
Es ist fast vollbracht: Die SPD steht vor dem Untergang. Der Zustand der Partei ist so desolat da wie nie zuvor in ihrer langen Geschichte – weil diese Partei heute nichts mehr mit dem zu tun hat, was einst ihre Kernsubstanz war und wofür sie stand. Die Konsequenz: Ein Wahldebakel reiht sich an das nächste. Die letzten beiden Wahlsonntage haben die Krise der einstigen Volkspartei noch verschlimmert. Zuerst kam sie vor zwei Wochen mit erbarmungswürdigen 5,5 Prozent gerade noch so in den baden-württembergischen Landtag, und gestern verloren die Genossen nach 35 Jahren die Macht in Rheinland-Pfalz; nur dem Amtsbonus von Ministerpräsident Alexander Schweitzer war es zu verdanken, dass die Partei immerhin noch auf 25,9 Prozent kam und nicht deutlich niedriger, wenn nicht gar einstellig abschnitt. Doch auch auf kommunaler Ebene grassiert das große Sterben: Selbst in München wird die SPD nach 42 Jahren nun nicht mehr den Oberbürgermeister stellen. In Ostdeutschland muss sie vielerorts schon längst um den Verbleib in Landtagen fürchten.
Auch die gestrige Rheinland-Pfalz-Wahl hat gezeigt, dass ihre einstige Stammklientel aus Arbeitern und Angestellten inzwischen scharenweise zur AfD flüchtet, wo man die Interessen von Wirtschaft und Beschäftigten weit ernster nimmt als bei den elitär-abgehobenen, heillos in linker Identitäts- und Minderheitenpolitik verirrten Antifa- und Haltungssozen. Diese Klientel der “kleinen Leute” sieht schon lange nicht mehr ein, warum sie sich immer weiter für die Vollalimentierung illegaler Migranten, die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze durch den Klimawahn und die Hofierung irgendwelcher bizarrer Mikrominderheiten krummlegen soll und dafür einer von gutverdienenden weißen Wohlstandslinken dominierte Funktionärs- und Selbstversorgerpartei wie die SPD wählen soll.
„Die Flucht nach vorne wagen”
Klar ist dabei, dass der Fisch auch in diesem Fall vom Kopf stinkt. Die SPD-Spitze unter Lars Klingbeil und Bärbel Bas dilettiert munter vor sich hin und verrät fast im Stundentakt sozialdemokratische Inhalte und Ideen, so wie dies zuvor schon Saskia Esken tat. Das dämmert – natürlich stets nach der Wahl – auch den Verlieren in den Ländern. Ganz offen erklärte der rheinland-pfälzische Wahlverlierer Alexander Schweitzer gestern Abend, dass er die Schuld für die Niederlage bei der Berliner Parteiführung verortet: „Wir spüren heute Abend Trends, die stark sind und ihre Ursachen nicht in Rheinland-Pfalz haben“, rang er um Fassung. Ähnlich hatten sich abgestrafte und abgewählte SPD-Apparatschiks nach allen Wahlen der letzten Jahre vernehmen lassen, freilich ohne dass sich an der Parteilinie irgendetwas geändert hat. Diese Duldungsstarre der Basis gegenüber der Führung könnte nun jedoch enden – denn jetzt, nach dem nächsten Desaster auch noch in Mainz, wird der Ruf nach personellen Veränderungen an der Spitze immer lauter.
Der Partei-Co-Vorsitzende, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, schloss einen Rücktritt jedoch bereits aus – und besaß auch noch die Dreistigkeit zu erklären, angesichts der (von seiner Partei maßgeblich mitverschuldeten!) Wirtschaftskrise in der Bundesrepublik und gleich zwei großen Kriegen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Deutschland wolle er sich “nicht wegducken“ – als ob ausgerechnet irgendjemand ihm zutrauen würde, mit diesen Krisen fertigzuwerden. Sich endlich „wegzuducken“ wäre tatsächlich der einzige Dienst, den Klingbeil diesem Land je geleistet hätte, und kein Mensch würde ihm nachtrauern. Bas will von Rücktritt auch nichts wissen, ließ hingegen wenigstens so etwas wie Bereitschaft zur Selbstkritik anklingen: „Wir müssen auch in den nächsten Tagen in den Gremien sehr deutlich darüber reden, ob der Weg, den wir, Lars Klingbeil und ich, eingeschlagen haben, der richtige ist und ob wir ihn weiter fortsetzen“, erklärte die Co-Vorsitzende Bärbel Bas. Generalsekretär Tim Klüssendorf, ein ahnungs- und talentloser No-Name, der natürlich um seinen Posten von Klingbeil Gnaden bangt, faselte: „Wir müssen die Flucht nach vorn wagen!“. Ziel sei, dass das Profil der SPD als Partei für Arbeiter und Angestellte. wieder erkennbar werde. So etwas kommt aus dem Munde eines Mannes, der sich unlängst vor einem Millionenpublikum bei Markus Lanz bis auf die Knochen blamierte, weil er noch nicht einmal eine schemenhafte Ahnung von der Höhe der Sozialausgaben des deutschen Staates hatte.
Verlieren und weiterregieren – dank Brandmauer
So sicher die SPD jedoch schleichend weiter krepiert: Um Regierungsbeteiligung oder sogar bestimmenden Einfluss auf die Geschicke der Bundespolitik muss sie nicht bangen – denn sie hat einen unerschütterlich treuen Verbündeten im CDU-Lügenkanzler Friedrich Merz, der ihr mit seiner demokratiepervertierenden Brandmauer faktisch eine Koalitionsgarantie gegeben hat, die zumindest dort, wo schwarzgrüne Bündnisse (und damit eine noch linkere Politik) nicht möglich sind, für die immerselbe linke Politik von Schwarz-Rot sorgt. Und genau so kommt es natürlich auch in Rheinland-Pfalz – obwohl es eine solide schwarz-blaue Mehrheit zwischen CDU und AfD gäbe, die inhaltlich die größten Kongruenzen aufweist (und die dann, wenn die Union die Absicht hätte, ihre Wahlkampfversprechen und Programmforderungen wirklich umzusetzen, die natürliche und logische Konsequenz wäre). Doch weil die CDU lieber mit der SPD das Gegenteil davon umsetzt, was sie selbst will, bevor sie mit der AfD auch nur spricht, bleibt die SPD weiter am Ruder.
In der CDU fürchtet man inzwischen sogar nichts mehr, als dass die SPD dermaßen geschwächt wird, dass sie sogar aus seiner Katastrophen-Regierung ausscheidet. Das wäre dann womöglich das Ende von Merz, weil sie dann gezwungen wäre, endlich den x-fach bekundeten Wählerwillen umzusetzen und sich neue Mehrheiten zu suchen – die dann nur mit der AfD möglich sind. Die Alternative wären Neuwahlen, die die AfD noch stärker werden ließen. Deshalb versucht Merz nun in einem Verzweiflungsakt wieder einmal, Handlungs- und Reformwillen seiner Regierung zu bekräftigen: Heute Morgen bereits soll ein Gespräch mit der SPD-Führung stattfinden, um mal wieder den gigantischen Reformturbo anzuwerfen. Dass dabei so wenig herauskommen wird wie bei allen bisherigen “Maßnahmenpaketen” und Pseudoreformen des Pinocchio-Kanzlers, der nur für seine eigene Karriere reagiert und dem das Schicksal Deutschlands völlig gleichgültig ist, versteht sich von selbst.
Die nächsten Pseudo-Reformen der schwarzroten Einheitspartei
Bei der CDU sieht man sich offenbar bereits als mit der SPD zu einer Einheitspartei verschmolzen – denn dort feiert man ernsthaft die gemeinsam erzielten rechnerischen Wahlerfolge: Generalsekretär Carsten Linnemann kommentierte das rheinland-pfälzische Wahlergebnis mit den Worten: „Mehr als 50 Prozent Schwarz-Rot sind schon ein starkes Ergebnis für die Mitte-Parteien!” Die AfD habe noch immer „sehr viele Protestwähler“ und sie zu halbieren, sei “die Aufgabe aller Mitte-Parteien“. Abgesehen davon, dass der Versuch der CDU, die AfD zu halbieren, zu ihrer Verdopplung geführt hat, zählt die Ergebnisse von CDU und SPD also bereits zusammen – und liegt damit noch nicht einmal falsch, denn das antidemokratische Brandmauer-Kartell bildet de facto eine SED 2.0, deren einziges Ziel es ist, die AfD zu bekämpfen, die aber dadurch immer stärker wird und inzwischen auch im Westen fast überall stabil als drittstärkste Kraft verankert ist. Darum ändert sich auch durch den zumindest fragwürdigen Kniff nichts, dass sie nach anfänglich mehr als 20 Prozent in den Hochrechnungen – angeblich mal wieder durch die vielen Briefwahl-Stimmen – am Ende doch noch unter die psychologisch wichtige 20-Prozent-Marke gedrückt wurde und laut vorläufigem amtlichem Endergebnis nun bei 19,5 Prozent liegt; immerhin, dies ist das bislang stärkste westdeutsche Landtagsergebnis.
Die wirklich überlebenswichtigen Reformen für dieses Land – völliger Migrationsstopp, Massenabschiebungen, Wiedereinstieg in die Atomkraft, Erhaltung des Verbrennermotors und überhaupt ein Ende des mörderischen Klimawahns – werden weiterhin ausbleiben. Stattdessen wird man wieder irgendwelche Pseudo-Reformen in dem Irrglauben zusammenstoppeln, man könnte weiterhin Wähler kaufen, indem man ihnen einen Bruchteil des Geldes, das man ihnen bereits abgepresst hat, als Almosen wieder zurückgibt. Auch diese Wahl hat wieder gezeigt, dass die große Mehrheit der Wähler sich verzweifelt nach einer Mitte-Rechts-Regierung aus CDU und AfD sehnt – nicht nach der von der CDU praktizierten Palliativbehandlung für die SPD. Aber ihr Wille wird weiter ignoriert werden bis zum bitteren Ende. Doch spätestens wenn die SPD endgültig zugrunde gegangen ist, wird es auch die CDU treffen.
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20 Kommentare
Die SPD macht alles richtig. Für IHRE Klientel und für die AFD. Sie bedient die Besitzlosen, die Reichenhasser, die Leistungsverweigerer, die Sozialschmarotzer. Und das sind gewaltig viele in Deutschland. Alles potenzielle Wähler.
Sehr gut Genossinnen und Genossen Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Euer Weg ist richtig weil er der einzig wahre ist,die Welt ist begeistert. Nur blöd, meist kommt am Ende des Holzweges der Sumpf, also macht einen „KÖPFLER“ hinein.
Das ist genau der Grund warum wir in Deutschland untergehen, durch die Politik der SPD erleben wir Wegzug der Industrie, enorm viele Insolvenzen und hohe Arbeitslosigkeit. Wir sind keinen Schritt weiter wie mit der Ampelregierung, reden, reden, diskutieren, diskutieren bis ein fauler Kompromiss entsteht, der uns nicht weiterbringt. Auch wird in der Zukunft die Teilzeitarbeit mit „HUNGERLÖHNEN“ die Hauptarbeitszeit sein, Arbeit wird ins günstigere Ausland verlagert.
Die SPD mit Klingbeil u.a. bringt die Sozialblase selbst zum platzen. Immer mehr Geld, für immer mehr Menschen und das von immer weniger Steuerzahlern. Begreift eigentlich auch jeder. Und die Feinde der SPD Segnungen werden natürlich gleich faltenfrei mitgeliefert. Da fehlt nur noch der Ober-Schurke für alles und jedes in der Aufzählung. natürlich….Putin.
legal illegal scheißegal… nur pensionen abzocke und betrügereien zählen….
Hier a. a. O. Lustiges gefunden.
Kleine Episode zum Wahlverlierer SPD
Alice Weidel nach der BW- Wahl mit trocken-geilem Spruch
an den unbekannten SPD Generalsekretär aus Berlin,
der ihr zuvor respektlos ins Wort gefallen war:
„wer sind sie, ich hab sie noch nie gesehn …
sind sie von der SPD ? “
short:
Lars Antifa Klingbeil und seine SPD werden live von Alice Weidel
Ich sag es gerne wieder…..die Union geht den Weg, den die Cristiana Democrazia in Italien gegangen ist. Sie wird sich in der Bedeutungslosigkeit widerfinden und sich dann endgültig in Luft auflösen.
Hoffentlich!
Es waren die saturierten medial verblödeten (wir retten die ganze Welt) Leute in den Speckgürteln und die mit der „soz. Hängematte“ angefixten Typen, die das Ergebnis z.T. bescherten. Hinzu kam die übliche Angstmache, die brave Kirchgänger
und die Unbedarften, ich nenne die „Bidermeier“-Menschen, in Panik versetzten.
Von den Wahlunwilligen erst garnicht zu reden.
Danke für diesen hervorragenden, zutreffenden Kommentar, den ich in meinem großen Verteilerkreis weitergeben werde
Untergang? Totentanz? Diese Drecksäcke werden weiter „koalieren“ und ein Gehilfe ist die Linke CDU. Der Mitgliederschwund sind gestorbene SPD ler. Die Überläufer werden auch immer weniger, denn auch in der CDU laufen immer mehr Bekloppte rum, die sich auf dem Sofa vom Idiotismus auf ihrer Glotze berieseln lassen.. Der Schwund wird rasant voran gehen, wenn diese angeblichen Scheißarbeiterparteien mitsamst den Grünen Idioten. Mitsamstst den CDU, SPD und Grünen Spinnern wird dieser Drecksstaat in 5 Jahren geschichte sein.
Schon der Hammer ,unsere “ Politik “ , die SPD braucht die CDU ,damit sie , trotz der Wahlergebnisse , mitschwätzen darf , und der Bundeskasper braucht die SPD ,damit er weiter sesselfurzen darf……und weiter Kotaus vollführt…..
Schwarz-Blau wäre nur eine weitere Katastrophe.
Dabei würde sich entweder die AfD bis zur Unkenntlichkeit verbiegen müssen, oder es käme zu einer Patt-Situation, weil es zwischen dem massenhaften Import von Ballastexistenzen und deren Remigration keine Schnittmenge geben kann.
Das wäre, als schüttete man heißes und kaltes Wasser in einen Topf. Was dabei herauskommt ist weder das Eine noch das Andere.
Würg!
Für was genau braucht man die CDU ?
Um Deutschland den Rest zu geben.
Angesichts des Nahostkriegs könnte es nun sehr schnell gehen.
Zitat: „In der CDU fürchtet man inzwischen sogar nichts mehr, als dass die SPD dermaßen geschwächt wird, dass sie sogar aus seiner Katastrophen-Regierung ausscheidet. Das wäre dann womöglich das Ende von Merz, weil sie dann gezwungen wäre, endlich den x-fach bekundeten Wählerwillen umzusetzen und sich neue Mehrheiten zu suchen – die dann nur mit der AfD möglich sind. “ (Zitatende)
Das ist natürlich falsch. Dann werden eben von der konzeptions- und rückgratlosen, machtopportunistischen CDUCSU die Grünen mit ins Boot genommen, und schon ist man wieder bei 53%. Noch nicht mal eine Änderung der aktuellen Politik der Bundesregierung wäre damit verbunden.
Palliativbehandlung der SPD – der war gut!
Ansonsten wie immer ein rundum guter Artikel, der alle Aspekte abdeckt.
Der Abstieg ist aber von den
Superdemokraten schon seit
längerer Zeit vorbereitet und
inszeniert worden.
+++++
Immer wenn die Roten mit
den Grünen koppulierten, ist
es bergab gegangen.
+++++
Aber die CDU muss aber sehr
aufpassen.
+++++
Moralisch standfestes Personal
fehlt bei beiden Parteien.
Was für ein Totentanz? 80% haben die SED gewählt. Diese 80% wollen es weiter so. Diese tanzenden Vollhonks tanzen auf den Schädeln normaldenkender Menschen herum und zertrampeln und verwüsten alles.
Wahlniederlagen sind in der „Schrott-Partei-Deutschlands“ noch nie konsequent aufgearbeitet worden, siehe Steinmeier nach seiner Wahlschlappe 2009 als SPD-Kanzlerkandidat! Der Mann erlebte danach einen wahren Höhenflug in seiner Polit-Karriere bis zum heutigen Bundespräsidenten! Die aktuelle Führungsclique der SPD und deren Entourage sind reine „Futterkrippen-Politiker“, denen das Wohl der Biodeutschen am „A…. vorbeigeht“!
Der Werdegang dieser Polit-Versager kann man mit drei Worten zusammenfassen: „Kreissaal“, „Hörsaal“, „Plenarsaal“!
Richtig untergehen werden die Handlanger und Volksverräter der SPD nicht wirklich sondern sie werden schön ausgesorgt haben mit ihren Posten und Diäten oder notfalls wechseln sie in eine andere Partei um ihren Lebensstandart fortzusetzen. Ganz schlaue Genossen sitzen in Vereinen oder Medienhäusern um so weiterhin für Lobbys und NGOs ihre antideutsche Hetze zu predigen auf das die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus umgesetzt werden für die Börsentyrannen von Übersee. Seit 1918 haben sie den zweiten Dolchstoß mit der Ampel hinbekommen ohne das der Großteil des benebelten Ureinwohner es merkte. Auch ohne SPD bleibt der Schaden enorm für Ewigkeiten auf unserem Grund& Boden oder auf dem gesamten Kontinent. Egal ob schwarz, rot, gelb und grün sie sind der Welt Untergang und Ruin. mfg
Rot(z) ist nun Grün, und weiterhin fest im Sattel.
Wo ist da der Unterschied?
Tote können nicht mehr tanzen