Oxfam und der Klimasozialismus: Schlechte Zeiten, gute Gewinne – wer macht das Rennen?

Oxfam und der Klimasozialismus: Schlechte Zeiten, gute Gewinne – wer macht das Rennen?

War wieder mal Anlass für linke Umverteilunsphantasien: Der G20-Gipfel von Südafrika vorvergangenes Wochenende (Foto:Imago)

Blöde Binsenweisheiten prägen den Alltag linksverbohrter Redakteure, die stets nur aus der uralten Vourteilsküche aufgewärmtes Mainstream-Allerlei servieren können, so als stünde auf ihrer Speisekarte immer nur das eine Gericht, garantiert fade und schlecht gewürzt. So auch hier: “Fast-Food”-Lieferant in diesem Sinne waren in der vergangenen Woche die so genannte „Entwicklungsorganisation“ Oxfam plus ideologiefeste Doofmedien (vor allem auch deutsche), welche anlässlich des vor einer Woche geendeten G20-Gipfels in Südafrika, dieser Neuauflage einer Dritte-Welt-Bettelkonferenz mit der Zielgruppe Spendier-Westen, nochmal so richtig aufdrehten und der Öffentlichkeit das dortige Hauptthema Klimahysterie (ehrlicher wäre: Klima-Abzocke und Klima-Geschäftemacherei) erneut auftischten. An das Klima-Querschnittsthema haben sich inzwischen – ungetarnt und völlig ungeniert – alle linken Organisationen und Fans einer neosozialistischen Politik rangeheftet. Hierzulande warteten die Funktionsmedien nur auf neue Stichworte zur genannten Konferenz, um wieder mal im Gleichschritt für den (diesmal grünen) Sozialismus und gegen westliche Ökonomie zu marschieren.

Die Redaktion von “t-online” lief dabei zu Hochform auf: „Die Ungleichheit auf der Welt ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen… Oxfam rechnet vor, wie die Superreichen den Armen helfen könnten.” So wird schon einem Satz versimpelnd klargemacht, dass selbst das, was die offensíchtlich noch gut verdienenden Unternehmen erwirtschaften, nie und nimmer nicht deren Eigentum sein kann und darf, weil es ja immer irgendwo jemanden gibt, der weniger Geld verdient. Die alte sozialistische Mottenkistenweisheit scheint durch: Reiche oder Superreiche sind nur deswegen reich oder superreich, weil andere arm sind. Unterkomplex und unbelichtet blinkt hier das redundante klassenkämpferische Gerechtigkeitssignal, welches der Bevölkerung permanent in die Schädel gesendet wird. In Deutschland kennt man von SPD bis Linkspartei dieses hartnäckige Mantra – “die Reichen werden immer Reicher, die Armen werden immer ärmer“ – zum Erbrechen; ein Satz, der ironischerweise eben vor allem auf die linken Lieblinge, die Profiteure des globalen Klimaschwindels, zutrifft, die dank CO2-Bepreisung, E-Subventionen und Rekordenergiepreisen tatsächlich an der perversesten Umverteilung von unten nach oben verdienen.

Reichen- und Wohlstandsschröpfung ohne Limit

Etliche Medien greifen die Oxfam-Propaganda unhinterfragt auf; und so rechneten diverse Linksneider aus gesichertem Abstand der „ungerechten“ Westwelt vor, dass – laut Oxfam – das Vermögen der Milliardäre im vergangenen Jahr weltweit um 2,2 Billionen US-Dollar gewachsen sei. Wer, wie, was, wo, genauere Spezifika? Fehlanzeige. Als erfolgreicher Unternehmer, Anleger oder Investor Milliardär zu werden, bedeutet für dieses umverteilungs- und tendenziell enteignungsgeile NGO-Milieu zwingend schuldhafte Verstrickung (das gilt hingegen übrigens nicht für die in der Ukraine seit Kriegsausbruch 2022 explodierenden Zahl an Milliardären und Multimillionären, die auf offensichtliche Korruption und Hilfsgelderveruntreuung zurückgeht; das geht dann wohl in Ordnung). Also trotte(l)n sämtliche links-Medien brav hinterher und schließen sich der Oxfam-Neidpopaganda an – und propagieren indirekt bis offen Enteignung, höhere Steuern und vor allem Reichen- und Wohlstandsschröpfung ohne Limit.

So einfach funktioniert für Linke die Welt: Schlachtet die Sparschweine, beraubt die Milliardäre und verteilt diese 2,2 Billionen doch einfach um: „ Damit könnten die 3,8 Milliarden,Menschen, die momentan unter dem Existenzminimum leben, aus der Armut gehoben werden“, gibt “t-online” begeistert die Berechnungen von Oxfam wieder. Die NGO orientiert sich bei ihren an Rechnereien an den Werten der Weltbank. Diese „Entwicklungsbank“ beziffert die globale Armutsgrenze bei 8,30 US-Dollar pro Tag. Alle Menschen, die weniger Geld als diese Summe zum Leben haben, gelten demnach als arm. Um ihnen einen höheren Lebensstandard zu finanzieren, würden laut Oxfam also bereits 1,65 Milliarden US-Dollar ausreichen. Und weiter heißt es bei Oxfam in einem Duktus, der sich liest, als wäre dies eine Außenstelle der “taz”-Redaktion: „“Weltweit fügt die wachsende Ungleichheit der Menschheit schweren Schaden zu„, so Tobias Hauschild, Leiter des Bereichs “Soziale Gerechtigkeit” bei Oxfam Deutschland.

So einfach funktioniert die Welt: Einfach Milliardäre abkassieren!

In seiner Analyse kommt er zu dem Ergebnis, dass die G20-Milliardäre im vergangenen Jahr ihr Vermögen um 16,5 Prozent gesteigert hätten. Klar, dass dieses Resultat erfolgreicher Anlagestrategien und global anders als in Deutschland auf Wachstum orientierter Marktwirtschaft Begehrlichkeiten bei Linken weckt, deren Politik in EU und Deutschland trotz immer höherer Steueraufnahmen nur Schulden, Haushaltsdefizite und Ausgabensteigerungen zustandekriegt. Und so folgt am Ende dann noch ein ultimativer Appell Moralappell an die G20-Führer. “T-online” schreibt: „Hauschild forderte von den G20-Regierungen die ‚wirksame Besteuerung‘ der Reichsten der Welt. ‚Es ist absolut inakzeptabel (!), dass Superreiche noch immer nicht angemessen besteuert werden, während gleichzeitig immer mehr Regierungen die Entwicklungszusammenarbeit zusammenstreichen und sich so aus ihrer internationalen Verantwortung stehlen.‚ Wer bei ‚globaler Solidarität‘ spare, gefährde demnach langfristig Stabilität und Gerechtigkeit.” So klingt es wenn Sozialisten – mittlerweile dann im internationalen Maßstab – mal wieder das Geld anderer Leute ausgeht.

Und um den Regierungen Mut zum regulatorischen Zwang zu machen – quasi nach dem Motto “mehr Enteignung wagen” –, merkt der Tarnkappen-Kommunist von Oxfam süffisant noch an, seine Organisation habe in einer früheren Studie ausgerechnet, dass “die Superreichen der Welt zudem überproportional für den Klimawandel verantwortlich“ seien. Daher sollten die stärksten Industrienationen, meint Oxfam, ein “internationales Gremium gegen Ungleichheit” schaffen. Alles klar: Der linke Fetisch des politisch herbeihalluzinierten schuldhaften Klimawandels wird hier also schnell noch propagandistisch an die Konferenz drangepappt, um die Dringlichkeit und Angemessenheit radikaler Maßnahmen zu unterstreichen. Womit einmal mehr eindeutig bewiesen ist: Der Klima-Quatsch dient ausschließlich als Vorwand für neue von Linken ersehnte neue sozialistische Abenteuer, mehr nicht. Ein Gremium gegen linke Volksverdummung wäre viel notwendiger!

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2 Antworten

  1. @dass die G20-Milliardäre im vergangenen Jahr ihr Vermögen um 16,5 Prozent gesteigert hätten
    das ist etwas Zwiespältig – auf der einen Seite haben sie das mit totalitären und terroristischen Mitteln erreicht – jeder von denen steht bis Unterkante Oberlippe in Blut und Knochen seiner Opfer.
    Aktuell vielleicht die Betrügereien um Corona, Cum-EX oder der Klima-Sekte und dem Angriff der NATO auf Russland, der in der Ukraine heiß ausgetragen wird.
    Auf der anderen Seite hat sich aber auch bei Sozialexperimenten ergeben, das Geldgeschenke, wie sie hier wohl vorgesehen sind, nichts ändern. Der einzige erfolgversprechende Weg ist der sehr schwierige und steinige Weg, die Löhne auf der einen Seite mit den gewinnen der Investoren und Superreichen auf de anderen Seite in ein Gleichgewicht zu bringen, mit dem beide Seiten leben können – und die Ackermann’schen 25% sind da nicht tragfähig. Aber dazu müssen beide Seiten mit Verstand und gutem Willen zusammenarbeiten – und das sehe ich nicht.

  2. Auch in der BRD hat der militärisch-industrielle Komplex die Macht übernommen. Dabei sind nicht einmal die besonders aggressiven und damit auch bekannten Vertreter wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Roderich Kiesewetter oder Norbert Röttgen das Problem. Sie sind die, die mit offenem Visier für Aufrüstung, Militarisierung und außenpolitische Konfrontation eintreten. DIESE NULLEN, SIE MÜSSEN AN DIE VORDERSTE FRONT!!!

    Auch BRD-Außenminister Johann Wadephul gehört dazu, der im Februar 2025 sehr entwaffnend verkündete: „Russland wird immer ein Feind und eine Gefahr für unsere europäische Sicherheit sein.“ Wenn ein Land immer der Feind ist, kann Abrüstung, friedliche Koexistenz und Annäherung durch wirtschaftliche Zusammenarbeit natürlich kein Weg sein. Da passt er zum BRD-Verteidigungsminister Boris Pistorius, der zwar noch vor der Umbenennung zum Kriegsminister zurückscheut, auch wenn er inzwischen völlig offen die Notwendigkeit „kriegstüchtig“ zu werden, propagiert.

    Viel gefährlicher sind die gedrehten Pazifisten von den Grünen, die noch von ihrem moralisierenden Geschwafel der Vergangenheit profitieren, für die selbst schon ein Besuch der Bundeswehr in einer Schule ein Zeichen des Militarismus war und die zu nahezu 100 % den Wehrdienst verweigerten, inzwischen aber völlig militaristisch unterwandert, politisch gedreht und noch mit dem Nimbus der pazifistischen Friedenspartei um so aggressiver die Politik des militärisch-industriellen Komplexes und der Aufrüstung betreiben.

    Zur Beruhigung: die deutsche Plattfuß Jugend ist „Wohlstands- verwahrlost“ und daher völlig „untauglich“!!! Panzer Toni könnte möglicherweise den Russ erschrecken, sonst nichts!!!

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