Outgesourcte Konsequenzen der Hypermoral: “Klimaaktivisten“ lassen die Gemeinschaft für angerichtete Schäden haften

Outgesourcte Konsequenzen der Hypermoral: “Klimaaktivisten“ lassen die Gemeinschaft für angerichtete Schäden haften

Über dieses in den Zaun geschnittene Loch gelangten Klimaaktivten vor zwei Jahren aufs Gelände des Flughafens Köln Bonn – und verursachten durch Blockaden riesige wirtschaftliche Schäden. Zahlen sollen nun Spender und die Solidargemeinschaft (Foto:ScreenshotYoutube)

Uns begegnen zunehmend mehr politische Vorgänge, deren eigentliche Bedeutung weit über den konkreten Anlass hinausreicht. Der 28-jährige “Klimaaktivist” und Lehrer (!) Fabian Beese, blockiert den Flughafen Köln/Bonn, verursacht erhebliche Störungen im Luftverkehr, löst Polizeieinsätze aus und sieht sich anschließend mit Schadensersatzforderungen in sechsstelliger Höhe sowie juristischen Konsequenzen konfrontiert. Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte berichtet, dass die Blockade der Zufahrt eine Kettenreaktion ausgelöst habe: Start- und Landebahnen des Flughafengeländes seien gesperrt und Abflüge abgebrochen worden. Insgesamt seien rund 3.000 Passagiere von Flugausfällen betroffen gewesen, weitere etwa 10.000 Kunden von Verspätungen: “30 Jahre Schulden für Klimakleber nach Flughafen-Protest”, titelte “Blick” mit Blick auf die von Beese nach dem Verursacherprinzip zu tragenden Schäden. Wenig später erscheint im Internet ein Spendenaufruf: Unterstützer werden gebeten, die Anwaltskosten und finanziellen Folgen zu übernehmen. Die Begründung dafür lautet nicht etwa, dass hier jemand einen Fehler gemacht habe und nun auf Solidarität hoffe, nein: Geworben wird vielmehr mit dem Verweis auf den “Klimaschutz”. Nicht die Rechtsverletzung steht im Mittelpunkt, sondern die moralische Größe des Anliegens.

Gerade darin liegt die eigentliche Anmaßung, ja Brisanz des Vorgangs. Auf den ersten Blick mag es sich lediglich um eine weitere Episode aus dem mittlerweile vertrauten Kosmos des Klimaaktivismus handeln. Bei näherem Hinsehen berührt die Angelegenheit jedoch eine der zentralen Fragen jeder freiheitlichen Ordnung: das Verhältnis von Freiheit, Verantwortung und Haftung. Sie berührt die Frage, ob Menschen die Folgen ihres Handelns noch als ihre eigenen Folgen begreifen oder ob sich eine Kultur herausbildet, in der moralische Überzeugungen als Freibrief dienen, um sich von den Konsequenzen des eigenen Tuns zu entlasten. Die Irritation vieler Bürger speist sich deshalb nicht in erster Linie aus ihrer Haltung zur Klimapolitik. Selbst wer Umwelt- und Naturschutz für wichtige Anliegen hält, empfindet für solche Kampagnen häufig Unbehagen, das aus einem tief verankerten Gerechtigkeitsempfinden entsteht. Wer bewusst eine Handlung vornimmt, die Schäden verursacht, soll grundsätzlich auch bereit sein, für diese Schäden einzustehen. Diese Überzeugung ist älter als jede moderne Ideologie. Sie bildet einen der Grundpfeiler jeder funktionierenden Rechtsgemeinschaft.

Freiheit ist keine Beliebigkeit

Man könnte sogar sagen, dass die europäische Freiheitsgeschichte auf genau diesem Zusammenhang beruht. Die Freiheit des Bürgers war niemals als schrankenlose Beliebigkeit gedacht, sondern immer mit Verantwortung verbunden: Eigentum bedeutete Verantwortung, Verträge bedeuteten Verantwortung, politische Freiheit bedeutete Verantwortung. Die Vorstellung, dass man die Vorteile einer Handlung beanspruchen, die Nachteile jedoch auf andere abwälzen könne, galt lange Zeit als Ausdruck fehlender Reife und mangelnden Charakters. Gerade deshalb wirkt der moderne Aktivismus mindestens widersprüchlich. Er inszeniert sich als besonders mutig, rebellisch und verantwortungsbewusst. Zugleich zeigt er bei näherer Be-trachtung oft eine bemerkenswerte Scheu vor den Konsequenzen des eigenen Handelns: Man möchte die Aufmerksamkeit, die öffentliche Bühne und die moralische Anerkennung der Regelverletzung genießen, betrachtet aber die daraus resultierenden Kosten als Problem der Gemeinschaft. Die Gesellschaft soll ungefragt wie selbstverständlich für den Gratismut Einzelner haften.

Diese Haltung unterscheidet den heutigen Aktivismus fundamental von klassischen Formen des zivilen Ungehorsams: Wer etwa an die amerikanische Bürgerrechtsbewegung denkt, stößt auf ein völlig anderes Verständnis politischer Verantwortung. Martin Luther King oder die Aktivisten der sechziger Jahre waren sich bewusst, dass ihr Handeln gegen bestehende Gesetze verstieß. Sie akzeptierten gerade deshalb die Möglichkeit von Verhaftungen, Geldstrafen oder Gefängnisaufenthalten. Die Bereitschaft, persönliche Nachteile auf sich zu nehmen, war ein wesentlicher Bestandteil ihrer moralischen Glaubwürdigkeit

Moral relativiert reale Konsequenzen

Die heutige Situation erscheint oft umgekehrt. Nicht die Übernahme der Konsequenzen verleiht dem Protest seine Legitimation, sondern die moralische Überzeugung soll die Konsequenzen relativieren. Die Sanktion wird nicht als Folge einer bewusst getroffenen Entscheidung betrachtet, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Ungerechtigkeit. Die gesetzliche Strafe oder Haftung für verursachte Schäden Dritter erscheint als der Skandal – nicht die Handlung, die zu ihr geführt hat. Damit verschiebt sich der gesamte moralische Schwerpunkt: Früher bewies der Aktivist die Ernsthaftigkeit seiner Überzeugung dadurch, dass er bereit war, für sie persönliche Opfer zu bringen; heute besteht die Tendenz, die Gesellschaft für die Kosten der eigenen Überzeugungen in Haftung zu nehmen. Besonders aufschlussreich ist dabei die Sprache solcher Kampagnen: Der Spendenaufruf wirbt nicht für die Finanzierung einer Rechtsverletzung. Er wirbt für den “Klimaschutz”. Die juristischen Folgen erscheinen lediglich als Nebeneffekt eines höheren moralischen Zwecks. Damit findet eine semantische Operation statt, die für große Teile der Gegenwart charakteristisch geworden ist. Die Aufmerksamkeit wird von den konkreten Folgen auf die abstrakte Absicht gelenkt.

Genau diesen Mechanismus beschrieb Max Weber mit seiner berühmten Unterscheidung zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik. Der Gesinnungsethiker fragt nach der Reinheit seiner Motive. Er fühlt sich moralisch im Recht, weil seine Absichten gut sind. Der Verantwortungsethiker dagegen beurteilt sein Handeln nach den Wirkungen, die daraus entstehen. Für ihn genügt es nicht, das Gute zu wollen; er muss auch die Folgen seines Handelns verantworten. Der moderne Klimaaktivismus bewegt sich häufig vollständig innerhalb der Logik der Gesinnungsethik. Entscheidend ist nicht, welche Schäden entstehen, welche Kosten verursacht werden oder welche Belastungen andere Menschen tragen müssen. Entscheidend ist, dass die eigene Sache als nicht nur realitätsgemäß, sondern auch moralisch überlegen erscheint. Die Größe des Ziels soll die Kritik an den Mitteln überstrahlen. Und wer könnte ernsthaft an der Größe zweifeln, wenn “Klimaschutz” mittlerweile selbst durch die entsprechende Interpretation von Artikel 20a des Grundgesetzes und den Freiheitsrechten jüngerer Generationen durch das Bundesverfassungsgericht 2021 Verfassungsrang erlangt hat?

System moralischer Sonderrechte

Doch genau an diesem Punkt beginnt die Gefahr für eine freiheitliche Gesellschaft. Denn der Rechtsstaat lebt nicht von guten, ja unterstellt gleichen Absichten – sondern von gleichen Maßstäben. Er fragt nicht, ob jemand aus edlen oder fragwürdigen Motiven handelt, sondern er bewertet zunächst die Handlung selbst und ihre Folgen. Wer einen Schaden verursacht, haftet. Wer Regeln verletzt, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese Nüchternheit schützt die Gesellschaft vor der Herrschaft konkurrierender Moralansprüche.
Sobald jedoch politische Überzeugungen beginnen, die Verantwortung für konkrete Folgen zu relativieren, entsteht ein System moralischer Sonderrechte. Dann gilt nicht mehr derselbe Maßstab für alle. Dann entscheidet die gesellschaftliche Anerkennung einer Sache darüber, wie streng ihre Vertreter beurteilt werden. Die Gesinnung wird wichtiger als die Handlung.

Arnold Gehlen hätte in dieser Entwicklung vermutlich ein Symptom jener „Hypermoral“ erkannt, die er als charakteristisches Merkmal moderner Wohlstandsgesellschaften beschrieb. Für Gehlen bestand eine der großen Gefahren der Moderne darin, dass konkrete Verantwortung gegenüber realen Menschen zunehmend durch abstrakte Verantwortung gegenüber der Menschheit ersetzt wird. Man fühlt sich verantwortlich für das Weltklima, für globale Gerechtigkeit oder für die Rettung des Planeten, während die unmittelbaren Folgen des eigenen Handelns für konkrete Mitmenschen aus dem Blick geraten. Der blockierte Flughafen liefert dafür ein nahezu perfektes Beispiel: Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die große Erzählung von der Klimarettung. In den Hintergrund treten dagegen jene Menschen, die ihre Termine verpassen, ihre Geschäftsreisen nicht antreten können, wichtige familiäre Ereignisse versäumen oder wirtschaftliche Schäden erleiden. Die konkrete Belastung realer Personen wird gegenüber dem abstrakten Ziel moralisch entwertet. Diese Verschiebung erklärt auch die bemerkenswerte Selbstverständlichkeit, mit der die Öffentlichkeit nun um finanzielle Unterstützung gebeten wird. Die eigene Handlung erscheint nicht als Ursache der Kosten, sondern als Ausdruck einer höheren moralischen Mission. Deshalb sollen andere gefälligst die Folgen übernehmen oder zumindest mittragen. Die Verantwortung wird kollektiviert, während die Handlung individualisiert bleibt.

Moralökonomie des Aktivismus

Genau hier offenbart sich ein tiefer kultureller Wandel. Die klassische bürgerliche Gesellschaft beruhte auf der Vorstellung, dass Freiheit und Haftung zwei Seiten derselben Medaille sind. Wer entscheiden darf, muss auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen. Diese Verbindung erzeugt Selbstdisziplin, Realismus und Verantwortungsbewusstsein. Sie zwingt den Einzelnen, die Folgen seines Handelns mitzudenken. Die neue Moralökonomie des Aktivismus funktioniert anders. Sie trennt Freiheit und Haftung voneinander. Der Einzelne beansprucht das Recht zur Grenzüberschreitung, erwartet jedoch, dass die Gemeinschaft ihn vor den Folgen schützt. Die persönliche Verantwortung wird also sozialisiert. Vielleicht erklärt genau das die Schärfe der öffentlichen Reaktionen auf solche Spendenaufrufe. Viele Menschen empfinden intuitiv, dass hier nicht über Klimapolitik gestritten wird. Zur Debatte steht vielmehr ein Grundprinzip jeder zivilisierten Ordnung. Die Frage lautet nicht, ob man für oder gegen Klimaschutz ist. Die Frage lautet, ob eine Gesellschaft noch daran festhält, dass Menschen für ihr eigenes Handeln einstehen müssen. Beese ist nicht das Opfer einer Unrechtsjustiz, der aus heiterem Himmel als Unschuldiger verurteilt wird; er hat sehenden Auges Recht gebrochen und Schäden angerichtet. Das wusste er – und offenbar vertraute er von vornherein darauf, dass ihn die Gemeinschaft Gleichgesinnter freikauft.

Am Ende geht es um weit mehr als um einen Flughafen oder eine Geldsammlung im Internet. Es geht um die Zukunft einer politischen Kultur. Eine Kultur, die Verantwortung durch Moral ersetzt, wird irgendwann feststellen, dass sie beides verloren hat. Sie verliert die Moral, weil diese zur bloßen Rechtfertigungsformel verkommt. Und sie verliert die Verantwortung, weil niemand mehr bereit ist, die Folgen des eigenen Handelns zu tragen. Der Flughafen war nur für wenige Stunden blockiert, doch die eigentliche Blockade liegt tiefer. Sie betrifft das Verhältnis einer Gesellschaft zu den Grundbegriffen von Freiheit, Schuld und Verantwortung. Und sie beginnt dort, wo Menschen glauben, die Reinheit ihrer Absichten könne sie von den Folgen ihres Handelns befreien.

12 Kommentare

  1. Wir haben nicht unerheblich große Bevölkerungsgruppen, für die der Begriff „Verantwortung“ ein Fremdwort ist. Würde in Deutschland konsequent das Verursacherprinzip angewendet werden, müßten die Knäste wegen Überfüllung schließen. Und wer drin säße, würde dort für Jahrzehnte verrotten.

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  2. Klimaaktivist???????????

    Viele von deren Sorte kommen für mich nicht als Klimaaktivisten rüber.
    Sollte doch besser von Klimaterroristen gesprochen werden !

    Etwas anderes !
    Es gibt immer wieder Künstler, die mit ihren Schlagerdudeleien ./.
    die demokratische Partei AfD nicht nur negative Stimmung machen !

    Schaut und hör einmal hier, Helene Fischer, Kerstin Ott.

    https://youtu.be/xnaRmaiB0ig
    💥Helene Fischer fliegt aus den Charts nach AfD Kritik

    https://youtu.be/_y4mjI7AvCw
    Karrierekollaps nach AfD-Hetzrede: Kerstin Ott verliert jetzt massenhaft ihre Fans

    Ich mag beide nicht aus div. Gründen, auch ihre Schlager sind mir über !
    Wer als Künstler antidemokratisch auftritt, dessen Produkte und auch Firmen werden von mir boykottiert !

    Wünsche mir eine Liste aller Künstler, aller Firmen, die hier im Lande Geld verdienen, die so bzw. ähnlich antidemokratisch ./, die AfD aufbegehren !

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  3. https://youtu.be/09r5k7U_7sI

    „EIL: AfD STOPPT GEZ! BEBEN VOR GERICHT!“

    Auch im o.a. Link werden Künstler benannt, die Antidemokraten sind und ./. die
    AfD opponieren !

    https://www.focus.de/kultur/kino-tv/bericht-enthuellt-verdienste-lanz-topverdiener-drei-bei-ueber-einer-million-die-geheimen-honorare-der-zdf-stars_id_259614527.html

    „Nun liegt der „Welt am Sonntag“ eine Liste vor, die bislang geheime Honorar-Vereinbarungen des ZDF aufzählt. Die Liste stammt aus dem März 2023:

    –Markus Lanz: 1,9 Millionen Euro in diesem Jahr. Nächstes Jahr rund 2 Millionen Euro
    –Horst Lichter: Bis 2025 rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr
    –Oliver Welke: 1,18 Millionen Euro jährlich (bis im vergangenen Jahr)
    –Johannes Kerner: 630.000 Euro
    –Andrea Kiewel: 400.000 Euro
    –Mai Thi Leiendecker: 349.000 Euro
    –Giovanni Zarella: 300.000 Euro
    –Christian Sievers: 350.000 Euro (brutto)
    –Maybrit Illner: 480.000 Euro (brutto)
    –Rudi Cerne: 382.000 Euro (brutto)
    –Marietta Slomka: 393.750 Euro (brutto)“

    Wenn ich mir den Schleimer bei „Bares für Rares“ angehört habe, bekomme ich die Krise.
    Ausrutschgefahr auf der Schleimspur?
    Schaue keine Sendungen mit o.a. Leuten !
    Wer noch Zwangsgebühren bezahlt, der finanziert den Hintern der Großverdiener im Zwangs-TV-Funk und natürlich das ganze Lügen- Weglasssystem noch mit!

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    1. Da muss man sich nicht wundern, wenn nur noch Müll und verstaubte Ladenhüter gesendet werden und da fehlen noch viele Figuren. Selbstbedienungsladen ohne jeglichen Wert.

  4. Nach der bescheuerten Logik der „Aktivisten“ müßte man auch straffrei Leute umbringen dürfen, denn jeder Tote atmet kein CO2 mehr aus, und somit wird das Klima besser geschützt.

    Wenn Blödheit weh täte, müßten diese linken Ärsche den ganzen Tag über schreien!
    😜

    1. @müßte man auch straffrei Leute umbringen dürfen
      darf man ja auch – nur eben nicht jeden, sondern nur die, die von denen als „Feind“ gegeben werden !
      Wenn es die „Richtigen“ im Sinne der Linken trifft, dann wird das von Politik, Justiz und Medien ja auch geschützt !

  5. Die Ablösung jeder Verantwortungs- durch Gesinnungsethik ist tatsächlich eine der wichtigsten und gefährlichsten Tendenzen in einem Deutschland, Westeuropa und Nordamerika, in dem sich ein neuer Totalitarismus breitmacht. Totalitäre Herrscher und ihre Propagandisten berufen sich nonstop auf Moralismus. Aber solange freiwillige Spender für einen destruktiven Aktivismus zahlen sollen, ist noch nicht die allgemeine Haftung für Schulden einzelner Politkrimineller erreicht. Diese allgemeine Haftung liegt da vor, wo regierungsamtlich unterstützte Schlepper ausländische Kriminelle und Terroristen ins Land bringen, dessen Steuerzahler dann die Folgekosten zahlen müssen, die aus Kriminalität und Terrorismus auch dann entstehen, wenn Richter, was die Regel ist, berechtigte, individuelle Ansprüche der Opfer abweisen („es war kein Terrorismus, sondern der Täter ist psycho!“). Eine ähnliche und mindestens genauso gefährliche Gemeinschaftshaftung wird den Steuerzahlen mit größter Selbstverständlichkeit für die Folgekosten der wirtschaftlichen, besonders der energiewirtschaftlichen, Selbstzerstörung aufgezwungen. Grüne und ihr Anhang sprengen AKWs, und die Steuerzahler müssen das Geld, das sie erwirtschaftet haben, in Flatterstrom-Liefersysteme investieren. Der Wirtschaftsruinator der Ampel-Regierung ist inzwischen nach Kopenhagen weitergezogen; er kann es sich leisten, mit seiner Familie in ein Land auszuwandern, das er und seine Mittäter nicht ruinieren konnten. Habeck zieht es vor, in einem wirtschaftlich, infrastrukturell und sozial intakten Land zu leben, also stört er sich u.a. nicht daran, dass Dänemark z.B. eine Migrationspolitik betreibt, die sich bei uns nicht mal die AfD trauen würde. Gleichzeitig hält er für absolut selbstverständlich, dass die deutschen Steuerpflichtigen für die astronomischen finanziellen, infrastrukturellen, sozialen und ökologischen Schäden haften, die er angerichtet hat. Und niemand im medialen MS oder gar in Politik und „Zivilgesellschaft“ findet irgendetwas daran unstimmig. Der links-woke Moralismus verschiebt ja JEDE Verantwortung für noch so mutwillig herbeigeführte Schäden von den Machthabern auf die Machtlosen. Ein Spendenaufruf erlaubt den angesprochenen Sympathisanten noch die eigene Entscheidung darüber, was sie mit ihrem Geld machen. Z:ahlungsbefehle, die eine Regierung dem Volk zumutet, dem sie willentlich auf jedem #Gebiet geschadet hat und jetzt die Verantwortung dafür zuschiebt, sind das eigentliche Problem.

    1. Das eigentliche Problem sind die Wähler, die solche Politik und Politiker herbeigewählt haben und sie immer noch unterstützen.

      Aus meiner Sicht ist Deutschland ein Land ehrloser Lügner und Idioten, die zu blöde sind, um einfachste Zusammenhänge zu erkennen und ihre Auswirkungen zu verstehen.

      Die vielleicht 30% Selberdenker werden von der Macht der schieren Menge lautstark zu Schwurblern und Extremisten deklariert, damit man sie mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger hemmunglos bekämpfen kann.

      Das ist die sogenannte Demokratie, die angeblich permanent in Gefahr ist und deswegen ständig verteidigt werden muss: Es ist die Tyrannei der Dummen.
      😜

  6. Mal abgesehen von vollständiger Verachtung für diese quasireligiös vernagelten, nützlichen Vollidioten der Agenda des Globalkapitals gehe ich nicht konform mit der hier ausgelegten Sicht auf die Art der Finanzierung der zugehörigen Prozesse.

    Denn exakt dieselbe Problemstellung betrifft auch u.a. bei „Corona“ vom Staat verklagte Nichtkonformisten, kritische Autoren, Webportale etc. Deren über „lawfare“ beabsichtigte wirtschaftliche Austrocknung bzw Ruinierung in nicht wenigen Fällen von den Agendahandlangern angestrebt wird, um diese mundtot zu bekommen oder als Exempel abzustrafen. Und die dem oft genug nur durch Spenden einer Unterstützerbasis entgangen sind.

    Dieselbe Mechanik. Die moralische Bewertung obliegt dabei ausschließlich dem eigenen Standpunkt. So würden ausgewiesene Anhänger der Klimareligion vermutlich jedes Wort obigen Artikels unterschreiben, ginge es dabei um zb einen gerichtlich gelangten Blockierer einer Windkraftanlagenbaustelle.

  7. Die Täter sind das Eine, deren Beschützer das Andere: Politik und Justiz oder was man ursprünglich darunter zu verstehen glaubte. Hand in Hand in den Untergang und die bewusste Verarmung dieses Landes. Allerhöchste Zeit für eine Zeitenwende und einer rettenden patriotischen Politik, was nur der AfD gelingen könnte, steigender Zuspruch und interner Intellekt machen es möglich. Sollte ein Verbot tatsächlich kommen, wären wir um 93 Jahre zurückgefallen und die Situation könnte sich zu einem Deja-vu entwickeln.

  8. Man könnte ja auch, zur Unterdrückung einer Lachnummer, eine adäquate Gefängnis-Strafe anordnen. Sowas darf man bei solchem aber nun mal nicht. GELLE.