Neue iranische Raketentests: Signale der Abschreckung

Neue iranische Raketentests: Signale der Abschreckung

Iranische Raketentests (Archivaufnahmen): Zündeln mit Botschaft an Israel (Symbolbild:Imago)

Nach iranischen Angaben haben die jüngsten Raketenstarts keinen Testcharakter. Sie sollen vielmehr eine Botschaft senden – nach außen wie nach innen. Was sich am Montag in mehreren Regionen der Islamischen Republik ereignete, war nach Darstellung iranischer Quellen weder eine Routineübung noch ein klassischer Raketentest. Vielmehr handelte es sich um einen weiteren Baustein in einer Serie militärischer Aktionen, mit denen die Raketenstreitkräfte des Landes in den vergangenen Tagen ihre Einsatzbereitschaft demonstrieren wollten. Raketenstarts wurden demnach zeitgleich oder kurz nacheinander von Stützpunkten in Kermanshah, Khorramabad, Shiraz, Teheran und Mashhad durchgeführt. In der offiziellen Lesart Teherans ist dieser Umstand zentral: Die geografische Streuung soll zeigen, dass die iranischen Streitkräfte landesweit handlungsfähig sind und im Falle einer Eskalation nicht auf einzelne Standorte angewiesen wären.

Besondere symbolische Bedeutung kommt dabei den Abschussorten selbst zu. Nach Angaben aus iranischen Militärkreisen handelt es sich um jene Basen, die in früheren Konflikten beschädigt worden waren. Dass von genau dort nun wieder Raketen gestartet wurden, wird als demonstrative Antwort auf frühere Angriffe verstanden – und als Hinweis darauf, dass Verwundbarkeit nicht gleichbedeutend mit dauerhafter Schwächung sei. Bereits in den Tagen zuvor hatten Beobachter ungewöhnliche Bewegungen festgestellt.

Klassisches Instrument strategischer Kommunikation

Raketenwerfer seien wiederholt aus ihren Stützpunkten ausgefahren, in Startposition gebracht und anschließend zurückverlegt worden. Diese Abläufe ähnelten bewusst realen Einsatzszenarien, blieben jedoch zunächst ohne Abschuss. Am Sonntag und erneut am Montag wurde dieses Muster wiederholt – diesmal allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Der Startbefehl wurde erteilt. Auffällig ist nach iranischen Angaben, dass die Raketen nach dem Abschuss wieder unverändert in ihre Basen zurückgebracht wurden. Dies deutet darauf hin, dass keine neuen Systeme erprobt, sondern bestehende Fähigkeiten demonstriert werden sollten. Die Botschaft richtet sich damit weniger an ein Fachpublikum von Militärtechnikern als an potenzielle Gegner.

In der Summe lassen sich die Aktionen als klassisches Instrument strategischer Kommunikation lesen. Teheran signalisiert Wachsamkeit und Bereitschaft, ohne die Schwelle zu einer offenen Eskalation zu überschreiten. Zugleich richtet sich das Signal nach innen: Die Führung zeigt Präsenz, Kontrolle und Handlungsfähigkeit in einer Phase erhöhter regionaler Spannungen. Ob diese Form der demonstrativen Abschreckung zur Stabilisierung beiträgt oder vielmehr neue Unsicherheiten erzeugt, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Raketenstarts weniger eine technische Notwendigkeit waren als ein politisch-militärisches Statement.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

2 Antworten

  1. Der Iran ist nun einmal seit dem Kalten Krieg eine respektable Großmacht in Nahost und sicherlich werden genug deutsche Wissenschaftler und Ingenieure oder auch westalliierte Forscher mit deutschen Daten von Paperclip dorthin nach dem 2WK sich abgesetzt haben. Forschungen an ABC-Waffen sind sehr fortschrittlich sowie auch Raketentechniken wo sich in diesem Teil der Welt besonders sich die US-Außenstelle Israel fürchtet und das ist der Punkt warum der Iran ein Schurkenstaat ist den man auch nicht sofort angreift wie einst den Irak, Libyen und Syrien da ein Gegenschlag bis Europa die Folge wäre und das mit harten Konsequenzen in Form von Aufständen und Terroranschlägen von radikalen Moslems da dieses Land eine strenge islamische Republik ist wo natürlich auch Öl, Metalle und Gestein wichtige Rohstoffe sind für den Weltmarkt. Wenn über den Iran gejammert wird dann nur um für die Agenda 2030 den Westen mit der NATO vorzubereiten da die Medienmafia eben Schreckensbilder zeigt mit Frauenrecht, Homoehen und anderen Menschenrechtsverletzungen während selbstverständlich auf unserem alten Kontinent inoffiziell Kalifate stehen durch unbegrenzte Zuwanderung. mfg

    2
    1
  2. https://media.deutschlandkurier.de/2025/KW52/seibt.mp4

    „Vom deutschen Staat verfolgt!“ | Naomi Seibt erklärt ihren Asyl-Antrag in den USA“

    Hört der jungen Journalistin und Patriotin, eine für jeden leicht verständlich, inhaltlich sauber und sachkundig rüber kommenden Mittlerin zwischen unserem Land und den USA genau zu!
    So deutliche Worte über das was hier falsch läuft und wofür sich die USA freiheitlich wehemend für uns einsetzt, habe ich noch nie von einem jungen Menschen, einer Frau, die
    dazu noch sehr sympathisch rüber kommt und auch hübsch anzusehen ist, vernehmen
    können !
    Wünsche Naomi schöne, friedliche Weihnachtstage, alles gute für das Neue Jahr und natürlich viel Kraft für die zukünftige Tätigkeit für Deutschland und die USA !
    Hoffe, das ihr Antrag auf Asylgewährung in den USA bald positiv entschieden
    wird!