    das kommt darauf an !
    Das Primärziel der bunten Wehr ist die eigene Bevölkerung – und da braucht es weder Panzer noch Kriegsschiffe noch Kampfflugzeuge oder Hubschrauber – sondern nur ein paar Transportfahrzeuge und Handwaffen – und natürlich die Breuer-Truppen, die dann auf Kommando auch abdrücken !
    Insofern ist die bunte Wehr schon ausreichend ausgerüstet – das jetzt in Form von „Waffenkäufen“ mit dem US-Müll noch Schutzgelder an die USA bezahlt werden, ist eben dem Besatzungsstatus geschuldet.
    Dazu natürlich die inzwischen vollständige Abhängigkeit von den USA und ihren Lieferungen von Energieträgern, sei es Öl, Gas oder Kohle – nach dem die Geschäftsverbindung zu Russland auf Jahrzehnte gekappt wurden, ist Deutschland von den USA abhängig – und die nützen ihre Macht über Geld, Verkehrswege und Rohstoffe zur Unterwerfung.
    Aber wie wir von dem dienenden Märchenonkel oder dem Cum-EX wissen, sind diese ja loyale Sklaven!

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    • Genau richtig!
      Wenn den U.S.-Amerikanern die Kampfflugzeuge ausgehen, mit denen die B61 getragen werden können, dann werden die Bomben an alles gehängt, was fliegen kann. Treffgenauigkeit ist dabei ja Nebensache.
      Insofern hätte es der Typhoon auch getan.

  2. Wenigstens ein Mann UND der hat Anfang der 80er gedient ! Das sind schon mal 100% mehr als die letzten drei Grazien vorzuweisen hatten !

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    • Also, wenn die Damen Null Ahnung hatten, dann ist es auf jeden Fall mathematisch falsch zu sagen, dass es bei Pistorius 100% mehr sind. Es sei denn, er hat auch Null Ahnung.

    • . . . . oder ist Jemand der Meinung die Drei hätten einen guten Job gemacht (2) ? Wenn ja, bitte um Erleuchtung !

    • Na, da erwarten Sie aber viel von dem deutschfeindlichen Piss-torius in dieser deutschfeindlichen Ampelregierung.

  3. Nächster Halt Bundeskanzler , wenn ihm nicht Habeck zuvor kommt . Es werden Koalitionen gebastelt die NIE gewählt wurden . Merz wird sich auch den Grünen unterordnen , da die CDU in einigen Dingen schon jetzt Grüner als die Grünen und alles andere als ein Opposition sind

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  4. Es gibt eine ganz einfache Antwort auf alle Fragen:
    „Deutschland verrecke“
    Das ist Auftrag und Ziel der deutschen Politik seit Jahrzehnten.

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  5. haben die Grünen denn keinen ehemaligen Soldaten?
    Wie soll ein Kaufmann o.ä. ein Militär leiten?
    Das kann nur aneben gehen!

  6. ZITAT: „Früher war es üblich, dass die Soldaten (egal, ob sie Wehrdienst leisteten, zeitgebunden oder als Berufssoldat verpflichtet waren) erstens: ihre eigene Sicherheit in der Kaserne oder auf ihren Übungen organisierten,…“

    Heute heißt es: Schützen Sie sich und andere und tragen Sie ihre Sklavenmaske sonst verlieren wir den Krieg gegen die Coronanazis.

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  7. Na dann wissen wir ja was uns erwartet. Das ist derjenige der nach den Silvesterkrawallen
    die offensichtliche Lüge in die Welt setzte es wären hauptsächlich Neonazis gewesen.

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  8. „Noch Anfang der 2000er Jahre betrug die Zahl der einsatzfähigen Leopard-II-Kampfpanzer bei der Bundeswehr knapp 2.000“

    Ähhh, nein. Die waren vorhanden, aber wenn mal mehr als 60% auch rollten, dann war das ein besonderer Tag. Den Rest hat jeder miterlebt, der damals dabei war, wie Genossen Scharping und Struck ihre „Transformation“ der BW zur „Armee im Einsatz“ (Anführungszeichen hier offizielle Benennung des Irrsinns) machten und all die Einheiten, Standorte, Waffensysteme, … „verschwanden“.

    „Zweitens: Warum werden allein im Jahr 2020 430 Millionen Euronen in der Bundeswehr für externe Wachdienste ausgegeben, die die Bundeswehr – schon aus Übungsgründen – selbst leisten könnte und sollte?“

    Zumindest vor 1,5 Jahrzehnten galt noch: Es gibt einen sogenannten Wachschlüssel. Der gibt vor wie viele Soldaten eine Liegenschaft haben muß, damit diese sich selber bewachen können. Wenn nicht genug da sind, dann ziviler Wachdienst. Das soll verhindern, daß Soldat X zu oft zur Wache muß (Arbeitsrecht + Verfügbarkeit für Ausbildungstätigkeiten).

    „Drittens: Die Kosten der Putzkolonnen“

    Läuft unter „Attraktivität als Arbeitgeber“. Die Buntewehr hat keine Wehrpflichtigen mehr, wer hingeht macht das aus eigenem Antrieb und wie jede Berufsarmee gehen zu wenige hin (nicht das dies vorher klar war und auch gesagt wurde, von jenen, die gegen eine Berufsarmee waren / sind). Daher bauen die Deppen ja sogar Kindergärten in die Kasernen. Alles unter „Attraktivität“ verbucht.

    Punkt 4.

    Keine Ahnung was Sie (Autor des Artikels) erlebt haben. Bei uns war es ausgeschlossen, daß Hinz und Kunz einfach so in die Küche geschickt werden, Hygieneauflagen und Untersuchungen verhindern dies und Kartoffeln kamen geschält an.

    Für das Kochen w waren die Küchenleute zuständig, meist Frauen als Zivilangestellte, unter der Leitung / Mitwirkung einiger Soldaten, die gemäß Stellenbesetzungsplan im Kriegsfall halt kochen sollten, draußen im Feld (der Feldküchentrupp). Stabsunteroffizier / Feldwebeldienstgrad als Chef(koch) von allen.

    Irgendwer hat sich wieder die Beförderung zum Oberst verdient (so der Spott für solchen Schwachsinn), weil er im Ministerium ausrechnete, daß es billiger ist Caterer liefern zu lassen und die Stellen in den Truppenküchen zu streichen. Das fing Mitte der 2000er an, wie weit es inzwischen verbreitet ist kann ich nicht sagen.

    Ansonsten noch zum Niedersachsen. Der wurde heute bei der GEZ so gefeiert, man hätte meinen können die SPD hat für den Vorleseautomaten der „Nachrichten“sendung den Text geschrieben. „Hat sich nie etwas zu schulden kommen lassen und war ja auch immer so erfolgreich bei allem was er machte“. Irgendwie mußte ich da an seine Corona-Hetze und den offen ausgelebten „Nazi“-Wahn denken. Tja, so sind die halt, total saubere Weste. Und weil es beim ZDF kam, ist es auch garantiert die Wahrheit.

    Zu ertragen z.B. hier, gleich erster Beitrag
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/230117-heute-sendung-12-uhr-100.html

    • @Marcus Junge: Ja, ich denke, dass wir zu verschiedenen Zeiten „gedient“ haben – während meiner „Grundi“ – gegen Ende der 80iger – wurde man, wenn man den Zapfenstreich nicht einhielt, zum „Kartoffelschälen“/“Möhrenputzen“/“Selleriewürfeln“ etc… eingeteilt. Zivile Angestellte gab es selten in den Küchen – meistens in den Uffz-und Offzheimen – zu meiner Zeit war das so, dass einsatzbereit gemeldete Panzer auch einsatzbereit waren oder in absehbarer Zeit wieder einsatzfähig selbstständig wiederhergestellt werden konnten. Für meinen Artkel habe ich die offiziellen Zahlen zugrunde gelegt. Offensichtlich waren diese schon, wenn man Ihnen Glauben schenken darf, damals gefälscht.

  9. Ich erinnere mich noch an den privaten Wachdienst, welcher nachts unsere Kaserne bewacht hat. Ein alter Mann mit Pistole, welcher Probleme hatte den Hügel in der Kaserne hoch zu kommen. Geschützt fühlten wir uns von dem nicht.

  10. „Boris Pistorius ist genau die richtige Person für die Bundeswehr in der Zeitenwende.“ – Olaf Scholz (SPD) am 17.01.2023

    Jap.

    Endlich führt die Bundeswehr jemand, für den Sicherheit kein Supergrundrecht mehr ist.

    „Sicherheit ist kein Supergrundrecht“ – Boris Pistorius (SPD) am 27.07.2016

    Das wäre ja auch noch schöner – am Ende glauben die Bürger noch, sie hätten ein Recht auf ein Leben in Freiheit und ohne Angst.

    „… denn Sicherheit bedeutet auch Freiheit.“ – Boris Pistorius (SPD) am 25.03.2019

    „Ohne Sicherheit regiert die Angst.“ – Boris Pistorius (SPD) in „Schwerpunkte einer starken sozialdemokratischen Innenpolitik“ am 01.06.2017

    An Angst sollte man sich sowieso gewöhnen, wenn durch Pistorius und SPD Polizeibehörden und Geheimdienste einmal so gute Partner werden wie im Dritten Reich.

    „Für die Bekämpfung der terroristischen Gefahren brauchen wir als Partner der Polizeibehörden gut aufgestellte und ausgestattete Nachrichtendienste des Bundes und der Länder.“ – Boris Pistorius (SPD) in „Schwerpunkte einer starken sozialdemokratischen Innenpolitik“ am 01.06.2017

    Aber treffsicher ist Pistorius immerhin, insbesondere wenn er Bürgern gezielt Sand in die Augen streut.

    „Die Kölner Silvesternacht war ein Einzelereignis. Die Sicherheitslage insgesamt in Deutschland ist eine der besten seit über 30 Jahren.“ – Boris Pistorius (SPD) am 02.09.2019

    Aber vor allem hat er die richtige Einstellung zur AfD.

    „Ich halte die AfD in weiten Teilen für rechtsextremistisch… Es braucht eine sehr sorgfältige Beobachtung der AfD.“ – Boris Pistorius (SPD) am 10.12.2022

    „Generell versucht die AfD das Gleiche, was die NSDAP Ende der 20er-Jahre auch gemacht hat: in die Sicherheitsorgane, in die Justiz vorzudringen. Das macht die AfD ganz gezielt und strategisch.“ – Boris Pistorius (SPD) am 10.12.2022

    • Sehr gut das Denken und die Einstellungen dieses Polit-Soldaten wieder gegeben. Hatte SPD-Boris nicht auch die Idee, ein spezielles Punktesystem für kriminelle Migranten einzuführen? Ungefähr so: Diebstahl 1 Punkt, Vergewaltigung 3 Punkte, Mord 5 Punkte. Natürlich sollte dann nach seinen Ideen irgendwann die Abschiebung drohen…
      Ja nee, ist schon klar.

  11. Je schlechter, je besser. Oder soll das noch ewig so weitergehen, das Hindämmern unter dieser Junta?
    Wäre nicht auszudenken, wenn eine BW wirklich imstande wäre, eine evtl. neuerliche Besatzung abzuwehren!
    Andere Lösungen gab es leider für DE noch nie.

  12. „Warum werden allein im Jahr 2020 430 Millionen Euronen in der Bundeswehr für externe Wachdienste ausgegeben,…?“ – Kenne einige Berufssoldaten (z.B. mein direkter Nachbar), darunter auch zwei Ausbilder. Laut deren Aussage ist man froh, dass viele Freiwillige wenigstens ihre eigenen Namen fehlerfrei schreiben können. Und solche Leute sollen eine Kaserne bewachen?
    „Die Kosten der Putzkolonnen….“ – Die meisten dürften noch nie einen Putzlappen in der Hand gehalten haben, da sie dafür ja immer Mami hatten. Würde man sie jetzt dazu nötigen, wäre der totale Zusammenbruch unvermeidlich.
    “ Statt dass sich die Soldaten selbst bekochen…“ – Nicht Ihr Ernst, oder? Schon mal von einem 20Jährigen „bekocht“ worden? Wollen Sie eine Meuterei provozieren? Davon abgesehen, hatte man schon immer ausgebildete Köche (auch Externe) in den Kantinen und Kombüsen. Ich lerne damals den Smutje der „Mölders“ kennen. Er hat später sein eigenes Restaurant eröffnet.

  13. Habe das nicht gewusst, dass es da einen separaten Reinigungsmittel- und Wachdienst gibt. Ich war 1981 im Ostdeutschland bei der NVA.
    Da war das alles unsere Pflicht und selbstverständlich.
    Wird ja immer seltsamer! Geldverschwendung!!!

    • Uns hätten die EK’s was gehustet von wegen Putzkolonne. Und der Spieß hätte nur
      laut gelacht, wenn wir einem Wachdienst verlangt hätten!

  14. Da gibt es doch sicher genügend ausgediente Zeitsoldaten oder pensionierte Berufssoldaten, die Bock drauf haben die Bundeswehr mal so richtig auf Vordermann zu bringen…

  15. CSU und Grüne sticheln jetzt gegen Scholz, weil er die Parität aufgegeben hat. Laut CSU, wäre es besser gewesen wenn Scholz wieder eine Quotenfrau zur Verteidigungsministerin ausgesucht hätte.
    Die CSU will jetzt wohl auch unter Söder und unter Merz die SPD links überholen..

  16. „die Inkompetenz ist der Maßstab der neuen Hampelkoalition“

    Als ob die Ministerien in der Merkel-Ära nur von kompetenten Leuten besetzt worden waren. Auf cicero gab J.Spahn vor kurzem ein Interview und behauptete dort allen ernstes, dass die 16 Jahre Merkel ein voller Erfolg wären und Deutschland in den 16 Jahren aufblühte.

    Zitat von Spahn „Vor allem waren 16 Jahre unter A. Merkel für die Deutschen eine Zeit, in der es ein hohes Verztrauen in die Politik gab“.
    Innerhalb von 10 Monaten hätte Scholz angeblich alles zerstört, Spahn zufolge.
    BILANZ DER ÄRA MERKEL (16 Jahre Merkel)
    https://www.conservo.blog/2020/03/05/bilanz-der-aera-merkel-aus-der-schweiz-gesehen/

    Spahn hat wohl vergessen, was Merkel in den 16 Jahren ihrer Kanzlerschaft sonst noch angerichtet hat:
    demokratische Wahlen rückgängig machen (Thüringen)

    -Ungelöste Eurokrise (bei der laut Umfragen 70% der Deutschen die Eurorettungspolitik von der Union geführten Regierung ablehnten)

    -Flüchtlingskrise (bis heute ungelöst, der Fachkräftemangel ist sogar noch viel verheerender geworden trotz der Masseneinanderung ab 2015)

    -die katastrophale Corona-Politik mit den völlig desaströsen Corona-Massnahmen. Die Corona-massenproteste gab es auch schon unter Merkel. Diese kritischen Stimmen und Proteste blieben unerhört, hier wurde viel Vertrauen von der Merkel-Regierung untergraben.
    (Spahn’s unrühmliche Rolle als Gesundheitsminister, in der er total versagte, bleibt unvergessen)

  17. Da sind wir wieder bei unserem damaligen Spruch: „Wenn die BUNDIS endlich alle da sind und aufsitzen wollen, sind wir versehentlich schon am Atlantik!“
    Dieses „Heer“ genannte Konstrukt war schon 1980 ein einziger Sauhaufen. Langhaarige oder bärtige Gammler ohne jede Haltung, Disziplin und Training.
    Das war in der NVA anders. Da war echt noch Schliff drin.

  18. Nachsatz: Übrigens haben die 18 Monate Grundwehrdienst keinem geschadet.
    Oftmals sind aus totalen Lutschern und Muttisöhnchen richtige Männer geworden.
    In Filmen wurde die NVA echt verhohnepipelt, aber so war es nie dort. Wer dort gedient hat, hat an innerer Festigkeit gewonnen und immer dazugelernt. Wir wollten da alle nicht hin, aber wenn man zurückdenkt, war es gut und sinnvoll. Man lernte dort viele Arschlöcher kennen (Die UaZ) und hassen, aber man lernte auch ganz tolle Kameraden kennen, auf die man sich im Ernstfall hätte verlassen können.
    Und wer zu allem zu blöde war, konnte wenigstens ordentlich sein Bett machen, den Spind in Ordnung halten und das Revier bohnern.
    Klar, keiner war gerne dort, während draußen die Ehefrau vom Nachbarn beglückt wurde, aber „nicht standfeste Beziehungen“ wurden anschließend beerdigt.
    Einige überlebende ukrainische Kämpfer werden sich später auch über die Kinderlein, der in Deutschland lebenden – ach so treuen – Frauen wundern. Diese werden so gar keine Lust haben, dem totgeglaubten, völlig mittellosen, zum Krüppel geschossenen Ehemann in die übriggebliebene und völlig zerstörte Heimat zu folgen.
    Das wird noch lustig hier.

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