Offen bis zuletzt: Verbrecherische Untätigkeit

Längst wieder angelaufen: Der lange Marsch nach Deutschland (Foto:privat)

Im Nürnberger Tribunal gegen die Hauptkriegsverbrecher berichtete der letzte Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Wilhelm Keitel, von einem vertraulichen Gespräch mit Offizieren kurz vor Hitlers Selbstmord und dem unvermeidlichen Ende des „Tausendjährigen Reichs“, in dem einer der Teilnehmer sinngemäß geäußert habe, man müsse erkennen, dass „wir in die Hände von Verbrechern“ gefallen sind. Der Nachkriegsreflex der Täter, sich als Oper zu fühlen, wurde hier (selbst innerhalb von Hitlers allernächstem Umfeld) bereits vorweggenommen –  doch interessanter ist eine andere psychologische Dimension dieser Aussage: Der Moment der Entzauberung aller Heilsversprechen, das Erwachen aus einer 12 Jahre währenden Trance und eine traumatische Demaskierung.

Bis dieser Moment eintritt, muss es – jedenfalls scheint dies epochenübergreifend für Deutschland und die Deutschen zu gelten – zuerst zum Schlimmsten kommen. Warnungen gegen den pervertierten Volonte General, den verbohrten Common Sense gelten als Defätismus bis zur bittersten Neige, und erst wenn der Totalzusammenbruch wirklich unmittelbar bevorsteht, wenn alles zu spät ist: Dann wird die mitläufige Mehrheitsgesellschaft überhaupt reflexionsfähig und aufgeschlossen für das, wovor die zuvor bekämpften Dissidenten vergeblich warnten.

Erhellung erst im Augenblick der Vernichtung

Der destruktive Klimaxpunkt und mit ihm einhergehende Augenblick der Götterdämmerung müssen dabei keineswegs immer so dramatisch ablaufen wie bei der Kriegsniederlage 1918, beim völligen Zusammenbruch 1945 und auch beim Mauerfall 1989. Das nächste Rendezvous mit der Realität werden die Deutschen eher durch Schockerfahrungen zu spüren bekommen, sobald diese eine kritische Häufung übersteigen: Großflächige Stromausfälle. Persönliche Erfahrungen mit importierter Kriminalität. Inflationsbedingte Entwertung des eigenen Einkommens. Liegengebliebene Elektrofahrzeuge. Soziale Unruhen. Wenn sich die Erkenntnis breitmacht, dass „das System“ multidimensional und an zu vielen Ecken und Enden gleichzeitig versagt, dann fallen die Schuppen von den Augen – und es droht ein neuer furor teutonicus. Dann heißt es: Rette sich wer kann.

Warnzeichen gibt es viele, doch wie vor früheren Kipppunkten der Geschichte wird immer mehr Aufwand zu deren Verleugnung, Zerreden oder Verhinderung getrieben, statt sie zu beachten und dort, wo es noch möglich wäre, gegen- oder umzusteuern. Im Gegenteil: Wo der Tritt auf die Bremse lebenswichtig wäre, wird erst so richtig Gas gegeben – und das im Blindflug.

Brandaktuelles Beispiel für die nächste sich anbahnende Katastrophe mit Ansage ist die sehenden Auges, ungehindert auf uns zulaufende nächste Flüchtlingswelle. „Das Gespenst 2015 ist zurück“, kommentiert „Bild„, und gibt zu bedenken: Noch sind es zwar keine Millionen, die kommen – doch zehntausende sind bereits hier und hunderttausende sind auf dem Weg, bzw. werden systematisch auf den Weg gebracht. Inzwischen hat sich europaweit herumgesprochen, dass Deutschland nicht nur aus den Fehlern von damals nichts gelernt, sondern seine Willkommenskultur perfektioniert hat: Durch Aussendung grundfalscher, verheerender Signale in alle Welt, dass man hier Platz, Herz und unbegrenzte Mittel für jeden Bedürftigen des Planeten haben und überdies sogar noch händeringend nach Neubürgern zur Kompensation strukturmaroder Rentenkasse suche.

Die nächste Flüchtlingslawine wird beklatscht

Resultat dieser nicht mehr nur offenen, sondern diesmal sperrangelweit geöffneten Grenzen ist, dass sich Griechenland aktuell gerade seines Flüchtlingsproblems auf Kosten Deutschlands entledigt – indem die Insellager planmäßig evakuiert und die Menschen in Marsch gesetzt werden. Und wo dies nicht schnell genug geht, da helfen die Insassen (und im mutmaßlichen Einklang mit NGO’s) durch Brandstiftung nach. Behördendeutsch-verharmlosend spricht man hier von „Sekundärmigration“, obwohl es Rechtsbruch in Serie ist. Zudem betreibt Weißrusslands Diktatur Alexander Lukaschenko betreibt weiterhin im großen Stil Fluchthilfe zur gezielten Destabilisierung des Westens, namentlich Deutschlands – und lässt Flüchtlinge mit Bussen und Flugzeugen direkt an die Grenze schaffen, noch schlimmer als dies die Erdogan-Türkei Anfang 2020 tat – und wieder ebenfalls, ohne dass unsere Regierung diesem Treiben (das in anderen Zeiten ein kriegerischer Akt gewesen wäre) ein Ende setzt.

Die Untätigkeit gegen diese kapitale Fehlentwicklung, die im Gegenteil sogar in proaktive Förderung umgeschlagen ist, erscheint derzeit nur einer Minderheit als das, was sie faktisch ist (und man kann es nicht milder ausdrücken): ein verbrecherischer Akt, der zuerst die Sicherheit und dann den Fortbestand der eigenen Bevölkerung gefährdet. Der Entzauberungsmoment wird auch diesmal lange auf sich warten lassen: Die Erkenntnis ereilt die Deutschen erst, wenn es wieder mal zu Ende geht.

3 KOMMENTARE

  1. Offenbar sind die Deutschen zäher als gewünscht. Egal, welche Diktatur, sie überleben sie und machen nachher alles wieder genauso. Auch dieses Mal wird es Überlebende geben und gelernt haben sie wieder nichts. Für den Moment vielleicht, aber das war es auch schon. Es ist in den Deutschen einfach drin, der Hand zum Faschismus, zum Sadismus, zum Masochismus und zum Extremismus, der Untertanengeist ist ein zusätzliches Gen in der deutschen Mentalität.

  2. Unser Wohnungsmangel ist das Ergebnis der Flutung Deutschlands mit Arabern.
    In 20 Jahren wird hier das Kalifat Deutschland errichtet sein.

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