Neue „Ortskräfte“ eingestellt: Die Ampel sorgt für afghanischen Flüchtlingsnachschub

Taliban feiern in Kabul den ersten Jahrestag ihrer Machtergreifung (Foto:Imago)

Die Herholung der nach dem westlichen Debakel in Afghanistan im Land verbliebenen angeblichen „Ortskräfte“ des einstigen Bundeswehrkontingents vor Machtübernahme der Taliban (zuerst im Zuge der Mission ISAF, danach der NATO-Mission Resolute Support Afghanistan) ist noch nicht einmal abgeschlossen, da stellt die Bundesregierung schon wieder neue „Ortskräfte” ein – diesmal im Rahmen der staatlichen Entwicklungsorganisation „Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit” (GIZ), eine dem Bundesentwicklungshilfeministerium unterstehende Hilfsagentur. Die GIZ habe seit August vergangenen Jahres neue nationale Mitarbeiter für das Sicherheits- und Risikomanagement und für Verwaltungsaufgaben eingestellt, teilte eine Sprecherin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit – und das, während die Bundesregierung parallel weiterhin alles daransetzt, frühere „Ortskräfte” sowie deren Angehörige (besser: jeden, der sich als solche bezeichnet) nach Deutschland auszufliegen – dauerhaftes Aufenthaltsrecht und soziale Vollalimentierung inklusive. Dass rechnerisch bald jeder einzelne der in Afghanistan dienenden deutschen Soldaten anscheinend eine ganze Kleinstadt an „Ortskräften“ unterhalten haben muss, scheint hierzulande niemanden stutzig zu machen: Der Begriff wird inzwischen ebenso inflationär verwendet wie „Kriegsflüchtlinge”, „politisch Verfolgte” oder „aus Seenot Gerettete”.

Laut Auswärtigem Amt hat Deutschland seit Rückkehr der Islamisten an die Macht mehr als 26.000 Afghanen (!) offiziell aufgenommen, darunter rund 4.000 direkte „Ortskräfte” – der Rest sind deren Angehörige oder sonstige angebliche Zivilisten. Und der „Vorrat” an ihnen geht anscheinend wundersamerweise nie aus: Man nehme an, dass sich noch etwa 1.400 Ortskräfte in Afghanistan befänden, denen eine Aufnahme bereits zugesagt worden sei; dass deren Ausreise „bisher noch nicht möglich” war, so die Bundesregierung, liege „in der überwiegenden Zahl der Fälle” daran, dass die Betroffenen über keine Pässe verfügen. Menschen, die also ihre Identität nicht nachweisen können, von denen aber felsenfest gesichert sein soll, dass sie „Ortskräfte“ waren? Eine äußerst vertrauenserweckende Basis für die humanitäre Aufnahme in Deutschland… Doch was ist von dieser Regierung anderes zu erwarten? Im Oktober, als Deutschlands Grenzen bereits wieder mindestens demselben Ansturm wie vor sechs Jahren ausgesetzt waren, hatte die Ampel unbekümmert noch ein Schutzprogramm gestartet, in dessen Rahmen Monat für Monat 1.000 Afghanen nach Deutschland eingeflogen werden.

Sesam-öffne-dich-Ticket nach Deutschland

Heute soll sich zwar der Afghanistan-Untersuchungsausschuss des Bundestags mit dem dubiosen Thema Ortskräfte befassen – doch bezeichnenderweise wollte die GIZ-Sprecherin keine Angaben dazu machen, wie viele dieser Hilfsmitarbeiter die Organisation in Afghanistan derzeit beschäftigt – „aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Mitarbeitenden”. Aus informierten Kreisen verlautete jedoch, so „dts“, dass seit der Machtübernahme der Taliban Mitte August vergangenen Jahres rund 200 Ortskräfte eingestellt worden sein sollen. Tatsächlich dürfte deren Anheuerung vor allem dem Zweck dienen, auch weiterhin für reichlich „Nachschub“ an Afghanen nach Deutschland zu sorgen, sollte der Zustrom an früheren „Ortskräften” der Vor-Taliban-Ära versiegen. In Afghanistan hat sich längst herumgesprochen, dass der Status „Ortskraft“ das Sesam-öffne-dich-Ticket zur Bundesrepublik ist – und in Berlin, wo mit der linksextremen Nancy Faeser eine erklärte Migrationsbefürworterin im Innenministerium sitzt, der die weitere Destabilisierung Deutschlands durch anhaltende Problemzuwanderung gar nicht schnell genug gehen kann, rennen die Anwärter damit offene Türen ein.

Besonders dubios ist, dass zwar „Ortskräfte“ eingestellt werden, deutsche GIZ-Mitarbeiter derzeit aber überhaupt nicht in Afghanistan vor Ort sind – auch deshalb, weil die Bundesregierung die direkte Entwicklungszusammenarbeit nach der Machtübernahme der Taliban nahezu vollständig ausgesetzt hatte. Die Frage stellt sich, wie deren Tätigkeit dann überhaupt kontrolliert werden soll. Darum geht es aber eigentlich gar nicht – sondern in Wahrheit wohl nur darum, einen neuen Vorwand für Folgemigration zu schaffen. Denn sobald die neuen Ortskräfte einseitig erklären, sie befänden sich „in Gefahr”, ist Deutschland prompt für sie da. Ein Sprecher des Bundesentwicklungsministeriums erklärte hierzu explizit: „Wenn im Einzelfall eine Gefährdung vorliegt, unterstützen wir die Menschen bei der Ausreise nach Deutschland.“ Das gelte ausdrücklich sowohl für frühere wie für die neuen Ortskräfte. Noch irgendwelche Fragen?

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18 Kommentare

  1. Na schauen wir mal.

    „Derzeit sind insgesamt für die in Afghanistan tätigen Ressorts 576 Ortskräfte beschäftigt, davon 83 Ortskräfte für das Auswärtige Amt (AA), 10 Ortskräfte für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und 483 Ortskräfte für das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg).“ – Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat am 31.10.2018

    https://dserver.bundestag.de/btd/19/054/1905454.pdf

    Und mehr als 50.000 Afghanen sollen nun unter dem Titel „Ortskräfte“ nach Deutschland kommen:

    „Weil es ja auch um die Familienangehörigen gibt, mit Blick auf die Ortskräfte, … die wir nach Deutschland ausfliegen müssten, also die Zahlen gehen deutlich über 50.000.“ – Annalena Baerbock (GRÜNE) im ARD-Sommerinterview am 22.08.2021

    Für jede angestellte Ortskraft können daher jetzt und in Zukunft deutlich über 50.000/576 = 87 Afghanen nach Deutschland geholt werden, schließlich kommt bei der Berücksichtigung von Familienangehörigen eine Familiendefinition zur Anwendung, die an die Lebensrealität vor Ort angepasst ist:

    „Bei der Berücksichtigung von Familienangehörigen kommt eine Familiendefinition zur Anwendung, die an die Lebensrealität vor Ort angepasst ist.“ – Auswärtiges Amt am 17.10.2022

    Und vor Ort sind nun mal oft ganze Dörfer miteinander verwandt.

    Deshalb wird den nach Deutschland geholten Ortskräften und ihre Angehörigen in absehbarer Zeit zusätzlich eine in der Statistik nicht aufscheinende Familienzusammenführung mit Angehörigen der Angehörigen zugebilligt werden.

    Welche Fragen sollte es da noch geben?

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  2. Stellt sich die Frage, ob diese „Ortskräfte“ nur nach Deutschland bugsiert werden oder ob auch unsere Freunde in „Gottes eigenem Land“ jenseits des großen Teiches auch paar abbekommen. Ich meine nur, Platz genug haben sie ja zwischen Florida und Alaska, was man vom hoffnungslos übervölkerten Deutschland nicht sagen kann.
    Ich nehme an, in Kürze wird unser Dusselstaat auch noch gleich sämtliche per Boot anreisenden Herrschaften direkt in Italien abholen und ins Paradies holen. Bloß gut, dass Deutschland nicht ans Mittelmeer grenzt.

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    • @s.Braun 10. November 2022 Beim 17:00
      „Ganz einfache Frage: Für was braucht die BW Ortskräfte, wenn keine Kräfte vor Ort sind ?“

      Das kapiert doch der deutsche Büttel nicht… Und: Soll er auch nicht, daher das Synonym Ortskräfte (sind ja ebenfalls FachKRÄFTE…), die bekanntermaßen nicht selten in kriegerische „Auseinandersetzungen“ „verwickelt“ waren. Holen wir uns damit weitere gewaltbereite/-tätige „Ortskräfte“, evtl. inkl. Waffen ins Land? Inklusive Stammes-Angehörige ganzer Dörfer müssen wir wohl bald Städte resp. Gemeinden enteignen, um Platz zu schaffen…

      Aber, um Afghanistan wie auch Afrika zu entvölkern, um DEUTSCHland abzuschaffen, braucht’s viele kryptische Begriffe, damit die noch verbliebenen Bio-Deutschen diese Kröte auch noch schlucken…

  3. Nun die 50 Tausend werden ja auch gebraucht. Alles top Ortskräfte, geschult am Gewehr, können mit dem Messer umgehen und haben keine Skrupel Ungläubige hinzurichten.

    Wenns 2023 auf den Straßen losgeht und die deutsche Polizei nicht willig ist, werden diese Spezialkräfte vor Ort ihren Dienst tun.

    Dafür verwette ich meinen Hintern!!!!!!!!!!!!!!

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  4. Wenn die letzte Wiese zubetoniert , der letzte Baum gefaellt und das letzte Windrad abgetragen ist , um sie alle beherbergen zu koennen , werdet Ihr sehen , dass Euer Land endlich ist .

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  5. Millionen von Kuckuckseier
    Kann mir irgend jemand sagen, wieso diese Regierung auf biegen und brechen all diese, zu alimentierenden Menschen, ins Land holt? Wohlweislich wohin Dies führt.
    Ich glaube, daß wir es, mit dieser BR, mit dem unsagbaren Bösen, zu tun haben.
    Die wissen wohl was Sie tun.
    Sind wir schon verloren?

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  6. Nö, keine Fragen mehr. Der Muselnachschub muss rollen und darf nicht versiegen, da ist dem rotgrünen Umvolkungsregime jeder billige (Schein-) Vorwand und jede Propagandalüge recht. Da die Talibanmusel ja alle miteinander verwandt sind kann man pro „Ortskraft“ zum Glück dann gemäss der muselmanischen „Lebensrealität vor Ort“ gleich eine ganze Grosssippe von hunderten Talibi heimholen ins Bunte Reich, alles andere wäre ja unmenschlich und islamophob und rechtspopulistisch. Die Trottel die dieses Verbr…erregime gewählt haben werden sich vielleicht auch noch umgucken. Wünsche denen jedenfalls möglichst viele „Ortskräfte“ in die Nachbarschaft, als bunte Bereicherung ihrer Lebensrealität.

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  7. Na ja, ich lebe ja als alter Mann (körperbehindert aber nicht geistig behindert) : von der Rentenverunsicherung verarscht, als schmarotzender HARTZER und deshalb lebe ich in Saus und Braus! Natürlich prasse ich den ganzen Tag und bin vollalimentiert. Es geht mir saugut und natürlich habe ich mir das schon immer gewünscht, nach einem arbeitsreichen Leben so zu enden. Ich reise unglaublich viel, leiste mir die teuersten Hotels und nur die eleganteste Mode. Heute habe ich mir zum Bleistift einen Shrimps-salat in Cocktailsoße für 1,89 € im Angebot geleistet. Es waren vielleicht sogar wirklich die versprochenen Shrimps drin.
    Na es war lecker- ist aber nicht monatlich drin!
    Es gibt ja viele, welche HARTZ 4 als das Nonplusultra anpreisen, aber dann sollten sie es mal probieren!
    Angeblich werden ja uns „Hartzern“ alle Kosten für Heizung, Strom etc. erstattet.
    Das ist völliger Blödsinn! Das mag für Flüchtilanten oder andere Gruppen gelten, aber für Otto Normal-Hartzer sieht das sehr knapp aus und bedeutet einen ziemlich kalten Arsch. Stromkosten werden für deutsche Hartzer nicht erstattet.

    Aber den neuen Mitbürgern wird sicher hier alles bezahlt, obwohl sie noch nie hier irgendwas geschaffen haben.

  8. Eine unglaubliche Politik! Dumm, dümmer, deutsch! Oder kann man es anders nennen? Da werden angebliche Ortskräfte, deren Zahl von einigen Hundert auf ca. 50000 angeschwollen ist (wie man lesen konnte) nach Deutschland wegen angeblicher Gefährdung durch die Taliban eingeflogen – und es werden wieder neue Ortskräfte eingestellt – trotz angeblich späterer Gefährdung. Die Taliban erhalten von dieser Regierung hunderte Millionen Euro – aus humanitären Gründen natürlich, Armut, Hunger, Kälte etc. Einfach unglaublich, das Ganze – aber mit dem dummen deutschen Wahlvolk ist alles möglich!!! Vor gut 80 Jahren hat die Mehrzahl von ihnen treu Hitler unterstützt, nicht wenige bis zum Untergang, ihre Landsleute mit abweichender Meinung bespitzelt und denunziert – und sich anschließend erstaunt die Augen gerieben nach dem „Zusammenbruch“ – und dann angeblich von nichts etwas gewusst!!!!!

  9. Jedem Refugees welcome-Typen 2-3 Migranten an die Hand geben. Auf eigene Kosten versteht sich. Dann hört der ganze überflüssige Asylschwachsinn umgehend auf. Immer nur gross daherschwafeln solange andere alles bezahlen.

  10. Nachtrag: Und noch etwas muss einem doch auffallen. Wie war es möglich, dass den Taliban nach dem Abzug der Amerikaner das ganze Land kampflos in die Hände fiel, die ganzen westlichen teuren Waffen etc. – das geht nur bei Feigheit und heimlicher Zustimmung. Die Taliban konnten sich nur deshalb halten, weil sie im Grunde die Unterstützung der weitgehend ungebildeten und konservativ-islam. Bevölkerung auf dem Land, in den Dörfern hatten! Das wird aber hier nicht thematisiert!
    Diese ganze westliche Politik in A. war absurd – und ein Milliardengrab – wird auch nicht thematisiert! Es ist NICHT unsere Aufgabe, den Afghanen westliche „Werte“ beizubringen!! Es ist ihr Land – und sie baden die Folgen einer rückständigen islam. Politik aus – die sie ganz offensichtlich unterstützt haben – von wenigen Intellektuellen, „Künstlern“, Journalisten in Kabul abgesehen!

    • @Pauline 11. November 2022 Beim 14:41
      „Diese ganze westliche Politik in A. war absurd – und ein Milliardengrab – wird auch nicht thematisiert!“

      Volle Zustimmung – genau so war/ist es!

  11. Es ist schon paradox. Uns wurde erzählt, die Bundeswehr ist in Afganistan,um dort zu helfen.
    Jetzt stellt sich heraus, die Afganen mußten mit tausenden von Ortskräften der Bundeswehr helfen. Zur Belohnung dürfen nun viele Tausend Afganen mit ihrem Anhang nach Deutschland kommen. Was für ein Erfolg der deutschen Regierung!!!!

    • Lt. Heiko Maaß gibt es in Afghanistan „eine starke Zivilgesellschaft“ – dies schwafelte er als deutscher Außenminister NACH dem Abzug der Amerikaner und anderer westlicher Truppen! Nun, das haben wir ja gesehen! Diese ganze westliche Politik dort war so schwachsinnig, hat NICHTS erreicht, Milliarden Dollar/ Euros verbrannt, tote Soldaten verursacht , tote Zivilbevölkerung – und am Schluss ein Revival der Taliban! Aber darüber wird NICHT gesprochen!! Und unsere links-grünen Medien hüten sich, darüber zu schreiben – schließlich will man ja bei den Regierenden gut angeschrieben sein!

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