Ninos Robados: Die Verbrechen an den “geraubten Kindern”

Nur mit einem eingehegten Minimalstaat und einer unabhängigen Justiz können grundsätzlich schwerwiegende Staaziverbrechen und Unrecht verhindert werden, die ansonsten unumgänglich sind...

Verzweifelte und wütende Mütter und Angehörige suchen heute noch in Spanien nach den einst geraubten Kindern (Screenshot:Proceso/Twitter)

Seit 2011 wird in Spanien (seit etwas später auch in der gesamten spanischsprachigen Welt) ein Verbrechen unfassbaren Ausmaßes systematisch medial aus- und juristisch aufgerollt: Es handelt sich um die “Ninos Robados“, die geraubten Kinder. Worum handelt es sich dabei? Ein Berater des spanischen Diktators Franco, von Haus aus Psychiater, hatte nach dem gewonnenen Bürgerkrieg in den 1930er Jahren die Idee verfolgt, dass republikanische, kommunistische und anarchistische Frauen eine angeborene Neigung zur Perversion hätten, die ausbräche, wenn sie sich demokratisch engagierten – weswegen der Staat ihnen die Kinder wegnehmen müsse. Das Franco-Regime setzte diese Idee brutal um: In der ersten Phase bis 1955 wurden Frauen die Kinder mit Gewalt weggenommen, die Namen in den Geburtsurkunden geändert und in kirchliche Waisenheime verbracht.

Von dort wurden die Kinder von der römisch-katholischen Kirche an Familien weitervermittelt, die für “würdig”, also weltanschaulich zuverlässig erachtet wurden. Mit voranschreitender Zeit und damit auch immer größerer zeitlicher Entfernung zum Bürgerkrieg wechselte die Motivation der Akteure: Waren es am Anfang noch ideologische Fanatiker, die solche “Ninos robados“ produzierten, wurde mit jedem weiteren Jahr die Kriminalität und bigotte Geldgier immer mehr zum zentralen Element der Handelnden.

Säuglinge geraubt und für tot erklärt

Kriminelle Subjekte aus Verwaltung, Justiz, Politik und Kirche arbeiteten Hand in Hand, um sich über die Zahlungen der Adoptionswilligen die eigenen Taschen vollstopfen zu können. Nur so war es möglich, diese Kaskade von Verbrechen über Jahrzehnte fortlaufend und weitestgehend unbemerkt begehen zu können: Man deckte sich gegenseitig. Weitestgehend unbemerkt? Die entbindenden Frauen hätten doch mit Sicherheit für ihre Kinder gekämpft, oder? Die Antwort ist eindeutig: Ja! Aber Verbrechen und krimineller Abschaum kennen keine Grenzen der Geschmacklosigkeit. Deshalb kam man seit Anfang der 70iger Jahre auf eine besonders perfide Idee: Die Nonnen, die damals noch das Gros des Pflegepersonals in den Geburtskliniken stellten, begleiteten ganz normal den Geburtsvorgang; wenn das Kind dann zur Welt gebracht und die Mutter von der Geburt geschwächt war, wurde sie kurz mit einem Betäubungsmittel betäubt.

Das Kind wurde ihr weggenommen und ein Totenschein für das Kind ausgestellt. Ihr wurde nach der Betäubung dann bedauernd mitgeteilt, dass das Kind leider verstorben sei. Wenn die Mütter das nicht glauben wollten, wurden ihnen (regulär) verstorbene Säuglinge gezeigt. Der überlebende Säugling bekam eine gefälschte Geburtsurkunde, mit der er in kirchliche Waisenhäuser zur Vermittlung an adoptionswillige Eltern verbracht wurde. Den adoptionswilligen Eltern wurden Horrorgeschichten über die “tatsächlichen“ Eltern der Säuglinge erzählt (“drogenabhängig“, “prostituiert”, “asozial”, “bei Geburt verstorben” – “keine Angehörigen” et cetera pp). Seit 2014 können nach Gerichts- und Parlamentsbeschluss alle Spanier einen kostenlosen DNA-Test auf freiwilliger Basis abgeben und werden dann in eine landesweite Datenbank aufgenommen. Ergeben sich typische Muster von Blutsverwandten wie Eltern-Kind oder Bruder-Schwester-Verbindungen, werden die Betroffenen zusammengeführt.

Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, Justiz, Kirche, Krankenhäusern und vielen anderen mehr

Im spanischen Fernsehen gibt es ganze Sendungen, wo in herzreißenden Szenen Mütter erstmals weder auf ihre lange tot geglaubten Kinder treffen (siehe etwa Sendungen des spanischen Fernsehsender El Diario🙂 Diese über 40 Jahre praktizierten Verbrechen sind nur möglich gewesen, weil Verwaltungen, Politik, Justiz, Kirche, Krankenhäuser und viele andere mehr zusammengearbeitet haben. Die Verbrechen um die Ninos Robados werden seit über 10 Jahren in Spanien aufgearbeitet.

Bei uns in Deutschland gab es offiziell den “Ninos Robados” vergleichbare Verbrechen nur im Dritten Reich und in der DDR. Allerdings zeigen jüngste Entwicklungen in unserem Staat, dass sich hinter dem Anschein von Rechtschaffenheit und Demokratie oftmals vergleichsweise kriminelle und verachtenswerte Strukturen verbergen: Wieso werden nach wie vor – noch im Mai 2023! – etwa Soldaten dafür verurteilt, dass sie die Zwangsimpfung abgelehnt haben, obwohl bereits jetzt feststeht, dass die experimentelle Drecksplörre, die man fälschlicherweise als “Impfung“ bezeichnet hat, weder den Schutz bot, der ihr seitens der Politik und (gekaufter?) zugeschrieben wurde, noch dass die ergriffenen Maßnahmen der tatsächlichen Lage angemessen waren??? Bis heute findet keine Aufarbeitung der widerwärtigen Polizeigewalt-Exzesse bei Demonstrationen landesweit statt. Die Täter sind weiterhin mitten unter uns.

In diesem Sinne: Lernen wir von den Spaniern! Beginnen wir damit, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen!

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

2 Kommentare

  1. In diesem Sinne: Lernen wir von den Spaniern! Beginnen wir damit, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen!

    Die Verantwortlichen sitzen ebenso in den Gerichten. Und wer nicht vor den linksgrünen Sozialisten spurt und nicht die “richtigen” Urteile fällt, der muss früh morgens mit Hausdurchsuchungen und mehr rechnen.

    Die Verantwortlichen, dazu auch sehr viele Richter, gehören vor ganz andere Gerichte, aber nicht vor die bunten im Shithole Buntschland!

  2. UNO, Pädophilie und Apostasie
    https://katholisches.info/2023/05/16/uno-paedophilie-und-apostasie/

    “Die Vereinten Nationen sind nun offiziell zu Förderern der Pädophilie geworden. Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2023, veröffentlichte die UNO ein Dokument mit dem Titel „Die Achter-März-Prinzipien für einen auf Menschenrechten basierenden Ansatz im Strafrecht, das die Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Sex, Fortpflanzung, Drogenkonsum, HIV, Obdachlosigkeit und Armut verbietet“.1 In diesem Dokument – das sich angeblich mit Gesundheit befasst – fordern die Vereinten Nationen die vollständige Entkriminalisierung der Prostitution auf der ganzen Welt, das Verbot nationaler Gesetze zur Einschränkung homosexueller Praktiken und das Verbot der strafrechtlichen Verfolgung von Personen, die als Gesundheitspersonal oder in irgendeiner anderen Eigenschaft an Abtreibungen teilnehmen. Schließlich versuchen sie, Grundsätze einzuführen, die eine strafrechtliche Verfolgung von Pädophilen in allen Fällen unmöglich machen, außer wenn der sexuelle Akt mit dem Kind unter Zwang geschähe.”

Kommentarfunktion ist geschlossen.