Perversion Elektromobilität

E-Autos: Batterietechnik als Zeitbombe (Foto:Imago)

Das vergangene Woche vom EU-Parlament – unter anderem mit massiver Unterstützung der Bundesregierung beschlossene – Aus für den Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 hat erneut ein Grundproblem der stattdessen planwirtschaftlich forcierten Elektromobilität in den Focus gerückt: Die vermeintliche Nachhaltigkeit von E-Autos ist immer nur so gut wie der Strom, der in ihren Akkumulatoren gespeichert ist. Und genau hier liegt das Problem: Die Stromproduktion aus regenerativen Quellen bleibt auf Jahre hinaus ein Wunschtraum. Damit geht Europa unter der Phrase des angeblichen Klimaschutzes, den Irrweg Elektro-Auto unerbittlich weiter. Zwar müssen die EU-Staaten dem Verbrenner-Aus auf nationaler Ebene noch zustimmen, doch ist hier kaum ernsthafter Widerstand zu erwarten.

Die damit verbundenen Nachteile werden geflissentlich ignoriert: Wie unvoreingenommene Medien – etwa „Tichys Einblick” (TE) – bereits vor drei Jahren vorrechneten, wären für die komplette Ausstattung aller deutschen Autofahrer mit E-Autos aberwitzige Mengen von Energie erforderlich, die gar nicht verfügbar sind. Und hier zeigt sich vor allem auch die sträfliche voreilige Verwerfung der Alternativen – wie etwa der Brennstoffzellen: Bei den 47 Millionen E-Autos (einschließlich Hybride), die es damals (2019) gab und einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometern pro PKW (insgesamt also 564 Milliarden Kilometern) hätten für eine entsprechende Menge an E-Autos mit Wasserstoffantrieb 5,64 Milliarden Kilo Wasserstoff mit Stromenergie produziert werden müssen; der Energiebedarf läge bei 279 Milliarden Kilowattstunden. Wenn man diesen Bedarf jedoch mit Photovoltaik abdecken wollte, bräuchte es rund 2.719 Quadratkilometern an Photovoltaikflächen – alleine für den Betrieb der PKW, wohlgemerkt, ohne andere Verkehrsmittel und alle anderen Energieverbraucher. Wollte man den Energiebedarf von E-Auto-PKWs mit Windkraft decken, wären gar 3.875 Quadratkilometern an Fläche mit Rotoren nötig.

Gigantische Mogelpackung

Da dies schon damals unrealistisch war und seither mehr als eine Verdoppelung der „rollenden E-Einheiten” eingetreten ist, kann sich jedermann ausrechnen, welcher riesige Landschaftsverbrauch bereits heute notwendig wäre – und erst in den nächsten Jahren und Jahrzehnten notwendig würde. Die daraus resultierenden realen Umweltzerstörungen machen den – rein hypothetischen – „Klima”-Benefit -zigfach zunichte. Da dies auch infrastrukturell gar nicht machbar wäre, wird die E-Mobilität folglich zwingend nur durch als nicht-nachhaltig definierte Quellen – einschließlich Kohle- und Gasverstromung und Atom – realisierbar bleiben, womit sie zu einer gigantischen Mogelpackung gerät.

Und das ist nur ein Teilaspekt der Umweltvernichtung im Namen des Elektrowahns: Für die Batterien der E-Autos sind gigantische Mengen an Lithium erforderlich. Legt man nur die 47 Millionen E-Autos aus dem Jahr 2019 in Deutschland zugrunde, wären rund 289.000 Tonnen Lithium erforderlich. 2018 wurden etwa 150.000 Tonnen gefördert – die weltweiten Vorräte werden auf zwischen 7 und 35 Millionen Tonnen geschätzt. Um 1,3 Milliarden Autos weltweit mit Lithium zu versorgen, bräuchte man sechs Millionen Tonnen – die vor allem aus China, Chile und Bolivien kämen. Die Produktion dieses Rohstoffs jedoch vergiftet und verwüstet ganze Landstriche auf Jahrhunderte – von den weiteren essentiellen Produkten wie Seltenen Erden oder Kobalt, die unter primitivsten und unsozialsten Bedingungen gefördert werden, ganz zu schweigen.

Tödliche Lithiumproduktion

Noch schlimmer wirkt sich vor allem der gigantische Lithiumbedarf, der für die Batterien der E-Autos erforderlich ist, auf die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung vor allem im „Lithiumdreieck“ zwischen Chile, Bolivien und Argentinien aus, wo rund 70 Prozent der weltweiten Vorkommen vermutet werden. Für eine einzige E-Auto-Batterie werden rund zehn Kilo Lithium benötigt. Schätzungen zufolge sollen bis 2030 jedes Jahr mehr als 240.000 Tonnen Lithium pro Jahr allein für die Automobilindustrie gebraucht werden. Die dafür erforderlichen Maschinen pflügen den Untergrund um, damit neue Transportwege oder Brunnen gebaut werden können. Dadurch werde jedoch die natürlichen Barrieren zwischen Salz- und Süßwasser zerstört und das Wasser kontaminiert.

Für die Lithiumproduktion wird außerdem nach Süßwasser gebohrt. Durch die Vermischung von Salz-und Süßwasser gehen die über Jahrtausende entstandenen Trinkwasserreserven unwiederbringlich verloren. Ganze Ökosysteme werden ruiniert, Menschen und Tiere finden kein Wasser mehr. Dies gilt unter anderem auch für die Atacama-Wüste in Chile. Jorge Alvarez Sandon, von der dort lebenden Coyo-Gemeinschaft, erklärte: „Wir wollen, dass die Menschen wissen, dass Elektroautos nicht die Rettung des Planeten sind.” Und ein Sprecher argentinischer Ureinwohner sagte: „Der Abbau von Lithium für Europa und der Wechsel zum Elektroauto wird unsere Gemeinden und unsere Landschaft umbringen. Und bisher kannten wir hier keine Autos. Schon gar keine Elektroautos – die kennen wir nur vom Foto. Ihr glaubt, damit könnt ihr die Menschheit retten, aber ihr werdet uns alle umbringen.“ Diese verzweifelten Appelle stoßen bei den klimafanatischen Weltrettern in Europa und den USA jedoch auf taube Ohren.

Von wegen günstige Ökobilanz

Zudem zeigt ein nüchterner Blick, dass die Ökobilanz der E-Autos nicht annähernd das hält, was interessierte Kreise propagieren: Die Fertigung eines Auto-Akkus mit 35 Kilowattstunden Leistung verursacht rund fünf Tonnen Treibhausgase. Somit fallen bei der E-Auto-Produktion durchschnittlich 10 bis 12 Tonnen CO2 an; bei Verbrennern sind es lediglich sechs bis sieben Tonnen. Zwar fällt die Bilanz der E-Autos im Straßenverkehr positiver aus – allerdings dauert es auch hier im Schnitt achteinhalb Jahre, bis sie weniger klimaschädlich sind als fossile Verbrenner. Dies wird jedoch wiederum durch die relativ schnelle Abnahme der Zuverlässigkeit der Akkus konterkariert, die bereits ab dem Zeitpunkt nachlassen, wenn sich die Klimabilanz der E-Autos verbessert. Selbst die günstigere Betriebsbilanz gilt nur, solange die Kraftstoffe nicht durch beispielsweise refuels oder nachhaltige Spritsorten nach und nach ersetzt werden – womit der E-Vorteil dann vollends schwindet.

Und schließlich entstehen auch beim Recycling der Akkus weitere Emissionen: Vergangenes Jahr wandten sich 171 Wissenschaftler technischer Hochschulen mit einem Brief an die EU-Kommission, in dem sie darauf hinwiesen, dass die Brüsseler Prognosen der CO2-Emissionen für 2030 um die Hälfte zu niedrig seien. Zwei der Unterzeichner kritisierten in einem gesonderten Aufsatz, dass die Gesetze der Integrations- und Differentialrechnung bei der Prognose nicht angewandt worden seien. Da bis mindestens 2030 nicht die gesamte Stromproduktion von Windrädern und Solaranlagen, sondern auch von Kohle und Gas geleistet wird, steigen durch den zusätzlichen Bedarf auch die CO2-Emissionen. Die EU (oder ihre Lobbyisten) hätten somit noch nicht einmal die jährlichen Emissionen korrekt addiert. Insgesamt würden die Emissionen bis 2030 somit um das Doppelte ansteigen und damit erheblich mehr als von der EU-Kommission zugrunde gelegt.

 

17 Kommentare

  1. Aber das tangiert doch unsere Korrupten Polit Marionetten herzlich wenig!! Die schaffen das spielend unsere Welt komplett zu zerstören!!

  2. wozu akkus?
    soll halt jedes ökoauto eine solarzelle auf das dach bekommen und sehen, wie weit es kommt.
    nachts ist natürlich blöd, aber ohnehin zusätzliche energieverschwendung, da man das licht einschalten muss.

  3. Immer mehr Irre, die irre Entscheidungen treffen.
    Es geht jetzt rassant Richtung unten und der Aufschlag wird sehr hart werden, besonders für die Deutschen, die ja immer noch glauben, dass sie die Welt, bzw. die Menschheit retten können.

    Wenn man alle Benziner gegen Stromer austauschen will, steht man schnell vor einem Problem:
    Kein Strom und keine Rohstoffe für Batterien. Nur das machen Sie mal unseren bildungsfernen Politikern klar, bei denen Denken und Logik nicht stattfindet.

    In jeden Fall gibt es ja das 9 Euro Ticket! Wer beraucht da noch ein Auto?

  4. Und was ist die einzige logische Schlussfolgerung aus all diesen Argumenten: Der freie Individualverkehr ist den grünen Khmer ein Dorn im Auge und soll vollständig abgeschafft werden. Demnächst fahren wir alle höchstens noch mit dem Lastenfahrrad nach Italien und unseren Wohnwagen werden wir auf die Wiese hinter unserem Haus stellen.

  5. Die Politik hat nur eines zum Endziel, das Volk bis ins Mark zu züchtigen.
    Wer solches wählt, wird es noch am eigenen Geldbeutel und seiner Freiheit
    zu spüren bekommen.
    Demokratie, wo das Volk der Souverän ist, das war einmal.
    IM Merkel hat es kaputt gemacht und Politiker machen weiter und noch
    viel schlimmer in ihrem Sinne.
    Der angesehene Schriftsteller Hochhuth hat einmal im TV folgendes gesagt:
    „Da hilft nur noch Reolution“.
    Gute, freiheitsliebnde Menschen aus unserem schönen Ostdeutschland
    haben es geschafft, das ehemalige Unrechtsregime zu beenden.
    Gelingt das auch ein 2. mal?

  6. Ich denke es wird sich trotzdem lohnen, ein E-Auto zu kaufen, Bevor bei ihrem Kind, dem E- Auto die Räder still stehen, wird der Strom fürs Kochen, bei einfachen Haushalten gesperrt.

  7. Elektroenergie ließe sich nach dem Prinzip der Lamdasonde herstellen oder spreichern. Die Sonde nutzt die Potenzialdifferenz zwischen der sauerstoffreichen Luft und einem sauerstoffarmen Abgas. In der Sonde wird Platin für die Elektroden verwendet, weil alle anderen metallischen Leiter verbrennen würden. Als Ersatz für Platin gibt es aber schon billigere, elektrisch leitende Mischoxide, etwa wie sie für die Fotovoltaik verwendet werden. Der Elektrolyt der Lambdasonde ist meistens ein Zirkon-Yttrium-Mischoxid, wofür es aber auch schon billigeren Ersatz gibt. Mit einem Sonnenpaneel und einer entsprechend miniaturisierten Anlage könnte man auf dem Balkon Luft in Sauerstoff und Stickstoff trennen, die separierten Gase verdichten, speichern und andernorts zur Energiegewinnung nutzen. Kein Lithium, kein gefährlicher Wasserstoffhype. Als Abgas fällt Luft an.

  8. Ein Hoch auf die Ideenschmiede Deutschlands die uns retten wird!

    Wie die Idee des Keramikmotor an dem seit 40 Jahren geforscht wird und der immer noch termische Probleme hat. Die Wassereinspritzung, die bei Ölverbrennern den Verbrauch und die Schadstoffe reduziert. Das 3 Liter-Auto, dass wirklich gut mit 3 Litern Hubraum und 12 Lieter Durchschittsverbrauch auf der Autobahn bei 90km/h zu fahren ist. Die geräuschlose Klospülung, die bald fertig ist und ohne Wasser schon toll funktioniert.

    Euer E. Koslowski II

  9. Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus. Was Sie darlegen, ist den politischen akteuren durchaus bekannt. Es geht aber nicht um den ERSATZ der kohlenstoffbasierten Mobilität, sondern um deren VERKNAPPUNG! Mitnichten soll in Zukunft jeder, der es möchte, ein Auto fahren können. Es soll sozialistische Mangelwirtschaft mit voller Kontrolle des Staates etabliert werden. CO2 ist nur ein künstlich herbeigeredeter Popanz, den man als Anlass nimmt, seine reaktionären und faschistischen Herrschaftsmethoden durchzusetzen.

  10. Haben denn alle Ingenieure ihre Berufe in Baumschulen gelernt?

    Wenn sich etwas aus mehreren Komponenten zusammensetzt, von denen nach dem gegenwärtigen Stand der Froschung eine nicht ersetzbar ist oder im Kontext nicht ausreicht, „geht das eben zur Zeit nicht“. Es ist verantwortungslos, diesen Aspekt zu ignorieren.

    Da ich auch hier etwas von „Treibhausgasen“ lese, frage ich mich doch, ob allen Ernstes damit CO2 gemeint sein kann. CO2 ist nach meinem Wissensstand farb- und geruchlos und nach meiner Meinung wohl kaum geeignet allein (!) eine Sperrwirkung (Rückstrahlung auf die Erde) zu bewirken. Wie wäre es, wenn man (wie ich nun einigen Wissenschaftlern „nachschreibe“), Feinstaubpartikel als Ursache für geänderte Wolkenbildung, Wassertransport, Windrichtungen etc. ins Auge fassen würde? Das erscheint mir erheblich plausibler (wenn schon „menschengemacht“) als die verbreitete „Gas-Theorie“. Man sollte Wissenschaftlern auch mal gestatten, von vorgegebenen Narrativen abzuweichen und „ergebnisoffen“ zu denken. Das erzielte Ergebnis würde gewiss für mehr Klarheit sorgen und sich allemal lohnen.

    Dann wäre halt da noch das Problem, wie das übermächtige Deutschland die Welt retten will, die in großen Bereichen von dieser „Gas-Theorie“ nichts wissen will.
    Die Grünen sind ja ohnehin für mehr menschengemachte Probleme und Elend, sei dies nun CO2 oder einfach Feinstaub, ein richtiger Krieg und entsprechende Dauer wird ja nicht ohne begrüßenswerte Folgen bleiben …

    Dass jede Pflanze CO2 benötigt und verbraucht, wird ja auch kaum im Zusammenhang mit der „Gas-Theorie“ in den Blick gerückt. Es ginge schon mit mehr als nur Dachbegrünungen!

    So oder so: Es wird wohl in den nächsten Jahren tatsächlich wärmer (und wie das in der Erdgeschichte so schon hunderte Male auf und ab ging) und die Menschheit wäre gut beraten, wenn sie dies als wahrscheinliche Tatsache zur Kenntnis nähme und dann z.B. komplett unsinnigen Wasserverbrauch (Golfplätze in der Wüste!) einstellen und stattdessen sinnvolle Vorsorge treffen würde.

  11. Bei Etablierung des E Autos wird wohl die Psychobranche einen Boom erleben, der Zeitgenossen wegen, die eine Umstellung auf E Auto wohl psychisch schwerlich verkraften werden.
    Es gab in den 70er Jahren mutige Designversuche, den klassischen Kühlergrill zu verbannen und die Kühlöffnungen eher versteckt zu gestalten, was sich aber allgemein nicht durch setzte. Denn offenbar war für viele Fahrer ein Auto kein richtiges, wenn es vorne keinen Kühler hat, bzw. eine Blende, eine Kühlerattrappe (Kühlergrill), die auf die Existenz eines dahinter sitzenden Kühlers hinweist.
    Und PKWs („aufgemotzte“ Modelle des NSU-Prinz etwa) mit Heckmotor die naturgemäß vorne keinen Kühler hatten und somit auch keinen Kühlergrill benötigten, empfanden manche Besitzer als kastriertes Auto und bauten nachträglich vom Zubehörhandel angebotene Kühlergrillattrappen an die Front, also eine Attrappe von einer Attrappe, da sich dahinter ja noch nicht einmal ein Kühler befand, weil der ja im Heck saß.
    Komischerweise wurden jedoch fehlende Frontkühlergrills bei Sportwagen mit Heckmotor (Porsche usw.) akzeptiert, wohl deshalb, weil der Namen und der Kult um derartige Autos das Fehlen eines vorderen Kühlergrills wieder wett machte.
    Wenn Autohersteller Kühlergrills nach wie vor designmäßig hervorheben, scheinen sie bis heute unheimlich stolz darauf zu sein, es nach über hundert Jahren Autobau nicht geschafft zu haben (klar, Design-Eitelkeiten zu bedienen war wichtiger..), die unschöne Eigenschaft von Verbrennungsmotoren, einen beachtlichen Teil der Treibstoffenergie statt für den Antrieb zu nutzen in Wärme zu verbraten, die dann gekühlt werden muss.
    Und den Auspuff designmäßig wieder hervorzuheben, scheint momentan wieder angesagt zu sein, bei so manchen neuen hässlichen Autos (immer schwülstigeres Design..) brüllen einen die hervorgehoben in das übrige schwülstige Design passenden verchromten Auspuffblenden in ihrer gewollten Auffälligkeit regelrecht an. Ein schlicht rundes Auspuffrohr, gar unsichtbar hinter der Stoßstange versteckt, scheint nicht mehr angesagt.
    Diese neuerliche Hervorhebung und Schmückung eines Funktonsteiles welches heiße, stinkende, giftige Abgase nach außen befördert, ich weiß nicht und rätsele noch, für was das stehen soll. Wir „verzieren“ ja auch nicht unseren menschlichen „Auspuff“ mit einer (gestylten) Chromblende. Ich befürchte fast, da geht es auch jenseits aller Technik ebenso um hormonell gesteuerte vom Hersteller dann bediente Bedürfnisse des Fahrzeugbesitzers.
    Also wurden vergleichsweise geringe Abweichungen im Autodesign schon nicht akzeptiert, weil benannte an sich rückwärtsgewandte Attribute (Kühlergrills, Auspuffblenden, lange Motorhauben und an röhrende Hirsche erinnernde Motorgeräusche) lediglich pseudotechnische wie auch biologische Vorstellungen von Laien bedienen, die glauben, ein brüllender Motor z.B. hätte etwas mit Kraft oder Potenz (auch des Besitzers) zu tun, statt in Wahrheit mit einem lediglich auf Krach („Sound“) designten oder aber schlicht kaputten Auspuff.
    Dagegen muss doch ein E Auto oder Motorrad, mit dem man nicht mehr wie ein Hirsch röhren und imponieren kann, an dem man nicht mehr seine Freizeit verplempern könnte, z.B. technisch sinnlose Auspuffchromblenden zu polieren, wie ein Kulturschock wirken und vor allem Menschen im Balzalter in Nöte bringen, die einen Ersatz suchen oder eben eine Psychotherapie bemühen müssen.
    Auch denke ich, dass es anfangs zu Unfallhäufungen gegenüber Fußgängern und Radfahrern kommen wird, da eine wichtige Orientierungshilfe, das (Motor-) Geräusch weitgehend weg fällt.
    Ich weiß es noch aus der Fabrikhalle, wenn man nicht selten von einem fast lautlosen Elektrokarren erschrak weil man ihn nicht kommen hörte.
    Vielleicht müssen zumindest in einer Übergangszeit E Autos mit Tongeneratoren ausgestattet sein, die permanent eine Art „Motorgeräusch“ absondern, oder es werden eben ständige Hupkonzerte an der Tagesordnung sein.
    Der Wechsel zu Alternativ-Antrieben hätte schon viel früher stattfinden können, hätte die Industrie nicht so sklavisch die Eitelkeiten der Kundschaft, aber auch der Designer bedient und nicht soviel Zeit mit „Designkriegen“ verplempert und schon früher mehr Mut mit diversen Antriebskonzepten bewiesen (die vernehmlich vielfach ganz oder teilweise fertig in den Schubladen der Entwicklungsabteilungen liegen).
    Unabhängig von der Energiequelle, da ist offensichtlich noch nicht der Weisheit letzter Schuss gefunden, werden es auf jeden Fall an die Räder angeflanschte elektrische und somit getriebelose schallarme Direktantriebe sein.
    Zunehmend werden E-Autos, ihr fehlender Grill und Auspuff, zum Statussymbol, weil sie für Fortschritt stehen und zumindest anfänglich hochpreisig sein werden.
    Da weiß ich nicht, was im Hinblick auf eine E-Mobil-Zukunft manche Autohersteller gerade reitet, rückständige für ineffektive Treibstoffverwertung und Luftverschmutzung stehende Attribute (Kühlergrill, Auspuff) derart hervorzuheben.
    Da gibt es z.B. diesen neuen 7er-BMW, dessen hässlicher Kühlergrill (stilisierte „BMW-Niere“) eine fast schon pervers zu nennende Größe aufweist, die wie gehabt den in den Rückspiegel schauenden Vorausfahrenden zum Spurwechsel „überreden“ soll.
    Es dürfte doch klar sein dass derartige Autos bald an Akzeptanz verlieren, nicht mehr gekauft werden bzw. im Wiederverkaufswert sinken, allein weil sie schon von weitem als technisch rückständig und damit umweltschädlich erachtet werden.
    Ähnlich wie einst beim Aufkommen digitaler Armbanduhren mechanische Uhren angeboten wurden, die statt Zifferblatt und Zeigern die Zeit mit mechanisch angetriebenen Zahlen anzeigten und damit eine damals teurere Digitaluhr nur vorgegaukelt werden sollte, wäre doch eher angesagt, dass Autohersteller Grill und Auspuff dezent verstecken, um vorzugaukeln es sei ein Elektroauto.
    Es kann natürlich auch sein, dass die Hersteller mit ihrer nun aus der Zeit gefallenen übertriebenen Hervorhebung von Grill und Auspuff genau darauf abzielen, dass die Autos eher an Akzeptanz verlieren, schon früher veräußert oder gar stillgelegt, und dann endlich neue elektrische gekauft werden.

  12. Diesel-Sammelklage: VW drohen Zahlungen in Milliardenhöhe
    https://opposition24.com/justiz/diesel-sammelklage-vw-droht-entschaedigungszahlung-in-milliardenhoehe/

    „Die Richter am Bundesgerichtshof (BGH) haben heute die Rechtmäßigkeit der Diesel-Sammelklage von myRight bestätigt. „Über 30.000 Kläger werden nun eine gerechte Entschädigung erhalten. Volkswagen könnte die heutige BGH-Entscheidung dementsprechend eine Milliardensumme kosten. Hätte sich VW bereits frühzeitig mit den Sammelklägern auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt, hätte der Konzern möglicherweise einen dreistelligen Millionenbetrag sparen können“, bilanziert der Rechtsanwalt Claus Goldenstein, dessen gleichnamige Kanzlei insgesamt mehr als 42.500 Mandanten im Abgasskandal vertritt und auch myRight bei der Sammelklage unterstützt. „

  13. Wenn die Patienten die Verwaltung der Anstalt übernehmen dann kommt das raus.Der kraut mag das darum wählt jeder 5.Grün.

  14. Erstaunlich, daß hier keiner wirklich kritisch zu denken schein! Schon ‚was von Solarfolien gehört? Da wird das ganze KFZ damit beklebt und dann drüber lackiert. Wenn das Vehikel rumsteht, kann man ohne weiteres das Haus an den Wagen anschließen und die Solaranlage auf dem Hausdach entlasten. Elon Musk arbeitet mit TESLA an diesen Lösungsansätzen. Übrigens bin und bleibe ich ein Verbrenner-Fan, aber die einzige Lsung ist ganz einfach der Solarstrom mit 1000W/h/m² weltweitem Tagesschnitt. Noch ein ÜBRIGENS: Ist eigentlich bekannt, daß ein VerbrennerPKW per 100 Kilometer etwa 30m³ REINEN SAUERSTOFF verwurstet?

  15. Die Nachhaltigkeit der Elektromobilität ist eben nicht, wie der Artikel hier unterstellt, von der Nachhaltigkeit der Stromerzeugung allein abhängig. Die in den Elektroautos verbauten Rohstoffe, beispielsweise Kupfer, Kobalt, seltene Erden aber auch Lithium sind knapp und werden nach dem Lebensende der Elektroautos zu einem nur geringen Teil wiederverwendet. Das ist die wirkliche Nachhaltigkeitsbombe, die Reste der E- Autos können nach den Autolleben nur als Sondermüll deponiert werden. Und genau diese Rohstoffe fehlen dan den nächsten Generationen. Aber Frau Baerbock weiß ja schon aus ihrer unendlichen Kompetenz, daß -Kobold- in E-Autos ersetzbar ist.

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