
Eine Gruppe von 254 Abgeordneten aus CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken, darunter auch die ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn und Karl Lauterbach (seit jeher ein Freund aller autoritären und dirigistischen Modelle, egal bei welcher Fragestellung), bemüht sich derzeit wieder einmal hektisch um die Einführung der ethisch umstrittenen Widerspruchsregelung bei Organspenden. Sie sieht vor, dass jede erwachsene Person, die einer Organspende nicht ausdrücklich widersprochen hat, nach dem Hirntod automatisch als Spender gilt. Bisher ist für Organentnahmen ein ausdrückliches Ja nötig. Die Gruppe argumentiert, dass viele Verbesserungen in den vergangenen Jahren keine entscheidende Steigerung der Spenderzahlen bewirkt hätten. Deshalb soll eine Spendebereitschaft daher als Regelfall angenommen werden und Organentnahmen bei volljährigen und einwilligungsfähigen Menschen künftig auch dann zulässig sein, wenn man nicht sein ausdrückliches Einverständnis erklärt, sondern dem nur nicht ausdrücklich widersprochen hat.
Die Diskussion um diese Regelung, die Schweigen mit Zustimmung gleichsetzt, ist so alt wie das Thema Organspenden selbst. Der AfD-Abgeordnete Martin Sichert sprach sich gegen den Antrag aus und sprach von einem Verstoß gegen Menschenwürde und körperliche Unversehrtheit. Die Widerspruchslösung sei schlicht grundgesetzwidrig. Sein CDU-Kollege Michael Brand kritisierte, überall brauche es positive Zustimmung, selbst bei der Nutzung von Internetseiten – und „ausgerechnet bei den Organen wollen wir es jetzt staatlich umdrehen?“ Es gebe viele konkrete Schritte, mit denen man Leben retten könne. So fehle etwa noch immer eine vernünftige Online-Kampagne, um zu informieren und zu überzeugen.
Medizinisch nachvollziehbar, ethisch verwerflich
Eine zweite Gruppe von 58 Abgeordneten brachte einen Antrag für den Fortbestand der derzeitigen Zustimmungsregelung ein, der mehr Aufklärung und Aufforderungen zum Entscheiden vorsieht. Schweigen dürfe nicht als Zustimmung gewertet werden, lautet eines der Kernargumente. Das Recht auf Selbstbestimmung schließe auch ein, keine Entscheidung zu treffen, ohne dass persönliche Konsequenzen folgen. Alle Bürger sollen „zeitnah“ nach dem 18. Geburtstag aufgefordert werden, sich zu ihrer Spendebereitschaft zu äußern und ihren Willen festzuhalten. Neben Ja und Nein soll auch „unentschieden“ zulässig sein. Die Debatte war parteiübergreifend von starken Für-und-Wider-Positionen geprägt. Beide Anträge werden nun in Ausschüssen beraten. Vor sechs Jahren hatte der Bundestag für die Beibehaltung der Zustimmungsregelung gestimmt.
So verständlich es ist, dass Menschen auf eine dringend benötigte Organspende warten, so moralisch verwerflich ist es doch, Menschen ohne ausdrückliche Zustimmung Organe zu entnehmen, noch dazu, ohne dass auch nur ihre engsten Angehörigen zuvor befragt würden. Die Feststellung des Hirntodes würde bereits ausreichen. Diese ist aber äußerst zweifelhaft – und das liegt nicht nur an dem nie ganz auszuräumenden Restverdacht, dass bei Priorisierung und Wartelisten Schindluder mit Patienten betrieben wird oder Korruption im Spiel ist – handelt es sich doch um ein potentielles Milliardenengeschäft, je nachdem, wer die Organe benötigt. Wann exakt tatsächlich der Tod eintritt, ist kaum feststellbar, Menschen, die bereits für tot erklärt wurden, waren nicht nur noch am Leben, sondern sind sogar wieder völlig gesundet. Oft würden einem lebenden Menschen Organe entnommen und gerade dadurch überhaupt erst sein Tod herbeigeführt.
Die Ungewissheit der Hinterbliebenen
Andererseits scheuen viele Menschen sich, eine Entscheidung über die Organspende zu treffen, weil dies die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod nach sich zieht, den westliche Gesellschaften weitgehend verdrängt haben. Deshalb wird heute in der Mehrheit der Fälle den Angehörigen die Last aufgebürdet, ob ein nicht mehr entscheidungsfähiger Mensch für tot erklärt und zur Organentnahme freigegeben wird. Diese müssen dann auch noch mit der ewigen Ungewissheit leben, ob ihr Verwandter mit der Entscheidung gewesen einverstanden wäre, die sie an seiner Stelle treffen mussten.
Sollte nun eine Regelung eingeführt werden, die einen ausdrücklichen Widerspruch voraussetzt, dessen Nichtvorliegen gleichbedeutend mit dem zur Recht zur faktischen Ausweidung des Betroffenen schreitet, bleibt immer die Frage, ob dieser überhaupt von dieser gesetzlichen Regelung wusste, ob er sich noch im Prozess der Entscheidungsfindung befand oder er ob eine klare Pro-oder-Contra-Haltung hatte, die er lediglich nur nicht mehr zu Lebzeiten zum Ausdruck bringen konnte. Das Fehlen einer Willenserklärung pauschal als Einverständnis zu deuten, ist letztlich inakzeptabel. Menschen müssen eine wohlabgewogene und rechtssichere Entscheidung treffen können. Dafür brauchen sie Informationen. Deshalb erscheint es als die sinnvollste Lösung, dass hier umfassende Aufklärung betrieben wird. Diesbezüglich ist es bemerkenswert, dass der Staat, der auch sonst keine Kosten und Mühen scheut, wenn er die Bürger über irgendwelche seiner Vorhaben informieren will, bislang wenig aktive Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung für diese Problemstellung betrieben hat. Dabei wären Informationskampagnen, die ergebnisoffen die Dringlichkeit des Themas herausarbeiten und auf die Menschen einwirken, hier eine freie Entscheidung zu treffen, der beste und moralisch vertretbarste Weg, dieses hochsensible Thema anzugehen – ganz nicht aber eine weitere staatliche Hauruck-Regel, die das Thema Organspende zum bloßen Verwaltungsproblem herabstuft, um noch schneller an Spenderorgane zu gelangen.
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16 Kommentare
In diesem Gesetzentwurf spiegelt sich ganz offen die absolut faschistische Haltung der Befürworterinnen und Befürworter wider! Ich bin weder Sklave der Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die über mich und meinen Körper bestimmen zu können meinen, noch bin ich grundsätzlich – im Namen falschverstandener Humanität – ein „Ersatzteillager“ für andere! Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, ich könnte ja widersprechen.
Meine Menschenrechte gelten grundsätzlich, nicht erst wenn ich einer Menschenrechtsverletzung widerspreche!!! Das macht gerade Menschenrechte aus: dass sie unmittelbar gelten, nicht von Behörden oder Institutionen eines Staates verliehen werden, sondern ganz im Gegenteil ihnen vorgegeben sind und sie keinerlei Verfügungsgewalt über sie haben!!!
Die „Widerspruchslösung“ zeigt, wie widerlich und charakterlich degeneriert diese befürwortenden Personen sind.
Sehr guter Kommentar!
Meine Befürchtung ist zudem, daß im Bedarfsfall meine (wo?) hinterlegte Ablehnung „nicht auffindbar“ ist, da kurzerhand gelöscht. Selbst wenn ich meine Ablehnung schriftlich formuliert bei meinen Ausweisen mit mir herumtrage, garantiert mir niemand, daß mein Wille im Notfall Vorrang genießt gegenüber den finanziellen Interessen einer Klinik
Nach allem, was sich dieser Staat in den letzten Jahren an Übergriffen gegen die Bevölkerung erlaubt hat, gibt es für mich keinen Grund mehr, ihm noch in irgendeiner Hinsicht zu trauen.
Der „Hirntod“ wurde erfunden, um lebende Menschen ausschlachten zu können, deren Leben und Überleben als weniger wertvoll oder entbehrlich angesehen wird, um damit Individuen ein Weiterleben zu ermöglichen, die Macht, Geld, Einfluß, Gehorsam (Corona – Streichungen von der Organempfänger- Warteliste für Ungeimpfte) oder Beziehungen haben. Organentnahme ist Mord aus niedrigen Beweggründen.
Es gibt da übrigens auch die „Spende“ nach Kreislauftod, die DCD. Die ist in der deutschen Öffentlichkeit nahezu unbekannt, kommt in der Diskussion nicht vor. Bekannt ist sie natürlich, und verboten, man traut hier den Ärzten nicht zu, auf dieser Basis zuverlässig entscheiden zu können.
BARBAREN-politik !!!
Das sagt auch die Ärztin und Gesundheits-politische Sprecherin der AFD Dr. Christina Baum im Bundestag !
YT
Organentnahme wird zum Akt der Gewalt Dr Christina Baum
Im BT hat 2021 eine Mehrheit der CDU-, FDP-, SPD, Grünen- und Linken-Abgordneten dafür gestimmt, dass medizinisches Personal (bis hin zu Logopädinnen und Förderschullehrern) zur Teilnahme an einem pharmakologischen Versuch gezwungen werden durften. Später wandte sich die CDU aufgrund rechtlicher Bedenken und angesichts der geringen Gefährlichkeit der Omikron-Variante der schröcklichen Coronen von Zwangs“impfungen“ ab, aber SPD, Grüne und Linke stimmten mit wenigen Ausnahmen im April 2022 dafür, dass die Bevölkerung ab 60 einer „sich dynamisch entwickelnden Impfpflicht“ zu unterwerfen sei, also alle paar Monate zur nächsten Versuchsrunde antreten müsse. Nur die AfD war von Anfang an gegen eine „Impf“pflicht. – Glaubt irgendjemand, die Politiker, die damals für die Zwangsteilnahme an Versuchen stimmten, hätten heute Sinn dafür, dass ein Schweigen über die Verwendbarkeit der eigenen Organe keine Zustimmung ist?
Hirntod ist nicht dasselbe wie Tod.
Es geht den Protagonisten der Widerspruchslösung wohl darum, den menschlichen Körper als Ersatzteillager zu betrachten.
Spende ist eine freiwillige Leistung. Wenn die Bürger ihre Organe nicht freiwillig spenden, weil sie es nicht wollen, will man sie indirekt per Gesetz dazu zwingen? – Was für eine Riesensauerei!
Deutschland: Arbeiten bis zum Umfallen, dafür niedrige Renten, Steuern alle Jahre rauf, für alles doppelt bezahlen und schließlich noch ausgeschlachtet werden.
Das soll eine Volksherrschaft sein? – Eine Viehhaltung wie bei Batteriehühnern ist das.
Pfui!
🤮
Was nützt da ein Widerspruch in Form eines Stück Papiers in der Tasche, das können die skrupellosen Weißkittel einfach verschwinden lassen. Bei der Einnahme von Blutverdünnern wurde darauf hingewiesen den Ausweis leicht auffindbar bei sich zu führen, weil die Rettungssanitäter und Ärzte nicht dazu verpflichtet sind den ganzen Patienten zu durchsuchen.
So können die den Widerspruch einfach verschwinden lassen. Da hilft nur das man sich den auf die Brust tätowieren lässt. Hauptfach beim Medizinstudium scheint Arroganz und wie lüge ich ohne rot zu werden.
Auch meine Erfahrung.
Was man so hört ist das wohl eher ein Ausschlachten als eine „Spende“.
Es sollte einem klar sein, daß die Organe nur von einem lebenden Körper entnommen werden können. Wenn das Herz zu schlagen aufgehört hat und damit die Blutversorgung unterbrochen ist, ist eine Transplantation praktisch nicht mehr möglich.
Viele glauben die Organe werden erst NACH dem Tod entnommen, das ist jedoch ein Irrtum! Hirntod ist keineswegs tot, der Patient lebt UND FÜHLT noch! Weiterhin muß man in diesem (UN-) Rechtsstaat von möglichem Mißbrauch ausgehen, denn das ausschlachten ist ein äußerst lukratives Geschäft…
Nachdem 2012 bekannt wurde dass in Unikliniken diverser Städte die Krankenakten manipuliert wurden um ihren Patienten einen Vorteil auf den Wartelisten für die Transplantation zu verschaffen, ist meine Bereitschaft zur Organspende auf null gesunken. Wer garantiert und denn in dieser Bananenrepublik überhaupt noch das man nicht Unfallopfern die Organe entnimmt, die eventuell noch überleben würden?Ist da Geld geflossen ? Nach den ganzen Vorkommnissen während der Pandemie, traue ich unserem Gesundheitssystem keinen Millimeter mehr über den Weg!
Es ist wirklich schade für die Menschen die dringend auf eine Spende warten, aber unser korruptes System hat mal wieder alles versaut !
Warum eigentlich wird über Organspenden diskutiert als ob es das Selbstverständlichste wäre, Organe zu entnehmen und zu verpflanzen? Meinen die Ärzte etc. wirklich sie sind Gott? Dieses unsägliche Vorgehen hat damals Dr. Bernard aus Kapstadt losgetreten und wurde grandios gefeiert! Wer hat ihm das Recht dazu gegeben? Wann ist der Mensch tot, ich meine richtig tot? Was ist Hirntot, wer weiss das wirklich? Wissen das die Götter in weiss? Nein, das wissen sie nicht und wollen es nicht wissen, sie kommen aus der Medizin. Jeder Mensch hat seine DNA, seine Schwingungen, seine Informationen, die in jedem Organ weirerleben und weitergegeben werden an den Empfänger oder die Empfängerin. Man weiss, dass sich solche Menschen oft anders fühlen als vor der Operation. Dasselbe soll auch bei Blutinfusionen vorkommen. Was masst sich der Mensch alles an – wir wurden nicht zum Ersatzteillager geboren. Aber ja, es ist ein Riesengeschäft. Ich möchte in keinem Moment ein fremdes Organ. Ich will auch kein Organ von mir geben. Punkt.
Die Jagd des anti-demorkatischen Corona-Regimes auf Corona-Sünder geht immer noch unvermindert weiter.
Nächstes Opfer Fussballspieler Granit Xhaka: Ermittlungen wegen möglicherweise gefälschtem Corona-Impfzertifikat in der Schweiz
https://www.bild.de/sport/fussball/staatsanwalt-ermittelt-gegen-granit-xhaka-es-geht-um-corona-zertifikate-6aad87ac708e760b5e06389d
https://www.eurosport.de/fussball/premier-league/2026-2027/granit-xhaka-ermittlungen-wegen-moeglicherweise-gefaelschtem-corona-impfzertifikat-in-der-schweiz_sto23338588/story.shtml
Ungeimpfter Tennis-Star Djokovic beschuldigt Australien wegen harter COVID-Politik: Abschiebung war politisch motiviert
Novak Djokovic beschuldigt in der neuen Doku die australische Regierung, seine Festsetzung und Abschiebung wären politisch motiviert gewesen. Damals im Jahr wurde Djokovic wie ein Schwerverbrecher festgenommen, obwohl er alle Kritikerien für die Einreise erfüllt hat, aber er wurde trotzdem sofort abgeschoben und durfte nicht bei diesem wichtigen Grand Slam Turnier nicht teilnehmen
https://tennisuptodate.com/atp/novak-djokovic-says-his-australian-open-deportation-was-politically-motivated-nothing-to-do-with-medical
Unfassbar! Eine Mutter in den USA tötet ihre drei Kinder. Und die TAZ verteidigt die Mutter. Angeblich hat die Mörderin sogar „unser“ Mitgefühl verdient, schreibt die TAZ : Die Täterin „Lindsay Clancy selbst bestreitet nicht, die Tat begangen zu haben. Ihre Verteidigung (Anwalt) argumentiert jedoch, dass sie aufgrund einer postpartalen Psychose zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig gewesen sei. “
https://taz.de/Postpartale-Psychose/!6207262/
Genau: ab jetzt kann jeder Mörder vor dem Gericht einfach behaupten, dass er zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig gewesen sei, weil er/sie an einer PSychose leidet oder so etwas ähnliches hat…
Ist genau diese Argumentation nicht bereits Alltag in der deutschen Gerichtsbarkeit?
Früher kam freitagabends vor den Nachrichten „Der 7. Sinn“, mit dem Verkehrserziehung betrieben wurde – was ich übrigens angesichts der Zustände im deutschen Straßenverkehr schon lange wieder für sinnvoll erachte. Auch eine regelmäßige Aufklärung über die Organspende könnte auf diese Weise erfolgen. Die deutschen Regierungsposaunen ARD und ZDF nutzen die Minuten allerdings lieber für Werbung, mit der Unsummen in die ohnehin vom Zwangs-Gebührenzahler prallvoll gefüllten Kassen gespült wird.