
Es war gestern ein veritabler Paukenschlag auf dem globalen Energiemarkt: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben offiziell ihren Austritt aus den wichtigsten Organisationen erdölexportierender Länder, der OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) und OPEC+, welche auch Nicht-OPEC-Staaten wie Russland, Kasachstan, Mexiko und Oman verkündet – mit praktisch sofortiger Wirkung zum 1. Mai 2026. Nach fast sechs Jahrzehnten kehren die Emirat dem Ölkartell den Rücken. Der Grund? Eine Neuausrichtung der nationalen Energiepolitik und deutliche Frustration über die ausbleibende Unterstützung durch die arabischen Nachbarstaaten inmitten der aktuellen Spannungen am Golf und der Hormus-Krise.
Die VAE, einer der wichtigsten Ölproduzenten weltweit, machen sich damit unabhängig von den Förderquoten des Kartells. Experten sehen darin einen massiven Schlag für Saudi-Arabien und die Stabilität der OPEC-Preiskontrolle. Damit erlangt Donald Trumps alte Kritik neue Aktualität und Relevanz: Der US-Präsident hat die faktische Kartellorganisation OPEC in der Vergangenheit immer wieder scharf attackiert und ihr vorgeworfen, sie nehme den Rest der Welt durch künstlich in die Höhe getriebene Ölpreise aus („ripping off the rest of the world“).
Karten werden neu gemischt
Trump hatte dabei immer wieder die direkte Verbindung zwischen US-Sicherheitsgarantien für die Golfstaaten und den Energiepreisen herausgestellt und hinterfragt – da es ihm ein Unding schien, die Handelspartner militärisch und sicherheitspolitisch zu beschützen, die den USA und ihren Verbündeten gleichzeitig horrende Ölpreise aufbürden. „Wir verteidigen diese Länder, und sie nutzen uns aus, indem sie hohe Preise durchsetzen“, so Trump.
Dies könnte sich nun mit dem Austritt der VAE ändern – weil sich das etablierte Machtgefüge grundlegend zu verschieben droht, zum Nachteil der OPEC. Immerhin betrug der Anteil der VAE rund ein Sechstel – 16 Prozent – an der Gesamtfördermenge aller OPEC-Staaten. Der Ölmarkt reagierte gestern bereits nervös; man darf gespannt auf die weitere Entwicklung sein.
Besuchen Sie auch den Blog des Autors.
- Auf Telegram teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Auf WhatsApp teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Einen Link per E-Mail an einen Freund senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Drucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken










7 Kommentare
und was macht der Drecksack Trump mit den LNG Gasen die er umweltfreundlich wie eine Drecksau über den Ozean schippert.
Deutschland Friedensvertrag mit USA, raus ais der Terror-EU und der Nato und Neutralität.
König Charles III. hält eine Rede in Washington appelliert im Ukraine-Krieg an „unbeugsame Entschlossenheit“ der USA
Die Mainstream Dreckspresse ist begeistert und die Welt-Online Leser sind begeistert. Selbst Trump ist von diesem britischen König begeistert.
Und alle (außer den Lesern in den alternativen Medien) wollen, dass die Amis den korrupten Diktator und Warlord in der Ukraine Selenskij sowie seine Oligarchen-Truppe weiterhin kräftig mit allen Mitteln unterstützen.
Und Trump ist auch total begeistert von König Charles III. und hat nichts als Lobeshymnen für ihn übrig.
Mein Problem dabei ist: Beschäftigt euch doch mal bitte mit diesem britischen König Charles III. genauer und mit seiner Agenda, die er schon seit vielen Jahren verfolgt und propagiert. König Charles III. ist ein Ultra-Globalist. Warum ist Trump von einem Ultra-Globalisten begeistert?
Na klingelt es jetzt bei euch ???
So siehts aus.
Dieser Akt der Vereinigten-Arabischen-Emirate wird gerade im Völkergefängnis TEUROPA als Hauptgrund genommen um alles teurer zu machen wo nach wie vor unser geraubter Grund& Boden mit dem erlaubten Besatzerkonstrukt dem Weltselbstbedienungsladen BRD das erste Versuchskaninchen stellt wie es seit 1945 der Fall ist. Die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus sind im vollen Gange um uns Restdeutsche wie die Ureinwohner Amerikas in Reservate zudrängen oder ganz wie die Dinos Geschichte sein zulassen. Sind wir weg dann sind auch alle EU-Nachbarn mit dieser höllischen Saat der Börsentyrannen von Übersee fällig, denn geizig sind wir Hunnen und Krauts nie gewesen. Ziel ist das Teufelsprojekt Agenda 2030 der grenzenlose Einweltstaat mit totaler Überwachung in Sektenmanier. 500mio. Erdeinwohner sind erlaubt und dies überwiegend rassenvermischt. Eine Mittelschicht gibt es nicht mehr sondern eine Feudalgesellschaft mit Sklaverei. Die Untertanen sind Arbeiter und Konsumenten. Polizisten, Rettungskräfte, Ärzte und Militärs sind etwas besser gestellt um der Herrscherlasse aus Finanzhyänen, Medienzaren, Wissenschaftlern und Großindustriellen den Rücken frei zu halten. Die Gier nach mehr Macht ist unbegrenzt und wie in einer Drückerkolonne werden sich die Auserwählten mit ihren Handlangern gegenseitig bekriegen. Am Ende werden Trojaner und Schadsoftware eingesetzt wo dann wie im Science-Fiction riesige Dampfpilze den Welthunger stillen und als neue Jahreszeit gibt es den nuklearen Winter. Terminator mit dem Muskel-Ösi ist bestes Beispiel. mfg
Die VAE sind weltweit der siebtgrösste Lieferant, mittelfristig ist wohl mit einem starken Abwärtsdruck durch das zusätzliche, nicht mehr kartellgebunde Angebot zu rechnen. Die VAE verlassen das Kartell explizit, um mehr Flexibilität zu haben und ihre enormen Produktionskapazitäten von derzeit ungenutzten Reserven auszuschöpfen. Das erklärte Ziel scheint tatsächlich, die Produktion schrittweise zu erhöhen und bis auf 5 Millionen Barrel pro Tag auszubauen. Wenn dieses zusätzliche Öl seinen Weg auf den Weltmarkt findet, drückt das naturgemäss den Preis. Ob es so kommt, wird man sehen. Es wird vor allem daran liegen, wie gut die VAE die Transportwege zu schützen wissen.
König Charles III. belügt Trump über die US-Britische Geschichte
Man sollte meinen, ein König kennt die Geschichte seines Landes. Auch im Verhältnis zu anderen Staaten. Wenn dieser König gegenüber dem US-Präsident falsche Aussagen zur gemeinsamen Geschichte macht, muss man annehmen, dass er vorsätzlich lügt.
Charles III. hat sich bei seinem Besucht in Washington königlich diplomatisch gezeigt. Er hat die alte Verbundenheit zwischen England und den USA hervorgehoben. Er ist so weit gegangen zu behaupten, die USA würden heute französisch sprechen, wenn England nicht geholfen hätte. Die vor genau 250 Jahren erfolgte Befreiung der USA vom kolonialen Joch Englands blendet er aus. Nicht nur das. Im Jahr 1862 wollte England die USA als Kolonie zurückerobern. Sie engagierten sich für den Bürgerkrieg zwischen den Süd- und Nordstaaten gegen Washington zusammen mit Franzosen. Hätte der Süden diesen Krieg gewonnen, gäbe es eine Wahrscheinlichkeit, dass die gesamten USA heute Französisch sprächen. So wäre England eher ein Förderer für die französische Sprache in den USA. England hat aber verhindert, dass die USA Deutsch als Landessprache angenommen haben. Wieder einmal mit Geld und Bestechung. So, wie England, die „City of London“, bis heute das amerikanische Bankensystem dominiert.
England plante 1862 massiv in den Bürgerkrieg einzugreifen auf Seiten des Südens. London wollte Kriegsschiffe direkt gegen den Norden einsetzen. Das hätte böse ausgehen können für Washington. Die große Frage ist nun, warum England diesen Plan nicht durchführen konnte. Es war Zar Alexander II., der seinem Freund Abraham Lincoln zur Hilfe eilte. Gegen London. Es war der russische Zar, der verhindert hat, dass Nordamerika von England rekolonialisiert wurde. Der Zar ging so weit, Kanonenboote an die US-Westküste zu entsenden und sogar bis New York. Washington selbst hatte während des Krimkrieges Russland unterstützt! (1853 bis 1856 zwischen Russland und einer Koalition von England/ Frankreich u.a.). Es kann nicht sein, dass der König von England das nicht weiß. Wegen dieser russischen Hilfe entstand der abgrundtiefe Hass Englands gegenüber Russland, der bis heute anhält. Das Gesäusel von Charles III. gegenüber Trump ist ein einziges Lügengespinst, das er Trump servieren konnte, weil der auch nicht gerade für seine detaillierten Geschichtskenntnisse bekannt ist.
Die USA und Russland waren lange freundschaftlich verbunden
Die jungen USA hatten ein freundschaftlich inniges Verhältnis zu Russland. Das kam auch zur Wirkung im Zweiten Weltkrieg, als die USA die Sowjetunion mit unvorstellbaren Mengen an Kriegsmaterial versorgten. Die Konfrontation zwischen den USA und Russland entstand erst mit dem Kalten Krieg. Der wiederum wurde von der jungen BRD orchestriert. Es waren deutsche Offiziere und andere hochrangige Zivilisten im Widerstand gegen Hitler, die die USA mit falschen Informationen über die Sowjetunion in die Konfrontation mit Russland getrieben haben. Mit dem Ziel, einen katastrophalen Friedensvertrag wie in Versailles zu verhindern. Diese Deutschen haben die BRD und die DDR zu Frontstaaten gemacht, die von beiden Seiten wieder „kriegstüchtig“ gemacht worden sind. Das war der wahre Grund für das „Wirtschaftswunder“. England hat sich gefreut und konnte die geplante „Operation Unthinkable“ absagen. Mit diesem Plan wollte London zusammen mit den Resten der Wehrmacht direkt wieder gen Moskau losschlagen. Ja, der ewige Hass der Briten gegen Russland!
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/charles-iii-beluegt-trump-ueber-die-us-britische-geschichte/
Sie haben Recht mit ihrer Ansicht. mfg