
Einst schrieb ich, dass der “Bayerische Rundfunk” (BR) der Einäugige unter den Blinden sei; sprich: die Sendeanstalt des ARD-Schundfunks, die noch nicht ganz verloren ist. Hierbei bezog ich mich allerdings ausschließlich auf den Hörfunk; Bewegtbilder der öffentlich-rechtlichen Meinungsmaschinerie tue ich mir nur in Ausnahmefällen an, während die Radiosender – ich gestehe und wiederhole – noch nicht vollends am Ende sind. So dachte ich zumindest. Bis jetzt. Denn als ich gerade zur Tankstelle fuhr und der Notwendigkeit des Bierkaufens frönte, hörte ich BR24, den Nachrichtensender des BR. Die Sendung, die gerade lief, schien bedeutungsschwanger, zumindest deutete darauf die einrahmende Hintergrundmusik hin: Schwere Streicher, mahnende Stimmen. Dazu redete ein Schüler, der “nicht mehr schweigen” möchte. Also berichtete der junge Mann von schier unglaublichen Szenen, die sich in seiner Schule abspielten.
Es sei schon lange kein Geheimnis mehr, dass viele seiner Mitschüler rechts seien, betonte der Schüler. Immer häufiger wurde das an sich Unsagbare sagbar gemacht: So nutzen sie oftmals das “N-Wort”, ebenso wie das “Z-Wort”. „Des woanders für sie ja ois nur Spaß, gell“, sagte der bayerische Bua. „Und des is genau des Problem“. Ach so, Humor als Problem!
Abi macht frei
Doch damit nicht genug. In dieser hochdramatischen Produktion des BR berichtete noch ein anderer Schüler, dass Mitschüler Hakenkreuze in Hefte gemalt hätten. Höhepunkt war jedoch die Diskussion um das Abitur-Motto: Da hätten doch tatsächlich einige Schüler „Abi macht frei“ als Motto gewählt. Die Stimme aus dem Off wertete diesen Satz ordnungsgemäß ein: Natürlich handele es sich um eine Abwandlung des Spruchs „Arbeit macht frei“, welcher auf einem Eingangsschild im Konzentrationslager Dachau zu lesen war. Dem Dialekt nach zu schließen waren die vom BR interviewten Schüler wohl gar nicht so weit weg von Dachau; von daher wäre das Motto doch eigentlich nur folgerichtig gewesen… oder etwa nicht
Unter uns Klosterschwestern: Als ich Schüler war, habe ich, glaube ich, mehr Hakenkreuze gemalt, als die Leser Sätze von mir gelesen haben; am liebsten übrigens auf Klassenarbeiten von Mitschülern. Ich habe Lehrer mit KZ-Vorstehern verglichen, während „Neger“, das N-Wort, vielleicht nicht so gängig war wie „Zigeuner“, das “Z-Wort” – aber man hatte überhaupt keine Scham, es dann und wann zu benutzen, und es zuckte auch niemand zusammen.
Sogar für mich hat der ÖRR verkackt
Überhaupt, lieber BR: Ist es nicht zutiefst peinlich, verblödet und infantil, noch nicht mal das Kind beim Namen zu nennen, und stattdessen irgendwelche kernverblödeten, von links-woken Lesbenwissenschaftlerinnen erfundene Wortkreationen wie “N-Wort” und “Z-Wort” zu bemühen?!? Übrigens, mein damaliger Vorschlag fürs Abi-Motto war zwar nicht „Abi macht frei“, sondern „AB In Gas – Heil Stoiber!“ Und jetzt? „Seid ihr deppert?“, würde man wohl (nicht nur in Dachau) sagen.
Dieser Funkstreifen des Bayerischen Rundfunks ging noch eine Weile so weiter, doch ich hatte mein Bier eingekauft und konnte mich so auf den Kinobesuch, irgendwas mit Wikingern und Mads Mikkelsen, mental vorbereiten. Dieser ÖRR ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten und ich sage das als jemand, der extrem hörfunkaffin ist und sehr viel Liebe auch für viele Programme des BR, des “Saarländischen Rundfunks”, sogar des RBB und des “Hessischen Rundfunks” übrig hat. Doch selbst für mich als modesten Menschen hat es der öffentlich-rechtliche Rundfunk langsam, aber ziemlich sicher verkackt. Sie machen kein Programm mehr für den Gebührenzahler; sie machen Programm für sich selbst und für ihre linkswoke Klientel. Meinungsvielfalt interessiert sie nicht; woker Einheitsbrei ist das Gebot der Stunde und daher abzulehnen. Dann höre ich eben nur noch “Kontrafunk”.
- Klicken, um auf Telegram zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Klicke, um auf X zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Klicken, um auf WhatsApp zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Klicken, um einem Freund einen Link per E-Mail zu senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Klicken zum Ausdrucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken









4 Antworten
das kommt noch schlimmer !!!!!!!!!! ihr politidioten und denkverweigerer… demnächst malen sie die deutsche bundesfahne ins heft… hochkriminell unsere jugend… verständlich wird ja von politversagern gezielt erzeugt das ganze hirnlose geisteskranke idiotengehabe… alice erlöse uns von dem übel…
Na, dann die armen Kinder immer weiter schön in die Moschee, zum veganen Essen, zum Transen-Vorlesen und zum Gendersternchen treiben. Im nächsten Jahr wissen die indoktrinierten Kids vielleicht gar nicht mehr, was ein Hakenkreuz überhaupt ist, bei all der exzessiven Verblödung..!
@und es zuckte auch niemand zusammen.
na ja – damals war ja auch der IQ noch höher als heute.
Und es haben sich noch nicht so viele als Nachbar-Überwacher und Melder prostituiert wie heute !
Zur damaligen Zeit galt das noch als „Petzen“ und es gab keinen größeren Lumpen im Land als den Denunziant !
Besonders schundhaft ist die BR Kulturredaktion welche im Grunde nichts anderes als eine als Multiplikator dienende Sprechtröte der Vorlagen der Amadeo-Antonio-Stiftung (die mit der Stasi-Kahane) ist.
Gegen derart dreiste Verstöße gegen den gesunden Verstand und grobe Verfehlung des Rundfunkstaatsvertrags lohnt sich Widerstand zu leisten: rundfunk-frei.de/rundfunk-frei_zahlungsstopp.html & https://gez-widerstand.jetzt !