
Es gehört zu den Merkwürdigkeiten der deutschen Gegenwart, dass ausgerechnet eine Autorin der linken “taz” derzeit eine Wahrheit ausspricht, die weite Teile des politischen und medialen Betriebs lieber verdrängen würden: „Der Nazi steckt in dir und nicht in der Partei“, schreibt Erica Zingher mit Blick auf die jüngst veröffentlichte NSDAP-Mitgliederkartei. Der Satz ist provokant, vielleicht sogar bewusst überzogen – trifft aber einen wunden Punkt. Denn seit Tagen erlebt Deutschland eine eigentümliche Mischung aus Ahnenforschung, Medienspektakel und moralischer Selbstvergewisserung. Auslöser ist die “Neuaufbereitung” von Millionen NSDAP-Mitgliederkarteien, die nach dem Krieg von den Amerikanern gesichert wurden und heute über das US-Nationalarchiv sowie von Medien wie “Spiegel” und “Zeit” komfortabel durchsuchbar gemacht worden sind. Die Karteien umfassen Millionen Datensätze ehemaliger Parteimitglieder und erlauben erstmals vielen Deutschen, ohne Archivbesuch nach Großvätern, Urgroßvätern oder anderen Verwandten zu suchen.
Die Resonanz war gewaltig. Hunderttausende suchten nach Familiennamen. Medien berichteten über erschütterte Nachfahren, überraschende Funde und verdrängte Familiengeschichten. Die Zeit sprach von einem regelrechten gesellschaftlichen Echo auf die neue Suchmöglichkeit. Doch gerade hier beginnt das eigentlich Interessante.
Die Deutschen entdecken ihre Großväter
Der öffentliche Tonfall der Debatte schwankt zwischen Überraschung und Bestürzung. Renate Künast berichtete, sie habe erst spät erfahren, dass ihr Vater NSDAP-Mitglied gewesen sei. Bodo Ramelow sprach offen darüber, dass sein Großvater Parteimitglied war und seine Mutter dem Bund Deutscher Mädel angehörte. Beide reagieren vernünftig. Sie verschweigen nichts. Sie dramatisieren aber auch nichts. Viel bemerkenswerter als die einzelnen Fälle ist jedoch die Verwunderung, die sie auslösen. Worüber genau ist man eigentlich überrascht? Die NSDAP hatte 1945 rund 8,5 Millionen Mitglieder. Historiker weisen darauf hin, dass etwa jeder fünfte erwachsene Deutsche Parteimitglied war. Hinzu kamen Millionen Menschen in Parteigliederungen, Verbänden, Vorfeldorganisationen und staatlichen Institutionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Familien heute keinerlei Berührung mit dem Nationalsozialismus hatten, ist statistisch deutlich geringer als die gegenteilige Annahme. Wer die Geschichte kennt, müsste sich daher weniger über einen NSDAP-Eintrag wundern als über dessen Fehlen.
Genau hier setzt Erica Zinghers Argument an. Die Autorin beschreibt eine typische deutsche Familienerzählung: Die Nazis waren immer die anderen. Der Nachbar. Der Bürgermeister. Irgendjemand aus dem Ort. Aber niemals die eigenen Leute. Die neuen Datenbanken erschüttern diese Legenden, weil sie die Vergangenheit plötzlich personalisieren. Aus dem abstrakten „damals“ wird der eigene Großvater. Man muss der taz-Autorin zugestehen, dass sie damit einen blinden Fleck der deutschen Erinnerungskultur trifft.
Die Legende von “den anderen“
Über den Nationalsozialismus wird in Deutschland ununterbrochen gesprochen: über Hitler, Auschwitz, die Nürnberger Gesetze, die Wehrmacht, die Täter und Opfer. Weitaus seltener wird jedoch darüber gesprochen, wie tief die nationalsozialistische Erfahrung tatsächlich in den Familien verankert blieb: welche Loyalitäten fortwirkten, welche Rechtfertigungen weitergegeben wurden, ja welche Formen des Schweigens entstanden.
Eine Mitgliedskarte beantwortet diese Fragen nicht. Genau das ist Zinghers eigentliche Pointe. Die Kartei sagt wenig über Überzeugungen, Charakter oder Schuld. Sie dokumentiert zunächst nochmal nicht eine Mitgliedschaft, sondern nur einen Beitritt. Die interessantere Frage lautet, welche mentalen und moralischen Hinterlassenschaften über Generationen weitergetragen wurden.
An dieser Stelle verlässt die Debatte jedoch den historischen Boden und betritt das Terrain der Gegenwartspolitik. Denn die deutsche Erinnerungskultur besitzt seit Jahren eine eigentümliche Schlagseite: Der Nationalsozialismus wird nicht nur erinnert, sondern politisch instrumentalisiert: als moralische Ressource. Wer den politischen Gegner delegitimieren möchte, rückt ihn in die Nähe historischer Kontinuitäten. Die Suche nach dem „Nazi von heute“ ist zu einer festen Übung des öffentlichen Lebens geworden.
Gerade deshalb wirkt die neue Kartei so irritierend. Sie zeigt nämlich, dass die Vergangenheit quer durch alle politischen Lager verläuft. Der NSDAP-Eintrag macht keinen Unterschied zwischen Grünen und Linken, zwischen CDU-Wählern oder AfD-Sympathisanten. Die Großväter verteilen sich erstaunlich gleichmäßig über die Gegenwart. Die moralische Topographie gerät dadurch ins Wanken. Wer jahrzehntelang suggerierte, die Vergangenheit sitze vor allem bei den politischen Gegnern, muss nun feststellen, dass sie oft im eigenen Familienalbum wohnt.
Die Wiederkehr der Mentalitäten
An dieser Stelle aber wird die Debatte heikel. Denn wenn die Mitgliedskarte allein noch nichts erklärt, stellt sich zwangsläufig die Frage, worauf es stattdessen ankommt. Interessanterweise sind es ausgerechnet Politiker wie Renate Künast und Bodo Ramelow, die darauf eine unbeabsichtigte Antwort liefern. Niemand würde ernsthaft behaupten, die ehemalige Grünen-Ministerin oder der ehemalige rote Ministerpräsident Thüringens seien wegen ihrer Familiengeschichten in irgendeiner Weise für den Nationalsozialismus verantwortlich. Eine solche Kollektivhaftung wäre absurd. Die interessantere Frage lautet vielmehr, ob sich politische Mentalitäten über Generationen hinweg in ähnlicher oder anderer Form fortsetzen können. Nicht als Ideologie, sondern als Denkstruktur. Hannah Arendt hat darauf hingewiesen, dass totalitäre Systeme weniger durch ihre konkreten Inhalte als durch bestimmte Muster des Denkens gekennzeichnet sind: die Überzeugung, im Besitz einer höheren Wahrheit zu sein; die Tendenz, politische Gegner moralisch statt argumentativ zu behandeln; die Neigung, gesellschaftliche Pluralität als Problem zu empfinden, das überwunden werden müsse.
Just hier gerät der Blick auf die Gegenwart aufschlussreicher als jede NSDAP-Kartei. Renate Künast hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als Vertreterin einer Politik präsentiert, die politische Konflikte stark moralisiert. Gegner erscheinen darin häufig weniger als Andersdenkende denn als Träger problematischer Einstellungen: sie hätte „gern die Lufthoheit über die deutschen Ernährungsgewohnheiten und das Junkfood der Jugend“ gehabt, so Don Alphonso in der “Welt”. Auch Bodo Ramelow bewegte sich oft in einem politischen Milieu, das demokratische Legitimität zunehmend an die Zustimmung zu einem bestimmten Wertekanon bindet. Wer außerhalb dieses Korridors steht, gilt nicht bloß als politischer Gegner, sondern rasch als Gefahr für die Demokratie selbst. Natürlich ist das (noch) kein Nationalsozialismus. Aber gerade darin liegt die Pointe: totalitäre Versuchungen entstehen selten dadurch, dass jemand die Vergangenheit wiederholen möchte. Sie entstehen dort, wo Menschen glauben, ihre eigene Wahrheit stehe über dem offenen politischen Streit. Der eigentliche Nachhall der Geschichte findet sich deshalb nicht in den Parteibüchern der Großväter, sondern in der parteipolitischen Versuchungen der Gegenwart, Dissens moralisch zu delegitimieren. Wer politische Gegner nicht mehr widerlegen, sondern erziehen, ausgrenzen oder administrativ neutralisieren möchte, bewegt sich auf einem Terrain, das jede freiheitliche Ordnung mit Skepsis betrachten sollte.
Die Entlastungsfunktion der Gegenwart
Vielleicht ist dies die unbequemste Erkenntnis der aktuellen Kartei-Debatte. Während ganz Deutschland nach den NSDAP-Mitgliedsnummern seiner Vorfahren sucht, bleiben die wirklich relevanten Fragen oft unbeachtet: Wie gehen wir heute mit Andersdenkenden um? Wie selbstverständlich akzeptieren wir politische Minderheiten? Wie groß ist unsere Bereitschaft, Mehrheiten anzuerkennen, wenn sie die „falschen“ Ergebnisse hervorbringen? Die Geschichte wiederholt sich nicht. Aber bestimmte Versuchungen kehren wieder. Nicht als Hakenkreuz, sondern als moralische Selbstgewissheit.
Vielleicht erklärt dies auch die enorme mediale Aufmerksamkeit für die Kartei. Denn sie erfüllt zwei gegensätzliche Funktionen zugleich. Einerseits ermöglicht sie echte historische Aufklärung. Familien können Fragen beantworten, die jahrzehntelang offengeblieben sind. Archive werden zugänglich. Geschichte wird konkret. Das ist zweifellos ein Gewinn.
Andererseits droht die Debatte erneut in jene Richtung abzurutschen, die Zingher selbst kritisiert: die Fixierung auf die Mitgliedskarte statt auf die Mentalitäten. Die bloße Entdeckung eines Parteibuchs wird schnell zum Ereignis. Dabei bleibt die entscheidende Frage offen, wie eine moderne Massengesellschaft überhaupt in den Nationalsozialismus hineingeraten konnte. Der Historikerblick wird durch den genealogischen Blick ersetzt und die Vergangenheit nicht verstanden, sondern personalisiert.
Geschichte nicht außerhalb der Gesellschaft
Gerade deshalb ist der Satz der “taz”-Autorin bemerkenswert. Nicht weil die Aussage, kaum jemand dürfte einen „Nazi“ in sich tragen, wörtlich richtig wäre – sondern weil er auf etwas Wesentliches verweist: Die Geschichte lässt sich nicht dauerhaft auf politische Gegner projizieren. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, die NSDAP-Mitgliedskarte eines Vorfahren zu finden. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, anzuerkennen, dass die deutsche Geschichte nicht außerhalb der Gesellschaft stattfand. Sie war die Geschichte dieser Gesellschaft. Und deshalb führt jede ernsthafte Auseinandersetzung am Ende zurück zur eigenen Familie. Das macht die aktuelle Kartei-Debatte so aufschlussreich. Jahrzehntelang suchte man den Nationalsozialismus bevorzugt in Parteien, Bewegungen und Milieus. Nun zeigt sich, dass er viel näher liegt. Nicht in der Gegenwartspartei des politischen Gegners, sondern häufig im eigenen Stammbaum.
Darin liegt denn auch die unbequeme Wahrheit, der sich Deutschland stellen muss: Nicht der Nationalsozialismus war eine Randerscheinung; die Demokratie war es. Der Nationalsozialismus war einst die gesellschaftliche Normalität. Wer das begreift, wird vorsichtiger mit historischen Analogien und zurückhaltender bei moralischen Schnellurteilen. In diesem Punkt hat die taz ausnahmsweise recht. Die interessante Frage lautet nicht, in welcher Partei heute die Nazis sitzen. Die interessante Frage lautet, warum so viele Deutsche noch immer glauben, die Geschichte habe ausschließlich bei den anderen stattgefunden.
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17 Kommentare
„Die interessante Frage lautet, warum so viele Deutsche noch immer glauben, die Geschichte habe ausschließlich bei den anderen stattgefunden.“
Und selbst das ist nur die „halbe Wahrheit“. Ich will Ihrem Satz nicht widersprechen, sondern noch etwas anderes sehr wichtiges ergänzen.
Die Nachbarländer Deutschlands verweisen immer darauf, dass alle Nazis in Europa die Deutschen im Deutsche Reich waren udn zeigen immer gerne mit dem Finger auf die Deutschen,wenn es um die Geschichte des Zweiten WKs geht.
Aber das ist auch nur die halbe Wahrheit.
Erstens es gab noch die Achsenmächte, wichtige Verbündete des Dritten Reiches : Dazu zählten noch Japan,Italien, später auch Kroatien,Ungarn und Rumänien etc.
https://en.wikipedia.org/wiki/Axis_powers
Und hinzu kommen die Millionen von NS-Kollaborateuren in Europa,welche ebenfalls eine wichtige Rolle bei den NS-Kriegsverbrechen im 2. WK spielten bzw. auch selbst an diesen Kriegsvebrechen direkt beteiligt waren.Oja, es gab nicht nur ukrainische NS-Kollaborateure die z.B. Bandera-Faschisten . Es gab noch viel viel mehr NS-Kollaborateure in Europa, über die in den vielen deutschen Dokus und auch in den Geschichtsbüchern kaum etwas erzählt wird.
„Der Nazi steckt in dir und nicht in der Partei“, schreibt Erica Zingher mit Blick auf die jüngst veröffentlichte NSDAP-Mitgliederkartei. …
Angepasst an den Zeitgeist und optimiert
Operation: „Ahnenerbe 2.0“
„Ahnenerbe 3.0“ funktioniert noch nicht, da noch zu viele SED-Täter geschützt sind, frei und unbescholten rumlaufen.
„Wer politische Gegner nicht mehr widerlegen, sondern erziehen, ausgrenzen oder administrativ neutralisieren möchte … “
Das sind die Methoden der Nazis.
Wer diese Methoden anwendet, ist genauso wie die Nazis von damals. Der Krieg gegen Russland war auch damals Programm.
Der Faschismus ist zurück. Er nennt sich heute nur anders. Heute heißt er „unsere Demokratie“.
😜
„Das sind die Methoden der Nazis.“
Diese Methoden sind älter, als die Volksgenossen. Diese haben sich auch nur dieser Methoden bedient. Erfunden haben sie sie nicht.
Siehe Demokratie. Siehe Religionen. Siehe Adel.
„Der Krieg gegen Russland war auch damals Programm.“
So sagt man zumindest.
die interessante frage lautet doch, was soll dieser artikel beim leser bewirken, welche motivation steckt dahinter, hübsch dekoriert mit verbalem zeigefinger das thema kollektivschuld erneut auf den tisch zu bringen? und warum verstecken sie sich dazu hinter einer taz redakteurin?
oder ist da irgendwas mit geheimen kombucha treffen? fragen über fragen, welches ist nun die interessante?
ganz abgesehen davon, dass der nationalsozialismus „lediglich“ 12 jahre existierte, das deutsche reich 1871 gegründet wurde und man das jahr 2026 schreibt, hatten wir mehr merkel und rot grün als national sozialismus.
die interessante frage bleibt also, was wollen sie mit diesem artikel bewirken?
Steht ziemlich in der Mitte des Textes: „…ob sich politische Mentalitäten über Generationen hinweg in ähnlicher oder anderer Form fortsetzen können. Nicht als Ideologie, sondern als Denkstruktur.“ Und das unabhängig davon, ob Opa PG war oder nicht. Und da bieten sich Ramelow und Künast an – gerade weil ihre Großväter PG waren.
Wieso zerstören die beiden dann Deutschland und das deutsche Volk?
@die nach dem Krieg von den Amerikanern gesichert wurden
erfahrungsgemäß sind die im Lichte amerikanischer Interessen redigiert, erweitert und gelöscht !
Man sollte das Zeug – genau wie die STASI-Daten – aus diesem Grund einfach löschen. Nichts davon ist vertrauenswürdig – alles ist politisch vorsortiert !
@Der Nazi steckt in dir
was für ein Glück, da kann man seien linken Forderungen auslegen, ohne noch über Fakten und Details diskutieren zu müssen.
Alleine diese Gewinner-Argument disqualifiziert – vollständig!
Das Ziel des Lebens besteht nicht darin, einer Mehrheit anzugehören, sondern sich nicht in den Reihen der Wahnsinnigen wiederzufinden
Mark Aurel
Es war ein Kampf der Völkerrechtler gegen Bolschewisten/Gleichmacher/Völkerpanscher, angeführt von der wurzellosen Sekte..
Man sollte vielleicht wirklich beginnen, diesen Un-Begriff NAZI endlich einmal auseinander zu nehmen:
Meiner Kenntnis nach kommt dieser Un-Begriff ursprünglich aus dem Hebräischen (ob Ihr es nun wollt oder nicht und gleich wieder die Un-Keule rausholt!) und wird dort klein geschrieben und bedeutet soviel wie
„eingeboren“, „geboren in“.
Wenn dem so ist, warum wird dann das Wort Nationalsozialist undeutsch NAZI abgekürzt ????????????
im Deutschen Sprachgebrauch kürzt man immer entweder auf Anfangssilben oder Anfangsbuchstaben ab, was in diesem Falle bedeutet, das der Begriff entweder NS oder NaSo bzw. NASO abgekürzt werden muß.
Das könnte man nun als einzelne Besonderheit verbuchen, daß es hier nicht der Fall ist.
Warum aber ist das in bezug auf die deutsche Vergangenheit nicht ein Einzelfall ?????????????
Denn man kürzt ebenso undeutsch Konzentrationslager in KZ (oder Kazett habe ich auch schon gelesen) ab !
Es erhebt sich also die Frage, warum in diesen beiden Terminierungen derart unüblich verfahren wurde !
Vor allem die pathologischen masochistischen Selbstzerfleischer-,bezichtiger- und erniedriger sollten einmal in Ruhe darüber nachgrübeln, nämlich die perfekt Umerzogenen und damit leider D… erzogenen .
Man kann Abkürzungen im Deutschen Sprachgebrauch wunderbar für Diffamierungen, Verniedlichungen, zum Necken usf. verwenden. Und insofern auch für Stigmatisierungen !
Ein Hinweis noch :
Es läßt sich nirgendwo in amtlichen Unterlagen, Geschäftsbriefen, Bekanntmachungen, Listen und dergleichen die Abkürzung KZ entdecken.
Es wurde in bezug auf die Internierungslager (die es letztendlich waren) „KL“ – korrekt Deutsch abgekürzt aus KonzentrationsLager – geschrieben und vermerkt.
Warum also KZ????
Ein Tipp : reine Psychologie, denn Nazi und KZ klingen weitaus krasser, aggressiver als NaSo oder KL …
Sie sprechen damit Wahrheiten an….Hochachtung!
Früher sagte man: ,, Wenn das der Führer wüsste!“
Heut müsste man sagen: ,, Wenn das die gehirngewaschenen Deutschen wüssten!“
Wenn du den letzten Satz nicht geschrieben hättest, hätte ich ihn geschrieben.
Die sogenannten Nazis, nannten sich selbst Volksgenossen. VG wäre also die korrekte Abkürzung. Die VL nannten die Konzentrationslager tatsächlich KL. Ich habe kein Buch gefunden und kein Dokument, wo KZ drinnen stand.
Aber damit holt man ja keinen Hund hinterm Ofen vor. Das klingt nicht so aggressiv wie Nazi und KZ.
Worin unterscheidet sich der Nationalsozialismus zur jetzigen Regierung in Punkto Kriegsgeilheit („Wollt Ihr den totalen Krieg?“) und Arbeitszwang („Arbeit macht frei“)? Statt „nie wieder Krieg“ und weniger Arbeit durch Automatisierung und KI, propagiert die Regierung das genaue Gegenteil: Alle sollen länger arbeiten und Deutschland muss wieder kriegsfähig werden. Wer dies in Frage stellt. wird zum Staatsfeind erklärt oder darf als Verweigerer totalsanktioniert werden. Mit ihrer Krieg-gegen-Russland-Politik stehen CDU- und Grünen-Politiker wie Me*z und B***bock dabei eins-zu-eins in der Tradition ihrer Nazi-Vorfahren.
Ja, das totalitäre Denken, das nie auf bestimmte Inhalte fixiert ist, findet in den einzelnen Gehirnen statt. Daher sollte man sich den totalitären Machtausbau der NSdAP vergegenwärtigen:
– Aufbau eines inneren Feindes
– Aufbau einer Kriegsbedrohung
– moralische Delegitimierung politisch Andersdenkender
– Gewalt gegen politisch Andersdenkende
– moralische Delegitimierung anderer Parteien
– Verbot anderer Parteien
– Gleichschaltung der Medien
– (exzessive) Propaganda
– Behörden auf striktem Regierungskurs statt auf Verfassungskurs
– anmaßende Selbstgewissheit in Fragen der politischen Weltanschauung
– …
Dies bedenkend wird klar, wer (bzw. wessen Gehirn) aktuell auf den strukturell totalitären Bahnen der NSdAP unterwegs ist. Und dies scheint in der Tat weitgehend unabhängig davon zu sein, ob ein Vorfahre eine Beitrittserklärung zu irgendeiner NSdAP-Gruppierung abgegeben hat oder nicht.
Es fällt schon auf, daß (zu) viele der politisch Radikalen in unserem Land Vorfahren in der NSDAP hatten. Ich kannte mal persönlich einen, dessen Opa den Ortsverband leitete. Sein Enkel, Linksextremist, duldete auch keine andere Meinung als seine eigene. Diskutiert wurde bei ihm nicht.
Das erklärt dann auch den Hass auf die eigene Nation. Die Deutschen sollen untergehen, wenn sie schon für den Gröfaz nicht die Welt erobern könnten (vgl. Nerobefehl).
Und das schaffen sie auch jetzt, mit tatkräftiger Hilfe aus dem Ausland.
Waren meine Ahnen Volksgenossen?
Ist mir egal. Sie taten, was sie tun mussten.
Ich werde mich nicht für sie schämen.
Ich lebe mein Leben und nicht das meiner Vorfahren, die alle tot sind und keine Fragen mehr beantworten können.
Ruht in Frieden. Danke, dass es euch gab.