Nie wieder blauer Montag?

Nie wieder blauer Montag?

Kein Herz für blau: Anti-AfD-Symboljakobinertum bei der Caritas (Montage:Grok)

Die Caritas Gesundheit Berlin möchte das blaue Herz ihren Beschäftigten verbieten. Gemeint ist das kleine blaue Piktogramm, das Menschen in E-Mails, Chats und sozialen Medien verschicken. Es könne politisch verstanden werden, weil Blau auch die Farbe der AfD ist. Auf diese Idee muss man erst kommen. Grund genug, die Caritas-Therapie hausintern gleich bundesweit vorzuschlagen. Allerdings: Wenn es nach dieser Farbenlehre geht, bekommt Deutschland ein gewaltiges Problem. Denn Blau steckt überall.

Am härtesten trifft es zunächst die Arbeitnehmer. Wer am Montag blau machen möchte, gerät unter Verdacht. Erst schwänzt er die Arbeit, dann verwendet er zur Bezeichnung dieser Spontifreizeit auch noch eine politisch verdächtige Farbe. Der gute alte blaue Montag dürfte damit ausgedient haben. Auch die deutsche Brauereiindustrie sollte sich Sorgen machen. Wer am Samstagabend einen über den Durst trinkt und anschließend blau ist, könnte am Sonntagmorgen bereits als politisch auffällig gelten. Wer nach 43-prozentigem Korn auch eine 43-Prozent-Partei in Sachsen-Anhalt wählt, hat sich verraten.

Der Blaumann wird verdächtig

Für Handwerker hat die neue Farbenlehre immerhin einen Vorteil. Sie werden vorsichtiger mit dem Hammer umgehen. Ein blauer Daumennagel könnte schließlich unangenehme Fragen auslösen. Noch schwieriger wird es jedoch mit dem Blaumann an sich. Millionen Handwerker und Arbeiter sind seit Jahrzehnten auf Latzhosen dieser Farbe stolz. Keiner hat ihnen gesagt, was sie damit heute politisch anrichten. Und sonntags eine Fahrt ins Blaue machen?  Das wird ebenfalls gefährlich. Wer weiß, wohin diese Reise führt; etwa in blau kontaminierte Ostgebiete? Davon erzählt man montags in der Arbeit am besten nicht. Vielleicht nach Brandenburg, wo man sich als Berliner Nicht-blau-Wähler gern ein blaues Auge am Stammtisch einfangen kann. Dann lieber zu Hause bleiben und Netflix schauen.

Auch Männer müssen künftig aufpassen. Die blauen Augen der Angebeteten charmant zu erwähnen, dürfte der Caritas gegen den Strich gehen. „Deine blauen Augen sind wunderschön“ könnte bereits als versteckte politische Botschaft durchgehen. Irgendwie zu germanisch. Gefährlich! Und wer als Politiker das Blaue vom Himmel verspricht, sollte zumindest eine andere Farbe wählen.

Auch Heino muss umlernen

Heino muss umlernen, denn ganz schlimm trifft es die deutsche Unterhaltungskultur. „Blau, blau blüht der Enzian“ müsste verschwinden. Bei Gartenpartys sollte dieses Lied tunlichst vermieden werden. Auch nicht die blaue Adria oder den blauen Wannsee besingen. Alles höchst politisch verdächtig. Beim blauen Himmel wird es jedoch schwierig. Hiergegen kommen die “caritativen“ Tugendwächter Gott sei Dank gar nicht an. Wenn bereits ein kleines blaues Herz Nähe zur AfD vermuten lässt, müsste dasselbe eigentlich auch für einen kompletten Streifenwagen gelten. Also umlackieren!

Auch Feuerwehr und Rettungswagen fahren mit Blaulicht. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Vielleicht bekommt die Polizei künftig rosa Autos und die Feuerwehr ein grünes Blinklicht. Es gibt Stimmen, die die Umfärbung der Ortseingangsschilder befürworten. Erreicht die AfD in Sachsen-Anhalt über 43 Prozent, so können die gelben Ortseingangsschilder gleich in AfD-Blau umgefärbt werden. Der Besucher weiß also, dass er heimatliche Gefilde erreicht hat.

Ein blauer Brief für die Caritas

Am Ende könnte ausgerechnet die Caritas selbst einen blauen Brief bekommen –
end zwar von den Bürgern: Und zwar einen mit der freundlichen, aber bestimmten Bitte, sich doch gefälligst wieder stärker um ihre eigentlichen Kernaufgaben zu kümmern und weniger darum, welche wie gefärbten kleinen Herzchen Mitarbeiter in politisch womöglich unkorrekten E-Mails und Chats verschicken. Denn die Caritas lebt zu erheblichen Teilen von öffentlichen Geldern und Leistungen, die von allen Bürgern finanziert werden. Von Wählern aller Parteien.

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Mein Rat: Bei politischen Farben gelegentlich einfach mal die Schnauze halten!

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10 Kommentare

    1. Dieser Drecks Verein hat es nur auf das Steuergeld und die kleinen Jungs der Zugeresiten abgesehen!
      Ist genau wie bei den Krichen. Geben sich christlich und sozial aus und ficken die Meßdiener hinterm Altar! Und um die Regierung zu beschwichtigen, tröten sie ins gleiche Horn! Um damit die Verfolgung der Kinderf… zu reduzieren!

  1. „Caritas Gesundheit Berlin“ hat mit Gesundheit so viel zu tun wie die Mafia mit einem Häkelclub:

    „In Caritas-Einrichtungen wurden Bewohner_innen und Mitarbeiter_innen angefangen mit der Altenhilfe ab Dezember 2020 gegen Corona geimpft, seit dem Spätsommer 2021 werden Auffrischimpfungen („Booster-Impfungen“) verabreicht. Die Caritas wirbt aktiv für die Impfung – bei Bewohnerinnen und Bewohnern ihrer Einrichtungen, bei Mitarbeitenden, bei allen Menschen, die sie erreicht. Dieser verhältnismäßig kleine Eingriff ist sowohl Selbstschutz als auch Ausdruck solidarischer Nächstenliebe.“
    https://www.caritas.de/beitraege/faq-impfen-und-caritas/1876156/

    Impfungen Ausdruck solidarischer Nächstenliebe!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Als Kunsthandwerker war uns in der DDR die Farbe „Orange“ bei neuen Objekten verboten. Es wäre eine POP Farbe. Von der roten Farbe konnten die nicht genug bekommen.
    Irgendwie alle Durchgeknallt diese Typen.

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      1. Oker ist nicht gleich Orange. Mal informieren vor dem Schreiben!
        Bei der Anfertigung einer größeren Repräsentativen Arbeit Anfang der 70 iger Jahre wurde uns von dem Grafiker extra verboten Orange zu verwenden. Auf seinem Entwurf waren die Farben nur angedeutet und ich musste das entsprechende Material raussuchen. Ich war leitender Meister bei dem Objekt in Punkto Gestaltung. Wer nur mit Farbe rumgekleckst hat der kann das natürlich nicht wissen.

        1. Habe das wohl schon immer falsch gesehen und keinen Unterschied zwischen den Farbtönen gesehen. Ich fragte mal die KI:

          Ich:
          Dann habe ich das wohl immer falsch gesehen, denn für mich ist Ocker Orange gewesen.

          KI:
          Das ist überhaupt kein Fehler, sondern völlig nachvollziehbar! Du hast die Farbe keineswegs „falsch“ gesehen, denn die beiden Töne sind eng miteinander verwandt:

          Die gemeinsame Basis: Ocker ist im Grunde ein stark abgedunkeltes, „schmutziges“ Orange oder Gelb. Es liegt im Farbkreis direkt neben Orange.
          Fließende Übergänge: In der Natur und in der Kunst gibt es die Nuance Orangeocker. Dieser Ton verbindet das Erdige von Ocker mit dem warmen Unterton von Orange.
          Licht und Kontext: Je nachdem, wie das Licht fällt oder welche Farben daneben liegen, kann ein warmer Ockerton für das menschliche Auge sehr stark wie ein sanftes, mattes Orange wirken.

          Deine Wahrnehmung ist also völlig logisch – Ocker ist einfach die ruhige, herbstliche Schwester von Orange.

          Die macht mich nicht nieder so wie du, der ein wenig hochnäsig herüberkommt. Aber das haben Menschen wie du alle gemeinsam: Sie wissen alles und machen nie Fehler, dafür werden andere Menschen, die nicht alles wissen, mit einem Daumen nach unten bewertet.

          Wobei ich mich eben frage, wenn du kein Orange nehmen durftest, warum hast du dann kein Ocker genommen?

        2. Ach ja, danke für die Aufklärung.
          Vielleicht geht es das nächste Mal ja auch in einem anderen Ton und Benehmen.

  3. Auch die CARITAS hat bei Merkels Migrationsschwerstverbrechen gegen das Deutsche Volk kräftig mitgewirkt und verdient…

    Hier noch etwas interessantes

    ,,KÖLN: Abschiebe-Chaos! 471 Personen auf Liste – Behörde reagiert nicht “

  4. Auf unkontrollierte Migration mit allen negativen Folgen für Leib und Leben folgt eben irgendwann die Gegenreaktion. Sicher nicht schön, aber nachvollziehbar.

    Beim Parteiprogramm von SPD, CDU und Grünen nahezu schon als Notwehr zu werten.

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