Pandemisches Stelldichein: Grüne fordern „Luftrettungsbrücke“

Jetzt hilft nur noch die Luftwaffe (Symbolbild:Imago)

Noch nicht einmal an der Regierung, da versuchen sich die ersten „Grünlinge“ bereits als Katastrophenmanager zu profilieren – und werfen ihre an anderer Stelle bis zum Erbrechen exerzierte Symbolpolitik über den Haufen: Ihr Gesundheits-„Experte“ Janosch Dahmen befürchtet, dass die angekündigten 80 Patientenverlegungen über die sogenannten Kleeblatt-Grenzen hinaus bei Weitem nicht ausreichen werden, um angesichts der überlasteten Intensivstationen eine medizinische Versorgung gewährleisten zu können. Dahmen spricht sich daher für eine „Luftrettungsbrücke” aus, wie er in der „Welt am Sonntag“ ironiefrei erklärt.

Ein Grüner ruft nach der Luftbrücke – ohne sich um CO2-Emissionen zu scheren? Na sowas! Und noch dazu zu bestreiten von der kriegerischen Bundeswehr? Das ist ja etwas völlig Neues. Selbst die Größenordnung dieses hektischen Aktionismus, gegen den sich die damalige öffentliche Anteilnahme an der Evakuierung Stalingrads gefühlt wie ein Kindergeburtstag ausnimmt, umreißt der Grüne: „Anhand der Neuinfektionszahlen müssen wir davon ausgehen, dass Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen„, so Dahmen. Er rechne mit „zehntausenden Toten”, so Dahmen, und prophezeite andernfalls die baldige „Triage”. Wieder mal.

Mit Verlaub – aber geht’s eigentlich noch? Welches Maß an unverantwortlichem Alarmmissbrauch müssen wie uns in dieser Kriseninszenierung eigentlich noch zumuten lassen? Es empfiehlt sich, zur Abwechslung und Zurechtrücken der Verhältnisse, einmal einen Blick auf die aktuelle Situation auf Deutschlands Intensivstationen zu werfen, die der – über jeden Verdacht nebulöser Desinformationsabsichten ganz sicher erhabene -„Südwestrundfunk“ heute morgen unter Berufung auf die aktuellen DIVI-Daten grafisch aufbereitete:

Quelle:SWR

Will man uns jetzt allen Ernstes weismachen, dieses – selbst im Spitzenreiterstaat Bayern zu nicht einmal einem Drittel von Covid-Patienten dominierte – Belegungsbild zeige IRGENDeinen Unterschied zu früheren Jahren? Damals hätten die abgebildeten dunkel- und tiefdunkelvioletten Balken eben für die „saisonalen Atemwegserkrankungen“ (vulgo: Grippe) gestanden – manchmal weniger, oft aber auch deutlich stärker ausgeprägt und in manchen Jahren sogar ganz ohne jegliche freie Kapazitäten, was vor 2020 allerdings weder irgendein besonderes Medieninteresse noch eine Verunsicherung der Bevölkerung nach sich zog. Kleiner Hinweis: Die Grippe ist seit Corona komplett verschwunden.

Dafür haben wir jetzt ein „Virus“ in seinen Mutationen, das – im Gegensatz zu den dominanten Erregern aller früheren saisonalen Erkältungswellen – isoliert identifizierbar und durch spezifische Tests nachweisbar gemacht wurde – und sich praktisch ebenso weiter verändert wie alle bisherigen wechselnden Grippeerreger. Und all jene viele zehntausend Menschen pro Jahr, die früher diffus an „Infektionen“ oder an „der Grippe“ verstarben,  sind nun die Corona-Toten, die – dank Einbeziehung bloßer Nebendiagnosen und asymptomatischer Infektionen bei Verstorbenen – noch viel weiter gefasst werden, um den Pathos der Pandemie künstlich aufrechtzuerhalten. Es ist alter Wein in neuen Schläuchen, womit wir es hier zu tun haben. Und selbst wenn dieses Virus gefährlicher ist als manche frühere saisonale Erkältungserreger, so gab es auch schon gefährlichere, mit denen die Bevölkerung sang- und klanglos fertigwurde – ohne sich dessen auch nur bewusst zu sein.

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4 Kommentare

  1. Ob das jemand auffällt? Vor allem, wenn die Ausgeflogenen Geimpfte sind? Wohl kaum. Soviel soziale Intellligenz traue ich den Deutschen dann doch nicht zu.

  2. Verdammte Mutanten,was soll das Regime denn noch tun ausser ständig mitsamt der Realitätsverleugnermedien zu Versagen?!

  3. Und wenn man dann noch den restlichen Betrug hinzunimmt …

    „Positiver Test“ = wertlos, keine Aussagekraft
    „an und mit“, fast alle „mit“, aber nicht „an“, auch bei der Bettenbelegung
    immer wenn mal einer schaute, dann blieben von den „Corona“-Toten 3% zurück, die wegen (= „an“) gestorben sind

    Aber das ist dann endgültig viel zu viel verlangt für die „gut informierten“ Koma-Schade („Mündigen Bürger“) der BRD / des Westens

  4. Das wurde schon clever eingefädelt in BRD.
    Erst fett Kohle für Schaffung neuer Intensivbetten, dann Anreize zu deren Verknappung, den Pflegepersonalschlüssel hoch setzen (auf Intensiv Tagschicht vormals 1 Pflegekraft für 2,5 Patienten, nun 1 zu 2. d.h.,bei 10 Intensivpatienten benötigt man in der Tagschicht nun 5 statt vorher 4 Pflegekräften). Und schon sind weniger Intensivetten „betreibbar“ als vor der „Pandemie“. Das ganze gepaart mit Testorgien, v.a. der Schüler, die die „Ungeimpfteninzidenz“ hoch treiben.

    Hier aus der Schweiz, Daten 25.11.2021
    Inzidenz: 502
    Covid-19-Hospitalisationsrate: 8,74 pro 100TEW
    Intensistation-Auslastung: 77,9%
    Covid-19 Intensiv = 21,1%

    Maßnahmen:
    Abstand halten, Maske tragen, Kontrolle der Luftqualität und entsprechendes Lüften.
    …und (hört, hört) Bundesrat fordert Kantone auf die Spitalkapazitäten zu erhöhen.

    Keine 3G-Testorgien für OPNV, Arbeit. Keine Ungeimpftenhetze, Impflicht wird ausgeschlossen.

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