Montag, 22. April 2024
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Nord Stream: Tatorte ARD und “Zeit”

Nord Stream: Tatorte ARD und “Zeit”

Knallharte Wahrheitsfinder im deutschen Medienbetrieb (Symbolbild:Imago)

Also, was den Fall Nord Stream angeht, wird ja ermittelt. Wurde alles letzten Herbst schon gemeldet. Die Dänen ein bißchen. Die Schweden sollen irgendwie federführend beauftragt sein. Gut, die Untersuchungen erfolgten jetzt offenbar nicht mit allerhöchster Priorität; denn das Thema, das Deutschland für die nächsten Jahrzehnte seine führende Stellung als Industrienation und Exportweltmeister (und im Zuge dessen die Deutschen ihren über Jahrzehnte erarbeiteten Wohlstand)  kosten dürfte, könnte – wie sagt man? – Teile der Bevölkerung verunsichern. So begnügte man sich erstmal damit, dass Experten im öffentlich-rechtlichen Abendfernsehen herumrätselten, ob Putin denn seine Sprengladungen nun gleich beim Bau platziert oder erst später per Rohrpost durch die Leitungen gepustet hatte. Dann wurde noch bekannt, dass der Sprengstoff C4 verwendet wurde, und zwar in Mengen, die sämtliche Seismografen in den Anrainerstaaten ausschlagen ließen und eine hohe zweistellige Millionen-Investition erfordert haben dürften. Und dann war Stille. Und trotzdem den Allermeisten klar, was da bei Bornholm gelaufen war.

Aktuell, also ein reichliches halbes Jahr später, wird der angesichts explodierender Lebenshaltungskosten grübelnde Endverbraucher nun von einem “Rechercheteam” der ARD und der “Zeit” darüber unterrichtet, dass „Sicherheitsbehörden in Deutschland, den Niederlanden und den USA“ offenbar immer noch knallhart an der Sache dran sind. Darüber hinaus noch „Polizeien, Justizbehörden und Geheimdienste aus mehreren europäischen Ländern“. Jo, dieses koordinierte Vorgehen auf ganz breiter Front konnte man in etwa so erwarten; viel hilft ja bekanntlich erstmal viel. Vielleicht setzt man sich sogar “zeitnah” mal zusammen und tauscht sich aus?

Dürftige Lebenszeichen

Zu diesen etwas dürftigen Lebenszeichen der Ermittelnden sah man sich zweifellos durch den Enthüllungsjournalisten Seymor Hersh genötigt, der mitten in die allgemeine Stille hinein mit seinem knochigen Finger auf den riesigen Elefanten im Raum gezeigt hatte. Nach dem der erste Schock verdaut war, fiel dem Redaktionsnetzwerk des Guten allerdings nicht viel mehr ein, als dem unbotmäßigen Überbringer der Botschaft einen demenziellen Altersstarrsinn ans Revers zu heften. Lediglich die Profis der ARD-“Faktenchecker” unternahmen noch einen inhaltlichen Vorstoß und vermeldeten triumphierend, dass die von Hersh behauptete romantisierend florale Platzierung des Sprengmittels in 80 Meter Tiefe doch unüblich bis unwahrscheinlich sei. Damit hatten sie zweifellos Recht. Dass der Pulitzerpreisträger Hersh das nie behauptet hatte, sondern die intellektuelle Eingreiftruppe von der ARD mal wieder in eine ihrer gähnenden Bildungslücken gefallen war, überraschte den gestählten deutschen Gebührenzahler hingegen kaum noch.

Nun aber – Verzagen gilt nicht! – haben sich die Deutungsmächtigen neu formiert. Das „Rechercheteam“ präsentiert, zufällig zeitgleich mit der ebenfalls für unabhängige Berichterstattung bekannten “New York Times” (die sich ihrerseits auf “nicht namentlich genannte US-Regierungsbeamte” beruft), dass es neue Erkenntnisse von „US-Geheimdiensten“ gebe, wonach eine „pro-ukrainische Gruppe“ für den Anschlag verantwortlich sei. Also nochmal langsam und zum Mitschreiben: Ein namentlich nicht näher bekanntes Rechercheteam meldet unter Bezug auf namentlich naturgemäß nicht genannt sein wollende Geheimdienstkreise und namentlich ebenfalls nicht bekannte US-Regierungsbeamte, dass eine namentlich nicht näher bekannte pro-ukrainische Gruppe hier ihr zerstörerisches Werk vollbracht habe.

“Biometrische Pässe” ohne Namen und Nationalitäten

Gut, Namen tun also wenig zur Sache. Nationalitäten sind auch nicht bekannt. Aber im Detail ist man doch weit fortgeschritten. Es wurden zum Beispiel „professionell gefälschte biometrische Pässe“ verwendet. Dies ergibt sich zweifellos aus der Tatsache, dass sich kaum jemand besser mit gefälschten biometrischen Pässen auskennt als Vermieter von Segelbooten. Eine 15 Meter lange Segeljacht nämlich war es, die sich das Terrorkommando für ihre Operation erwählt hatte. Zweifellos eine kluge Entscheidung – denn Miet-U-Boote mit den benötigten ausgebildeten Spezialtauchern, speziellem Abseilgerät, Tauchkissen für schwere Haftminen und Sonar sind ja heute kaum noch bezahlbar und haben darüber hinaus einen zweifelhaften ökologischen Fußabdruck.

Das mit dem Mietvertrag ging laut “Tagesschau” und “Zeit” dann so: Eine im Besitz zweier namentlich selbstverständlich nicht näher bekannter, aber bekanntermaßen ukrainischer Geschäftsleute befindliche, aber polnische Firma hatte die Segeljacht entdeckt und angemietet. Warum und wofür, bleibt erstmal das Geheimnis der Rechercheure… denn das sechsköpfige Unterwasserteam inklusive “Tauchassistenten und Ärztin” mietete dann das Boot keineswegs bei der ins Spiel gebrachten, ominösen Firma, sondern selbst direkt beim Besitzer an – unter Verwendung eben ihrer „professionell gefälschten“ Pässe. Schade nur, dass auf den professionell gefälschten biometrischen Pässen offensichtlich alles Mögliche stand, nur eben Namen und Nationalitäten nicht. Nun ja. Wir halten fest: Die “Faktenchecker” haben immerhin herausgefunden, dass die Jacht regelrecht überbucht war.

Odyssee mit Plastiksprengstoff durch drei Länder

Fragen könnte man noch, wieso die explosive Besatzung nicht einfach von einem polnischen Hafen aus, mit einem polnischen Gefährt die etwa 150 Kilometer Wasserweg bis zur Sprengstelle in Ostseemitte zurücklegte und am Abend nach der Rückkehr auf den Erfolg anstieß, sondern sich einen Hafen an der deutschen Küste aussuchte, nur um anschließend einen etwa doppelt so weiten Seeweg zurückzulegen; einen Ort, zu dem man dann mit sechs Personen und einer Tonne explosiven Plastiksprengstoffs C4 erst quer durch drei Länder fahren musste. Und einem Sprengstoff übrigens, dem bei der Herstellung zur Verhinderung von Missbrauch Geruchsstoffe und Metallstäube beigefügt werden, um das Auffinden mit Spürhunden und Röntgenapparaten zu erleichtern. Okay, vermutlich wollte man bei der nicht alltäglichen Arbeit eben auch noch ein bißchen “Thrill” haben. Wenn schon denn schon.

Los ging‘s, nach Darstellung von “Tagesschau” und “Zeit”, in Rostock. Wurde zunächst gemeldet. Als man beim Rechercheteam darauf stieß, dass eine Verladung von Hunderten Kilo Sprengmittel und ein konspirativer Start in Rostock aufgrund der ortsüblichen Besucherfrequenz zu Lande und zu Wasser doch eher ungeeignet wäre, präzisierte man den Startpunkt nochmal: Wieck hieß nun plötzlich der knallhart ermittelte Ausgangshafen, an dem sich die Beladung und das In-See-Stechen abgespielt haben mussten; ein etwa 50 Kilometer von Rostock entfernt liegendes, beschauliches Urlaubsörtchen, das ich – wie der Zufall so spielt – sehr gut kenne: Der idyllische Hafen liegt in der Ortsmitte, umgeben von Hotels und Ferienwohnungen, die einen repräsentativen Blick auf den Anleger am Ende einer Wiese haben. Eine stolzes 15-Meter-Schiff wurde da noch nie gesehen, denn das Boddenwasser ist dort in etwa hüfthoch, und selbst die ortstypischen Zees- und Ruderboote müssen sich behutsam an den zahlreichen Sandbänken vorbeischlängeln.

Wundersames geographisches Flackern

Der eigene fehlende Tiefgang musste von den Recherchespezialisten in der Redaktionskonferenz inzwischen wohl ein zweites Mal aufgearbeitet worden sein: Denn aktuell wird nun der Ausgangspunkt ins ähnlich klingende Wiek auf Rügen verlegt, das nochmal schlappe 100 Kilometer entfernt liegt; bis ins ursprünglich genannte Rostock sind das immerhin schon 130 Kilometer. Aber Schwamm drüber. Mit dem Nahen Osten, noch dazu der Einöde Vorpommern, kennt man sich so kurz nach der Wende beim investigativen Gebührenfernsehen noch nicht so aus. Nun also Rügen. Bis in die winzige, unglücklicherweise nach Westen und nicht nach Osten (zum Ziel hin) orientierte Bucht ging‘s dann offensichtlich mit den Sprengladungen über den Rügendamm. So und nicht anders müssen wir uns das jetzt vorstellen. Vermutlich sind beim Passieren der rumpeligen Zufahrtswege dann auch die wasserdicht verschweißten Sprengkörper undicht geworden. Was wiederum erklärt, warum auf dem Kombüsentisch des Segelschiffs später eindeutige Sprengstoffspuren gefunden wurden. Ein diesmal eindeutiges Indiz, denn bekanntermaßen nehmen es die Ukrainer mit der Sauberkeit der zurückgegebenen Mietobjekte nicht so genau wie die pingeligen Deutschen. Vermutlich sind sie deshalb noch nicht in der EU.

Wie sauber dagegen das deutsche Rechercheteam gearbeitet hat, wird auch deutlich, wenn man weiß, dass man dort extra nochmal nachgefragt hat: Nämlich, ob die pro-ukrainische Selbsthilfetruppe nicht doch von den Klitschkos losgeschickt wurde und ob Selenskyj und Putin jetzt beide endgültig raus sind aus der Nummer. Die Investigativprofis haben also in Kiew angerufen, so heißt es, und sich beim „Regierungsberater Selenskyjs“ vergewissert, dass man in Kiew von nichts wusste. „Nein!“, hat der Regierungsberater zum Erstaunen der medialen Freizeitkommissare mitgeteilt, der Wolodymir habe “von der Sache nichts gewusst!“ Aber, man sei auch ein bisschen stolz, lasse dieser ausrichten, dass man bei ARD und “Zeit” der Ukraine eine derart ausgefeilte Operation offenbar zutraut. Ob man wiederum darauf nun bei ARD und “Zeit”  auch ein bißchen stolz ist, ist nicht bekannt.

18 Antworten

  1. Im April verfügt die Ukraine über vier einsatzfähige Panzerbataillone. Bis zum Sommer dürften nochmals vier dazu kommen. Dazu eine ordentliche Anzahl Schützenpanzer. Damit sowie der sonstigen zugesagten Ausrüstung werden die russischen Truppen und ihren mittlerweile zuhauf eingesetzten 60er-Jahren-Gerät richtig Probleme bekommen.
    Und der Westen liefert weiter, unabhängig von V. Putins Atomdrohungen. Man sieht also wie ernst er genommen wird.

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    1. Welchen Bezug hat ihr Kommentar zu diesem satirischen Artikel? Anders gefragt: Haben Sie Furunkel am Allerwertesten?

  2. Also Kabarett ist in Deutschland gar nicht mehr nötig. Immer und überall wird dafür gesorgt, dass man sich halb tot lachen kann. Hier der Bericht eines schlechten Krimiautoren. Dann, passt nur im Kabarettsinn dazu, die Aussage von Habeck, dass dem LNG, was wir kaufen auch russische Gasmoleküle enthalten sein könnten. Russische Moleküle!!!
    Deutschland ist nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland die totale Lachnummer. Eigentlich ist es ja todtraurig und man müsste sich schämen, aber man kann diesen Witzfiguren ihre Witzigkeit nicht absprechen. Das leistet kein Comedy- oder Satirestar, was hier so abgeht. Jedenfalls war das für mich heute ein lustiger Tag, Hollywood-Komödien sind dagegen ein Trauerstück (okay, ich schaue keine Komödien). Man kann dieses Land nur noch mit Lachen überleben, ansonsten würde man verrückt werden.

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  3. ist das nicht toll, wie sie millimetergenau analysieren, wer da mit welchem Finger wie tief in welchem Nasenloch gebohrt hat und dabei Pässe, Visitenkarten und Bekennerschreiben gefunden !
    Da empfehle ich Röper und Stein – das ist informativer als PR – jedenfalls wenn man Fakten haben will und nicht nur Haltung im Lichte der US-Interessen :

    da ist das Thema dabei !

    Sie können aber auch nach Sherlock Holmes selbst denken – und dann werden sie feststellen an Hand der unleugbaren Informationen :
    – es wurde in der Ostsee gesprengt – im am stärksten kontrollierten Gebiet Europas – während eines NATO-Manövers
    da können sie schließen : es ist bekannt, wer gesprengt hat – wichtige Geheimdienstler, wichtige Militärs und wichtige Politiker wissen Bescheid

    die Sprengung betraf nicht nur Deutschland und Russland, sondern im Grunde alle europäischen Staaten und hat sie geschädigt im Rahmen der europäischen Energieversorgung
    In Europa bewegt sich keiner ohne Zustimmung der USA
    der Sprengmeister hat sich die Feindschaft aller anderen Europäer zugezogen, unabhängig von der US-Ansicht und davon, ob es öffentlich diskutiert wird – eine Feindschaft für lange Zeit

    Und diese Dinge zusammengenommen, kenne ich nur eine Regierung, die bereit ist, ihr eigenes Land auf Dauer damit zu schädigen und Interesse am Abbruch des Handels mit Russland hat und die Zusammenarbeit mit Russland beenden will !
    Hier kommt es auf die Feinheiten der Nasenbohrer nicht an -es ändert nichts daran, wer die Sprengung ausgelöst hat !
    Sie können ja schon einmal überlegen, ob die Pro-Ukraine-Gruppe in Washington/Langley oder eher in Berlin sitzt ! Slava Ukraine !

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    1. @zdago: Als nächstes wird schon im deutschen Fernsehen der Boden bereitet für ‘Sanktionen gegen China. “Wir” wollen uns unabhängig von einer Diktatur wie China machen”. Ich sage ja immer, Deutschland ist Kabarett.

  4. Hier liegt ganz eindeutig eine Selbstüberschätzung der Inkompetenten oder der Dunning-Kruger-Effekt bei den Mainstream Journalisten vor. Ein Phänomen, das als Dunning-Kruger-Effekt Eingang ca. ab dem Jahr 2000 in die Populärwissenschaft fand. Demnach überschätzen inkompetente Menschen ihre eigenen Fähigkeiten auffällig oft – während sie gleichzeitig die Leistungen kompetenterer Menschen unterschätzen. Das Dilemma: Es ist diesen meist jüngeren Halb- bis Ungebildeten noch nicht einmal bewusst. Und dann kommen noch die nicht so unterbezahlten, etwas Cleveren, die im höheren Auftrag und unter massivem Druck von den Tatsachen ablenken und mittels alternativer Wahrheiten Propaganda fabrizieren sollen. Manchmal geht das aber voll in die Hose, wenn z. B. schon viel zu viele Tatsachen öffentlich bekannt sind. Egal, die für die Seite der Guten handeln, sind da völlig schmerzfrei, völlig gleichgültig, wie oft sie beim Lügen und Betrügen erwischt werden, sie empfinden sich selbst stets als seriös. Und wehe, einer zweifelt das an, der Scheißnazi, Putintroll und asoziale Impfgegner. Bei den regierungsnahen Faktencheckern treiben sich Leute herum, die sonst Bürgergeld beantragen müssten, weil sie zu viel mehr nicht taugen. Schon allein die ideologischen Bretter vor deren Köpfen verhindert logisches Denkvermögen und es reicht nur zum Märchen erfinden. Wenn nötig, passen die ihre Geschichten und Darstellungen dutzend male an und jedes Mal ist das dann die wirkliche und absolute Wahrheit. Das ominöse Staatswohl verlangt das so. Dieser Affenzirkus und Billigklamauk könnte sofort aufhören, wenn z. B. die Schweden öffentlich zeigen würden, was sie an der nicht detonierten Röhre weggeräumt haben. Anhand des nicht detonierten Sprengstoffes und der Zündeinrichtung wissen die schon längst wer gesprengt hat und sagen es aber nicht. Allerdings schweigen sie und bestätigen auch nicht die erfundene Räuberpistole aus Washington oder den Redaktionsstuben etablierter westlicher Mainstreammedien.

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    1. Die Schweden sind gewiefte Tatortreiniger, was sie beim Mord an Olof Palme bewiesen haben.
      Auch die Fähre “Estonia” wollten sie ganz schnell mitsamt allen im Rumpf eingeschlossenen Opfern noch vor Abschluß von Bergungs- und Untersuchungsarbeiten mit Beton zudecken.
      Die werden erst mit der Wahrheit herausrücken, wenn ihr Traum von der NATO-Mitgliedschaft am türkischen Veto endgültig geplatzt sein wird.

  5. Fazit der Machtpsychopathen und ihrer willigen Liebediener:
    Wir können es nicht allen recht machen, aber die Mehrheit schaut TV und für Fernsehzuschauer reicht es allemal!

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  6. Dieser Bericht zeigt, für wie blöde die Menschen von dem linksgrün faschistischen Regime gehalten werden, wozu natürlich die Lügenpresse, wie die “Zeit”, und der Gossenfunk, wie die ARD, gehören.

    Ich finde dafür keine Worte mehr.

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  7. Wenn ein Cessna-Pilot mit Hilfe eines Teppichmessers eine Boeing entführen und in einen Wolkenkratzer fliegen kann…ja, warum denn nicht? 😉

  8. Die Nebelkerze mit “Kiew/Ukraine hängt da mit drin”, kann man vergessen. Die Unwahrscheinlichkeit überzeugt schließlich selbst Ukraine- und Kriegsgegner. Und zumindest ein TEil überträgt dann die – vollkommen zu recht – widerlegte Schuldzuweisung auf Unaufklärbarkeit auf das Ganze. Toll!

    Da sich die Lüge über die Verursacher der Sprengung jedenfalls bei denkenden Menschen nicht allzu lange mehr halten wird, weil die „gefundenen Erkenntnisse“ zu leicht ins Lächerliche abdriften, wird man sich auf eine Banalisierung für die Öffentlichkeit einstellen müssen. Man dürfte – durch zahllose Beispiele auf der Höhe der Manipulationstechniken an Erfahrung gewonnen – auf das äußerst schwache Gedächtnis einer „Öffentlichkeit“ setzen. Man wird also hervorheben, dass Russland sowieso schon kein Gas mehr lieferte – was zwar vollkommen gelogen, aber komplett zeitlich unsortiert eine westliche Strategie gerechtfertigt hätte -, so dass dann in der Wahrnehmung lediglich vollkommen nutzlose Pipelines gesprengt wurden, was aber für die Wirtschaft und den Wohlstand in Europa bzw. Deutschland eben vollkommen irrelevant gewesen sei. Es sei somit lediglich ein psychologisches Signal in Richtung Russland gewesen, dass die USA die Europäer unterstützt hätten, sich von russischen Erpressungsversuchen zu distanzieren. Wenn man es denn so sieht, war es also gar nicht so bedeutend oder schlimm, wenn da mal gesprengt wurde … Es wurde ja auch niemand verletzt oder gar getötet, was die letztlich doch humane Antwort durch eine Sprengung in einem günstigem Licht erscheinen lasse …
    Ich bin mir schon heute sicher, so wird es tatsächlich gewesen sein. Schon heute sehen maximal 5% der Menschen, was wirklich bzw. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vonstatten ging.
    Wer wettet dagegen?

  9. Herrlich! Kann man sich echt nicht ausdenken, so eine Geschichte. Ich bin eigentlich einzig erstaunt darüber, dass im Sinne des herrschenden Zeitgeistes nicht gleich noch die Belege dafür geliefert wurden, dass die Protagonisten dieser “pro-ukrainischen Gruppe” a) allesamt 4-fach geimpft und b) einige davon sich als “gender-fluid” definieren. Und deshalb im Umgang mit hochexplosiven, volatilen Materialien derart versiert waren. Wirklich köstlich.

  10. Irgendwie sind hier die zwei großen Schiffe mit abgeschalteten Positionsmerkmalen komplett in Vergessenheit geraten. Man hatte ja sogar Satellitenbilder zur Hand. Aber das waren wohl nur Greenpeace-Schiffe, welche man von vornherein ausschließen müsste. Das würde dann wohl auf direktem Dienstweg zwischen Harbeck, unserer feministischen Außenplapperin und der eingebürgerten amerikanischen Greenpeace-Parteigehilfin “geregelt”. Deshalb auch die enorme Kraft, die von unseren Politikern zur Aufklärung verwendet wurde. So jedenfalls meine Meinung.

  11. Eigentlich ist es völlig egal, wer es war, denn es kommt den Politikern der Klimasekte sehr entgegen. Wie könnten sie sonst so einfach ihre durchgeknallte, verlogene, kriminelle, hirnrissige Klima-Bullshit-Politik – A21/2030 – durchziehen und Klaus Schwabs “Own nothing, be happy”? Das geht nur über extrem hohe Preise und brutale kommunistische Verknappung, Enteignung und totale Kontrolle. Die schlaffe Reaktion der Deutschen nach dem Anschlag zeigt, was das für eine verkommene Bande von Irren ist. Die gesamte Politik weltweit wird zentral von einer Macht dirigiert. Wir sind Live-Teilnehmer in einer riesigen Inszenierung. Anders war und ist der C-Betrug auch gar nicht möglich.