Nachwahlbeobachtungen

(Symbolbild:Shutterstock)

Markus, das innerlich kotzende Honigkuchenpferd überrascht vor der Apotheke mit Augenaufschlag und der Erkenntnis, dass es ja im Wahlkampf gar nicht um das Wesentliche (also ihn) sondern um Nebensächlichkeiten gegangen wäre. „Lacher am falschen Platz.““ Und „Lebensläufe!“ Und so…

Splitterparteichef Armin hat einen Innovationsschub und die Idee, gemeinsam mit Rittmeister Lindner dem störrischen Baerbock erst ein Hufeisen und dann gemeinsam ein „Zukunftsteam“ zu schmieden. Eines, das vermutlich immerfort fröhliche Kamelle ins Land wirft.

Wolfgang Kubicky sieht jetzt überall grüne Pfeile an der Ampel. Das zeige ihm vor allem „zwei moderne Volksparteien im Aufwind“, die nun erstmal miteinander den Aufbruch ins neoliberale Klimakterium planen müssen.

Annalena, die intergalaktische Retterin, Rächerin der Planeten und Sonnensysteme hat nicht gelogen sondern lediglich „Fehler gemacht“. Was offenbar dazu geführt hat, dass vorerst nur jedes siebte Wahlschaf das eigene Überleben gewählt hat. Es wird schon sehen, wenn es in fünf Jahren im dampfendem, bereits um sieben Meter angestiegenen Meer herumschwimmt und mit wasserfestem Stift die ehedem Verschmähte ankreuzt.
Fleuropsusanne, vom Wähler weggeworfen wie ein Strauß Mainelken im Frühherbst, hält den eigenen Absturz für eine „demokratische Katastrophe“ und das kollektive Durchatmen der Republik für ein Todesröcheln.

Kollektives Durchatmen für Todesröcheln

Hubert, der forsche Schleichwerber von der freiwilligen Wählerwehr, möchte jetzt nicht weiter vom Bundeswahlleiter behelligt werden sondern fordert eine „interne Aufarbeitung“, mithin eine prophylaktisch vorwärtsverteidigende, also mehr so hermetisch-internistische Verschlusssache. Eine Urnenbestattung.

Herr Wanderwitz, der westbeauftragte Doppelagent des ganz Nahen Ostens sieht seine folgenreiche Enttarnung als Folge „bundesdeutscher Metatrends“ und sichert zu – Halten zu Gnaden – bis zum letzten Blutstropfen…auf der Gehaltsliste zu verharren.

Im Land der ewigen Eiskönigin, zwischen den stimmlich dahinschmelzenden Elsa Esken und Anna Askese, trat wie aus dem Nichts Olaf der gutgelaunte Schneemann hervor und erklärt seitdem allen, die es nicht kapiert haben, dass die Schneekönigin „jetzt Olaf“ heißt.
Karl wiederum, der Regisseur der unendlichen Metamorphosen des Covid und Apokalyptusbonbon des Untergangs feiert mit rot leuchtendem Zeigefinger das Tausendjährige Reich des Todes. Er will jetzt einfach nur noch „Nach Hause…!“…

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