Nach dem Gipfel von Alaska: Wir sind so klug als wie zuvor

Nach dem Gipfel von Alaska: Wir sind so klug als wie zuvor

Wladimir Putin: Profiteur mit rigider Agenda? (Symbolbild:Imago)

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Widerpart Wladimir Putin am vergangenen Freitag in Alaska hat wahrscheinlich nicht nur bei mir ein Gefühl von Ratlosigkeit hinterlassen. Öffentlich sichtbare Ergebnisse sind praktisch nicht vorhanden. Publizistische Beobachter, die sich im Vorfeld des Ereignisses mit ihren Prognosen bis zur Erwartung eines „Jalta 2.0“, also einer politischen Neuordnung Europas, steigerten, saugen sich jetzt verzweifelt Kommentare zu „Nicht-Nachrichten“ aus den Fingern. In der Realität kann man jedoch kaum mehr tun, als frei nach Goethes Faust festzustellen: „Wir sind so klug als wie zuvor.“ Dennoch soll hier eine Analyse der internationalen Politik versucht werden, die sich zwar wesentlich auf einen durch den Gipfel kaum veränderten Zustand „vor Alaska“ beziehen muss, aber dadurch hoffentlich nicht weniger interessant wird.

Ungeachtet seiner Ergebnislosigkeit bot das Treffen von Alaska in seinen äußeren Formen eine Symbolik, die durchaus einer Betrachtung wert ist: Ein brutaler Diktator, der seit fast dreieinhalb Jahren unschuldige Menschen in der Ukraine mit Luftangriffen, Massakern und gewaltigen Zerstörungen terrorisiert und zu diesem Zweck – selbst nach vorsichtigen Schätzungen – hunderttausende junge Menschen seines eigenen Volkes geopfert hat, wurde vom US-Präsidenten, den man früher gern als „Anführer der freien Welt“ bezeichnete, in allen Ehren und geradezu demonstrativ freundschaftlich empfangen. Selbst nachdem der Diktator Putin viel früher als geplant und unter Absage eines gemeinsamen Abendessens abgereist war – eigentlich ein großer diplomatischer Affront –, verkaufte US-Präsident Trump die ganze Aktion der Öffentlichkeit als einen Riesenerfolg. Oppositionelle im Westen übernehmen vielfach diese Sichtweise und vermuten hinter all dem – in Anlehnung an das längst verstummte Internet-Orakel „Q“ – einen genialen Plan, den außer Trump niemand verstehen kann. In der Realität dürfte es Putin hingegen sehr schwer gefallen sein, angesichts seines Gesprächspartners einen fast unvermeidlichen Gedanken nicht laut auszusprechen: „Oh mein Gott, wie blöd bist du!

Zuspitzung zum brutalen Massenkrieg in Europa?

Bei einer rationalen Analyse muss man sich hier allerdings trotzdem die Frage stellen, warum der US-Präsident eigentlich einem Großverbrecher solche Ehren erwies und ihn damit aus einer auch aus russischer Sicht äußerst unangenehmen internationalen Isolation herausholte. Zum Zwecke einer Antwort auf diese Frage muss zunächst eine Mainstream-Position verworfen werden, die immer noch jener vorgeblich berechenbaren und vernünftigen Außenpolitik der US-Präsidenten Barack Obama (2009-2017) und Joe Biden (2021-2025) nachtrauert. Beide erreichten nämlich mit ihrer Russlandpolitik und speziell ihrer Haltung zum Ukraine-Konflikt nichts außer einem bis heute andauernden brutalen Massenkrieg in Europa. Wir leben im 21. Jahrhundert eben nicht mehr in der Ära einer regelbasierten internationalen Politik, sondern im Zeitalter des Cäsarismus und Neo-Imperialismus. Donald Trump hat dies immerhin begriffen, und das muss man bei aller gebotenen Kritik würdigen. Trotzdem ist das keine hinreichende Erklärung für die fast schon als würdelos zu bezeichnende symbolische Kapitulation vor Putin, die Trump in Alaska vor den Augen der Weltöffentlichkeit vollzog.

Um dies zu verstehen, gestatte ich mir ein wenig Küchenpsychologie: Es gehört geradezu zum Wesen Donald Trumps, nicht nach den Regeln zu spielen. Da er damit bis jetzt zumindest innenpolitisch sehr erfolgreich war, kommt es zu einer Gut-Böse-Vertauschung wie bei den Hexen in Shakespeares Macbeth: „Fair is foul, and foul is fair.“ Der regeltreue Kontrahent wird als Schwächling verachtet, während der Bösewicht als gleichwertige und seelenverwandte Figur angesehen wird, mit der man einen „Deal“ schließen kann, also eine Vereinbarung zum beiderseitigen Vorteil, die allerdings in der Regel auf Kosten Dritter geht und somit nicht den Grundsätzen bürgerlichen Rechts entspricht. Die entscheidende Frage ist also, worin dieser Deal hier konkret bestehen könnte. Es müsste ja schließlich dabei auch für Trump und vor allem für das nationale Interesse der USA ein Vorteil entstehen, und dies ist offensichtlich nicht der Fall, wenn die Ukraine einfach zur Interessensphäre Putins erklärt und mitsamt ihrem Volk Russland zum Fraße hingeworfen wird. Es muss also irgendetwas existieren, was Putin Trump als Gegenleistung für seine russlandfreundliche Haltung anbieten kann.

Aus US-Sicht ist die NATO eine Gemeinschaft europäischer Schmarotzer

An dieser Stelle öffnet sich das bislang weitgehend auf den Ukraine-Krieg beschränkte Bild hin zur großen Weltpolitik. Schon zur Zeit Barack Obamas war in den USA von einem „Pivot to Asia“ („Schwenk nach Asien“) die Rede, mittels dessen der Schwerpunkt der US-Außenpolitik vom atlantischen in den pazifischen Raum verlagert werden sollte. Die NATO erschien aus der Sicht Washingtons schon damals nicht nur als weitgehend obsolet, sondern auch als eine Gemeinschaft europäischer Schmarotzer, die trotz hoher Volkseinkommen die USA für ihre eigene äußere Sicherheit sorgen ließen, ohne einen angemessenen Beitrag dazu zu leisten. Heute sprechen Donald Trump – und mehr noch sein Stellvertreter J.D. Vance – dies nicht nur offen aus, sondern handeln auch danach. Das Eigeninteresse der USA an einem freien Europa und einer selbstbestimmten Ukraine ist praktisch gleich null, wenn die Bindung an die viel beschworenen „westlichen Werte“ erst einmal einer nüchternen Interessenkalkulation gewichen ist. Die wahre Herausforderung für die USA des 21. Jahrhunderts ist der unaufhaltsame Aufstieg der Volksrepublik China zur militärischen, technologischen und demographischen Weltmacht.

Die Frage, ob dieser Konflikt, der sich jederzeit an der Taiwan-Frage gefährlich entzünden kann, wirklich mittelfristig militärisch ausgetragen werden muss, soll hier ausgeklammert werden. In jedem Fall wird es aber zwischen den USA und Festlandschina zu einer neuen Rivalität von globalen Supermächten kommen. In dieser Konstellation ist Europa für die USA kaum noch von Bedeutung und die Ukraine erst recht nicht. Russland ist es hingegen sehr wohl, allein schon aufgrund seines bis zum Pazifik und zur chinesischen Grenze reichenden Territoriums, aber auch wegen seiner Bodenschätze, die für die USA praktisch unverzichtbar wären, sollten etwa Seltene Erden irgendwann nicht mehr aus China eingeführt werden können. Eine Politik der Niederwerfung und Aufteilung Russlands, wie sie manche Phantasten in der zum Glück heute nicht mehr existierenden Biden-Administration wahrscheinlich wirklich angestrebt haben, wäre aber völlig unrealistisch und aufgrund der russischen Nuklearwaffen auch brandgefährlich. Donald Trump hat wohl erkannt, dass er sich die Reichtümer Russlands sehr viel einfacher und besser zu Nutze machen kann, wenn er Moskau in die Rolle eines Bündnispartners gegen China bringt.

Negative Begleiterscheinungen übertriebener Fixierungen

Darüber hinaus könnten die USA und Russland sehr erfolgreich in der Arktis zusammenarbeiten, die sich immer mehr zu einem zentralen Spielfeld der Weltpolitik des 21. Jahrhunderts entwickelt. Damit haben wir endlich eine Vorstellung davon entwickelt, worin jener Deal der USA mit Russland bestehen könnte, den Trump angesichts seines Verhaltens in Alaska anscheinend um jeden Preis erreichen will: Gegenseitiger Handel, gemeinsame Rohstoffausbeutung und vor allem ein „weißes“ Bündnis der beiden größten Staaten des globalen Nordens gegen die aufstrebende VR China. Um dies zu bekommen, müsste Trump Putin allerdings die Ukraine als Morgengabe überreichen. Wie schon erwähnt wurde, würde ein solcher Deal zwischen nicht regelkonformen Spielern zu Lasten Dritter geschlossen werden, und diese Dritten wären nicht nur die Ukrainer, sondern auch die Europäer in ihrer Gesamtheit. Zum Schluss dieser Analyse müssen also die Fragen beantwortet werden, welche Auswirkungen ein Bündnis zwischen Trump und Putin nicht zuletzt auf Deutschland haben könnte, und wie wir uns diesen – aller Voraussicht nach negativen – Folgen entziehen können.

Die Antwort auf die erste dieser Fragen ist relativ einfach: Ein militärischer Rückzug der USA aus Europa würde nicht nur die Ukraine, sondern angesichts seiner gegenwärtig nicht vorhandenen Verteidigungsfähigkeit auch Deutschland zum Bestandteil einer russischen Einflusssphäre machen. Dagegen hilft – und das ist schon ein wesentlicher Teil der Antwort auf die zweite Frage – nur die entschlossene Wiederherstellung eben jener Verteidigungsfähigkeit. An dieser Stelle möchte ich meine eigene Haltung näher erklären: Ich sehe keine Notwendigkeit dazu, aufgrund meiner grundsätzlich kritischen Position zum Zustand meines eigenen Landes entweder „Trumpist“, „Putinist“ oder gar beides gleichzeitig zu sein. Weder Trump noch Putin werden Demokratie und bürgerliche Freiheiten in der erschreckend repressiv gewordenen Bundesrepublik wiederherstellen, und sie werden auch keine Rückkehr der deutschen Politik zur Vernunft bewirken. Das müssen wir Deutschen schon selbst tun. Übertriebene Fixierungen auf Washington und Moskau führen nur zu den höchst unguten Begleiterscheinungen gegenwärtiger deutscher Politik: Während der polit-mediale Mainstream geradezu hündisch um eine Fortsetzung jenes Vasallentums zu den USA winselt, das mit der Sprengung der Ostsee-Pipelines im September 2022 ihren bisherigen Tiefpunkt erreichte, betteln sogenannte Systemoppositionelle wie Jürgen Elsässer („Compact“) in ihrem gegen den Westen insgesamt gerichteten Selbsthass um eine neuerliche Besetzung Deutschlands durch Russland, die unser Land in den Zustand der DDR zurückwerfen würde.

Echtes nationales Selbstbewusstsein gefragt

An die Stelle dieser Irrwege muss endlich echtes nationales Selbstbewusstsein treten. Wem hier aus durchaus verständlichen Gründen zu viel Deutschnationalismus im Spiel ist, der kann diese Einstellung – in Anlehnung an den ehemaligen französischen Präsidenten und Begründer des heutigen Frankreichs, Charles de Gaulle (1890-1970) – auch als „gaullistisch“ bezeichnen. Deutsches und französisches Interesse widersprechen sich hierbei nicht, sondern würden sich in vorzüglicher Weise ergänzen und könnten mühelos mit den Zielsetzungen zahlreicher weiterer europäischer Staaten in Einklang gebracht werden. An die Stelle einer zum Synonym für Unfreiheit und Bürokratie gewordenen EU würde jenes „Europa der Vaterländer“ treten, das eben jener Charles de Gaulle schon zu seinen Lebzeiten anstrebte. Diese Ideen sind aus meiner Sicht alles andere als unrealistisch. Schon ein „Dreibund“ aus Deutschland, Frankreich und Polen hätte mehr Einwohner und eine viel größere Wirtschaftsleistung als Russland und sogar eigene Nuklearwaffen. Er wäre also in der Lage dem Moskauer Imperialismus auch ohne die USA zu widerstehen. Man müsste dies nur wollen.

In der gegenwärtigen Praxis ist aber leider nicht nur das europäische Militärwesen verrottet, sondern es schwindet auch zunehmend die ökonomische Basis, welche für die Schaffung einer schlagkräftigen europäischen Armee nötig wäre. Überschuldung durch Massenmigration, Energiewende und nicht mehr bezahlbare Sozialleistungen schränkt die politischen Spielräume gerade in den drei größten westeuropäischen Staaten – Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich – stark ein, und dieser Zustand könnte sich in großen sozialen Unruhen entladen, wenn Rüstungsanstrengungen in direkte Konkurrenz zum Wohlfahrtsstaat geraten. Mir ist auch bewusst, dass dieses Thema gerade in der deutschen politischen Opposition alles andere als populär ist. Deshalb betone ich hier, dass es mir nicht um irgendeine aggressive Politik gegenüber Russland geht, sondern nur um die Herstellung einer glaubwürdigen militärischen Abwehrbereitschaft. Sogar diese abzulehnen, wäre aber aus meiner Sicht ein falscher, selbstschädigender Pazifismus. Russland kann nicht als an sich friedlicher Staat imaginiert werden, während es gleichzeitig in unserer Nachbarschaft einen jahrelangen Vernichtungskrieg führt.

Ein russisches Europa von Lissabon bis Wladiwostok?

Es ist auch die Annahme falsch, dass es in Moskau nur um die Vorherrschaft über die Ukraine ginge, auf die man – wenn auch fragwürdige – historische Ansprüche geltend machen kann. Wladimir Putin und russische Propagandamedien haben in der jüngeren Vergangenheit auf sehr deutliche Weise öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass Russland die gesamte postsowjetische Region als seinen legitimen Einflussbereich ansieht. Teilweise – ich nenne hier den Namen des Ultranationalisten und weltpolitischen Strategen Alexander Dugin – ist sogar offen von einem „russischen Europa von Lissabon bis Wladiwostok “die Rede. Wer darin in Deutschland die Erfüllung seiner politischen Träume sieht und die Abschaffung von Demokratie und Freiheit nach dem Vorbild von Putins Handeln in Russland nach dem Jahre 2000 als Erlösung wahrnehmen will, den werde ich hier nicht bekehren können. Alle anderen rufe ich aber zum Engagement für ein starkes Deutschland in einem starken Europa auf, das sowohl von den USA als auch von Russland unabhängig sein soll. Nur auf diese Weise kann verhindert werden, dass ein Deal zwischen Trump und Putin zu Lasten Europas unsere demokratische Selbstbestimmung schmerzvoll und dauerhaft beendet.

Nach dem Gipfel von Alaska sind wir also zwar nicht klüger als zuvor, was konkret greifbare Ergebnisse betrifft. Eine Analyse der Symbolik des Gipfels im Zusammenhang mit schon länger bekannten Fakten hat uns dann aber doch zu einigen Einsichten geführt, die zumindest aus meiner persönlichen Sicht unbedingt beherzigt werden sollten.

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37 Antworten

  1. Eine größere Perspektive als „fast dreieinhalb Jahren“, das wäre klug! Hier mal wieder dieses unerträglich infantil – naive Narrativ vom Angriffskrieg durch einen einsamen Diktator. Es ist bekannt, was seit Jahrzehnten an Russlands Grenzen getrieben wird. Dann ist hier auch noch dieses ominöse „wir“. Wer genau da dazu gehört kann aber eh dahin stehen, man kann nur feststellen, wir haben nichts zu sagen, sind ohnmächtig, die Entscheidungen werden anderswo getroffen, wie dieses Treffen zeigt. Wir bezahlen derweil für GEZ und Aufrüstung, letztere auf Pump auch in gewissen Ländern gekauft. Unser Geld wird so entwertet, denn solch Schulden werden nie bezahlt.

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    1. Geniale Antwort zum Krieg bzw. Trump Putin Gipfel von
      AFD Chef Tino Chrupalla in Wien
      ( anlässlich einer Buchpräsentation )

      youtube Titel , ab Minute 35

      Merkels Werk unser Untergang die gesamte Buchpräsentation

      https://www.youtube.com/watch?v=IWuOaYX5LNc

  2. Ein weiteres Elaborat von Jens Woitas. Schade, Chance für eine ausgewogene Berichterstattung vertan.

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  3. Nun haste in dem hiesigen Volke ca 80% derartiger „Woitasse“, also was den über der Ekliptik kaum noch sichtbaren Bildungshorizont angeht, die dann glauben, die Weltformel immer wieder herausposaunen zu können.
    In Wahrheit scheitert es schon an einem ganz schnöden simplen Vergleich der Weltkarten von heute und vor 35 Jahren um klar zu erkennen, wer hier eigentlich ein Aggressor ist.
    Kleine Hilfe für Bundes-Dummis:
    Russland (bzw. früher die Sowjetunion) ist es nicht.

    So ist es kein Wunder, daß „wir“ (sowie auch die anderen West-Europäer) nicht mal mehr am Katzentisch den Lakaien spielen dürfen, wenn echte Politprofis ihre Deals zum gegenseitigen Nutzen machen.

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  4. Mit großer Aufmerksamkeit begann ich zu lesen, jedoch nach dem „Frankreich-BRD-Polen“-Sager wurde mir so schwindlig, dass ich plötzlich aufhörte, weiterzulesen.
    Ob der Autor vielleicht noch GroßBritannien als Trauzeugen für ein solches, eingekreiste Restdeutschland im weiteren Text ausmachte, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Oftmals frage ich mich, ob die Geschichtskenntnisse bezüglich der Überfälle Frankreichs und Polens auf die deutsche Zivilbevölkerung im Westen wie im Osten über die Jahrhunderte -von den technologischen Raubzügen der Gegenwart einmal ganz abgesehen- mit Richard von Weizsäckers Rede zum 8. Mai 1945 ausradiert worden sind.
    Dem Autor wünsche ich dennoch, dass er sein Geschriebenes einmal sacken lässt und er kann mir glauben, D mit F & PL, das war und ist nichts sowie wird, aus guten, nicht nur historisch deutschen, Gründen nie etwas sein.
    Darauf eine Polonaise!

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  5. Wenn man diesen Artikel liest, merkt man. bei dem Typen hat die westliche Propaganda voll eingeschlagen. Gehirngewaschen par excellence! Der sollte mit seiner russophoben Hysterie besser gleich beim ARD oder ZDF losplärren, da ist er voll auf Linie, aber bei einem alternativen Medium völlig fehl am Platz. Keine Ahnung von der Geschichte und Entstehung des Ukrainekrieges, aber eine Riesenklappe. Und dabei kommt er sich auch noch richtig schlau vor. Dass der nicht versteht, was da in Alaska gelaufen ist, wundert nicht, denn dazu bräuchte es eine gewisse Denkfähigkeit. Trump hat es wenigstens fertig gebracht, mit Putin ein diplomatisches Gespräch zu führen, wozu die hysterischen Europäer ja schon lange nicht mehr fähig sind.

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  6. „Ein brutaler Diktator, der seit fast dreieinhalb Jahren unschuldige Menschen in der Ukraine mit Luftangriffen, Massakern und gewaltigen Zerstörungen terrorisiert und zu diesem Zweck – selbst nach vorsichtigen Schätzungen – hunderttausende junge Menschen seines eigenen Volkes geopfert hat…“
    Wenn ich das lese, kommt mir mein Essen hoch! Wenn einer Terror verbreitet hat, dann war es die Karikatur eines Staatspräsidenten aus Kiew. Der Autor dieses Geschreibsels hat wohl Selenskyjs Überfälle seiner Sturmabteilungen in der Ostukraine nebst der Ermordung von 14.000 Zivilisten vergessen, die Unterbindung von Lebensmittellieferungen in den Donbass, und die Einstellung der Rentenzahlungen an die dortigen Rentner. Dazu den von Obama inszenierten Maidan-Putsch, der diesen Nazi überhaupt erst an die Macht gebracht. Auch die dunklen Geschäfte Bidens und seinem Früchtchen Hunter! Hätte Putin sie weiter gewähren lassen, hätte sich der „Wertewesten“ der Mittäterschaft am Genozid der russisch-stämmigen Bevölkerung in der Ostukraine schuldig gemacht!
    Pfui Teufel!

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  7. „Als wie“ ist schlechtes Deutsch.

    Entweder „so klug wie“ oder „klüger als“.
    Setzen! Sechs.

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      1. Das sieht man mal, auch große Deutsche sind nicht fehlerfrei (gewesen).

        Allerdings verstehe ich nicht, warum Fehler verteidigt werden.

    1. Mit der Bildung hapert es bei Ihnen wohl ein wenig, ja?!

      „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor“
      ist ein berühmtes Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Faust.

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      1. Nur weil Goethe es so geschrieben hat, ist es nicht automatisch richtig.
        Mag sein, daß er es nur so aufschrieb, damit es ins Versmaß passte. Wer weiß das schon!?

  8. Das Politiker Elite Treffen in AlasKa wirkt für mich wie ein Clontreffen-Show zur Selbsinszenierung der Akteure,
    wobei sich wohl alle Anwesende köstlich amüsierten u. keiner hatte wohl auch keine Interesse oder auch keine Kompetenz sich über eine Friedensverhandlung ernsthafte Gedanken zu machen u. echte Kompromisvorschläge
    zu unterbreiten. Insgesamt kann die Politische-Lage Strategie nur noch als Tragödie/ Komödie eingestuft u. angesehen
    werden!

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  9. „Wir sind so klug als wie zuvor“

    Das tut weh …
    Als wie ist unmöglich!

    Als ist der Unterschied!
    Wie ist das Gleiche!

    Als wie ist ein unterschiedlich Gleiches. Was es niemals gibt.
    Wie als ist ein gleicher Unterschied. Das gibt es.

    Wir sind so klug wie zuvor <— so ist es richtig.

    Beispiel:
    Kurt ist so groß wie Onkel Hermann. <— gleich
    Ja, aber Onkel Hermann ist kleiner als Tante Brigitte. <— unterschiedlich-

    1. Hier muss ich J. W. ausnahmsweise mal in Schutz nehmen. Diese Formulierung ist (vermutlich) Goethes „Faust“ entlehnt.

    2. Hier ist etwas Nachhilfe für einen Bildungslegastheniker:
      „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor“
      ist ein berühmtes Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Faust.

      1. Auch Goethe machte halt Fehler. Er war nur ein Mensch. Möglicherweise ist es auch Ausdruck künstlerischer Freiheit oder die Ausdrucksweise des Protagonisten.

        Trotzdem gibt es kein unterschiedlich Gleiches. Das ist unmöglich.

        Hast du das nicht in der Schule gelernt? Also, meine Kinder und ich haben es gelernt. Wir hatten wohl Deutschlehrer, die diesen Titel noch verdienten.

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        1. Nach Komparativ steht immer als.

          Es heißt darum „klüger als“ oder „so klug wie“.
          Es paßt auch mit dem Wort dümmer. 😂

      2. „„Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor“
        ist ein berühmtes Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Faust.“

        Ich habe darüber wirklich noch einmal nachgedacht.

        Goethe sagt es nicht. Goethe ist der Schriftsteller und lässt den Protagonisten es sagen.
        Das ist künstlerische Freiheit. Das funktioniert auch, wenn die Gossensprache ins Spiel kommt oder halt Dialekte. Den Protagonisten wird damit Leben eingehaucht. Die einen sind klüger, die anderen nicht so. Die einen beherrschen ihre Sprache, die anderen wollen in der Gosse bleiben.

        Man darf also davon ausgehen, dass Goethe den Unterschied kannte und den Protagonisten es absichtlich falsch sagen ließ.
        Das macht es aber nicht richtig. 🙂

  10. Jens Woitas, zweifellos war Putins Angriff auf die Urkaine unrechtsmässig u. ist zu verurteile. Aber die Art u. Weise,
    wie die Politiker Elite Clowns u. auch Sie über Putins herziehen, macht Putin ( Sie haben wohl vergessen, dass Putin ein schlauer ausgebildert KGBler geblieben ist), gefährlich, zumal Trump mit seiner Art fast ein Trampler
    zur Lächerlichkeit mit den übrigen Politiker Clowns geworden ist. Ein Friedensabkommen kann nur mit diplomatischen klugen Clowns Köpfe zustande kommen u. da haben alle Beteiligten total versagt. Man muß kein
    Putin-Versteher (wie die AfD beschuldigt wird) sein u. in der AfD halte ich einige Politiker für kompetent auf Putin
    positiven Einfluß nehmen zu können!!!!!

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    1. „Jens Woitas, zweifellos war Putins Angriff auf die Urkaine unrechtsmässig u. ist zu verurteile.“

      Dafür gibt es eine Vorgeschichte. Bei Hitler gab es ja auch eine. Nur erfahren wir die nicht in den Geschichtsbüchern. Dazu muss man sich schon Edgar Dahl reinziehen und seinen Quellenangaben folgen.

  11. In der EU kann Putin sich nicht blicken lassen da ein Haftbefehl vorliegt aber in den USA. Mensch was ist das denn??? Na ganz einfach weil TEUROPA eine Außenstelle Washingtons ist. Die NATO ist der bewaffnete Arm und mobilisiert mit Aufrüstung und Manövern in Osteuropa wo überwiegend amerikanisches Arsenal im Umlauf ist. Seit dem Trump den Iran bombardiert hat bin ich total von ihm enttäuscht. Afghanistan hat er vielleicht nur scheinheilig geräumt um Truppen für Russland bereit zuhalten und auch in Nahost für die Außenstelle Israel. Ich wünsche mir für die Weltpolizei eine bolschewistische Revolution mit BLM auf das endlich dieses Römische Reich2 im Vielvölker-Chaos untergeht. Mrs. Liberty möge ins Wasser fallen und Abraham soll vom Stuhl rutschen und sein Zylinder im Dreck landen . mfg

    1. Falsch.

      Er kann sich deshalb dort blicken lassen, weil die USA nicht Mitglied des IStGH (Internationaler Strafgerichtshof)
      ist und somit auch nicht an dessen Vorgaben gebunden ist.
      Stichwort: Römisches Statut
      Vier Staaten haben die Unterschrift unter dem Vertrag zurückgezogen. Sie haben dem Generalsekretär der Vereinten Nationen als dem Verwahrer des Statuts mitgeteilt, dass sie nicht beabsichtigen, das Statut zu ratifizieren:

      Israel, Russland, Sudan, Vereinigte Staaten

      Sie können das ja mal ganz in Ruhe nachlesen, bevor Sie erneut so einen Unsinn verbreiten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Strafgerichtshof

    2. „Afghanistan hat er vielleicht nur scheinheilig geräumt“

      Trump hat Afghanisten doch gar nicht geräumt, das war Biden.

        1. Ja? Ok… habe ich noch nie gehört, bedeutet aber nur, dass es neu für mich ist.
          Wieder was gelernt.

          Obama hat ja dafür den IS gefördert.

  12. Ihr Portal hatte anfangs den Eindruck etwas anderes als die Mainstream zu sein. Nun da habe ich mich getäuscht;
    denn es ist klar zu erkennen, dass Sie ebenso die Kommentare u. Däumchen manipulieren, indem Sie Däumchen
    nach oben oder unten blockieren oder nicht veröffentlichen. Auch Sie sind ein Gegener der Afd u. spielen mit
    der Demokratie gegen die Opposition mainstreammässig. Der Verdacht kommt auf, dass Sie auch als NGO möglicherweise von Steuergelder finanziert werden!!

    1. Finanziert als NGO? Schön wär’s…
      Sonst geht’s Ihnen aber noch gut, oder?
      Klar, wir manipulieren Däumchen … LOOOL
      Ich wüsste gar nicht wie das geht

      Was Sie in Ihrer Paranoia nicht verstehen (können): Im Gegensatz zum Mainstream stellen wir auch andere Meinungen zur Debatte.

      Gute Besserung.

  13. Woitas der Diktator! Der Lügner, der ungestraft im Netz Lügen über den von der NATO inszenierten Krieg verbreitet. Na, kommt Wallung? Ich schreibe nur, wie Sie über Putin schreiben! Wie fühlt sich das an?
    Und dann noch mit den Polen? Völlig irre! Unsere größten östlichen Feinde, die uns genauso verachten wie die Franzosen und Engländer. Wie unwissend kann man in Geschichte sein? Sie wissen garnichts, bilden es sich aber immer wieder ein…

  14. Der Herr Woitas ist anscheinend ein verkannter Satiriker.
    Viel Geld wird er mit seiner unkomischen Art jedoch wohl nicht verdienen.
    Aber zumindest ist er umstritten. Das ist doch auch schon was, gell? 😂