
Am 14. September sind in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen. Grund genug, das mit Abstand bevölkerungsreichte Bundesland einmal genauer zu betrachten. Nordrhein-Westfalen besteht, wie das Landeswappen bis heute verrät, eigentlich aus drei historischen Ländern: Dem (nördlichen) Rheinland, Westfalen und Lippe. Bis heute haben sich alle drei Landesteile gewisse Eigenheiten bewahrt. Die Rheinländer gelten als frohsinnig; so wird im Rheinland bekanntlich ein sehr ausgelassener Karneval gefeiert. In Westfalen geht es – abgesehen von Schützenfesten und gewissen Formen der kulturellen Bereicherung in jüngerer Zeit – deutlich ruhiger zu; der Westfale gilt als bodenständig und zuweilen stur. Und Lippe schließlich ist, für NRW eher untypisch, evangelisch-reformiert geprägt. Die Regoion beherbergt die berühmten Externsteine und – seit 1875 – mit dem Hermannsdenkmal eine der wichtigsten nationalen Gedenkstätten der Deutschen.
Seit der Industrialisierung hat sich faktisch ein “viertes” Land im heutigen NRW gebildet: Das Ruhrgebiet. Es ist der größte Ballungsraum Deutschlands. Insbesondere durch die Zuwanderung aus den ehemaligen Ostgebieten hat sich de facto eine eigene Ruhrgebietsidentität herausgebildet. Hier verläuft die Grenze zwischen Westfalen und dem Rheinland mitten durch dicht bebaute Wohngebiete – mit der Folge, dass sich heute selten ein Essener noch primär als Rheinländer oder ein Gelsenkirchener als Westfale sieht. Immerhin ist für Dortmund die Bezeichnung “Westfalenmetropole” nach wie vor gebräuchlich. Als eigentliche Hauptstadt Westfalens gilt jedoch Münster, wo auch der Sitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe beheimatet ist.
Extrem ungleiche Bevölkerungsverteilung
Nordrhein-Westfalen ist im allerbesten Sinne des Worten vielfältig – landschaftlich und kulturell. Das Münsterland, der Niederrhein und die Kölner Bucht liegen als typisches Flachland in der niederdeutschen Tiefebene, die sich im benachbarten Königreich der Niederlande fortsetzt. Das Bergische Land (das seinen Namen nicht der Landschaft, sondern dem früheren Herzogtum Berg verdankt) ist überwiegend Hügelland. Mit der Eifel und dem Rothaargebirge liegen aber auch beeindruckende Mittelgebirge in beiden Landesteilen. Das Rothaargebirge erreicht an der westfälisch-hessischen Grenze immerhin 843 Meter über Normalnull; der Langenberg ist zugleich die höchste Erhebung im nordwestlichen Quadranten der Bundesrepublik.
Landschaftlich sehenswert sind beispielsweise die engen Flusstäler im Süden des Landes, beeindruckende Felslandschaften wie die Bruchhauser Steine im Hochsauerland, die vielen Stauseen, die Porta Westfalica (Westfälische Pforte), das Rheintal südlich von Bonn und das Hohe Venn südlich von Aachen. Bizarre Orte sind unter anderem die verlassenen Orte des Braunkohlereviers, das Hemer Felsenmeer, das (mittlere) Hönnetal bei Balve und der einsame Bergsee bei Winterberg-Siedlinghausen.
Die Bevölkerung von sagenhaften 18 Millionen Menschen verteilt sich sehr ungleich. Extrem dicht besiedelt sind die Großstädte an Rhein und Ruhr. Herne ist beispielsweise nach München, Berlin und Frankfurt am Main die viertdichteste besiedelte Stadt Deutschlands – mit über 3.000 Einwohnern pro Quadratkilometer. Hingegen kommt der ostwestfälische Kreis Höxter auf weniger 120 Einwohner pro Quadratkilometer. Er ist mit dem Hochsauerlandkreis einer der am dünnsten besiedelten Landkreise im westlichen Deutschland.
Vielerorts migrantisch und links geprägt
Dass die Großstädte des Ruhrgebiets und der Rheinschiene nicht an der bundesweite Spitze der Rangliste der Bevölkerungsdichte stehen, hat mit der Eingemeindungspolitik der 1970er-Jahre zu tun. In keinem anderem Bundesland ist man dabei derartig radikal vorgegangen wie in Nordrhein-Westfalen: Viele Städte und Gemeinden wurden 1975, teilweise schon davor, ihrer Selbstverwaltung beraubt und in andere Gebietskörperschaften eingemeindet. Das traf kleine Dörfer von paar Hundert Seelen, ebenso wie große Mittelstädte. Beispiele sind Wattenscheid und Wanne-Eickel im Ruhrgebiet. Wattenscheid wäre mit seinen über 73.000 Einwohnern in jedem anderen Bundesland weiterhin eine eigene (kreisfreie) Stadt, die jedoch von der Düsseldorfer Landesregierung – gegen ihren Willen – nach Bochum eingemeindet wurde.
Wie überall in Deutschland sind die großen Städte heute in weiten Teilen migrantisch und teils durch ein sehr linkes Milieu geprägt. Vor allem architektonisch unterscheiden sich die einzelnen Regionen: Die norddeutschen Backsteinbauten sind typisch für das Münsterland. Hingegen ist das Bergische Land bekannt für seine schwarzen Schieferplatten-Fachwerkbauten. In den Großstädten sind zuweilen noch die Gründerzeitbauten des Kaiserreichs zu bewundern. Ganz im Osten des Landes kann man die Weser-Renaissance bewundern.
Reiches, wenn auch gefährdetes kulturelles Erbe
Als Vertreter des kulturellen Erbes sind unter anderem die Dichterin Annette Freiin von Droste zu Hülshoff erwähnenswert, aber auch legendäre Vertreter des rheinischen Karnevals wie Willi Ostermann. Mit Ludwig van Beethoven wurde 1770 in Bonn ein Komponist von Weltrang geboren. Heinrich Heine (“Deutschland. Ein Wintermärchen”) ist der wohl berühmteste Sohn der Stadt Düsseldorf. Mit Max von der Grün nahm ein Schriftsteller der (Post-)Moderne seine Wahlheimat in Dortmund. Hagen galt in den 1980er-Jahren als Hauptstadt der Neuen Deutschen Welle.
Kulinarisch bekannt sind der Rheinische Sauerbraten, der Westfälische Pfefferpotthast und Pumpernickel. Leider kennen insbesondere die letzten beiden Speisen auch viele Westfalen nicht (mehr). Die berühmte Currywurst ist wahrscheinlich berlinerisch, aber im Ruhrgebiet ebenfalls ein Standardgericht. Zum rheinischen Karneval gehören Berliner. Die berühmten Aachener Printen, eine Sonderform des Lebkuchens, gibt es in Aachen ganzjährig und im Rest des Landes in der (Vor-)Adventszeit. In rheinländischen Gaststätten gibt es „Himmel un Ääd„, und im Bergischen Land werden gerne Waffeln gebacken.
Weitreichende Veränderungen
Vom fortlaufenden Islamimport seit 1961 abgesehen, ist respektive war Nordrhein-Westfalen ein katholisch geprägtes Bundesland. Insbesondere das Münsterland, das kurkölnische Sauerland, das ehemalige Hochstift Paderborn, das die heutigen Kreise Paderborn und Höxter umfasst, der Niederrhein und die Eifel waren bis ins ausgehende vergangene Jahrhundert stark durch die Kirche und ihre Riten geprägt. Weite Teile des Bergischen Landes (heute insbesondere der Oberbergische Kreis, Wuppertal, Remscheid, Solingen und der Rheinisch-Bergische Kreis), der Norden Ostwestfalens (Bielefeld, Minden-Lübbecke), die ehemalige Grafschaft Mark (heutiger Ennepe-Ruhr-Kreis, weite Teile des östlichen und südöstlichen Ruhrgebiets und das märkische Sauerland) sind historisch evangelisch geprägt. Der meistbesuchte Kirchenbau ist mit Abstand der Kölner Dom. Ebenso sehenswert ist der Aachener Dom, der einstige Krönungsort der römisch-deutschen Kaiser.
Durch die Massenmigration weisen weite Teile des Ruhrgebiets und der Rheinschiene inzwischen jedoch ein zunehmend morgenländisches “Flair” auf. Nicht nu die kulturelle regionale Identität, sondern die abendländische Prägung insgesamt geht – wie unweigerlich und anhaltend in ganz Westeuropa – vielerorts verloren. Das scheint viele nicht zu stören: Politisch sind die Menschen an Rhein und Ruhr stark links orientiert. In den ländlichen Gebieten überwiegt die Treue zur CDU. Lediglich in den stark verfallenen Gebieten des Ruhrgebietes, des Oberbergischen und des märkischen Sauerlandes, ist die AfD dabei, die Altparteien langsam zu überholen. Gelsenkirchen ist eine der wenige AfD-Hochburgen im alten Bundesgebiet. Hingegen liegt mit dem studentisch geprägten Münster auch jene Stadt in NRW, die deutschlandweit – mit dem wohlhabenden München) – das wohl schwierigste Pflaster für die AfD ist.
Unweigerliche Zerfallsprozesse
Seit Jahrzehnten ist Nordrhein-Westfalen ein Nehmerland im Länderfinanzausgleich. Das war mal ganz anders: Bis in die 1970er Jahre war Nordrhein-Westfalen ein starkes Geberland. Dann kam der Niedergang von Bergbau und Industrie. Durch die geschichtliche Verwurzelung vieler heimischer Familien mit der SPD als (damaliger) Arbeiterpartei und der CDU als (damaliger Partei der Katholiken ist die faktische Parteibindung in NRW insbesondere bei den älteren Jahrgängen nach wie vor höher als in anderen Bundesländern – mit fatalen Folgen.
Landeshauptstadt ist Düsseldorf (nicht das wesentlich größere Köln), das lange Jahre als beste Stube des Rheinlandes galt, inzwischen aber ebenso den unweigerlichen Zerfallsprozessen anheimfällt. In der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn gehören Kopftuch und Vollverschleierung in weiten Teilen zum Straßenbild. Die innere Sicherheit in NRW erodiert so stark, dass sich selbst die links ausgerichtete schwarz-grüne Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst genötigt sah, das Problem anzugehen – mit allerdings sehr mäßigem Erfolg. Noch immer gilt NRW, ebenso wie Berlin, als Hochburg der Banden- und Clankriminalität.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten
Wirtschaftlich war NRW stets stark durch die Industrialisierung geprägt. Insbesondere im Südwestfalen gibt es nach wie vor etwas Industrie. Im Münsterland ist auch die Landwirtschaft noch von Bedeutung. In den Städten überwiegt aber ganz eindeutig der Dienstleistungssektor. Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung hier im Westen allerdings alles andere als rosig: Insbesondere das Ruhrgebiet ist seit Jahrzehnten sind ein bundesdeutsches Sorgenkind und längst zu einem Armenhaus Deutschlands geworden. Besuchermagnete wie Köln, Bonn und Düsseldorf profitieren noch in einem gewissen Rahmen vom innerdeutschen und internationalen Fremdenverkehr. Die Hochlagen des Rothaargebirges werden – insbesondere im Winter – gerne von Niederländern aufgesucht. Mit Bayern und den Küstenländern kann Nordrhein-Westfalen touristisch nicht mithalten, doch hier tut man diesem wunderschönen Landstrich jedoch auch ein wenig Unrecht: Fast nirgendwo gibt es auf so engem Raum so viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Die Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland kommenden Monat werden politisch wohl nicht das Ruder rumreißen. Dennoch werden viele wichtige Entscheidungen (Bauprojekte, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Wirtschaftsförderung, Kulturpolitik) vor Ort getroffen. Und deswegen sollte man auch hier ein Zeichen setzen – und den Kartellparteien, die dieses wunderschöne Bundesland immer schneller vor die Wand fahren, die rote Karte zeigen! Sowohl das Rheinland als auch Westfalen und Lippe hätten es verdient.
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20 Antworten
Die Hoffnung stirbt zuletzt,aber grundsätzlich sind die Westkalifate verloren.
Nord – Rhein – Islamistan.
Mordrhein – Vandalien….
so hörte ich schon länger !
https://deutschlandkurier.de/2025/08/eugh-macht-abschiebungen-praktisch-unmoeglich-politisierung-der-justiz-wird-zur-gefahr-fuer-den-staat
„EuGH macht Abschiebungen praktisch unmöglich: Politisierung der Justiz wird zur Gefahr für den Staat!
Werden wir bald fast nur noch von linksgrünen Richtern regiert? Die Frage muss zwingend gestellt werden! Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat die Latte für Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern in sichere Herkunftsländer noch einmal drastisch höher gelegt. Die von der Merz-Regierung versprochene „Migrationswende“ dürfte damit in noch weitere Ferne rücken als ohnehin schon.
Das aktuelle EuGH-Urteil schließt sich nahtlos an einen anderen Richterspruch an: Erst vor gut einer Woche hatte der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein „Gutachten“ vorgelegt, demzufolge Staaten völkerrechtlich verpflichtet sein sollen, Treibhausgas-Emissionen zu begrenzen und den Klimawandel zu bekämpfen. Der IGH ist das höchste UN-Gericht.“
Ist dieser linksgrün verkommene „Hof“ nicht genau so wenig von den Völkern legalisiert,
wie auch die Volk züchtigende EU?
Die Diktatur mit ihren Abnickern an diesem unsäglichen „Hof“ breitet sich aus.
„Schmalspurjuristen mit eigenen dem Volk weit entfernten Befindlichkeiten machen
Juristerei zur „Perversion“ !
Diese unsäglichen Typen in ihren teuren Roben inteeressiert die Völker, die eigenstaatliche Verantwortung i.d. Ländern und die eigene Demokratie nicht die Bohne.
Sie sind weit weg, äußerst abgehoben und teuer !
Diese Art von nicht mehr neutraler Macht hat i.d. einzelnen Ländern Schule gemacht, auch hier im Lande !
Es wird höchste Zeit, das diese EU mit sämtlichen Nebenbehörden durch Austritt
neutralisiert und für absolut überflüssig deklariert wird !
Eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, das wäre o.k.
Alles andere ist der weitere Untergang der eigenen staatl. Souveränität !
Bedanken können wir uns alle bei dem „Dicken“, natürlich b.d. CDU und einem politischen Führer aus dem „Franzland“, der für die Zustimmung zur Wiedervereinigung uns den Euro
aufgezwungen hatte !
Pfui, wie dem eigenen Volk verachtend wollen Politiker, Machtbesessene noch werden ?
Schade, dass nicht Wenige mit ihren Köpfen noch in den Neunzigern stecken geblieben sind..!
Ich habe 1989 aufgehört mich weiterzuentwickeln. Und es fühlt sich gut an. 😉
Möchte weder in diesem Bundesland, noch in Berlin wohnen und arbeiten !
Etwas wichtiges andere hier:
https://youtu.be/X1tH5-PW4Fc
„Klöckner Forderung macht Angst: Politiker ZITTERN vor neuer Reform!
Julia Klöckner kritisiert das Wahlrecht scharf: Zweitstimmen abschaffen und nur Direktmandate einführen? Könnte das den Bundestag retten?“
1953 hat der Bundestag ein ./. das Grundgesetz bestehende Vorschrift, „alle Abgeordneten werden direkt in freier, u.s.w. gewählt.
Von einer Verhältniswahl der dem Volk Vorsetzung von Abgeordneten der Parteien,
ist vom Grundgesetz nicht die Rede.
Deshalb wäre ich auch für die Direktwahl, so wie sie es vom Grundgesetz vorgeschrieben ist.
Nur ein Beispiel, ein Negativbeispiel ist die Wahl einer ehem. Küchenhilfe (ein ehrbarer Beruf), allerdings ob die Gewählte als solche bezeichnet werden kann, mögen sich andere
erschließen !
Diese hat nur etwas über 3 % der Direktwahlstimmen in ihrem Wahlkreis erhalten und konnte über Platz 1 der v.d. Landesliste der Grünen in den Bundestag.
Ist das vom Bundestag 1953 selbst montierte Verhältniswahlrecht überhaupt der
Vorgabe im Grundgesetz bestandskräftig?
Denn es kann nicht angehen, das uns Wählern von den Parteien 50 % Kandidaten aufgezwungen werden !
Nochmals, die Abgeordneten des Bundestages werden direkt gewählt, so das Grundgesetzt und ein Bundestag konnte sich bereits 1953 nicht darüber hinweg setzen !
Somit wurde bereits 1953 das Grundgesetz bezüglich der Bundestagswahl außer Kraft gesetzt!
Deshalb braucht es auch keiner weiteren Gesetzesreform, nur das das Wahlgesetz von 1953 außer Kraft gesetzt werden muss.
Alles weitere bestimmt das Grundgesetz !
Die reine Direktwahl der Abgeordneten und die drastische Reduzierung der Abgeordneten, auch im Sinne von Betriebswirtschaftlichkeit i.S. der Steuerzahler muss schnell kommen !
Der Parteien und ihr Kandidatenfilz hat dann voraussichtlich ein
Ende !
Hut ab vor AFD Politiker die in NRW- insbesondere in Städten wie Münster und in Ruhrgebietsstädten Wahlkampf betreiben– schwieriges Pflaster– in Kommunalwahlen stehen die Bilder auf Plakarte und Namen– und die Linksextremisten sind in diesen Städten auch gnadenlos wie überall in D– schaut mal was da los gewesen ist in Essen und Münster als die AFD dort Parteitage oder Bürgerversammlungen abhalten wollte– die mussten mit grossem Polizeiaufgebot geschützt werden– die Parteitage der anderen Parteien nicht oder kaum– viel Erfolg AFD
@Deutschlands Perle im Westen
das Land des Hendrik Wüst (CDU) ! ?!
Wenn sie das sagen !
muahahahahahahaha
Ich würde sagen, NRW ist längst mehr Kalifat als deutsche Perle.
Leider hatte ich mal eine Schwägerin aus NRW.
Bevor die Wuuuuuuuuuuuuuuurst gesagt hat,
hatten wir die Wurst gegessen.
Geheimdienst gegen AfD-Kandidaten: NRW-Verfassungsschutz will Bürgermeisterwahlen beeinflussen
https://opposition24.com/politik/geheimdienst-gegen-afd-kandidaten-nrw-verfassungsschutz-will-buergermeisterwahlen-beeinflussen/
Verfassungsschutz stuft AfD Brandenburg als „gesichert rechtsextrem“ ein
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/verfassungsschutz-stuft-afd-brandenburg-als-gesichert-rechtsextrem-ein/
Hört bloß auf. Ich mußte 7 Jahre in NRW leben. Grauenvoll. Und das war Ende der Achtziger. Oberflächlich, überbevölkert, zugebaut, schon damals migrantisch( natürlich kein Vergleich mit heute) Keine zehn Pferde bringen mich wieder dahin. Gleiches gilt natürlich für Bremen,Hamburg etc
Kleine Impression von der letzten Bundestagswahl. „Mein“ Wahllokal in einem Örtchen im Oberbergischen Kreis war in einem Dorfgemeinschaftshäuschen eingerichtet. 5 Helfer, Männer und Frauen über den Tag hin in wechselnden Konstellationen, an kleinen Tischen in einem kaum wohnzimmergroßen Raum versammelt, wickelten das Prozedere ebenso freundschaftlich wie routiniert ab. Das Nachbargebäude, kaum mehr als eine Armlänge entfernt, war zu diesem Anlass festlich beflaggt, mit einer eindrucksvoll großen hochkant gehängten AfD-Fahne an weißem Holzmast, blau mit weißer Schrift und rotem Pfeil, die gravitätisch im Wind hin und her schwang. Die Stimmenauszählung in der Region ergab später naheliegende Ergebnisse zwischen 30 bis 40 Prozent. Ein kleiner Weiler in einer Nachbargemeinde erzielte über 60% Prozent, wobei die Abweichler (jeder kennt jeden) schnell ermittelt waren. Einige Heranwachsende hatten in spätpubertärer Widerborstigkeit gegen die Autorität ihrer Eltern rebelliert und die Linken gewählt. Immerhin, die Grünen waren für diese aufmüpfige Truppe nicht in Frage gekommen.
Solche Artikel passen auf Anhieb nicht so recht in dieses Portal, aber ich bin trotzdem dankbar dafür. Habe NRW immer nur als das Ruhrpott gesehen und wäre wohl im Traum nicht drauf gekommen, dass man sich das mal ansehen kann.
Aber der Artikel hat mich eines besseren belehrt. Trotz des Wissens um die migrantischen Verwerfungen werden wir sicherlich mal etwas recherchieren und mal für einen Kurzurlaub nach NRW fahren, da es doch sehr viel Interessantes zu sehen gibt.
Danke dafür.
Ein sehr guter Bericht über mein Heimatland NRW !
Aber….NRW ist nichts für Weicheier bzw. Couchpotatoes , deren ewiges Herumgenöhle und “ Nicht-aus-dem Quark-kommen “ !
Das Kalifat NRW wächst und wächst….
Da ich hier gerade was von Wahlen lese:
In Ludwigshafen hat jetzt der „Wahlausschuss“ (aus Kartellparteien) entscheiden, dass der AfD-Kandidat nicht zur Oberbürgermeister-Wahl zugelassen wird! Begründung: Zweifel an seiner Verfassungstreue!
So missbraucht man ein eigentlich lediglich formales Recht (genügend Unterschriften; Fristen etc.) um inhaltlich einen Kandidaten auszuschalten. Vor allem sollen „Zweifel“ ausreichen, was an sich schon in einem Rechtsstaat ein Hohn ist.
Kurz: Da es nur dem Bundesverfassungsgericht zukommt, über die Verfassungswidrigkeit einer Partei und den Strafgerichten ggf. über ein strafbares Verhalten eines Kandidaten zu entscheiden, ist es unumgänglich, dass jegliche Folgerung aus einer selbst-erdachten Auffassung und Diffamierung wegen „Verfassungswidrigkeit“ unter Strafe zu stellen ist!
Hier muss eine entsprechende Strafvorschrift her. Jegliche Folgerung (Kontokündigung; Miet-Verweigerung; Ausschluss etc.) aus einer unbewiesenen Behauptung in dieser Richtung ist als Straftat anzusehen!
Dies ist ein zutiefst krimineller Akt und einer Demokratie absolut unwürdig und nicht hinnehmbar.
Auch die Einschätzungen von Regierungs-abhängigen Meinungen durch einen sogenannten Verfassungsschutz müssten unterbleiben – oder konsequent in entsprechende Strafverfahren münden.
Drohungen und „Auffassungen“ haben im poliitschen Wettbewerb nichts zu suchen!
Diese Äußerungen werden sogar immer noch dann missbraucht, selbst wenn sie schon gerichtlich widerlegt sind. Auch das gehört unter Strafe gestellt!
Offenbar legen gewisse Kreise überhaupt keinen Wert mehr „auf Demokratie“!
NRW ist keine Perle, sondern ein Schrotthaufen, in dem nicht einmal mehr Fortbewegung von A nach B ohne massivste Probleme und Dauerstreß möglich ist, mangels befahrbarer Straßen.
Ohne Hubschrauber keine Chance mehr.
Eine Ewigkeitsbaustellen nach der anderen, viele davon sinnlos, ständige und inflationäre Sperrungen, Rückbauten, Parkplatzvernichtung, nichts geht, nicht wird fertig, nichts funktioniert, das aber nachhaltig und teuer.
Größtes Shithole der Erde.
Die Beschreibung ist viel zu optimistisch. Ich stamme aus dem Dorf in Westfalen, wo die Glockengießerei ansässig ist. Allerdings gehöre ich nicht zur Ureinwohnerschaft, denn ich bin „totrokken volk und dann noch Luthers“ (zugezogen und evangelisch). Die Arbeitnehmerschaft sprang morgens um vier in die Busse, um gegen sechs die Frühschicht in dem Chemiewerk Hüls in Marl antreten zu können. Kurz hintereinander gingen in Westfalen die Textil- und dann die Möbelindustrie kaputt. Wir hatten im Kreis Coesfeld über Jahrzehnte eine Arbeitslosigkeit um 14 %, die in der veröffentlichten Meinung nirgends vorkam. Die Westfalen waren politisch korrekt und wählten immer das, was der Kaplan in der Kirche empfahl, die CDU. Die hat heute noch Dörfer mit 95 % Marktanteil.
Wir haben vom platten Land aus beobachten können, wie der Ruhrpott den Strukturwandel von Kohle-Eisen-Stahl zu irgendetwas anderem nicht hinbekam. Ein ordentlicher Sozialdemokrat war IGM-Mitglied und bestenfalls noch Aufsichtsrat in der Montan-Mitbestimmung. Als Entschädigung bekamen die Ruhries Opel Bochum. Ein Laden, der bei den Spediteuren gefürchtet war, weil dort die großartigen IGMer sich dort genau so aufführten wie vorher in ihren Eisenbieger-Buden. Absolut unterirdisch.
Politisch war NRW schon früh das, wovor uns Hans-Herbert von Arnim später gewarnt hat: das Parteikartell. Sie haben die „assets“ der Städte zu Geld gemacht wie Grundstücke, Infrastruktur und Immobilien, wo keiner weiß, wo das Geld gelandet ist. Bei den Stadtkämmerern jedenfalls nicht. Macht ja nichts, denn wenn Schul- und Universitätsgebäude zerbröseln, dafür haben wir kein Geld. Jeden öffentliche Investition muss heute unter dem Kriterium der Parteienfinanzierung betrachtet werden.
De facto ist der Ruhrpott heute finanziell fertig. Man sollte die Bewohner aussiedeln, zum Beispiel nach MeckPomm und dann mit ein paar Caterpillar D11-Dozer von Westen her den Landstrich zusammenschieben. Die Westfalen haben sich selbst berappelt. Coesfeld hat heute eine Arbeitslosigkeit von 2 % und Gelsenkirchen 14. Wo wohnt zum Beispiel Europas größter Lkw-Anhänger-Hersteller? – In Altenberge bei Münster. Mit Zweigwerk in Vreden bei Ahaus. Nix da Bottrop oder Wuppertal.
Sinnvoll wäre es, das NRW wieder in drei Teile aufzuspalten, damit die notleidenden Teile und die prosperierenden gut zu unterscheiden sind. Die Parteien würden dem zustimmen, weil es entsprechend mehr politische Posten gäbe. Das können wir uns aber nicht erlauben, weil die Zunahme an Geschwätz- und Argumentationsbrei-Inhabern zu teuer wird.