
Anlässlich der in Trier in ihrer Wohnung aufgefundenen getöteten 29-jährigen Studentin (Täter unbekannt) fand nun eine gesonderte Gedenkveranstaltung der Universität statt. Eine solche Veranstaltung hatte es für den wenige Tage zuvor am gleichen Ort durch einen heimtückischen Messerangriff getöteten 22-jährigen Studenten Marius Dick nicht gegeben: Da war der Täter allerdings ein Afghane und das Opfer eine der immer häufigeren schicksalhaften “Zufallsbegegnungen” in diesem Land. Im Fall Dick war die Reaktion der Universität auf eine Gedenkminute, ein Kondolenzbuch und schmallippige Erwähnungen hier und da in Reden beschränkt, anders als bei der ausführlich und offiziell betrauerten Studentin. Eine bemerkenswerte, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommene Ungleichbehandlung – und der angemessene Anlass, einmal nachzusehen, ob sich ein so widersprüchliches Verhalten nicht nur auf Landesebene, sondern auch beim Bund findet.
Das wenig überraschende Ergebnis vorweg: Bei Opfern von Gewaltexzessen beschränken sich Erinnerung und regelmäßiges mahnendes Gedenken von Bundespräsident, Kanzler, Ministern und Parteiführern nahezu ausschließlich auf Vorfälle, bei denen die Täter offiziell einem rechtsextremen oder zumindest nicht islamistischen-migrantischen “Spektrum” zugeordnet wurden. Unter diesen staatlicherseits “gedenkwürdigen“ Ereignissen befinden sich:
- Rostock Lichtenhagen 1992 – Ausschreitungen (ca. 30 Verletzte)
- Solingen 1992 – Brandanschlag (5 Tote, mehrere Verletzte)
- Mölln 1993 – Brandanschlag (3 Tote, mehrere Verletzte)
- Die Morde der NSU-Gruppe 2000-2007 (10 Tote, zahlreiche Verletzte)
- München 2016 – Schießerei OEZ (9 Tote, 35 Verletzte)
- Hanau 2019 – Schießerei (9 Tote, 5 Verletzte)
- Wolfshagen/Kassel 2019 – Mordfall Walter Lübke (1 Toter)
- Halle 2020 – Schießerei (2 Tote, 2 Verletzte)
- Magdeburg 2024 – Amokfahrt auf dem Weihnachtsmarkt (6 Tote, 200 Verletzte)
Deutsche Opfer sind nicht gedenkwürdig
Keine Gedenkveranstaltungen auf Bundesebene finden dagegen bei gleichermaßen Aufsehen erregenden Vorfällen “zweiter Ordnung” statt – solchen nämlich, die nach der Grenzöffnung 2015 von migrantischen, zumeist muslimischen Tätern verübt wurden. Hierzu zählen:
- Köln 2015 – Massenhafte Übergriffe in der Silvesternacht (Tausende Betroffene)
- Freiburg 2018 – Gruppenvergewaltigung (mehrere Opfer)
- Hamburg 2017 – Messerangriff (1 Toter)
- Chemnitz 2018 – Stadtzentrum Messerangriff (1 Toter)
- Berlin 2019 – Terroranschlag auf Weihnachtsmarkt (13 Tote, 70 Verletzte)
- Dresden 2020 – Innenstadt Messerangriff (1 Toter, 1 Verletzter)
- Würzburg 2021 – Messerangriff Barbarossaplatz (3 Tote, 9 Verletzte)
- Illerkirchberg 2022 – Messerangriff auf Mädchen (1 Tote, eine Schwerverletzte)
- Duisburg 2023 – Messerangriff (1 Toter, Vier Schwerverletzte)
- Brokstedt 2023 – Messerattentat im Zug (2 Tote)
- Aschaffenburg 2024 – Park Messerangriff (2 Tote)
- Solingen 2024 – Stadtfest Messerangriff (3 Tote, 8 Verletzte)
- München 2025 – Terroranschlag mit Pkw (2 Tote, 44 Verletzte)
- Bielefeld 2025 – Messerattentat (5 Schwerverletzte)
Zu dieser Aufstellung gehören mit Maria Ladenburger, Susanna Maria F., Mia Valentien und weiteren zahllose Mädchen, die von illegalen Migranten vergewaltigt und ermordet wurden.
Mahnwache für Messeropfer: Merz hat “keine Zeit“
Weitere ähnliche Sexualmorde fanden in Regensburg, Hamburg, Offenburg und vielen anderen Städten statt. Ein erster Versuch 2018 in Chemnitz, auf einem Gedenkumzug mit hochgehaltenen Porträts an diese Opfer zu erinnern, mündete unter Zuhilfenahme einer von Antifaschisten frei erfundenen “Hetzjagd gegen Ausländer”, schließlich in einem demonstrativ veranstalteten, bundespräsidial beworbenen Konzert „gegen Rechts“, auf dem ein angereistes urbanes linkes Milieu begeistert tanzte und feierte. Für Maria Ladenburger wurde lediglich am Heimatort ein privater Gedenkbaum gepflanzt – der kurz darauf von Unbekannten umgesägt wurde. Die Täter wurden “nicht ermittelt”.
Übrigens: Die Polizeiliche Kriminalstatistik geht für den Zeitraum seit 2015 von zwischen 7.000 und 9.000 Tötungsverbrechen aus, die von nichtdeutschen Tätern begangen wurden. Migrationshintergründe bei Tätern mit (unter anderem) deutschem Pass – etwa 14.000 Taten – wurden dabei wie immer statistisch nicht erfasst. Die Bundesregierung sieht bis heute keinen Anlass, diese ungeheuerliche Gewaltwelle in ihre Erinnerungskultur einzubeziehen; im Gegenteil versagt sie sogar privaten Gedenkinitiativen die Unterstützung. Bundeskanzler Merz lehnte gestern erst – gemeinsam mit weiteren angefragten Regierungspolitikern – eine Einladung von Michael Kyrath, dem Vater eines der beiden Brokstedt-Opfer, zu einer von ihm organisierten Mahnwache ab. Begründung: Es gäbe „viele Einladungen und daher keine Zeit“.
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6 Kommentare
Wann begreift der Michel, das die etablierten Politiker nicht auf seiner Seite stehen?
Der Michel ist abgerichtet.
Sobald er das Zeichen seines Herrn (einen schwarzen Raubvogel) sieht, glaubt er alles, was ihm dazu gesagt wird. Selber denken kommt für ihn nicht in Frage.
😜
Es wird ja von der „Zivilgesellschaft“ so gerne gejault, das die „Rechten“ alles „instrumentalisieren“ wollen, und das man den „Rechten nicht damit in die Hände spielen darf“. Wenn aber Täter und Opfer „passen“, dürfen das die „richtigen“ Leute gerne und ausgiebig instrumentalisieren. Das ist ja dann was anderes… .
Für Merkels exotische MÖRDER- und VERGEWALTIGER Adoptivsöhne aus dem großen Alibabaland im Süden, wäre das hier oder noch Härteres mehr als angebracht…
Mit den heutigen molekulargenetischen Methoden kann man unschuldige ,,Opfer“ nahezu ausschliessen…
Im Falle von Marius Dick hat man den afghanischen Meuchelmörder ja sogar direkt gefasst…
Und Frankreich macht endlich den Anfang, antiweißen/ antieuropäischen Rassismus als strafverschärfend anzuerkennen…
https://www.youtube.com/watch?v=FHbJ33RG7Z4
„Opfer sind nicht gedenkwürdig“
Genau so ist es denn die deutschen zählen nur und ausschließlich wenn’s um zahlen für alle möglichen Gäste geht…..
„Gute und schlechte Opfer“: Michael Kyrath rechnet im NIUS-Interview ab