Om, Ricarda… Om!

Ricarda Lang geht bis zum Äußersten (Foto:Imago)

Nachdem der für seine cholerischen Ausbrüche bekannte Ralf Stegner mein Angebot, ihm einen Yoga-Kurs an der Volkshochschule zu spendieren, stets abgelehnt hat, überlege ich nun, Ricarda Lang einen solchen zu finanzieren. Marie-Agnes Strack-Zimmermann melde ich gleich mit an, denn sie bezichtigte den armen Herrn Stegner letztens wütend des Pazifismus. Nun hat Frau Strack-Zimmermann immerhin eine gewisse Affinität zur deutschen Waffenindustrie; von den Grünen allerdings sind wir anderes gewohnt: „Keine Waffen in Kriegsgebiete!“, hieß es bei ihnen noch vollmundig im Wahlkampf. Aber da wir politisch längst auf Orwells „Animal Farm” leben, muss man sich nicht wundern, wenn Grundsätze über Nacht plötzlich nach Gusto ergänzt werden: „…es sei denn, wir mögen den Präsidenten!

Wir dicken Frauen bekommen unterwegs schon einmal den wenig charmanten Satz „Deutsche Panzer rollen wieder!“ zu hören, den ich stets mit „Ich saufe aber keine hundert Liter Diesel!“ quittiert habe. Panzer haben nämlich einen enormen Appetit auf den verpönten Kraftstoff; mit der Menge, die ein einziger braucht, könnte man eine ganze Flotte von Familienkutschen durch die Republik fahren lassen.

Ricarda Lang und die Farm der Tiere

Der E-Panzer konnte sich mangels geeigneter Ladesäulen auf dem Schlachtfeld bisher noch nicht durchsetzen – und auch Hybrid-Modelle müssen erst noch entwickelt werden. Da muss man für die gute Sache schon einmal Kompromisse schließen und ein wenig CO2-Ausstoß hinnehmen. Was für ein Glück, dass Panzer – im Gegensatz zu Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen – kein AdBlue benötigen, denn das wird derzeit knapp. Hat der forderungsfreudige Andrij Melnyk eigentlich schon angefragt, ob Deutschland auch die Treibstoffkosten für die gewünschten Panzer übernimmt?

Ricarda Lang möchte zudem das Potential der deutschen Industrie ausschöpfen, um möglichst viele Waffen an die Ukraine liefern zu können. Da guckt sie schon wieder um die Ecke, die Farm der Tiere! Einmal ganz abgesehen davon, dass die deutsche Industrie derzeit dank der Energiewende ein massives Problem hat, ihre Produktionskosten zu decken, war sie bisher für die Grünen doch der Inbegriff des Bösen, ja ebenfalls ein Höllenschlund, aus dem CO2 wie giftiger Odem in die Umwelt entwich.

(Screenshot:Twitter)

Auch wenn Deutschland gegenüber manchem asiatischen Schwellenland nur bescheidene Mengen des verteufelten Gases produziert, galt bisher die Devise: „Wir retten die Welt und schaffen das CO2 ab!“ Und man zeigt sich derzeit auch recht gleichgültig gegenüber dem Niedergang der Gewerke, welche Dinge des täglichen Bedarfs produzieren. Wohl dem, der noch genug Porzellan im Schrank hat und nicht nur alle Tassen! Bier muss demnächst direkt vom Fass genossen werden, da die nötigen Flaschen knapp werden. Und auch die Chemieindustrie nagt am Energiehungertuch. Sie wird besonders misstrauisch beäugt, und das, obwohl auch Frau Lang ihren Körper bisweilen in Polyester hüllt.

Woher ich das weiß? Weil ich selbst stets auf der Suche nach Kleidung in großen Größen bin – meine Empfehlung geht aber in Richtung Naturfasern. Allerdings bedürfen auch diese einer produzierenden Industrie: Bei einer Gasrechnung von 12 Millionen Euro guckt sogar Trigema-Chef Wolfgang Grupp nicht mehr fröhlich. Als noch die CDU regierte, gab er sich nämlich zuversichtlich, dass die Energiewende schon zu schaffen sei. Das Erwachen muss nun bitter sein.

Zwischen Alltagsverdrängung und Ignoranz

Angesichts der Ukraine-Krise redet man uns gern ein, unsere Sorgen seien kleinlich und unberechtigt. Ricarda Lang, die wie viele Linke und Grüne vom iPhone twittert, sorgt sich dabei nur wenig um die Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter, die es in China zusammengebaut haben. Wahrscheinlich fragt sie sich auch nur selten, wer ihre Kleidung genäht hat und zu welchen Bedingungen. Ich will hier nicht überkritisch sein, denn ich stelle diese Fragen meist auch nicht; egal, ob man nun teuer oder billig kauft, die Gefahr besteht immer. Aber gerade geht es um unsere eigenen Landsleute und ihre Arbeitsplätze, daher ist es mir rätselhaft, wie leicht man deren Sorgen verdrängen kann. Das frage ich mich bei den Grünen ständig – denn sogar der Linken ist mittlerweile ein Licht aufgegangen; rechtzeitig noch, bevor alles zusammenbricht.

Und sogar die SPD erinnert sich zaghaft ihrer ursprünglichen Klientel, auch wenn die Innenministerin noch immer jeden Protest gegen die gegenwärtige Politik kriminalisieren will. Das wiederum stürzt die Linke in ein Dilemma – denn „rechts“ demonstriert man bekanntlich gegen die gleichen Missstände. Was noch vor ein paar Wochen als populistische Panikmache verunglimpft wurde, steckt mittlerweile außer den Grünen – und Marie-Agnes Strack-Zimmermann – allen in den Knochen: Die Bürger wissen nicht, wie sie über den Winter kommen sollen und was ihnen zuerst ausgeht, das Geld oder die Energie.

Pazifismus hält nur an, bis die „richtigen“ Kriegsteilnehmer aufeinandertreffen

Ich habe mich ernsthaft bemüht, jeden historischen Vergleich in meinem Kopf zu unterdrücken, aber so ganz wollte es mir nicht gelingen. Aber was soll man denken, wenn ein deutscher Politiker unsere verbleibenden Ressourcen in die Rüstungsindustrie stecken will? Gewiss unterstelle ich den Grünen keinerlei Angriffspläne auf unsere europäischen Nachbarn, selbst in den Krieg zu ziehen ist derzeit für sie noch zu unbequem, auch wenn sich Robert Habeck schon mit Helm und schusssicherer Weste in der Ukraine blicken ließ. Aber soll die Zukunft der deutschen Industrie in der Rüstung liegen? Müssen dann nach Beendigung des Konflikts erst wieder alle Produktionsprozesse mühsam umgestellt werden, wie nach dem ersten Weltkrieg, als man lernte, aus Stahlhelmen Kochtöpfe zu fertigen, in denen die Bürger ihre Pellkartoffeln garen konnten?

Früher, als Teenager, empörte ich mich oft über die Gewissensprüfung für Wehrdienstverweigerer und fand die Fragen an den Haaren herbeigezogen. Aber ein Körnchen Wahrheit ist schon dran: Pazifismus hält offenbar nur so lange vor, bis die „richtigen“ Kriegsteilnehmer aufeinandertreffen. Das berührt nicht das Recht auf Selbstverteidigung der Ukraine; allerdings fällt mir dabei auch immer ein, wie gerade die Grünen Israel mit guten Ratschlägen bedacht haben, wenn es sich gegen Angriffe seiner Nachbarn verteidigen musste. Wenn man mir allerdings vor zwanzig Jahren erzählt hätte, dass ausgerechnet eine Grüne den Ausbau der Rüstungsindustrie forcieren will, hätte ich es nicht glauben können. So wird man eines Besseren belehrt.

15 Kommentare

  1. Hier ein eindrucksvolles Bild mit 4 kriegsgeilen Grünen Weibern:

    https://t.me/GWisnewski/23400

    Und den Pommespanzer (Love Priest) würde ich über die Hindernisbahn der Bundeswehr jagen, solange bis es klappt.

    Viel besser wäre natürlich eine Sturmbahn der NVA aus Zeiten der DDR.

    • Da fällt mir ein, dass ja die Gefahr bestünde, dass der Pommespanzer (Love Priest) im Fuchsbau der NVA-Sturmbahn stecken bleibt. Das will ich natürlich nicht.

  2. Alles eine Frage der Sichtweise!
    Bald wird es im Schland ein Überangebot von Energie geben.
    Warum?
    Weil sich kein Mensch mehr welche leisten kann!!!

  3. Was dieser genderfluide Blob der Grünen da von sich gibt, sind genau die Sprechblasen (aka ‚Wording‘), welches ihnen von ihren HerrInnen und MeisterInnen eingetrichtert und vorgegeben wurde. Diese Sprechpuppen des vom WEF gekaperten Politbetriebes sondern der Reihe nach immer und immer wieder die gleichen Phrasen und Parolen ab, um sie tief in die Köpfe ihrer Zuhörer und ‚Follower‘ zu prügeln. Nicht umsonst heißt es: ‚Eine große Lüge muss nur oft genug wiederholt werden – dann wird sie geglaubt‘.
    ‚Die Grünen‘ in ihrer ursprünglichen Form als ‚Friedens-, Natur- und Umweltschutz-Partei‘ gibt es schon lange nicht mehr.
    Wie der gesamte Politbetrieb wurde auch das Personal dieser Partei nach und nach gegen hörige WEF-Jünger*Innen (Young Global Leaders) ausgetauscht und ist nunmehr nichts weiter als eine entkernte Fassade.
    Statt echtem und notwendigem Umweltschutz ergehen sich die Grünen nun in unsinnigem, überflüssigen und vor Allem teuren Klimaschutz, betreiben in bester Manier eines Joseph Goebbels lebensgefährliche Kriegshetze gegen Russland, lassen es zu, dass die deutsche Industrie und der deutsche Mittelstand zu Grunde gehen und betreiben die heimtückische Enteignung der Menschen, die schon länger hier leben, durch explodierende Energiepreise und Inflation. Derweil vernichten sie alles ‚Deutsche‘, indem sie es als ‚rääächts‘ framen und löschen das deutsche Volk durch ungezügelte und unkontrollierte Massenmigration aus.
    Praktisch alle Parteien in Buntland folgen inzwischen der WEF-Doktrin des ‚Great-Reset‘ – und genauso, wie man die finsteren Pläne Adolf Hitlers schon vor dessen Machtergreifung in seinem Buch ‚Mein Kampf‘ nachlesen konnte, so hat Klaus Schwab mit seinem Werk ‚The Great Reset‘ exakt angekündigt, auf was wir uns einstellen müssen:
    Völlige Enteignung, totale Überwachung, Social-Credit-System und Grundrechte werden nur noch dosiert und bei Wohlverhalten gewährt – und die superreichen Superschurken (US-Oligarchen wie Gates, Benzos, Buffet, Soros usw.) beherrschen die Welt für alle Zeiten. Leider haben wir keinen Doppel-Null Agenten wie in den klassischen Agenten-Thrillern der 1980er Jahre mit beinahe identischem Setting, der das Problem für uns aus der Welt schafft…

  4. „Für mich war Arbeit schon immer, um das Leben zu finanzieren.“ – Ricarda Lang (GRÜNE) am 16.07.2022

    Für Ricarda Lang, die nie in ihrem Leben produktiv gearbeitet, weiß aber, wie wichtig es ist, dass die anderen Leute Arbeit haben – nicht nur in der Waffenindustrie und bei Apple:

    „Die Zukunft gehört der Elektromobilität. So schaffen wir Planungssicherheit, sichern Arbeitsplätze in der Zukunft und bringen die Verkehrswende voran… Wir wollen, dass Deutschland zum Leitmarkt für E-Mobilität wird, mit 15 Millionen Elektro-Pkw im Jahr 2030.“ – Ricarda Lang (GRÜNE) am 09.06.2022

    Alleine im Kongo arbeiten 40.000 Kinder im Alter von nur 4 Jahren, um die für Batterien dringend benötigten Rohstoffe aus den engen Minenstollen ans Licht des Tages zu bringen. Irgendwo müssen die fünfundzwanzig Pfund Lithium, sechzig Pfund Nickel, 44 Pfund Mangan, 30 Pfund Kobalt, 200 Pfund Kupfer und 400 Pfund Aluminium für eine durchschnittlich 1.000 Pfund schwere Autobatterie ja herkommen.

    Ricarda Lang hat 14 Semester gebraucht, bis sie endlich begriffen hatte, dass sie einem Studium der Rechtswissenschaften intellektuell nicht gewachsen ist. Bis sie endlich versteht, dass sie auch in der Politik nichts zu suchen hat, wird noch länger dauern, solange die Politik es im Leben gescheiterten Existenzen ermöglicht, einfach auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung zu leben.

  5. Meine Empfehlung für alle, die die Menschen wieder in einen „gerechten“ Krieg direkt (aktive Teilnahme) oder indirekt (Waffenlieferungen) hineintreiben wollen: GEHT BITTE SELBST HIN! GEHT SELBST VORAN! MACHT ALLEN VOR, WAS AN EINEM KRIEG SO BESONDERS TOLL SEIN SOLL! Pazifisten braucht kein Staat. Und solltet IHR Treiber:Innen immer noch nicht wissen, was so toll daran ist: ES IST DAS GELD, das die Kriegsparteien in Milliarden scheffeln! Nicht Freiheit, nicht Gleichheit, NUR GELD ist das Ziel! Frau Agnes und Frau Ricarda, die Herren Olaf, der Kinderbuchautor, und die Beschützerin der Koboldianer und alle sonstige Demokraten, denen die bisherigen Welt zu langweilig oder zu grau war. VORAN, VORAN AB IN DEN KRIEG. Nehmt bitte Eure Kinder mit. Wir sind so stolz auf Euch!

    • Was für ein toller Beitrag.
      Schließe mich an. Jawoll, das ganze Kriegshetzerpack mit ihren Ablegern zur Front. Nur Infantrie!

      Danach hat sich der menschliche Genpool bestimmt verbessert.

  6. Was aus dem Mund oder zu Blatt Papier der Vollschlankigkeit dieses Wesens kommt,
    ist unerträglich.
    Der Russe wird sich vorauss. nicht mehr lange auf konventionellen Waffeneinsatz
    verlassen, denn von mehreren Seiten von dort wurde bereits gedroht,
    das es einen 3. Weltkrieg geben könnte, auch mit dem Einsatz von Atom-Probanten.
    Wenn ich mir diese unwissende und naive politisch grün gefärbte Person anhöre, wird mir ganz anders und es kommt nur noch Verachtung auf !
    Auch dieses Grünchen wird keine Zeit mehr haben bei einem Atom-Einsatz wegzulaufen !
    Denn alles wird dann in glühend heißem Licht und Orkan aufgehen.
    Auch Stahl, Beton, Bäume u.v.a. mehr wird zerfallen und dem Erdboden gleich gemacht.
    Der einzige Weg ist und bleibt die Diplomatie. Weg mit den Sanktionen und aufhören
    mit dem sinnlosen Waffenlieferungen, denn es ist nicht unser Krieg.
    Mehr als 100 Milliarden Euro sollen nach Presseberichten bereits reingepumpt worden sein, zuzüglich H4 und weitere Leistungen von ca. 1 Million Menschen aus dem Kriesengebiet.
    Wer soll das noch alles bezahlen?
    Im Ergebnis wird es auf einen Menschen verachtenden Reset des WEF mit dem unsäglichen Schwab und seinen Politmarionetten hinaus laufen.
    Die über 1 Billion Verpflichtungen dieses Landes werden in einem neuen Währungssystem, das den Euro ablösen wird, zur neuen digitalen Währung diktiert und die Verpflichtungen des Landes stark reduziert.
    Man wird sich das China-System aneignen, mit allen Menschen unwürdigen Maßnahmen .
    Düstere Unfreiheiten sind die Folge.
    Und was wird die Politik machen, nichts, denn sie hat dann den voll gläsernen,
    stets untertänigen, gehorsamen und verängstigenden Bürger, so wie es schon lange in den Hinterzimmern geplant ist.
    Schaut Euch die Liste, auch dtsch. Politiker an, die vom WEF eingeladen worden sind.
    Das was wir seit ca. 2 Jahren mit Unfreiheiten, Volkszüchtigungen, Ermächtigungsgesetz erfahren haben, war nur der Anfang von viel schlimmeren.
    Lest a.d. Hompage des WEF nach, was Schwab und Konsorten machen werden !

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