Olympische Spiele 2028 endlich mit klaren Regeln: Im Frauensport dürfen nur noch Frauen antreten

Olympische Spiele 2028 endlich mit klaren Regeln: Im Frauensport dürfen nur noch Frauen antreten

Solche Medaillensiege der Schande soll es nie mehr geben: Der biologische Mann Imane Khelif räumte bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Frankreich für Algerien im Frauenboxen ab (Foto:Imago)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich festgelegt: Fortan dürfen im Frauensport nur noch Frauen starten. US-Präsident Donald Trump verbuchte die Entscheidung als Erfolg. Er hatte in der Vergangenheit angekündigt, keine Männer in den Frauenkategorien der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles antreten zu lassen. Notfalls würde er ihnen einfach die Einreise verbieten. Ob die Entscheidung des IOC auf direkten Druck der Trump-Administration zurückgeht, oder ob man aus dem Fall Imane Khelif gelernt hat, ist nicht ganz klar; künftig jedenfalls dürfen nur noch Frauen im Frauensport antreten. Um dies zu gewährleisten, werden wieder verbindliche Geschlechtertests eingeführt.

Was heißt das alles? Zunächst einmal ist falsch, dass sich die jüngste Entscheidung des IOC gegen transsexuelle Männer richtet – auch wenn dies von der Medienlandschaft oft so wiedergegeben wurde. Vielmehr sind intersexuelle Männer das Problem. Die bekanntesten Fälle der letzten Jahre sind Imane Khelif und Caster Semenya, die im Boxen und Mittelstreckenlauf Goldmedaillen gewinnen konnten. Tatsächlich reicht die Geschichte intersexueller Männer bei Olympia aber schon über 100 Jahre zurück. Die “Zeit” titelte dazu „Die Geschlechtertests sind wieder da“. „Wieder da“ war aber schon mal jemand – nämlich „ER“. Na wER wohl? Der Adolf natürlich! Jedenfalls im Buch von Timur Vermes. Will die Zeit hier also tatsächlich irgendwie die Nazikeule hervorkramen, um ihre Sicht durchzusetzen – oder war die Überschrift doch nur ein Unfall?

Künstliche Senkung des Testosteronspiegels

Die “Zeit” änderte die Überschrift zwar – doch viel besser wird es dadurch nicht, wenn der Artikel seine Leser nun treudoof fragt: „Lässt sich Frausein beweisen?“ Denn wie außer „Ja“ könnte die Antwort auf diese Frage wohl ausfallen? Zu Beginn wird auf den Gewichtheber Laurel (eigentlich Gavin) Hubbard verwiesen, der 2021 bei den Olympischen Spielen in der Frauenkategorie im Gewichtheben antrat und keine Medaille gewinnen konnte. Dieser Fall zeige doch, so die “Zeit”, dass transsexuelle Männer im Frauensport keinen unfairen Wettbewerbsvorteil hätten. Aber ganz so einfach ist es freilich nicht: Hubbard war eben nicht zu schwach, um die Hantel zu stemmen – sondern er wurde wegen technisch unsauberer Durchführung ausgeschlossen. Hätte er seine übliche Trainingsleistung abrufen können, wäre die Bronze- oder Silbermedaille in Reichweite gewesen.

Zudem war Hubbard bereits 43 Jahre alt, als er antrat – wobei Gewichtheberinnen üblicherweise in ihren 20ern die besten Ergebnisse erzielen. Entscheidend ist auch, dass Hubbard seinen Testosteronspiegel künstlich senken musste, um überhaupt antreten zu dürfen, denn darauf bestand das IOC auch schon vor der Einführung der aktuellen Richtlinie. Da Transsexualität erst seit relativ kurzer Zeit gesellschaftlich akzeptiert ist – und das meist auch nur im Westen und nicht im Rest der Welt –, wird schnell ersichtlich, dass eine Zunahme an transsexuellen Teilnehmern recht schnell auch viele weibliche Athleten um ihre Medaillen berauben würde.

Fall Khelif: Spätes Eingeständnis der Täuschung

Intersexuelle Männer wie Imane Khelif hingegen hatten schon häufiger Medaillen gewonnen, und zwar auch dann, wenn sie ihren Testosteronspiegel künstlich gesenkt hatten. Mittlerweile hat Khelif sogar zugegeben, ein Mann zu sein – etwa 1,5 Jahre, nachdem er die Goldmedaille im Frauenboxen gewonnen hatte. Selbst wenn er die Medaille nun freiwillig zurückgeben sollte: Die Frauen, die er besiegt hat, werden wohl kaum nachträglich üppige Sponsorenverträge abschließen können. In der “Zeit” ist nur davon zu lesen, dass der Boxverband, der ihm schon vor Jahren bescheinigt hatte, ein Mann zu sein, nicht „besonders vertrauenswürdig“ sei. Das stimmt zwar, denn der Boxsport bewegt sich bis heute immer noch in einer düsteren Halbwelt. Allerdings hätte Khelif mit einem unabhängigen Geschlechtstest schon damals für Klarheit sorgen können – nur wusste er schon damals, dass auch ein zweiter Test bestätigt hätte, dass es sich bei ihm um einen Mann handelt.

Warum eigentlich sollen die verbindlichen Geschlechtstests nun so skandalös sein? In der Vergangenheit mussten die Verdachtsfälle unter den Athleten ihre Genitalien medizinisch inspizieren lassen. Was diese oft als entwürdigend empfanden und auch nicht immer zuverlässige Resultate lieferte. Mittlerweile reicht allerdings ein Abstrich der Mundschleimhaut – und zwar nur einmal in der ganzen Karriere. Verglichen mit den im Spitzensport üblichen Dopingkontrollen ist das kaum der Rede wert.
Dabei wird auf das SRY-Gen geprüft, das für die männliche Geschlechtsentwicklung maßgeblich ist. Die Abkürzung steht für “sex determining region of the Y-Chromosome” und liegt, wie der Name schon sagt, üblicherweise auf dem Y-Chromosom.

Gentests sorgen für Klarheit

Ein reiner Test, ob das Y-Chromosom vorhanden ist, wäre allerdings nicht ausreichend. Denn es gibt seltene Fälle, bei denen das SRY-Gen verschwindet, oder auf das X-Chromosom wandert. Während üblicherweise die Chromosomenkombination XX für die weibliche und XY für die männliche Geschlechtsentwicklung zuständig ist, kann ein Mensch ohne SRY-Gen auch mit der Kombination XY zur Frau und mit SRY-Gen auch mit der Kombination XX zum Mann werden. Üblicherweise sind diese Personen aber unfruchtbar.

Verschiedene Störungen in der Geschlechtsentwicklung können dazu führen, dass ein Mann sich äußerlich weiblich entwickelt (und bis zu einer Diagnose, oft in der Pubertät) glaubt ein Mädchen zu sein, aber einen körperlichen Vorteil durch einen erhöhten Testosteronspiegel hat. Aber auch hier ist es wieder kompliziert: Bei Caster Semenya ist es beispielsweise so, dass er ein Y-Chromosom und daher auch – wenngleich innenliegende – Hoden hat. Diese Hoden produzieren Testosteron, die das Muskel- und Knochenwachstum beeinflussen. Da Semenya allerdings ein bestimmtes Enzym fehlt, kann sein Körper das reguläre Testosteron nicht in eine stärkere Testosteronvariante umwandeln. Diese stärkere Variante des Testosteron wäre aber für die Ausbildung des Penis verantwortlich. Dass Semenya bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde, liegt also daran, dass er keinen Penis besitzt. Ein Gentest hätte hier für Klarheit gesorgt.

Zwei olympische Ausnahmeregelungen

Demgegenüber gibt es allerdings auch Personen, deren Körper eine vollständige Androgenresistenz (CAIS) aufweist. Das heißt, dass sie sehr wohl Testosteron in ihrem Körper haben, dieses aber mangels Rezeptoren nicht an die Zellen „andocken“ kann und daher völlig wirkungslos bleibt. Das wiederum bedeutet, dass weder die Entwicklung der Geschlechtsorgane noch das Muskelwachstum durch das Testosteron beeinflusst werden. Diese Menschen leben äußerlich meist als Frauen, können aber nicht auf natürlichem Wege schwanger werden.

Für Personen mit CAIS gibt es eine Ausnahmeregelung: Sie dürfen trotz Y-Chromosom in der Frauenkategorie antreten. Dieser Sonderfall dürfte allerdings die absolute Ausnahme bleiben. Erstens ist das Syndrom selten, und zweitens dürften diese Personen weniger Muskelmasse aufweisen als gewöhnliche Frauen. Denn Frauen besitzen (wenn auch weniger als Männer) Testosteron, das bei ihnen ebenso zum Muskelwachstum beiträgt. Eine spanische Person mit CAIS hätte in den 1990ern trotz Y-Chromosom im Hürdenlauf der Frauen antreten dürfen, verfehlte aber die nötige Qualifikationszeit knapp. In einer Kategorie wie dem Sportschießen mit der Pistole hingegen könnte es einfacher klappen. Und hier greift dann eine zweite Ausnahmeregelung, die die neue Verordnung zulässt: Bestimmte Kategorien wie beispielsweise Dressurreiten, die generell Männern und Frauen offenstehen, sind von den verpflichtenden Geschlechtertests ausgenommen.

3 Kommentare

  1. wer keine votze hat ist keine frau und wer keinen schwanz hat ist kein mann..wer von allem nicht s hat ist ein ausserirdischer.. kann zurück auf den mond….

  2. DAS GRÜNROTE Konstrukt IST AM EXPLODIEREN,DAS JAMMERN IST VON BERLIN AUS HÖRBAR,UND GUT IST’S!! 🤣🤣🤣

  3. es gibt 2 Geschlechter Mann und Frau und Hermaphroditen und der Rest ist gesponsorter Irrsinn von Schwuchteltröten und den Arschlöchern die ein Interesse an dem Durcheinander haben-Psychologen die meistens selber krank in der Birne sind, die Pharmaindustrie, Kosmetikhanseln und natürlich die Politikschwuchteln