Notorischer Irrläufer Fratzscher: Wie ein linker Ökonom an der rechten Wirklichkeit scheitert

Notorischer Irrläufer Fratzscher: Wie ein linker Ökonom an der rechten Wirklichkeit scheitert

Das defekte Orakel Fratzscher missbraucht den großen Religionsphilosophen René Girard für seine „Unsere-Demokratie“-Liturgie (Fotos:Imago/StudioX)

Bevor in diesem Beitrag darauf eingegangen werden soll, wie Marcel Fratzscher in der “Zeit” den 2015 verstorbenen französischen Kulturanthropologen und Religionsphilosophen René Girard zur angeblichen „Geheimwaffe“ einer neuen amerikanischen Rechten erklärt, lohnt ein Blick auf ihn selbst: Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist längst nicht nur Wissenschaftler, sondern seit Jahren Aktivist und Akteur. Er sitzt in Talkshows, berät Regierungen, kommentiert im Wochentakt in ARD, ZDF und eben auch der “Zeit” das ökonomische und politische Geschehen und fordert mit stets derselben Grundmelodie alles, was linke Herzen höher schlagen lässt: Höhere Mindestlöhne, mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr europäische Integration, mehr supranationale Steuerung, mehr Zuwanderung. Kritiker sehen in ihm darum eher einen politischen Funktionär als einen neutralen Ökonomen; Rainer Hank von der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” nannte ihn schon 2017 einen „lautstarken Claqueur der Sozialdemokraten“.

Auch seine Prognosen sind alles andere als unfehlbar. Fratzscher erklärte 2015, die Flüchtlingsmigration werde in wenigen Jahren ein Nettogewinn für den Bundeshaushalt sein, Migranten würden die Renten der Babyboomer zahlen, die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sei ungefährlich und werde keine Immobilienblase erzeugen. Später lag er mit seiner Einschätzung der Inflationsgefahr während der Corona-Phase deutlich daneben – die Teuerung fiel wesentlich höher aus, als er es erwartet hatte. Seine Kritik an der Bezahlkarte für Asylbewerber begründete er damit, dass „die IT-Programmiererin aus Indien oder der Ingenieur aus Brasilien“ sonst nicht mehr nach Deutschland kämen – obwohl Fachkräfte gar nicht über das Asylsystem einreisen und von der Karte überhaupt nicht betroffen wären. Zuletzt forderte er ein verpflichtendes soziales Jahr für Rentner und spielte mit dem Gedanken eines Höchstalters beim Wahlrecht – Vorschläge, die weithin als technokratisch und demokratisch fragwürdig kritisiert wurden. Diese Bilanz ist nicht bloß eine Charakterstudie; sie erklärt auch, warum Fratzscher nun in René Girard vor allem den Stichwortgeber für eine Erzählung sieht, die seinem politischen Programm nützt: Der Markt brauche mehr Staat, der Kapitalismus mehr Regulierung, die Demokratie mehr Schutz vor „Oligarchen“ – und wer das anders sieht, bewegt sich schon halb in der Spirale von Gewalt und Sündenböcken

Girard als Projektionsfläche: Demokratie gegen „Oligarchen

Vor diesem Hintergrund wirkt Fratzschers aktuelle “Zeit”-Kolumne wie ein Rollenwechsel mit Ansage. Plötzlich erklärt dieser linke Konjunkturprediger der Republik, René Girard sei zur philosophischen Waffe einer „neuen amerikanischen Rechten“ geworden. Donald Trump, J. D. Vance, Peter Thiel und ein Zirkel von Tech-Milliardären seien im Kern nämlich antidemokratische Oligarchen, die Girards Denken pervertierten, um Konkurrenz, Feindschaft und Gewalt zu legitimieren. Demokratie, Rechtsstaat und globale Kooperation erscheinen bei Fratzscher als fragile Hülle, die von diesen Kräften bedroht werde. Schon der Einstieg verrät die Absicht: Girard dient Fratzscher weniger als Gegenstand ernsthafter Lektüre denn als Projektionsfläche. Die „liberale Demokratie“ – konkret: die spätmoderne westliche Ordnung mit ihren supranationalen Institutionen, Regulierungsregimen und Umverteilungsmechanismen – wird zur letzten Bastion gegen eine angeblich apokalyptische Rechte stilisiert, deren geistiger Motor ausgerechnet Girard sein soll. Dass die ideengeschichtliche Gemengelage um Thiel, Yarvin & Co. weitaus komplizierter ist – Augustinus neben Nietzsche, Evola neben Silicon-Valley-Transhumanismus –, spielt keine Rolle. Es genügt, einen klingenden Namen zu setzen, der Gelehrsamkeit signalisiert. Der Rest ist Politpädagogik.

Fratzschers Darstellung des französischen Denkers ist oberflächlich zunächst makellos: mimetisches Begehren, Rivalität, Sündenbockmechanismus, christlicher Bruch mit der Opferlogik, Einsicht in die Unschuld des Opfers – alles ist da. Doch je weiter der Text fortschreitet, desto stärker verschiebt sich der Fokus. Aus der Analyse der Opferfigur wird eine simple Gegenüberstellung: Hier die guten Institutionen der Demokratie, dort die bösen Oligarchen, die sich fälschlich als verfolgte Sündenböcke inszenieren. Trump erkläre Migranten, Medien und Wissenschaft zu Feinden, Thiel verachte Wettbewerb und Staat, Vance und andere wollten checks and balances schleifen.
Das Problem: Das ist nur bedingt Girard – und vor allem ist es nicht neutral. Girards Denken ist keine Hymne auf die liberalen Institutionen der Gegenwart, sondern eine radikale Anthropologie der Gewalt, die auch in modernen Gesellschaften weiterwirkt. Seine Sündenbocktheorie erklärt nicht nur lynchende Mobs, sondern auch subtile Formen moralischer Ausgrenzung. In Girards Logik kann selbstverständlich auch eine Elite, die sich selbst als “Verteidigerin der Demokratie” inszeniert, genau jene Mechanismen bedienen, die sie bei Trump und Thiel anprangert: die Konstruktion eines Feindbilds, dem alle destruktiven Energien zugerechnet werden, um die eigene Ordnung zu stabilisieren.

Demokratie als sakralisierter Status quo

Fratzschers Kolumne ist dafür fast ein Lehrbuchbeispiel. Die „libertären Tech-Oligarchen“ werden zur Chiffre eines neuen Antichristen, vor dem „wir“ uns nur durch mehr Regulierung, mehr globale Kooperation, mehr staatliche Gestaltungsmacht retten können. Der Ökonom, der vor „Sündenbockmechanismen“ warnt, braucht selbst Sündenböcke: Trump, Vance, Thiel – und im Subtext alle, die an die derzeitige Ausgestaltung von EU, EZB, internationalen Organisationen und globalisierter Ökonomie nicht mehr glauben. Und genau hier liegt der tiefere Fehler: Fratzscher setzt „Demokratie“ mit der heutigen institutionellen Gestalt westlicher Staaten gleich – inklusive aller Fehlsteuerungen, Machtballungen und Demokratiedefizite. Jede Kritik an supranationalen Organisationen, an wachsender Regulierungsdichte, an der Entkopplung politischer Entscheidungen von nationaler Souveränität erscheint so automatisch als Angriff auf die (beziehungsweise “unsere”) Demokratie selbst. Wer etwa den übergriffigen Sicherheitsstaat, die Geldpolitik der EZB oder den Einfluss internationaler Organisationen auf die nationale Politik von  Staaten, landet in seiner Logik schon halb im Lager der „libertären Zerstörer der Ordnung“.

Girards Einsicht, dass Gewalt und Rivalität strukturell sind, lässt sich aber auch anders lesen: Institutionen werden gerade dann zu Brennpunkten des Konflikts, wenn sie sich der Korrektur entziehen. Eine Demokratie, die ihre Grenzen nicht mehr kontrolliert, eine Geldordnung, die Vermögen planwirtschaftlich umverteilt, eine Medienlandschaft, die sich selbst als moralische Instanz versteht – all das erzeugt neue Formen von Ressentiments. Man muss kein Thiel-Anhänger sein, um zu erkennen, dass viele Menschen westliche Demokratien nicht mehr als Orte erleben, an denen ihre Interessen vertreten und ihre Konflikte fair ausgetragen werden. Fratzscher blendet diese Dimension aus, weil sein eigenes Modell des „guten Staates“ davon ausgeht, dass mehr Zentralisierung, mehr Regulierung, mehr global governance automatisch zu mehr Gerechtigkeit führten. Sein ökonomischer Instrumentenkasten – hohe Mindestlöhne, Umverteilung, europäische Fiskalunion, höhere Inflationsziele – wird so mit Girards anthropologischer Tiefenbohrung kurzgeschlossen. Die tatsächlichen Machtverhältnisse in globalisierten Finanz- und Technologiemärkten, in denen gerade jene Oligarchen, die er kritisiert, prächtig mit staatlichen Programmen koexistieren, bleiben Kulisse statt Gegenstand ernsthafter Analyse.

Wer schützt hier wen – und vor wem?

Bemerkenswert ist, wie Fratzscher die Opferrollen verteilt. In seiner Lesart sind es die Institutionen der liberalen Demokratie – Gerichte, Medien, internationale Organisationen –, die von Trump, Vance und Thiel „attackiert“ werden, während Tech-Milliardäre sich nur als Opfer inszenierten. Dass dieselben Institutionen ihrerseits mächtige Akteure sind, die durch Zensurtechnologien, regulatorische Privilegien, Subventionen und narrative Steuerung tief in das Leben der Bürger eingreifen, gerät aus dem Blick. Girard würde sagen: Die Gesellschaft braucht immer jemanden, auf den sie ihre Ängste projiziert. In Fratzschers Kolumne ist das – neben den üblichen Sündenböcken wie Migrationsgegner, Klimaskeptiker oder Populisten – vor allem die „libertäre Oligarchie“. Damit übersieht er eine reale Gefahr: Nicht nur libertäre Rechte, auch eine technokratische Mitte kann demokratische Strukturen aushebeln. Wenn Experten und Institutionen sich selbst als Hüter der Vernunft verstehen und politische Alternativen als „antidemokratisch“ markieren, verschiebt sich die Macht vom Bürger zur Kuratorenklasse. Genau diese Entwicklung, die Girard als sakralisierende Opferlogik beschreiben würde, kommt in Fratzschers Deutung nicht vor.

Ein konservativer Gegenentwurf müsste Girard gegen seine Vereinnahmung von rechts wie von links verteidigen. Er würde anerkennen, dass mimetisches Begehren, Rivalität und Sündenbockmechanismen universale Muster sind – in Silicon-Valley-Oligarchien ebenso wie in EU-Apparaten, in MAGA-Bewegungen ebenso wie in woken Universitätsmilieus. Er würde nicht so tun, als sei die „liberale Demokratie“ ein sakrosankter Endzustand, sondern ihn als eine fragile Ordnung erkennen, die die Begrenzung von Macht stets aufs Neue verlangt – auch der Macht globaler Institutionen und Märkte. Vor allem aber würde er nicht akzeptieren, dass sich ausgerechnet jemand wie Marcel Fratzscher – dessen ökonomische Vorhersagen zu Migration, Inflation und Energiewende oft spektakulär danebenlagen und der politisch für immer neue Formen staatlichen Nudgings wirbt – zum Hüter der wahren, unfehlbaren Girard-Interpretation und der Demokratie im Ganzen aufschwingt. Wer beständig unterschätzt, wie sehr seine eigenen Rezepte zur Destabilisierung beitragen, sollte vorsichtig sein, wenn er andere der „Zerstörung der Ordnung“ bezichtigt.

Demokratie verteidigen – ohne neue Sündenböcke

Girard lehrt, dass die moderne Welt sich nur dann vor neuen Gewaltspiralen schützen kann, wenn sie die Mechanismen der Ausgrenzung und Opferung durchschaut. Dazu gehört die Bereitschaft, den politischen Gegner nicht als existenzielle Bedrohung zu dämonisieren – egal ob er Trump heißt oder Thiel, ob er libertäre Utopien oder nationale Souveränität predigt. In diesem Sinn wäre der konsequent girardianische Schritt, die eigene Neigung zur Dämonisierung zu prüfen.

Fratzschers Kolumne tut das Gegenteil: Sie bietet eine elegante philosophische Kulisse, um genau jene Spaltung, vor der sie warnt, weiter voranzutreiben. Wer die Demokratie wirklich verteidigen will, braucht keine neuen Sündenböcke – weder „Oligarchen“ noch „Populisten“ als Sammelfiguren –, sondern die Bereitschaft, Machtkonzentrationen aller Art, staatliche wie private, zu begrenzen! Und hier liegt der eigentliche Prüfstein auch für Ökonomen wie Fratzscher: nicht in der rhetorischen Anrufung Girards, sondern in der nüchternen Frage, ob ihre Konzepte die Balance zwischen Freiheit, Ordnung und Gerechtigkeit stärken. Bis dahin bleibt seine Girard-Deutung – bei aller intellektuellen Verpackung – vor allem eines: ein weiterer Baustein in der großen Selbstentlastungsgeschichte einer Elite, die ihre eigene Rolle im Krisengefüge der westlichen Moderne bis heute nicht wahrhaben will.

15 Antworten

    1. In Deutschland bekommen die Personen, welche am meisten Lügen und den größten Unfug erzählen, die dicksten Gehälter! Für mich ist somit klar, das sie die Realität den Menschen vorenthalten sollen, damit Mitläufer des Regimes ihre Schäfchen ins Trockene bringen können!

  1. „Nicht nur libertäre Rechte, auch eine technokratische Mitte kann demokratische Strukturen aushebeln“ ist kein übersehener Aspekt. Sondern das eigentliche Ziel.
    Wenig verwunderlich wenn man die berüchtigte SPD-Nähe dieses „Wirtschaftsexperten“ und seine Tätigkeit auf überwiegend staats-, sprich teuerzahlerfinanzierte Kosten, bedenkt.

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    1. Das Problem ist hier, das die Deutschen nicht merken, das das was da die Kartell Parteien treiben „Vorsatz“ ist. Und man sollte nicht glauben, das die Politiker nicht wissen was sie da tun! Man schaue sich da nur unsere Gerichtsbarkeit und die Ausfälle der Kartell Parteien gegen die AfD an. Die Gerichtsbarkeit ist nur dazu da, dem Regime den Rücken frei zu halten und mit diesem Wissen der Politiker, machen sie eben was sie wollen. Und die AfD muss verhindert werden, weil sonst die ganzen Schweinereien seit 1990 ans Licht kommen würden!

  2. Ich wäre mal vorsichtig, mit dem Vorwurf, dass Fratzscher ein Höchstalters beim Wahlrecht einführen will; nicht, weil es nicht stimmen würde, sondern weil der etwas aufmerksamere Beobachter weiß, dass eine noch viel schlimmere Forderung von einem zugegeben ehemaligen AfD-Mitglied aufgstellt wurde.

    Als nämlich Konrad Adam in einer Welt-Kolummne im Jahre 2006 (Wer soll wählen? Die Macht der Schwachen. https://www.welt.de/print-welt/article159946/Wer-soll-waehlen.html ) schrieb, Zitat: „(…) Vor diesem Hintergrund klingt die Anregung, den Inaktiven und Versorgungsempfängern das Wahlrecht abzuerkennen, provokativer, als sie tatsächlich ist.“, war von der AfD sicher noch keine Rede. Dessen ungeachtet wurde er Mitglied dieser Partei. Auf meine diesbezügliche Anfrage bei der AfD erhielt ich nie eine Antwort, weshalb ich davon ausgehe, dass dieses Gedankengut kryptisch immer noch in der Partei herumgeistert.

    Interessant auch, dass solche Dinge nie gegen die AfD verwendet werden. Schießlich sind solche Forderungen de facto hardcore-rechtsextremistisch. Dass dies ebenso wenig eine Rolle spielt wie Frau Weidels Rolle im Kontext der Umtriebe eines gewissen Prof. Peter Oberender (der mit seinen Phantasien von einer Organ-Börse Lauterbach weit in den Schatten stellte) lässt Übles erahnen. Mag sein, das sind die Lobbyisten, die im Falle eines Wahlsieges schon Spalier stehen. Aber herrje, was schreib ich da? Die AfD darf man nicht kritisieren…

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  3. Was ich an unserem Rechtssystem nicht verstehe, ist, daß ich ihn keinen Dummkopf nennen dürfte, auch wenn ich fände, daß er einer ist.

    1. Sie dürfen ihn sehr wohl einen Dummkopf nennen. Selbst wenn sie glaubten, er wäre keiner – was sie natürlich nicht tun. Sie müssen halt nur mit den Konsequenzen leben…

  4. Kann man eine Knalltüte wie diesen Herrn Fratzscher, der mit seinen vollmundigen Voraussagen stets völlig daneben lag, überhaupt noch als Wissenschaftler bezeichnen oder muss man ihn anstatt dessen nur noch einen Dilettanten oder Pseudowissenschaftler nennen ? Auf alle Fälle ist er für das aktuell regierende links-grüne Establishment ein nützlicher Idiot, der erstens bereitwillig liefert wie bestellt und zweitens, wie kaum ein anderer, die desaströse politisch-wirtschaftliche Lage der links-grünen Republik Deutschland reflektiert.

  5. Den Text von Fratzscher gibt es hier:
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/rene-girard-philosophie-peter-thiel-j-d-vance/komplettansicht#cid-79539884
    Aus deutscher Sicht tut man gut daran Trump und seine Entourage weder zu verteufeln noch zu vergöttern. Thiel („competition is for losers“) und seine Kumpels halte ich für ebenso schräg, wie den WEF Futuristen Harari. Vielleich spielen Trump und die WEF-Puppen sogar in der gleichen Mannschaft, auf jeden Fall jedoch in der gleichen Liga.
    Palantir CEO Alexander Caedmon Karp studierte übrigens jahrlang in Frankfurt bei Habermas, dem Leiter des marxistischen Frankfurter Instituts für Sozialforschung (!) und promovierte auf deutsch am Sigmund-Freud-Institut.
    Nach Jahren, Jahrzehnten der Abstinenz müssen in Deutschland endlich wieder deutsche statt fremde Interessen (Migration, Klima, Ukraine) definiert und verfolgt werden.

    Ob wir noch die Kurve kriegen, weiß man nicht.

  6. Wenn man Links-Sein als eine Art geistiger Behinderung auffasst, die wirtschaftliche Effizienz verhindert, dann zeigt der Fall Fratzscher genau die Vor- und Nachteile der Inklusion und Quotenbesetzungen auf.

    Ein blinder Mensch kann ein hervorragender Musiker sein, ein tauber Mensch ein hervorragender Maler. Umgekehrt geht das nicht. Entsprechend kann jemand, der bei der Beschäftigung mit Ökonomie nicht aus der linken Froschperspektive herauskommt, kein hervorragender Ökonom sein, weil er Sachliches nicht von vermeintlich Moralischem, tatsächlich Ideologischem trennen kann.

    So schön es für den Betroffenen zunächst ist, entgegen aller Erwartungen auf eine herausragende Stellung zu kommen, so übel ist die stete Überforderung, die es verhindert, dass eine gute Arbeit abgeliefert wird und das Bewusstsein, dass das traumatisches Scheitern nur einen Schritt entfernt ist.

    Und man sollte auch nicht vergessen, dass es einmal einen Bestqualifizierten für diesen Job gab, dem man wissentlich und willkürlich das, was ihm zugestanden hätte, vorenthalten hat, und der nun tief frustriert dem sich entwickelnden Eiertanz zusehen kann.

    Inklusion und Quoten zeigen sich hier in ihrer ganzen Absurdität als das, was sie sind: Verfahren zur systematischen Verhinderung der besten oder auch nur einer guten Lösung. Und da dies überall im Lande und bei jedem Job mit ein bisschen Verantwortung passiert, kommt alles auf den Hund. Und ein Ende der systematischen Fehlbesetzungspolitik ist wohl auch eine Voraussetzung dafür, dass es hier mal wieder vor- und aufwärts geht.

  7. Staatliche Zensur?
    Behörde verlangt Löschung von Wallasch-Artikeln – und Geld
    Die Landesmedienanstalt Niedersachsen verlangt Geld und droht mit weiteren Gebühren, falls Alexander Wallasch mehrere Artikel zur Kriminalstatistik nicht löscht. Der Journalist spricht von systematischem staatlichem Druck und kündigt rechtliche Schritte an.
    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2026/behoerde-verlangt-loeschung-von-wallasch-artikeln-und-geld/

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  8. Wieso bieten die alternativen Medien diesem “ Hellseher “ eigentlich noch eine Bühne ? Ist doch eh nur verschwendete Zeit über diesen Herrn auch nur nachzudenken !

  9. Fratzscher ist ein lobbyistischer Lügner oder schon vom woken Irrsinn infiziert, denn wenn ich mir die Kandidaten der AfD so ansehe scheint das die einzige Partei zu sein, wo es noch flächendeckend Menschen mit Studium /Ausbildung / nichtpolitischer Arbeitserfahrung gibt!!!!. Im Übrigen wartet gerade der deutsche Mittelstand sehnsüchtig auf die Ablösung dieser schwarz-rot-grünen Linksplage bevor sich rettet wer kann – ins Ausland und da nach UNGARN!!!.

    Sozialleistungen für Millionen Asyl- Luxus- Einwanderer auf 00 stellen, eben nicht pauschal zu kürzen, sondern nur an die zu geben, die bereits einige Jahre (3) eingezahlt haben, macht das AFD Programm schon plausibler. Ich möchte meinen Kommentar kurz halten: Herr Fratzscher ist ein „Staatsdiener“ und seine „Einschätzungen“ sollen den Regierungsstil der Ampel bestätigen und legitimieren. Er macht das gern und gut und wird dafür auch fürstlich entlohnt und er weiß, dass er, sollte die AFD Verantwortung in Deutschland übernehmen , dann nicht mehr benötigt wird. Der Mann hat keine EMPATHIE, ist ein hirnloses A….loch hat einfach Angst. Nicht mehr und nicht weniger.

    Das Dummgeschwätz wird immer perfider! Eine Politik, die die Wirtschaft stärkt, die die Energiepreise wieder runterholt, die die deitschen Transferleistungen an die Welt reduziert, die die Migration mit GELDENTZUG steuert und den Druck vom Wohnungsmarkt nimmt, hilft allen, ausser denen, die in der staatlich geförderten NGO –Alimenttierungsblase hocken wie offensichtlich die Studienautoren. Die AfD ist die einzige Alternative zum Niedergang. Das müssen noch viele kapieren, sonst kommts wirklich katastrophal!

  10. iCH glaube … an Fratscher! Und nur an ihn!! Und ich will keine anderen Götter außer ihm. Ich will Fratscher als Wirtschaftsminister. Und als Finanzminister. Und auch als Bundeskanzler…in. Fratscher, der niemals Irrende. Großer Fratscher … wir loben dich!