Nach Tafel-Besuch erstmal Entenpastete für SPD-Spitzenkandidat Andreas Storch

Nach Tafel-Besuch erstmal Entenpastete für SPD-Spitzenkandidat Andreas Storch

Was kann schöner sein auf Erden als Politiker zu werden: SPD-Bourgeois Andreas Stoch (Foto:Imago)

Ach, Andreas Stoch, der selbsternannte Volksheld der SPD in Baden-Württemberg, der sich im Wahlkampf als typischer Kämpfer für die Kleinen inszeniert – und doch immer wieder in die Falle seiner eigenen Elite-Allüren tappt! Nehmen wir den Entenpasteten-Skandal: Stoch besucht eine Tafel, posiert mitfühlend vor den Bedürftigen, erzählt von seinen harten Studententagen bei Aldi – und kaum ist der Kameraschwenk vorbei, schickt er seinen Chauffeur über die Grenze nach Frankreich, um Luxusdelikatessen wie Paté de Campagne einzuholen. „Eine schöne Entenpastete ist was Herrliches“, schwärmt er ungeniert, während er erklärt, dass man das in Deutschland ja nicht in gleicher Qualität bekomme.

Wasser predigen, Wein saufen – oder in Stochs Fall: Armut predigen, Feinschmecker-Leben führen. Typisch für diese Champagner-Sozialisten der kaviar gauche, die eine lange Tradition hat in der SPD – von Oskar Lafontaine mit seinem Luxus-Lebensstil bis hin zu den heutigen Figuren, die Sozialismus für die Massen fordern, während sie selbst in den edlen Tropfen schwelgen.

Andreas dreht durch

Aber lasst uns tiefer graben: Bereits der Hakenkreuz-Skandal in seiner Stuttgarter SPD-Landtagsfraktion war ein Beleg für Stochs schwache Führung: Sein Parteikollege Daniel Born, Ex-Landtagsvize, kritzelt ein Hakenkreuz auf einen Stimmzettel – eine angebliche “Kurzschlussreaktion”, die das Parlament beschädigt. Born tritt zurück, verlässt die Fraktion – behält aber sein Mandat. Und Stoch? Statt harter Konsequenzen plädiert er für Vergebung, nennt Born einen “Demokraten” und “erfahrenen Politiker”, und fordert für ihn einen “Weg zurück”. Wo ist da die vielgepriesene Null-Toleranz der SPD gegen Rechtsextremismus, wenn es um die eigenen Reihen geht? Doppelmoral pur, die die Partei weiter in die Umfragetiefs treibt – aktuell liegt sie bei mickrigen 8 bis 10 Prozent, während Stochs Kampagne “Andreas dreht das” eher wie “Andreas dreht durch” wirkt.

Und dann die Bildungshypokrisie: Als ehemaliger Kultusminister predigt Stoch beste Bildung für alle, sichere Jobs und Chancengleichheit – doch seine eigenen Kinder schickt er auf teure Privatschulen, fernab der staatlichen Einrichtungen, die er angeblich so sehr schätzt. Vielleicht, weil er den “Fluchthintergrund” in öffentlichen Schulen scheut? Auch hier wieder: Wasser predigen, Wein saufen. Öffentliche Schulen für die Massen – Elite-Ausbildung für die eigenen Sprösslinge. Solche Enthüllungen machen Stoch zum Prototypen des abgehobenen Politikers, der die SPD in Baden-Württemberg in den Abgrund führt. Kurz vor der Wahl am 8. März 2026 könnte der Pasteten-Skandal den Todesstoß für seine Ambitionen bedeuten. Ganz ehrlich, wer würde es bedauern?

14 Kommentare

  1. Statt sich Gedanken zu machen, warum überhaupt Tafel notwendig sind … „Entenpastete und Köstlichkeiten“ – und den Fahrer mit Dienstlimousine zum Einkauf nach Frankreich schicken.

    Warum denn nicht? – Derartiges ist doch mittlerweile Standard in unserem Land und gewählt werden sie trotzdem!

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  2. Hoffentlich werden schon am Wahlsonntag die Schlangen lang und Stifte knapp! Stundenlanges Wartestehen, um schnell ein Kreuzchen zu machen… Als Einstimmung in den neuen Sozialismus, in dem Willkür und Zustände walten! Das Schafsvolk ist leider so degeniert und wählt auch sowas! Stimmen büßt leider immer nur die AfD ein, gerne mal für Nichts!

  3. Was soll das heissen: Er schickt seinen Chaffeur über die Grenze um Delikatessen zu kaufen?
    Denkt er etwa wir leben im Feudalismus?!

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  4. Armut kommt auf leisen Sohlen! Armut macht einsam und grenzt aus. Manche schämen sich, sich anstellen zu müssen, obwohl sich eigentlich die Schwachkopf– Politiker schämen sollten, die allein dafür verantwortlich sind. Wenn die Warte- Schlangen vor den Sozialmärkten immer länger werden, dann wird Armut sichtbar und da ist was faul im „reichen Österreich-Deutschland“, wie uns seit Jahren vorgegaukelt wurde. Die Märkte stürmen immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund, Mindestrentner, Arbeitslose, Alleinerziehende und neu! Studenten, neue Selbständige und Billiglöhner dank einer schlafenden Apparatschik- Gewerkschaft. (gibts die überhaupt noch???)

    Wenn man auf der anderen Seite hört, dass für einen Präsidenten- Darsteller Millionen Beträge aus meist NICHT selbst erarbeiten Geld fliessen, dann stellt es einem die Nackenhaare auf. Das ist ein „ Riesen- Skandal“ vor allem dann, wenn man weiß, dass wir diese Teuerungen dem Versagen der am Ruder befindlichen PolitNULLEN im eigenen Land und der EU. zu verdanken haben.

    Gerade in solchen Zeiten verdienen Bürger, die gratis in Sozial- Märkten arbeiten besonderes Lob und Anerkennung, die mit ihrer Hände Arbeit Bedürftigen jeweils das ÜBERLEBEN schenken, um ihr Leid wieder erträglicher zu machen!! Da wird`s warm ums Herz, Hochachtung vor diesen Menschen.

  5. Genau das ist die Falschheit, die ich beim Michel so verwerflich finde:

    Der verkauft sogar seine Freunde, sobald der Preis „stimmt“. Auf seinen Verrat hin angesprochen, sagt er nur frech: „Tja, beim Geld hört die Freundschaft auf.“

    Dem wünsche ich alles mögliche, nur nichts Gutes.

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  6. Lasst uns mal ein bisschen
    stochern.
    Die SPD war früher die Partei
    der Kleinen Leute.
    Heute die der unfeinen.
    Rücktritt.
    Was sonst.

  7. Heldin der Landeshauptstadt: Diese Ex-Grünen-Wählerin kämpft in München gegen die städtische Antifa
    Ausgerechnet eine Ex-Grünen-Wählerin hat in München den verkrusteten Verflechtungen zwischen NGOs und Behörden den Kampf angesagt. Angefangen hat alles mit einer Baumscheibe. Irgendwann stieß die „Garten-Rebellin“ Dorothee Haering bei ihren Recherchen sogar auf ein städtisches Antifa-Netzwerk, über das sie mittlerweile stetig berichtet. Dass sie anfing, Fragen zu stellen, hat für sie auch mit Corona zu tun.
    https://nius.de/gesellschaft/news/munechen-grune-baumscheibe-antifa-kampf

  8. Wer hat, der kann.
    Schimpfen und Neid sind hier Fehl am Platze.

    Wer sich das auch leisten will, braucht nur in die Politik gehen.