„Oh weh! Da klingelt schon wieder der Typ von der Impfberatung!“

Die Impf-Drücker arbeiten mit allen Tricks (Symbolbild:Imago)

Die deutsche Bevölkerung ist impfmüde – auch wenn das nicht zum Narrativ der angeblich ganz auf den „Pieks“ versessenen Mehrheit passt. Wer hat sich eigentlich die Bezeichnung „Pieks“ ausgedacht? War da Franziska Giffey am Werk? Jedesmal, wenn ich das Wort höre, fühle ich mich auf Kleinkindgröße geschrumpft: „Nun, liebe Kinder, gebt fein acht, ich hab‘ euch Spritzen mitgebracht!” – dann klatschen alle lustig in die Hände und krempeln fügsam die Ärmel hoch. Alle? Nein, nicht alle! Ein Häuflein tapferer Germanen – und auch einige Zugereiste – leisten Widerstand gegen den „Pieks“, und wollen sich einfach nicht impfen lassen. Da helfen weder Bratwürste, Gutscheine für den Freizeitpark oder garstige Drohungen: Ein Hauch von Wolfgang Borchert weht durch die Republik – „sag einfach ‚Nein!‘”. Das hätten sich unsere Deutschlehrer niemals träumen lassen.

Was nun? Jetzt gehen die „Neinsager“ auch noch auf die Straße und ermutigen andere, die sich bisher nicht getraut haben, gegen das Impfimperium zu rebellieren – und sei es auch nur passiv. Es spricht sich herum, wie wenig der „Pieks“ noch nutzt, während er im Gegenzug durchaus Schaden anrichten kann. Und die Quelle dafür sind keine dubiosen Internetseiten, die man leicht des „Geschwurbels“ bezichtigen kann, sondern die Daten der heiligen Dreifaltigkeit WHO, RKI und Paul-Ehrlich-Institut. Und schon setzt das teuer erworbene Wunderelixier im Regal Staub an, und durch die leeren Impfzentren rollen die Strauchkugeln wie durch das verlassene Tombstone City.

Da muss man sich schon ein bisschen Entertainment einfallen lassen, um die Bürger wieder einzufangen. Sachsen schickt den Impfclown „Professor Knaller“ ins Rennen (wehe dem, der dabei an Pennywise denkt!). In Rheinland-Pfalz setzt man eher auf klassische Methoden und greift das Prinzip des Wanderpredigers wieder auf; an der Haustür geben sich demnächst dann Zeugen Jehovas, diverse Glasfaser-Propagandisten und die Missionare der Kirche von Sankt Biontech die Klinke in die Hand:

(Screenshot:Focus)

Zum Glück sind Staubsaugervertreter aus der Mode gekommen – sonst würde man mit der Heinzelmann-Haube auf dem Kopf im „Wachturm” nachlesen, ob Armageddon für Geimpfte einen gemäßigten Verlauf hat, während das neue Kabelfernsehen einen im Hintergrund mit einem Remake der „Schwarzwaldklinik” – in der Hauptrolle: Christian Drosten – berieselt.

Aber diese „Impfscouts“ lauern einem auch in der freien Wildbahn auf – etwa in der Fußgängerzone. Wie sie wohl ihre Beute ausmachen? Legen sie sich vor Geschäften auf die Lauer und schleichen sich vertrauensvoll an die Ungeimpften an, die ausgesperrt und voller Sehnsucht vor den Schaufenstern verharren? „Ach, Friederike-Chantal”, seufzen sie eventuell mitleidig einer jungen Frau ins Ohr, „diese zauberhaften Schuhe von Joop im Sonderangebot für 350 Euro könnten jetzt dir gehören. Es ist doch nur ein kleiner Pieks!”- Wenn Friederike-Chantal dann verzweifelt in Tränen ausbricht, hat man sie am Haken. Fehlt nur noch so ein schwarzer Lieferwagen aus amerikanischen Thrillern, der die Weichgeklopften einsammelt und zum Impfzentrum transportiert. Ich will die Verantwortlichen nicht auf dumme Ideen bringen: Aber würde man Ungeimpfte endlich zwingen, eine elektronische Fußfessel zu tragen, könnten die Scouts sie noch viel leichter aufspüren!

Predator of Pieks

Aber da uns die Medien natürlich den „vorbildlichen Migranten der Woche” präsentieren müssen – meist wäre es glaubwürdiger, wenn nicht gleich so dick aufgetragen würde -, erfahren wir nebenher auch noch Unglaubliches: Nicht nur anrüchige Querdenker und Nazis verweigern sich dem „Pieks“, sondern auch unsere Zuwanderer lassen es an Impfbegeisterung fehlen. Ganz übles propagandistisches Glatteis! Doch zum Glück kann Impfscout Walid, der Predator of Pieks, in gleich fünf Sprachen für Abhilfe sorgen, um das Klischee vom rechtsextremen Impfmuffel wieder ins Lot zu bringen. Vergesst die Shishabar, das Impfzentrum ist der aufsteigende Hotspot!

Offenbar ist den Verantwortlichen nichts mehr peinlich, um die Impfquote nach oben zu treiben; dabei ist diese seltsamerweise oft in Ländern mit freier Wahl höher als in Deutschland. Die Heftigkeit, mit der geworben wird, erinnert an jene Home-Shops, bei denen einem ein überteuertes Küchengerät in Dauerschleife angedreht werden soll: „Wenn Sie jetzt anrufen, bekommen Sie noch unseren Premium-Kartoffelschäler dazu!” – das nervt eher, anstatt zu motivieren. Wenn es das nächste Mal an der Tür klopft, werde ich ein bisschen zusammenzucken: Steht da schon der Impfscout? Oder doch nur der Paketbote? Erst mal vorsichtig durchs Fenster spähen!

17 Kommentare

  1. Werbung für ein erwiesenes, oft gesundheitsschädliches Produkt auch mit Dauerschäden, was bereits zigfach den Tod nach der Spritze gebracht hat.
    Schämt dieser Werbetyp sich nicht?
    Sollte bei uns einer v.d. Sorte anklingeln, dann garantiere ich ihm, das er uns nicht wieder
    belästigen wird.
    Einfach verachtend, widerlich und peinlich solche Elemente !!!

    • Nicht das Land ist krank.
      Es sind die Faschisten, die eigentlich in die geschlossene Abteilung gehören.
      Sie wirken gegenüber dem Volk, wie ein dreckiges Brechmittel.
      Lange werden diese ihre Diktatur nicht mehr aufrecht erhalten können und dann
      werden sie gajagt, gestellt und ihrem sich verdienten langjährigen Gefängnisaufenthalt
      zugeführt werden.
      Faschisten müssen weltweit durch das Volk bekämpft werden.

  2. Der Impfscout sollte einen großen Bogen um mich machen, sonst probiere ich die Mistgabel ertmals als Fleischspießer aus. 3 dreckige Zinken im Hintern, eh das heilt, dauert bestimmt lange. Mir ist heute eine 6G-Regel eingefallen.
    gefressen
    gesoffen
    gerülpst
    gepisst
    geschissen
    gekotzt

    Ist zwar etwas ordinär, aber trifft ausnahmslos auf alle Menschen zu, keiner wird benachteiligt.

  3. Ein wunderbarer Artikel,der mich zum Lachen gebracht hat. Zu uns braucht kein Impfscout zu kommen. Unsere Nachbarn haben diese Funktion übernommen. Bei Impfung wurde uns ein nettes Beisammensein mit einem Gläschen Glühwein versprochen!😁😆

  4. Für meine drei „Piekser“ mußte ich nicht mal mein gewohntes Umfeld verlassen, die Impftermine werden fremderledigt, der Arzt persönlich kommt ans Bett und spritzt – in der Dialysestation.
    Ich persönlich habe auch kein Problem mit impfen, genauso wenig wie mit einigen Drogen ! Chemie ist immerhin Chemie – was mir auf die Nüsse geht, sind die unsinnigen Maßnahmen

  5. Was haben Sie gegen Aufklärung?

    „Die Impflotsinnen und Impflotsen beseitigen durch den direkten Kontakt Hürden vor Ort in den Quartieren. Sie informieren und klären auf – und bauen dadurch Ängste und Unsicherheiten ab.“ – Daniel Stich (Impfkoordinator) am 27.01.2022

    „Es geht um Aufklärung, um Ansprache auf Augenhöhe.“ – Carola Herbrik (Impflotsin) am 27.01.2022

    All ihre Ängste und Unsicherheiten werden doch auf der Stelle beseitigt, sobald Sie diese netten Impflotsinnen und Impflotsen auf Augenhöhe darüber informiert haben, was Sie durch die Impfung alles bekommen können:

    Neuralgische Amyothropie, aplastische Anämie, Graves Disease (Basedow Syndrom), Guillain-Barré Syndrom, autoimmune Encephalitis, Henoch-Schönlein Purpura, autoimmune Hepatitis, Hirnblutung, Multisystem Inflammation (Multi-Organ Entzündung), Leberversagen, angioimmunoblastic T cell Lymphoma, Status Migraenosus, Transverse Myelitis, Myokarditis, nephrotisches Syndrom, Nierenversagen, Pankreatitis, Perikarditis, haemorrhagischer Schlaganfall, Sinusvenenthrombosen, Multiple Sklerose, Thrombozytopenie, Varizella Zoster Virus und diverse neurologische Autoimmunerkrankungen…

    Für die gleiche Augenhöhe werden Sie Ihren Kopf allerdings auch in den Sand stecken müssen.

  6. Wie soll das eigentlich weitergehen? In bestimmten Intervallen ist ja demnächst jeder, der mit dieser Pest irgendwie zu tun hatte, erneut zu behandeln. Oder er ist „ungeimpft“ und ausgestoßen. Für immer? Ich bin gespannt.

  7. Impfen, Impfen, Impfen trotz Erfolglosigkeit nach 3 Impfungen 2021 im Januar 2022 7-köpfige Familie an
    Omikron erkrankt ! Hauptsache es hilft garantiert den Pharma-Konzernen finanziell u. ihren politischen
    hyperaktiven Lobbyisten !!!“

  8. Kein Produkt, das eine Drückerkolonne benötigt, ist das Geld oder Vertrauen der Kunden wert.

    Ian Watson hat es aber noch besser auf den Punkt gebracht:
    „Wenn man Dich überzeugen, erinnern, bedrängen, anlügen, anlocken, nötigen, beschämen, mit Schuldgefühlen einimpfen, bedrohen, bestrafen und kriminalisieren muss. Wenn man also glaubt, daß das alles notwendig ist um Dein Einverständnis zu bekommen – dann kannst Du dir ABSOLUT sicher sein, daß das, was hier vorangetrieben wird, NICHT in deinem besten Interesse ist.“

  9. wenn vor der Tür der Impfscout steht zeige ich ihm auf der Landkarte wo in Tombstone der Friedhof ist.
    Er hat die frei Wahl, entweder er macht kehrt oder ich sorge dafür, dann aber horizontal.

  10. Es ist schon lange klar, daß an der Corona-Politik etliches oberfaul ist, ganz abseits des echten Epertentums!!

    https://chrisveber.blogspot.com/2022/01/biontechs-fall-ist-der-fall-unserer.html

    Eigentlich müsste der Aktienkurs raketengleich abheben und selbst gehypte Titel wie Tesla hinter sich lassen.

    Das Gegenteil ist der Fall. Am 06. Jänner 2022 schrieb ich zum ersten Mal, die Börse hat ihr Urteil über Biontech, Omikron und die Impfpflicht gesprochen. Da lag der Aktienkurs nach einem monatelangen Verfall noch bei 211,- USD und das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 6,3. Weit entfernt vom Höchststand von 447,- USD im August 2021. Seitdem ist der Kurs weiter abgestützt, auf 160,- USD am 27. Jänner 2022. Das KGV liegt inzwischen bei absolut lächerlichen und katastrophalen 4,81. Trotz einer Erholung im Zuge der Ankündigung klinischer Studien zum Omikron Impfstoff. Zitat „Der Aktionär“ am 25. Jänner: „BioNTech und Pfizer: Kampf gegen Omikron – das klingt vielversprechend“.

  11. Regierung, ausführende Macht, wie Polizei, Militär wird die Gesunden,
    Ungespritzten, die v.d. dreckigen Politik so gut wie vogelfrei erklärt werden,
    an den Pelz gehen.
    Aber Vorsicht, es gibt genügend Möglichkeiten sich effektive Probanten
    zu beschaffen um diese bei Notwehr auch effektiv einsetzen zu können.
    Bin ein Buch der Bücher Gefestigter und halte es in der heutigen Zeit
    mit dem AT, „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ !
    Faschisten wollen es leider so !
    Wünsche mir viel mehr frische Luft schnappenden Menschen vor den
    Villen der Faschisten, damit auch deren Familien mitbekommen, was
    ihre Politangehörigen so alles falsch machen.

  12. Wenn derImpfmann zweimal klingelt, dann wird er aber sowas von angeniest und angehustet, dass er schnellstens rueckwaerts die Flucht antritt. Wenn schon den schon, die Hysterie und Paranoia muss auf jeden Fall bedient werden.
    Das ist ja wieder eine ganz infame Idee ,der Oberirren, nun Coronaverbloedete Freiwillige als Impfkommando auf ahnungslose Buerger loszulassen.
    Die sich das ausgedacht haben kommen so an Namen und Adressen der Impverweigerer.
    Denen vertaue ich soweit, wie ich aus dem Guckloch meiner Wohnungstuer schauen kann, naehmlich gar nicht.

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