Optionen der Ukraine zu Trumps 28-Punkte-Plan

Optionen der Ukraine zu Trumps 28-Punkte-Plan

Selenskyj, Trump: Für die Ukraine läuft die Zeit ab (Foto:Imago)

Das geostrategische Interesse der USA liegt in Asien und nicht in Europa! Dabei geht es um die Konkurrenz zu China. Das russisch-chinesische Verhältnis soll geschwächt werden. In einem möglichen Krieg um Taiwan soll Russland neutral bleiben, wie auch China in der Ukraine neutral war. Dafür brauchen die USA eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Der hier unter der Überschrift „Alle 28 Punkte von Trumps Ukraine-Plan geleakt“ unter Bezugnahme auf CNN veröffentlichte Plan lässt noch viel Raum für abweichende Auslegungen. Hier wurde der Inhalt ebenfalls veröffentlicht, aber mit den Kommentar: „Weder der Kreml noch Washington haben es bestätigt, aber die Panik in Kiew und Brüssel deutet darauf hin, dass der Deal steht. Von dort hört man bereits Ablehnung, die EU-Ukraine will den Deal nicht annehmen und verhindern.

Die offizielle Fassung muss also abgewartet werden. Nach der bisher bekannten Fassung wäre es aber eher im russischen Interesse, wenn die Ukraine mit Rückendeckung aus Brüssel, London, Paris und Berlin den Friedensplan ablehnen und sich die USA aus dem Konflikt zurückziehen würden. Ein militärischer Sieg wäre für Russland allemal günstiger.

Der vollständige 28-Punkte-Plan

Zur Information nachfolgend die 28 Punkte im Wortlaut:

  1. Die Souveränität der Ukraine wird bestätigt.

  2. Zwischen Russland, der Ukraine und Europa wird ein umfassendes Nichtangriffsabkommen geschlossen, mit dem auch alle Konflikte der letzten 30 Jahre als beigelegt gelten sollen.

  3. Russland darf keine Nachbarländer angreifen, im Gegenzug darf die NATO keine neuen Mitglieder aufnehmen.

  4. Russland und NATO sollen unter Vermittlung der USA in einem Dialog sämtliche Sicherheitsfragen klären und die Bedingungen für eine Deeskalation schaffen.

  5. Die Ukraine erhält verlässliche Sicherheitsgarantien – wie diese konkret aussehen sollen, ist im US-Plan nicht definiert.

  6. Die ukrainische Armee darf künftig nur noch 600.000 Mann stark sein.

  7. Die Ukraine verankert in ihrer Verfassung, dass sie nicht der NATO beitreten wird. Die NATO nimmt ihrerseits eine Bestimmung in ihrer Satzung auf, wonach die Ukraine nicht aufgenommen wird.

Verpflichtungen von NATO und EU

  1. Die NATO verpflichtet sich, keine Truppen in der Ukraine zu stationieren.

  2. In Polen sollen EU-Länder Kampfjets stationieren, die speziell für den Schutz der Ukraine vorgesehen sind.

  3. Die USA leisten Sicherheitsgarantien:

  • Wenn Russland die Ukraine erneut angreift, soll eine “entschlossene militärische Reaktion” der USA folgen, zudem sollen alle momentan gültigen Sanktionen wieder in Kraft treten. Weiter würden alle anderen im Friedensplan vereinbarten Punkte nichtig.
  • Wenn die Ukraine Russland angreift, werden die Sicherheitsgarantien als nichtig betrachtet.
  • Die USA sollen im Gegenzug für die Sicherheitsgarantien kompensiert werden, unter anderem mit aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten erwirtschafteten Gewinnen.
  1. Die Ukraine darf der EU beitreten und erhält während den Beitrittsverhandlungen bevorzugten Zugang zum europäischen Markt.

  2. Ein globales Maßnahmenpaket soll den Wiederaufbau der Ukraine beschleunigen. Dieses umfasst:

  • Einrichtung eines Ukraine-Entwicklungsfonds zur Investition in wachstumsstarke Branchen,
  • Wiederaufbau der Gasinfrastruktur in Kooperation mit den USA,
  • Sanierung der vom Krieg betroffenen Gebiete,
  • Förderung des Abbaus von Mineralien und natürlichen Ressourcen.

Trumps Pläne hinsichtlich der Russland-Sanktionen

  1. Russland wird wieder in die Weltwirtschaft integriert:
  • Sanktionen sollen schrittweise aufgehoben werden.
  • Langfristiges USA-Russland-Abkommen zur wirtschaftlichen Kooperation bei Energie, KI und seltenen Erden.
  • Russland soll wieder G8-Mitglied werden.
  1. Eingefrorene russische Vermögenswerte sollen wie folgt verwendet werden:
  • 100 Milliarden Dollar für US-geführte Wiederaufbau- und Investitionsprojekte in der Ukraine. Von den daraus erwirtschafteten Gewinnen sollen die USA 50 Prozent erhalten.
  • 100 Milliarden Dollar aus Europa für den Wiederaufbau, mutmaßlich aus eingefrorenen russischen Vermögen.

So sollen sich Moskau und Washington annähern

  1. Eine amerikanisch-russische Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen soll die Einhaltung aller Bestimmungen des Friedensplans sicherstellen.

  2. Russland soll Nichtangriffspolitik gegenüber Europa und der Ukraine gesetzlich verankern.

  3. USA und Russland sollen die Verträge über die Nichtverbreitung und Kontrolle von Nuklearwaffen verlängern.

  4. Die Ukraine soll sich im Zuge des Vertrags ebenfalls verpflichten, ein Staat ohne Atomwaffen zu sein.

  5. Der Betrieb des Atomkraftwerks Saporischschja soll unter Aufsicht der Globalen Atomenergiebehörde wieder aufgenommen werden, der Strom soll 50 – 50 zwischen Russland und der Ukraine aufgeteilt werden.

  6. Beide Länder sollen sich verpflichten, an Schulen und in der Gesellschaft Bildungsprogramme einzuführen, die gegenseitiges Verständnis und Toleranz fördern.

Gebietsabtretungen der Ukraine

  1. Die Gebiete Krim, Luhansk und Donezk sollen als de facto russisch anerkannt werden. Im Teil von Donezk, der derzeit noch von ukrainischen Truppen gehalten wird, soll eine militärische Pufferzone entstehen, die zwar Teil der Russischen Föderation wäre, von russischen Streitkräften aber nicht betreten werden dürfte. Die derzeit russisch besetzten Teile von Cherson und Saporischschja sollen künftig ebenfalls russisch sein, während sich die Kreml-Truppen aus den oben nicht genannten Gebieten, die sie derzeit halten, zurückziehen sollen.

  2. Russland und die Ukraine sollen sich verpflichten, diese neuen Grenzen nicht mit Gewalt zu verändern. Für den Fall, dass Russland dies trotzdem tun sollte, haben die USA keine konkreten Konsequenzen formuliert.

  3. Russland soll es der Ukraine erlauben, den Dnipro wirtschaftlich zu nutzen, zudem sollen die beiden Länder Vereinbarungen zum Transport von Getreide auf dem Schwarzen Meer treffen.

  4. Für folgende Punkte soll ein humanitäres Komitee eingerichtet werden:

  • Alle noch verbliebenen Gefangenen und Leichen werden nach dem Prinzip “alle für alle” ausgetauscht.
  • Alle zivilen Gefangenen und Geiseln, auch Kinder, werden freigelassen.
  • Ein Programm zur Familienzusammenführung soll umgesetzt werden.

Straffreiheit für alle Beteiligten

  1. In der Ukraine sollen innerhalb 100 Tagen nach Unterzeichnung des Abkommens Wahlen abgehalten werden.

  2. Alle am Konflikt beteiligten Parteien sollen vollständige Amnestie für ihre Handlungen während des Krieges erhalten und keine Ansprüche oder Beschwerden erheben.

  3. Die Umsetzung der nach Unterzeichnung rechtsverbindlichen Vereinbarung soll vom Friedensrat überwacht werden, dem der US-Präsident Donald Trump vorsitzt. Bei Verstößen soll es Sanktionen geben.

  4. Sobald alle Konfliktparteien dem Memorandum zugestimmt und sich beide Seiten auf die im Abkommen vereinbarten Positionen zurückgezogen haben, tritt der Waffenstillstand in Kraft.

Szenario 1: Annahme

Es wäre nun zu fragen, was in den beiden möglichen Fällen einer Annahme oder Ablehnung durch die Ukraine jeweils passieren würde. Betrachten wir zunächst die Annahme. Nach den aktuellen Reaktionen aus Europa wäre diese wohl nur mit massivem diplomatischen Druck zu erreichen. Bei einer Ablehnung könnten die USA ihren Plan als Resolutionsentwurf in den Weltsicherheitsrat der UN einbringen. Dann würde sich die Frage eines britischen und französischen Vetos stellen, was eine Belastungsprobe für die NATO darstellen würde. Zumindest könnten die USA klarstellen, dass ein russischer Militärschlag gegen europäische NATO-Mitglieder zur Unterbindung von Waffenlieferungen an die Ukraine nicht nicht als Angriff, sondern als russische Verteidigungsmaßnahme angesehen würde. Solche Diskussionen würden aber zunächst nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Es ist klar, dass Wladimir Selenskyj bei den innerhalb von 100 Tagen abzuhaltenden Wahlen nicht wieder kandidieren kann; ein Rücktritt nach der Annahme des US-Planes wäre wahrscheinlich. Möglich wäre auch ein Umsturz, um den widerwilligen amtierenden Präsidenten – dessen Amtszeit längst abgelaufen ist – durch einen kooperativen Nachfolger zu ersetzen. Die CIA hat mit solchen Aktionen bekanntlich Erfahrung…

Der Punkt 20. des obigen Plans, wonach sich beide Länder verpflichten sollen, an Schulen und in der Gesellschaft Bildungsprogramme einzuführen, die “gegenseitiges Verständnis und Toleranz” fördern, hörte sich in früheren Veröffentlichungen noch viel konkreter an. Dort ging es um die Anerkennung von Russisch als Amtssprache und den Status der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche. Hat Russland wirklich darauf verzichtet? Hier liegt in der unklaren Formulierung die Gefahr, dass Russland die Ukraine des Vertragsbruchs beschuldigt und die Ukraine darauf verweist, dass man keine konkreten Maßnahmen versprochen hätte.

Ungenaue Definitionen

In den zweiten Punkt des Planes – zwischen Russland, der Ukraine und Europa wird ein umfassendes Nichtangriffsabkommen geschlossen, mit dem auch alle Konflikte der letzten 30 Jahre als beigelegt gelten sollen – liegt aber ein formales Problem. Wer, bitte, ist „Europa“? Die EU kann kein Nichtangriffsabkommen schließen, denn sie ist kein Staat und hat keine Armee. Eine Unterschrift der EU, an die niemand gebunden wäre, könnte Russland vermutlich eigentlich nicht akzeptieren. Sollen alle EU-Mitgliedsstaaten zur Vertragspartei werden? Hätte dann ein einziges EU-Mitglied, selbst Malta, ein Veto-Recht? Aber auch das Nicht-EU-Mitglied Großbritannien zählt zu den Europäern; der damalige Premierminister Boris Johnson war 2022 sogar die treibende Kraft, die die Ukraine zur Ablehnung eines für sie sehr vorteilhaften Friedensabkommens bewegt hat. Politisch macht also nur nur ein Abkommen mit den EU-Staaten plus Großbritannien Sinn. Formal könnten man dann aber fragen, ob nicht auch Serbien und Moldawien zu Europa zählen. Und was ist dann mit mit Transnistrien oder dem von Russland nicht anerkannten Kosovo?

Wenn dieses Definitionsproblem mit einer konkreten Liste von Ländern gelöst würde, bekämen die genannten Ländern ein innenpolitisches Problem. Sie müssten auf Druck der USA einen Nichtangriffspakt mit dem bisher verteufelten Russland schließen – und würden sich in eine Linie mit dem Hitler-Stalin-Pakt von 1939 stellen und würden somit Opfer ihrer eigenen Propaganda. Die Bürger würden weiter fragen, warum hunderte von Milliarden an europäischen Steuergeldern zur Verlängerung des Ukraine-Krieges ausgegeben wurden und dafür die eigene Wirtschaft ruiniert wurde, wo den Menschen doch ein Endsieg über Russland versprochen wurde!?

Vertrauenskrise der Bürger

Und wie könne man mit Wladimir Putin, dem man doch sowieso nicht trauen könne, überhaupt Verträge schließen? Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen ließe sich den Bürgern eher verkaufen, wenn die Ukraine den Plan – gegen den Rat der EU – annehmen würde. Eine Unterschrift aus London, Paris, Berlin, Warschau, Rom und weiteren europäischen Hauptstätten würde aber klarstellen, dass es sich bei diesen Staaten um Vasallen der USA handelt. Das müsste für die betroffenen europäischen Länder inakzeptabel sein.

Natürlich wäre nicht auszuschließen, dass Russland die unverbindliche Unterschrift der EU akzeptiert und sich ansonsten auf seine atomare Abschreckung verlässt. Dann müssten die USA aber öffentlich klarstellen, dass ein Land, dass Russland angreift, nicht mit der Hilfe der NATO rechnen könne. Wäre es dann wiederum aber schon ein Angriff, wenn etwa Litauen die Versorgung der Exklave Kaliningrad blockieren würde und russischen Schiffen der Weg durch die Ostsee oder der Zugang nach St. Petersburg verweigert würde? Die UN-Charta ließe diese Interpretation zu, zumindest nach der Auslegung Israels von 1967 vor dem 6-Tage-Krieg. Ein Friede in der Ukraine würde die Kriegsgefahr in Europa nicht vollständig beseitigen.

Szenario 2: Ablehnung

Aktuell versuchen die europäischen Politiker, den offenbar mit Russland abgestimmten Trump-Plan als bloßen Vorschlag zu bezeichnen, über den noch verhandelt werden kann. Wenn Donald Trump aber wirklich Frieden in der Ukraine will, sollte er sich auf keine Änderungen einlassen, die von Russland nicht akzeptiert würden. In allen Rechtssystemen gilt ein Angebot, dass nur unter Bedingungen angenommen wird, als abgelehnt. Das Druckpotential gegenüber Russland ist begrenzt. Der Trump-Plan macht nur Sinn, wenn nicht zuvor auf dem Schlachtfeld Fakten geschaffen würden. Diese Zeit wird knapp. Bei einer Bewertung der 28 Punkte und unter Berücksichtigung der ungenauen Definitionen wäre es im russischen Interesse, wenn Die Ukraine – mit Rückendeckung der EU und Großbritanniens – den Trump-Plan mindestens in Teilen ablehnen würde. Trump müsste dann ein Machtwort sprechen und eine Belastungsprobe für die NATO riskieren. Russland wäre der lachende Dritte.

Bei einer auch nur teilweisen Ablehnung durch die Ukraine und/oder die Europäer in Bezug auf Punkt 2 müssten die USA schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit jede Unterstützung für die Ukraine einstellen und wegen des eingangs erwähnten geostrategischen Interesses ihr eigenes Verhältnis zu Russland normalisieren. Die EU und Großbritannien wären dann nicht mehr sehr lange in der Lage, den Krieg zu verlängern. Ein russischer Sieg wäre nur eine Frage der Zeit.

Die Nachteile der Ablehnung für Europa und die Vorteile für Russland würden somit eigentlich für eine zähneknirschende Annahme sprechen – nach Vernunftkriterien. Aber welcher westliche Politiker hat sich in den letzten 12 Jahren seit dem Maidan schon vernünftig verhalten?

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7 Antworten

  1. „EU kritisiert“
    Selber nichts tun, aber diejenigen kritisieren, die etwas tun. Das ist auch so typisch europäischens Gehabe.

    10
  2. @ Trumps 28-Punkte-Plan
    wen interessiert Europa – wenn die CIA ihren Kompromatkoffer aufmacht, ist die gesamte Oberschicht auf der Anklagebank und im Knast. Und dazu braucht es nicht einmal die Video-Sammlung von Epstein !
    Viel wichtiger ist es, das Russland nach den US-gesteuerten Maidan-Putsch jetzt ausgeplündert wird – die US-Oligarchen kommen mit ihrer full-spektrum-dominance dort hin, wo sie unter Jelzin schon mal waren, nur das es für das russischen Volk keinen Putin mehr gibt, der der Plünderung Widerstand leistet.

    In meinen Augen als Pack aus Dunkeldeutschland tun sich jetzt 2 Optionen auf.
    1- die Situation Russlands ist weitaus schlechter als dargestellt – verständlich, da Russland gegen den ganzen Westen kämpft, Waffen der NATO, Geld der NATO, Generalstabsführung der NATO einschließlich Satellitenunterstützung
    2- Putin ist die Einflußagent der CIA mit der Aufgabe, das widerspenstige russische Volk durch eine militärische Niederlage unterwerfungsbereit unter die globale Oligarchie zu machen

    Beide Optionen sind schlecht, eigentlich das Ende der BRICS und bringt die Rohstoffe weltweit unter US-Herrschaft, außer China, das seine Rechte dann weltweit militärisch verteidigen muß.

    Und China, da bietet sich dann ein Krieg um Taiwan an, in dem China dann untergeht und von der globalen Oligarche übernommen wird.

    Im Grunde sehr unterhaltsam – die Oligarchen unterwerfen alle widerständigen Volker über den Verrat ihrer Regimes und durch einen orchestrierten Krieg, dessen erster Schuß eine weltweite Plandemie, ein Angriff mit biologischen und genetischen Waffen war.
    Ein Plot, der in den meisten SF-Bereichen nicht überzeugend wäre und nur bei James Bond einen Plot geben könnte, allerdings fehlt hier eben der James Bond, der den Bösewicht dann mit der Lizenz zum töten eliminiert.
    Offen ist da nur, welche Rolle Trump spielt – ebenfalls nur eine Sockenpuppe auf dem großen Schachbrett ?

  3. @Trumps 28-Punkte-Plan
    eine andere Sicht auf den „Plan“ gibt es hier – in meinen Augen lesenswert – aber eine andere Blickrichtung – auch wenn sie in meinen Augen an drei Stellen krankt :
    1. das Ukraine-Problem wurde aus den USA kreiert, Soros bezeichnete ihn nicht umsonst als seinen Krieg – und die 6MRD$ für den Maidan-Putsch aus den USA stellen ein Problem dar, das ungelöst bleibt
    2. bezahlt Russland hier den Krieg, den die USA ausgelöst haben und kommt damit auf eine Stufe mit Deutschland – von der globalen Oligarchie fremdbestimmt
    3. damit ist das BRICS-Problem für die USA beendet – es hat mich schon gewundert, wieso die BRICS einige europäischen Vasallen als Gründungsmitglieder aufgenommen hat – sogar der Vasall Deutschland wurde als Gründungsmitglied genannt – in meinen Augen als Zeichen, das die BRICS nicht halten werden, was sie versprechen.
    Damit hat der Krieg noch ganz andere Weichenstellungen – abgesehen davon, das die USA mit der Ukraine den 3. großen Krieg als Dominanz beenden.
    https://anti-spiegel.ru/2025/was-trumps-friedensplan-fuer-die-ukraine-tatsaechlich-bedeutet/
    und – na ja – die europäischen Vasallen wurden auf die plätze verwiesen – was zu erwarten war ! Spaßig ist nur, das auf die Siegermächte Frankreich und UK so angekotzt werden !

    1. N-TV schreibt:
      US-Senatoren: Friedensplan kommt nicht von der US-Regierung
      Der 28-Punkte-Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist nach Angaben von zwei US-Senatoren nicht von den Vereinigten Staaten ausgearbeitet worden. „Es handelt sich nicht um unsere Empfehlung, es ist nicht unser Friedensplan“, sagt der republikanische Senator Mike Rounds unter Berufung auf ein Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio. Der Entwurf sei vielmehr ein „Vorschlag“, den die Vereinigten Staaten nicht veröffentlicht hätten. „Er wurde geleakt“, so der Senator. Laut dem Republikaner Angus King sei es „im Wesentlichen die Wunschliste der Russen“. Er spricht von einem „Leitfaden, um die Streitpunkte zwischen der Ukraine und Russland einzugrenzen“.
      https://www.n-tv.de/politik/03-23-US-Senatoren-Friedensplan-kommt-nicht-von-der-US-Regierung-article23143824.html

      Wenn dieser Friedensplan erst jetzt bei den Republikanern angekommen ist, dann frage ich mich, warum dieser Plan erst jetzt dort angekommen ist. Denn Russland hatte schon fast alle wesentlichen Punkte breits in Juni 2024 klar benannt und geäußert und das Dokument mit den entsprechenden Hauptforderungen schon Juni 2024 veröffentlicht. D.h. also die Republikaner udn allen voran Trump hatten schon 1 1/2 Jahre Zeit anhand dieses „Leitfadens, die Streitpunkte zwischen der Ukraine und Russland einzugrenzen“ und einen Leitfaden um die Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekonfliktes zu beschleunigen. Trump hat meiner Ansicht viel zu lange gezögert. Denn er wollte ja ursprünglich den Ukrainkrieg innerhalb von paar Tagen schnell lösen udn beenden. Er wollte eigentlich ursprünglich schon kurz nach seinem Wahlsieg im November 2024 mit Geheimverhandlungen mit Russland beginnnen, um den Krieg endlich schnell zu stoppen.Das hat er nicht getan. Statt dessen gab es seit Beginn seiner zweiten Präsidentschaft ständig ein Hin und Her.
      Ich persönlich glaube, dass Krieg nicht so schnell gestoppt wird. Er wird in diesem Jahr vermutlich noch nicht gestoppt werden. Da einfach zu viele Seiten und Akteure des Konfliktes vor allem im Westen überhaupt kein Interesse daran haben, den Krieg in der Ukraine zu stoppen und viele Seiten durch diesen Konflikt viel Geld verdienen.
      Ich nenne hier nur ein paar Akteure, die kein Interesse daran haben:
      Die Rüstungsindustrie, die EU, die Globalisten,auch viele NATO-Funktionäre wollen, dass der Krieg unbedingt fortgesetzt wird,die NeoCons, die US-Demokraten,und natürlich das korrupte Selenskij-Regime…

  4. zdago – seine Darlegungen sind nicht schlecht. Nun noch einen Blick auf das Weltwirtschaftssystem und Staatenverschuldung. Die USA wären ohne Trump seine „Eingriffe“ schon weiter abgesackt. Die EU steht nicht besser da und braucht unbedingt zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft einen Feind gegen den die NATO kämpfen muß. Damit kann man zumindest die Kriegswirtschaft aufrecht erhalten / anfachen. Bezahlt aus Schuldenaufnahme. Würde ohne Feind eben nicht funktionieren. Trump ist mit seinem Plan der eigentliche Abkassierer / Gewinner und saniert sich vor allem auf Kosten der Europäer. Putin kassiert auch – nähmlich die anderen 50% Gewinne der 100 Mrd., welche Trump nicht anspricht. BRIC war ja eine Schöpfung von Golmann Sachs (Jim O’Neill). Wenn man sich so Südafrika / Brasilien usw. anschaut ist es da nicht weit her mit geopolitischem Zusammenhalt. Interessant ist hier als weiter aufstebende Großmacht China. Wenn ich mir die offiziell nicht kommunizierten technischen Entwicklungserfolge anschaue und das Shanghaiabkommen von Oktober 2025 über die strategische Entwicklungspartnerschaft – ich vermute da nix Positives für Europa (USA mal ausgenommen, da dort etwas Ähnliches existiert). Hat sich mal Jemand mit den strateischen Zielen Chinas nach dem letzen Parteikonvent beschäftigt? Rußland ist auf jeden Fall irgend wie in Chinas Fahrwasser, wenn ich mir da die eine oder andere Entscheidung ansehe und Trump weiß dies. Er hat keinen Bock zum Verlierer obwohl das Thema Ukraine von den USA geschaffen wurde. Er ist eben Unternehmer mit einer anderen „Denke“ und will kein Verlierer seiner Investments sein. Es gibt jetzt wichtigere Prioritäten.

    1. @Peter-1

      „Die USA wären ohne Trump seine „Eingriffe“ schon weiter abgesackt. “

      Ich sehe das komplett anders!
      Haben Sie nicht mitbekommen, weshalb sich Trump und Elon Musk Anfang des Sommers 2025 heftig überworfen und angefeindet haben? Es ging im Streit vor allem über neue Schulden. Und Elon Musk hat zu Recht den US-Präsidenten Donald Trump auf eines seiner zentralen Wahl-Versprechen hingewiesen, welches Trump mit seinem „One Big, Beautiful Bill Act of 2025“ brechen wird.

      Hier:
      Elon Musk wütend über Trumps Haushaltsplan: „Widerlich und gefährlich“
      Neues Haushaltsgesetz von Trump würde die US-Staatsschulden um 3,1 Billionen Dollar erhöhen
      https://newsbit.de/elon-musk-wuetend-ueber-trumps-haushaltsplan-abscheulich-und-gefaehrlich/

      Was die gigantischen US-Staatsschulden angeht:
      Die konservativen US-Amerikanischen Wähler betrachten den Ex-US-Präsidenten R.Reagan als eines ihrer größten Ikonen der Rep. Partei (Trump ist auch großer Fan von R.Reagan).
      Dabei war Ronald Reagan mit seinen Reagonomics kein Superheld und kein Retter der USA. Wusstet ihr eigentlich, dass unter Ronald Reagan das US Staatsschuldenwachstum erst so richtig an Fahrt aufgenommen hat? Das Staatsdefizit unter Ronald Reagan begann rasant zu wachsen!
      Während ein gewisser Bill Clinton innerhalb von weniger als 8 Jahren es geschafft hat, was seine Amtsvorgänger G.Bush Senior und Ronald Reagan nicht geschafft haben. Bill Clinton schaffte es einen US-StaatsHaushalt zu sanieren bzw. sogar einen Überschuss . Er schaffte es das STaatsdefizit auf nahezu Null zu senken und zwar nicht durch Zauberei, sondern durch eine sehr vernünftige Haushalts-, Finanz- und Wirtschaftspolitik!
      https://twt-thumbs.washtimes.com/media/image/2018/02/18/2_182018_moore-chart-0219-208201_c1-0-2933-1710_s1770x1032.jpg?81b15a1f468f4e21f5bca0fd79c38593190b1edf

      Das schaffte nicht einmal ein gewisser D.Trump in seiner ersten Amtszeit als US-Präsident.Unter Trump sind die US-Staatsschulden in seiner ersten Amtszeit auch sehr stark gewachsen wie schon zuvor unter den Amtsvorgängern, unter den
      Ex-US-Präsidenten Bush (Junior) und Obama.
      https://www.consumeraffairs.com/finance/us-debt-by-president.html#debt-growth-under-trump

      Nach US-Präsident B.Clinton (1993-2001) kam danach ein gewisser G.W.Bush (Republikaner) in den USA an die Macht und hat angefangen alles zu zerstören, was Bill Clinton vorher mühsam saniert und konsolidiert hat (Staatsfinanzen betreffend) .
      Und dabei bin ich nicht einmal Fan der Demofrauds und muss trotzdem anerkennen, dass in den letzten 45 Jahren nicht alle US-Präsidenten (von der Partei der US-Demokraten) alles falsch gemacht haben…

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