No more fun: Deutschland macht das Licht aus

Geknebelt und wehrlos: Der neue deutsche Untertan (Symbolbild:Shutterstock)

Freudlos, lustlos, mutlos. Die neueste deutsche Welle ist müdes Plätschern gegen die Mauern der Zeit. Die Deutschen wirken wie ein Fall für Psychiater und Psychologen, sagen einige. Sie spinnen nur noch, meinen andere. Einst dichtende Denker, krümeln sie derzeit apathisch am Boden herum, stammeln sinnloses Zeug oder ringen nach verloren gegangenen sinnstiftenden Worten. Ihre Politik ist so lachhaft, daß inzwischen keiner mehr lacht. Ihr politisches Personal ist derart blaß, schrill oder blindeifrig auf dermaßen falscher Spur, daß man sich fragen muß, ob hier wohl ein geheimer böser Zauber wirkt, der Land und Leute und seine Regenten kollektiv lähmt. Wo ist Scholz, fragen sich Medien und ehemalige Merkel-Mover immer lauter, verzweifelter und staunender? Der neue Kanzler ist irgendwie abgetaucht, gelähmt, nicht mehr da. Vielleicht schläft er. Er wirkt aber auch stets leicht depressiv, wenn er doch mal irgendwo brav ins Bild rutscht. Sitzt er etwa oft die meiste Zeit in seinem Büro herum und heult?! Die Sprache des norddeutschen SPD-Politikers belebt alte Vorurteile. Etwa jenes: Hamburger und andere Nordlichter haben nur drei Worte, mit denen sie sich den ganzen Tag unterhalten können – Jo. Moin. Isso. Mehr nicht. Reicht.

Isso: Die absolut nichtssagende Merkel noch zu toppen, ist in der Tat ein bizarres Kunststück. Die scholzokratischen Ringkämpfe mit sich selbst sind dabei aber wenig unterhaltsam – denn der Mann kämpft einsam und leer und wirkt dabei dauerdröge. Er schmollt, der Scholz bzw. besser „Schmolz“, so als ob er sauer ist, dass man ihn nach 42 Stunden Büroschlaf geweckt hat. Obwohl sein lauwarmer Fencheltee noch gar nicht ausgetrunken war, musste er ins grelle Medienlicht. Es herrscht kein Zweifel mehr: Deutschland wird von einer wandelnden Schlaftablette auf Valium regiert. Erinnert sich noch jemand an die guten alten Philosophen, an schlaue Denker früherer Zeiten? Da war immer mal eine mystische Erklärung im Raum: „Wie da unten, so da oben.” Damit konnte eine Einheit der Extreme gemeint sein oder die innere Wesensbeschaffenheit von Mikro-und Makrokosmos, also das berühmte „Alles in einem”. Auf Deutschland übertragen heißt das: Jetzt bekommen die dummen Kerls und blöden Weibsen, die 16 Jahre Angela Merkel mit all ihren Verheerungen möglich machten, die Quittung.

Neolinke Spießbürgerlichkeit

Wer „da unten“ so doof war und sich das „da oben“ von der Ostzonen-Trutsche mit ihrem DDR-Marx-Engels-Lenin-Stalin-Hintergrund endlos lange Zeit gefallen ließ… tja, der muß schon einen an der Klatsche haben. Isso. Und wer mit seiner Wählerstimme, seinem Mainstream-Faschismus und seiner neolinken Spießbürgerei dieses Abrutschen in den neuen deutschen Ökolinksgender-Obrigkeitsstaat möglich machte und dabei denunziatorisch jedem, der noch einigermaßen bei Verstand und kritisch war, irgendwas mit krankhafter „Phobie” oder populistischem Geschwurbele andichtete, der hat das akute Elend dieser Tage auch ganz unredlich verdient. Das Land ist erstarrt in schlichten Formeln, hat Erklärer auf Ministersesseln, die den geistigen Radius einer Amöbe kaum überschreiten. Gelesen, gestottert, gegeistlost wird vom Blatt. Pausen macht man beim Reden – wie einer, der den eigene Text gar nicht versteht. Jo. Isso. Moin.

Diese neue deutsche Tristesse knallt jetzt im Alltag voll durch – wie da oben, so da unten. Unlängst war ich nach irgendeinem der vielen Lockdowns der letzten Monate mal wieder in meiner badischen Lieblingsstraußenwirtschaft am Hang, am Weinberg in Ortenberg. Meine Söhne waren im Anmarsch. Ich sagte noch: Jungs, beeilt euch, wenn wir da mal noch einen Platz kriegen, nach so langer Zeit, wo alles dicht war, sind heute Abend bestimmt alle Läden mit Leuten voll! Doch nichts da. Als wir ankamen, konnten wir schon etwas länger nach Öffnung noch frei wählen; viele leere Tische – und dann diese Ruhe im Lokal. Eine Stimmung wie nach einer Beerdigung. Dann erzählte uns Frau Wirtin, dass sie gerade ihren Freundeskreis halbiert hätte, und berichtete: „Da sagt mir doch eine alte Freundin, sie käme erstmal nicht mehr in unser Lokal. Sie und ihr Mann würden nur noch das Nötigste DRAUSSEN erledigen. Zuhause sei es doch auch ganz schön.” Frau Wirtin redete sich in Schwung. Andere hätten ihr bereits gesagt, sie würden auch zukünftig Maske tragen, auch wenn man das irgendwann gar nicht mehr müßte, denn das sei doch so hygienisch und wer weiß, was es da draußen noch so alles an Viren gäbe. Und überhaupt würde man selbst von Freunden jetzt heftig angegriffen, wenn man die Regierung kritisiere und lediglich meine, dass „das mit dem Corona auch irgendwie ganz schön übertrieben” wäre. Aus und vorbei. Aus deutschen Freunden werden Feinde. Aber eine „Spaltung” gibt es ja nicht – zumindest das war einer der denkwürdigen Sätze, den der Koma-Kanzler im Plenum dann doch mal rausgehauen hat. Na klar. RKI, gib uns deine Tagesdaten und wir folgen dir!

Statt Leichtigkeit des Seins die Schwerkraft des Biedermeier

Schreckensberichte aus dem Alltag zuhauf: In Reha- und Kurkliniken, wo früher abends der Bär in benachbarten Cafes oder Clubräumen steppte, herrscht heute tote Corona-Hose. Kurschatten wohl nur noch über Gräbern, sonst nix. Jugendliche feiern mit angezogener Handbremse, regelkonform mit Boosternachweis und dem Bewusstsein, dass morgen oder nächste Woche schon wieder alles vorbei sein könnte. Selbst Gastronomen mit dem Charme von schwer Suizidgefährdeten begegnet man nun immer öfter: Läden werden pünktlicher als pünktlich dicht gemacht. Überall Schilder: „Hier herrscht 2G-plus! Und hier wird pünktlich geschlossen, bitte trinken Sie jetzt aus!” Der Leichtigkeit des Seins folgt nun offenbar die uralte Schwerkraft des Biedermeier. Fast wie Frömmelei wirkt das Ungesellige, welches sich überall ausbreitet. Fußballstadien klagen teils über schleppenden Ticketverkauf – und das, obwohl die Stadien monatelang dicht waren. Machen Sie bitte die Musik leiser. Jo. Hier wird nicht getanzt. Tanzen verboten. Wo kämen wir denn da hin?! Wir sind doch nicht zum Vergnügen hier! Was? Sie fahren immer noch einen SUV?! Sie Umweltsau! Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Das tut man nicht. Das schickt sich nicht. Isso. Kommen Sie bitte pünktlich nach Hause, Sie neuer deutscher Untertan. Um 22 Uhr geht das Licht aus. Wir müssen Strom sparen. Wegen der Umwelt. Sonst kommt noch ein Black-Out. Den Strom brauchen wir im Parlament! Sie fahren Ihr Auto wohl zum Vergnügen… haben wohl noch nie was vom Klimawandel gehört. Sie sollte man, früher hätte man, Sie müsste man doch… und so weiter, und so fort. Nun werden Sie ja nicht frech!

Jo. Scholz. Isso. Wer in einem trostlosen, repressiven Spießerbiotop sein Dasein fristet und nun noch auf neue Kommandos der Regierenden wartet, wer sich anderen unterwirft und sich dabei klein und kleiner macht, Leben, Lieben und Lachen völlig aus den Augen verliert, der sitzt bereits im Wartesaal zum Friedhof. Die Deutschen mit ihrer fatalen Anpasseritis sind in die finale Falle getappt, womöglich ihre letzte. Mit den Grüninnen regiert eine Alles-wird-verboten-Anti-Spaß-Partei, die auf einer Welle der stinkenden Kloake des Zeitgeistes surft. Nicht Fortschritt, nicht Aufschwung, nicht Aufbau oder andere positive Vorzeichen motivieren dieses Volk morgens zum Aufstehen; nein, gearbeitet wird, um den ganzen Unsinn zu finanzieren, den Abbau zu orchestrieren, den Untergang zu beschwören. Unbeschwert gelebt wird nicht mehr. Es regiert eine Mixtur aus angespanntem Dauerausnahmezustand und gähnender Langeweile. Claudia Roth kann nicht mal ein Instrument spielen, und wurde zu was befördert…? Genau! Das ist das Problem.

Scholz? Can you hear me? Jo? Dein Land geht unter. Der Tod, der isso.

13 Kommentare

  1. Ich werde mit dem Ausspruch von Henry M. Broder anworten, wenn mich mal wieder jemand fragt, wie das damals passieren konnte „Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“ Besser und genauer kann man es nicht ausdrücken Vielleicht geht auch Goethe: da werden Weiber zu Hyänen https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_91521760/ukraine-krise-nobelpreistraegerinnen-fordern-deutsche-waffenlieferungen-an-die-ukraine.html
    Gefährlich ists, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der Schrecken aller Schrecken, das ist das Weib in seinem Wahn.

    • „„Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“ Besser und genauer kann man es nicht ausdrücken “

      Isso, wenn man den Siegern Glauben schenkt.
      Sieger schreiben zum Glück die Geschichtsbücher voll mit der Wahrheit, oder doch nicht?
      Du vergleichst, wie soviele andere, Äpfel mit Birnen.

  2. Herr Stark,

    Sie schreiben:

    „Wer ‚da unten‘ so doof war und sich das ‚da oben‘ von der Ostzonen-Trutsche mit ihrem DDR-Marx-Engels-Lenin-Stalin-Hintergrund endlos lange Zeit gefallen ließ …“

    Erst einmal soviel: Offenbar sind für Sie alle Menschen aus Ostdeutschland „Ostzonen-Trutschen“ und „Ostzonen-Trutscher“. Danke für das Kompliment.

    Als ich nach der Wende im Wechselverhältnis Ost-West gearbeitet habe, ist mir in  erschreckender Weise deutlich geworden, wie bräsig und servil zum großen Teil die Wessis sind, nicht alle. Diese Vorstellung vom Wessi hatte ich nicht. Aber das hat sich über die Jahre, auch im privaten Bereich, nur bestätigt.

    Frau Merkel, die eine durchtriebene Macchiavellistin ist, hätte sich ohne den westdeutschen bräsigen und servilen Bürger nie 16 Jahre an der Macht halten können. Die prekärsten Beispiele dafür sind für mich Peter Altmaier und Helge Braun. Aber ich könnte noch mehr solche derartig lächerlichen Figuren aufzählen, die allesamt aus Westdeutschland kommen, und die, um den richtigen Merkel-Stallgeruch zu bekommen, sich am liebsten in „Na, wohl worin?“ wälzen würden.

    Und so kommt es, dass die Wessis 16 Jahre eine Regierung, an deren Spitze diese Kanzlerin stand, gewählt haben, die sie auch in ihrer Bräsigkeit und Servilität in der Tat verdienen, und wir Ossis müssen wohl oder übel diese Regierung mit aushalten.

    Denken Sie über diese Zusammenhänge einmal nach!

    • Das stimmt genau.
      Ich bin zwar nicht in der Ostzone aufgewachsen, jedoch im bayrischen Grenzgebiet und konnte so im Zuge des kleinen Grenzverkehrs, oefter Tagesausfluege nach Eisenach und Umgegend unternehmen oder Bekannte besuchen. Eine Grosstante war Oberin eines Ordens in Bad Salzungen.
      Ich sehe dass so, dass im allgemeinen, die ehemaligen Ostzonenbewohner weitaus kritischer gegenueber der Merkelregierung und ihren Gestalten waren, da sie bereits ihre Erfahrungengemacht hatten. Die Westdeutschen,so meine Annahme, wollten ihre Toleranz mit der Wahl Merkels zeigen, und auch wie vorurteilsfrei sie waren, eine Frau aus der Ostzone zur Kanzlerin zu haben.
      Natuerlich kenne ich auch einige ueberzeugte Merkelanhaenger, die waren jedoch sonderbarer Weise meist aus Sachsen.

      • Danke Elise.

        Mit Merkel habe ich von Anfang an tief negative Emotionen verbunden. Warum? Das kann ich nicht erklären. Ich habe ihr in keinster Weise über den Weg getraut und hatte immer das Gefühl, dass sie Deutschland ins Verderben führen würde.

        Wie heute klar ist, gehörte Merkel zur Nomenklatura, also zur Oberschicht, der DDR, auf die sich das rotlackierte faschistische System stützte. Sie war Reisekader und durfte in das kapitalistische Ausland reisen. Der normale Bürger durfte das natürlich nicht. Neulich habe ich gelesen, dass Merkel auch ein sowjetisches Atomforschungszentrum besucht hat. Das war selbst für einen Sowjetbürger undenkbar. Denn es gab die „geschlossenen Bezirke“, da dürfte man nur mit behördlichen Genehmigung hinein. Für Merkel öffnete sich also auch diese Tür.

        Natürlich gab es besonders auch in Sachsen Menschen, die Merkel gewählt haben. Das hängt auch mit der CDU-Geschichte des Kurt Biedenkopf, den ich auch gewählt habe, zusammen.

  3. Wir alle hätten seinerzeit Merkel aufsuchen müssen, mit dem Nietzsche-Zitat auf den Lippen „Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht….“

  4. Sauber Herr Stark, sehr gut formuliert. Ich wundere mich, wo sie jetzt sind, die immer für Freiheit gesungen haben. Hab mir mal ein paar Songtexte angesehen, z.B. vom K. Wecker, den ich früher auch zu schätzen wusste (https://www.songtexte.com/songtext/konstantin-wecker/willy-2015-37ad5b7.html). Gibt es mehrere Freiheiten? Faschismus von links oder von rechts ist doch scheissegal. Diese brave sinnlose Unterordnung. Kann es sein, dass Frau Merkel immer noch unsere Kanzlerin ist und der arme Scholz lautlos hilfeschreiend uns was sagen möchte? Hey liebe Leute, ich soll doch nur den Deppen spielen. Mir wird´s schlecht, wenn ich sehe, dass sämtliche Schwabkinder alias young global leader in seinem Namen die Welt in den Untergang treiben. Und die neue Schwabbrut ist bereits in den Startlöchern. Ein Supergeschäft: Einen Virus in die Welt setzen. Alle Regierungen dazu verpflichten, mit Verträgen, die keiner sehen darf, Unmengen an nicht getesteten sog. Impfstoffen mit unserem Steuergeld zu kaufen. Und sich auch noch dazu verpflichten, weitere Unmengen für die nächsten Jahre vorzubestellen, völlig unabhängig von den Virusmutanten. Dann darf niemand den Beipackzettel sehen. Die Investmentgesellschaften (Blackrock und Vanguard) verwalten dann die großen Gewinne für unsere Bigfive, die immer noch fetter werden und die Menschen werden kurz gehalten, krank gemacht. Energiepreise explodieren. Der Einzelhandel wird für Amazon geopfert. Und trotzdem müssen die Leute malochen, damit genug Steuergeld für die Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt werden kann. Man sollte mal sehen, mit wievielen Aktienpaketen unsere Meinungsbildner ausgestattet wurden, damit sie so handeln, wie sie handeln. Das ist wahrer Superfaschismus. Ganz schlau eingefädelt, denn wir bezahlen selbst unseren Untergang. Bei diesen Energiepreisen und Grünengängelungen unter dem Mäntelchen des Klimaschutzes und das schöne Wort Nachhaltigkeit dürfen wir auch nicht vergessen, dass viele ihr Eigenheim bald vergessen können. Kann sich noch jemand daran erinnern, dass es mal Zwangshypotheken gab. Noch gar nicht so lange her. Die Grünen waren doch mal gegen Genmanipulationen, keine genmanipulierten Lebensmittel. Da war ich auch noch dabei. Und heute bin ich ein Aussenseiter, weil ich die Genspritze ablehne. Bin echt sauer. #meinemeinungistnichtwichtig

    • Zu Songtexte und Saenger, wie waers mit Reinhard Mey und das „Narrenschiff?
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser zum Coronajuenger geworden ist.

      Leider leben wir in einem Irrenhaus und die sogenannten Eliten sind die Leiter.
      Alle Werte werden umgedreht und gegen uns verwandt und die indoktiniertrienierten und unterwanderten Parteien helfen dabei.

  5. Moment mal! die Roth beherrscht das Istrument der doppelläufigen Revolverschnauze perfekt: wenn das Rectum spricht, bewegt sich der Mund. -Und, liebe Heidi Walter, wenn man den Schiller („Das Lied von der Glocke“) schon verbiegt, dann sollte man ihn nicht noch als Goethe bezeichnen, hahahaha.

    • Danke für die Berichtigung, war wohl zu sehr bei Goethe. Hätte mir auffallen müssen, ist mir aber nicht 🙁 Also nochmal, herzlichen Dank.

  6. Scholz wird vermisst. Ich möchte eine – wenn auch unwahrscheinliche – Erklärung im positiven Sinne versuchen. Scholz ist immer noch wegen Cum-ex in Bedrängnis. Nun muss man wissen, dass Cum-ex eine gewiefte Finanzkonstruktion ist, bei der der von der Rechtsprechung entwickelte Begriff des wirtschaftlichen Eigentums eine Rolle spielt und der Übergang von wirtschaftlichem und rechtlichem Eigentum zeitlich auseinander fallen kann. Das haben sich die Konstrukteure von Cum-ex zunutze gemacht und Streuerstattungen doppelt kassiert. Man kann nun von einem Chef – Scholz war Chef in Hamburg – nicht verlangen, dass er die Feinheiten von Finanzkonstruktionen kennt. Da ihm nun aber Cum-ex anhängt, is es für ihn vielleicht eine Lehre, dass es wichtig ist, auch als Chef in bestimmte Sachgebiete einzusteigen, um sich davor zu schützen, dass ihm seine Mitarbeiter (Lauterbach u.Co.) ein X für ein U vormachen. Vielleicht sitzt Scholz am Schreibtisch und liest sich in brennende Themen (Corona einschließlich Immunsystem, Ukraine, Inflation) ein, was viel Zeit erfordert, weil er diese Themen zur Chefsache machen will. Vielleicht erinnert er sich an seinen Landsmann Helmut Schmidt, von dem es hieß, er habe in Kabinettssitzungen seine Minister vorgeführt, weil er besser in der Materie drin steckte. Wer weiß? Vielleicht erleben wir noch Überraschungen.

  7. Fuer mich schaut diese Regierung vergleichsweise so aus, den die haben von den Amis gelernt.
    Merkel im 17. Jahr ihrer Regierung, hinter der Grinsekatze Scholz.
    Obama in seiner dritten Amtszeit hinter Sock puppet Joe Xiden.
    Hinter all denen diejenigen Puppenspieler, die die faeden ziehen.

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