Null Bock auf ein sterbendes Land: Die Investitionsbereitschaft sinkt

Marode Innenstädte – nur eine Facette des neuen Deutschland (Symbolbild:Imago)

Ist es die maßgebliche rotgrüne Regierungsbeteiligung – oder die sich immer weiter ausbreitende Der-letzte-macht-das-Licht-aus-Stimmung der Hoffnungslosigkeit und Depression in einem Land, das noch im Sommer auf dem Weg aus der Krise schien? Oder beides? Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt, dass immer weniger deutsche Unternehmen in diesem Land noch Investitionen tätigen wollen. Nur noch 35 Prozent der Firmen in der Industrie planen, Geld in neue Produkte zu investieren, zu Jahresbeginn waren es noch 37 Prozent. Dies ist ein historischer Tiefstwert, der Bände spricht: Die Leistungsmotoren der einst weltweit beneideten „Deutschland AG“ sind ins Stocken geraten, immer weniger sehen in diesem Staat noch eine Zukunft.

Besonders zurückhaltend zeigt sich fatalerweise der industrielle Mittelstand: Von den Unternehmen mit weniger als 200 Beschäftigten wollen nur noch 30 Prozent investieren – das sind nochmals weniger als zu Jahresbeginn (damals waren es, trotz Lockdown-Frust, 33 Prozent). Die Auswirkungen der Zurückhaltung zeigen sich schon jetzt an allen Ecken und Enden: Bei den Ausrüstungsinvestitionen, so „dts“, wird Deutschland laut DIHK in diesem Jahr nur 90 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreichen. Mehr als jedes zehnte Unternehmen berichtet zudem, derzeit Maßnahmen für den Klimaschutz zurückzustellen. Die Ampelkoalition will verstärkt privates Kapitel hebeln und dafür unter anderem die staatliche KfW-Bank ausbauen und Superabschreibungen auf den Weg bringen.

Empfindliche Stimmungseintrübung

Für die „Gestalter der Transformation“, die Rolle, die die linksgrüne Ampel den Industrieunternehmen für die Zukunft zugedacht hat, ist das blamabel wenig – zu wenig, um eine Klima- und Mobilitätswende zu wuppen und bei alledem auch noch den Wohltäter der Welt zu spielen. Und was ist der Hintergrund dieser Stimmungseintrübung? Wie insgeheim jeder im Land – mit Ausnahme der Rentner und all derer, die ihr Leben schon so gut wie gelebt haben und nun auch von den Auswirkungen eines Lockdowns, einer Zwangsimpfkampagne und zunehmenden Freiheitseinschränkungen gar nicht mehr betroffen sind – spürt, dass sich dieses Deutschland in eine fatale Richtung entwickelt, in einen Bevormundungs- und Entmündigungsstaat mit zunehmend mehr Fesseln und Restriktionen, die im Privatbereich ebenso durchschlagen wie in der Wirtschaft. Nur ganz allmählich dämmert den meisten, dass es keine Rettung mehr aus dieser „Pandemie“ geben wird.

Nur weil Deutschland eine so große Wohlstandsubstanz hat, dauert seine Talfahrt, besser: die „gefühlte” Freifallphase, so ewig lange – viel länger, als dies in anderen Industriestaaten bei einer vergleichbaren Harakiri-Politik der Fall wäre. Aufzuhalten ist der Fall ohnehin nicht mehr. Und selbst wenn dies noch möglich wäre, so würden es die meisten gar nicht wollen, da sie überzeugt sind, sie befänden sich gar nicht im Absturz, sondern im Aufwind. Unzweifelhaft jedoch steht fest, in Abwandlung eines anglikanischen Bibelwortes: The Impact cometh and that right soon.

 

 

 

13 Kommentare

  1. Ich bin Soldat im Ruhestand und wehre mich gegen die Behauptung, die katastrophale Corona-Politik mit all ihren verfassungswidrigen Grundrechtsverletzungen gingen Menschen wie mich nichts an. Ich denke nur mit Schaudern an den letzten „Wellenbrecher-Lockdown“, der ja vierzehn Tage dauern sollte, und sich dann aber über sieben (nicht Brücken) erstreckte, ohne irgendeinen medizinischen Nutzen zu erzielen. Ich, der ich nicht mehr so viele Jahre zu leben habe, empfinde es als unerträglich, wenn mir jede Lebensqualität von diesen Kriminellen in der Politik geraubt wird! Ansonsten stimme ich Ihren Ausführungen voll und gang zu.

  2. Baerbock & Ganoven sind doch gar nicht in der Lage, den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Investitionen zu verstehen.

  3. ich bin dieser Entwicklung in der BRiD wieder einmal 20 Jahre voraus. 2000 Firma verkauft und ausgewandert. Dem Land ist nicht mehr zu helfen und es lohnte sich schon damals nicht für mich daran festzuhalten. Deutschland hat fertig, das wird Braun-Gelb jetzt beweisen.

    • Mir ging es aehnlich, vor allem die seit Anfang der 90iger Jahre abzusehende Uebernahme Deutschlands durch den Islam auf dem Weg der Geburtenscharia, haben mich veranlasst das Land zu verlassen.
      Ich habe viele Leute in meinem Bekannten und Verwandtenkreis gewarnt, doch keiner wollte es glauben. Als dann die Gruenen mit dem unsaeglichen Fischer, in den Jugoslawienkrieg einstiegen, hatte ich genug und wanderte 2002 aus.

      • Da bin ich relativ spät dran. Auch mir war klar, dass es so nicht weitergeht. Das fing schon nach der Streichung des Art.23 GG und der darauffolgenden Privatisierung aller möglichen Bereiche sowie des Ausverkaufs namhafter Unternehmen an China an. Allerdings habe ich die Agenda, die dahintersteckt, zu dieser Zeit noch nicht gekannt und immer gehofft, dass irgendwann wieder Vernunft einkehren würde. Fehlanzeige. Gottseidank, muss ich sagen, ging damals auch meine Ehe in die Brüche, was mich veranlasste, meine Glück in Übersee zu suchen. Vor 7 Jahren (2014) habe ich es gefunden und bin ohne Geld und ohne groß zu überlegen ausgewandert. Das war die beste Entscheidung meines Lebens und das Einzige, was ich bereue ist, dass ich das nicht schon früher getan habe. Zwar greift der Wahnsinn auch hier um sich, aber in wesentlich abgeschwächterer Form als in D und vor allem: die Leute hier sind überwiegend nicht von diesen Maßnahmen überzeugt, sondern befolgen diese nur aus dem Zwang heraus. Keiner käme aus Überzeugung darauf, andere (Ungeimpfte) vom täglichen Leben auszuschließen. Sie sind im Gegenteil nicht glücklich damit, sich spritzen lassen zu müssen, um ihren Job zu behalten.

  4. Faschisten haben die Bürger zur Staatswillkür und Staatsgewalt ohne Maß und ohne
    rationelle Regeln gezwungen.

  5. Rentner spüren nicht, dass D sich in eine fatale Richtung entwickelt? Nun, ich bin Rentner und spüre es nicht nur, ich weiß es – und das nicht erst seit heute. Deshalb habe ich auch nach 30 Jahren vergeblichen Bemühungen, gegen diesen Trend anzugehen, das Land verlassen. Dass deutsche Unternehmer kaum noch bereit sind zu investieren, ist nur logisch. Wer zahlt schon für eine Passage auf einem sinkenden Schiff, dessen Kapitän und Mannschaft fleißig Löcher in den Rumpf bohren?

    Zum Thema kann ich das neue Buch von Egon W. Kreutzer empfehlen:

    „Links abgebogen, Was auf Deutschland zukommt“.

    https://www.bod.de/buchshop/links-abgebogen-egon-w-kreutzer-9783755715597

    Darin zeigt er nachvollziehbar auf, was das Ampel-Pack anrichtet, aber auch, wie D danach wieder aus dem Dunkel herauskommen kann. Eine spannende Lektüre.

  6. Dem Kommentar von Herrn Holtz kann ich nur zustimmen. Mein Mann und ich sind Mitte 80, relativ gesund und unternehmungslustig. Diese Kriminellen rauben uns die letzten Jahre und das Geld, das wir jetzt sparen, macht uns auch nicht glücklich

    • nicht ganz. Der Untergang begann bereits mit Rotzgrün im Herbst 1998.
      Aber das die Deutschen hernach so dämtlich waren eine FDJ-Drohne zur Kanzlerin zu machen hat dem Übel den Kotzkübel aufgesetzt.

  7. Es gibt zwei Arten von Verbrechern, die Dummen und die Intelligenten, die Dummen sitzen im Gefängnis,die Intelligenten in der Regierung. Ach ja, dann gibt es auch noch die Schafe!!!!

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