Pflegekräfte, lasst euch nicht ausnutzen!

Pflegekräfte, lasst euch nicht ausnutzen!

Pflegerin in Altenheim: Immer öfter beuten vorsätzlich in die Pleite gewirtschaftete Altersheime den Idealismus und die Mitmenschlichkeit ihres Pflegepersonals aus – und lassen es unbezahlt weiterarbeiten (Symbolbild:Imago)

Aktuell ist eine private Pflegeheimkette pleite und steht ein halbes Dutzend Altenheime vor dem Aus. Seitdem Energie zum kaum noch bezahlbaren Luxusgut geworden ist, sind schon einige Heime insolvent gegangen – obwohl es genug Kunden gibt.
Nunmehr liest und hört man, dass den betroffenen Pflegekräften seit Februar kein (volles) Gehalt mehr bezahlt wurde. Im Februar gab es eine Teilzahlung von einem Fünftel. Im März blieb der Lohn ganz aus. Pflegekräfte berichten, dass sie sich privat Geld geliehen haben und jetzt einen Kredit aufnehmen müssen. Viele von ihnen arbeiteten weiter – trotz ausbleibender Entlohnung.

Ich bin selbst Pfleger. Mein eindringliche Bitte: Tut das nicht! Hört auf, den barmherzigen Samariter zu spielen und euch diesem Schweinesystem zu opfern! Denn ihr werdet gnadenlos ausgenutzt. Wenn ich ehrenamtlich arbeite, vereinbare ich das und dann ist es gut. Dann lese ich alten Menschen etwas vor, fahre sie spazieren oder beschäftige mich sonst mit ihnen. Ich leiste aber ehrenamtlich sicherlich keine verantwortungsvolle Akkord- und Knochenarbeit im Schichtsystem. Zum Glück sehen die meisten Nutzer der sozialen Medien das ebenso. Natürlich gehen auch wir Pflegekräfte für Geld arbeiten. Luft und Liebe, Applaus und nette Dankesworte zahlen weder unsere Miete noch andere Rechnungen. Aber es gibt auch vereinzelt Stimmen, die jene kritisieren, die schreiben, dass sie ohne Gehalt sofort aufhören würden, zu arbeiten. Diese Menschen seien ohne (Verantwortungs-)Gefühl und sollen woanders arbeiten (nicht in der Pflege, die verantwortungsvolle Menschen brauche). Leider kommen diese gefühlvollen Stimmen oft von mitfühlenden Frauen, die sich um die Pflegebedürftigen sorgen. Das hilft aber nicht. Es animiert sogar dazu, Pflegekräfte nicht ernst zu nehmen und weiter auszunutzen.

Erpressung von der übelsten Sorte

Das ist emotionale Erpressung von der übelsten Sorte. Wie schon gesagt: Wenn ich irgendwo ehrenamtlich arbeite, vereinbare ich das bzw. mache ich das. Wenn ich für Gotteslohn arbeite, lege ich die Ordenskluft an. Aber im Orden brauche ich mir keine Gedanken darüber machen, dass ich vom Vermieter auf die Straße gesetzt werde oder kein Geld mehr für den Einkauf habe. Selbst Sklaven hat man ganz überwiegend mit Obdach und ausreichender Nahrung versorgt. Die ausbleibende Gehaltszahlung ähnelt (oder unterbietet gar) die Sklaverei: Arbeit ohne Lohn (und sogar ohne Kost und Logie). Ohne Bruttolohn wird natürlich auch nichts in die Rentenkasse eingezahlt. Das ist bei zwei, drei Monaten sicher noch nicht dramatisch, sollte aber auch beachtet werden, da die meisten Pflegekräfte Frauen sind, die ohnehin niedrige Renten (wegen Ausfallzeiten, Teilzeit et cetera) zu erwarten haben.

Natürlich lieben die meisten Pflegekräfte ihren Beruf und machen ihn mit Herzblut. Sie verzichten auf Pausen und gehen häufig über ihre persönliche Belastungsgrenzen hinaus. Deswegen verdienen sie umso mehr die (pünktliche und vollständige) Gehaltszahlung. Pflege ist inzwischen sehr professionell und anspruchsvoll geworden. Es hat immer weniger mit einer seichten Hausfrauentätigkeit im Schwarzwaldklinik-Ensemble zu tun. Ich sage es ganz offen, so sehr ich meinen Beruf liebe: Wenn ich kein Gehalt bekommen würde, ginge spätestens am zweiten Werktag ein gesalzener Brief raus – eine Abmahnung mit Wochenfristsetzung. Wird diese ungenutzt verstrichen, würde ich sofort fristlos kündigen und mir unverzüglich einen neuen Arbeitsplatz suchen. Das ausstehende Gehalt würde versuchen einzuklagen, wenn noch irgendwie die Aussicht auf Erfolg bestehen würde. Ich habe leider weder einen reichen Privatier im Hintergrund, noch eine reiche Tante, die mir ihre Villa vererben will. Also brauche ich Arbeitseinkommen, um den Vermieter und andere zu bezahlen.

Opferbereitschaft ist vollkommen fehl am Platze

Es ist ganz sicher nicht so, dass mir die Pflegebedürftigen egal wären. Aber ich habe laufende Kosten und ich würde es auch nicht einsehen, in dieser Schweinegesellschaft monatelang unentgeltlich zu malochen. Dann muss der Staat eben zusehen, wie die Menschen versorgt werden. Öffentlichkeit herstellen und die Verantwortlichen in den Fokus rücken! Nicht die kleine Pflegekraft ist für Misswirtschaft, Insolvenzverschleppung und Politikversagen verantwortlich. Wahnsinn! Ich bin wirklich wütend. Wütend über die, die durch teils betrügerische Misswirtschaft die Heime, Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte in diese Situation gebracht haben – aber auch wütend über emotional säuselnde Pflegekräfte, die in die Kamera heulen, dass sie die Bewohner nicht im Stich lassen konnten, obwohl seit Monaten kein Gehalt mehr bezahlt wird. Und ich bin wütend über Mitmenschen, die noch erwarten, dass sich Pflegekräfte für solche Manager aufopfern.

Leute! Bitte! Diese endlose Opferbereitschaft ist vollkommen fehl am Platze. Bei “Wurst-König” (eine berühmte Imbisskette im Ruhrgebiet) war es dasselbe: Da arbeiteten die Frauen – überwiegend waren es weibliche Beschäftigte – auch weiter, obwohl längst schon kein Gehalt mehr floss und die Firmenleitung auf Tauchstation gegangen war. Abmahnung und notfalls fristlose Kündigung drohen den Arbeitnehmern sonst – vermeintlich.

Wie Pflegesklaven sagen nein!

Ich will keine Geschlechterdebatte aufmachen, aber die allermeisten Männer würden kaum monatelang ohne Gehalt arbeiten. Leider sind viele Frauen beruflich immer noch viel zu devot, gutgläubig und unterwürfig – gerade im sozialen Bereich. Ich beobachte das immer wieder. Die Arbeitnehmer gehen in der Regel bekanntlich ohnehin in Vorleistung: Sie arbeiten einen ganzen Monat und bekommen erst ganz am Ende – oder sogar erst im Folgemonat – das Entgelt. Sprich: Die betroffenen Pflegekräfte arbeiten seit Jahresanfang für ein lauwarmes Dankeschön. Nein!

Was schenkt uns Pflegesklaven denn die Bürgergeld-Gesellschaft, die sich im Stadtpark die Sonne auf den Pelz scheinen lässt, während wir zur zehnten Schicht in Folge marschieren? Was schenken uns Pflegesklaven die Politiker, die fordern, dass wir mehr arbeiten sollen, während wir in manchem Dienst – trotz voller Blase – kaum die Zeit finden, zur Toilette zu gehen, und dann noch monatelang auf Lohn verzichten und an unser eigenes gutes Pflegeherz appellieren? Ein ganz klares Nein meinerseits!

Macht so einen Scheiß nicht mit! Auch wir Pflegenutten haben unseren Preis. Ohne Lohn keine Pflege!

15 Kommentare

  1. Wenn kein Geld- dann kein Dienst – keine ehrenamtliche Tätigkeiten für diese steuergeldverschwendenden Politiker – durch die Entlastung der Regierung profitieren nur die Politeliten in diesem korrupten System —

  2. @lasst euch nicht ausnutzen!
    das wird doch längst gemacht !
    Wer erinnert sich noch an das Klatschen bei Corona und die leeren Versprechungen der Politik !
    Aber auf der anderen Seite – wer da die Blockpartei noch wählt oder sogar Mitglied ist, will es nicht anders !

  3. Die Omas gegen Rechts wollen es doch so: Rente weg, Flaschen sammeln, somalischer Pfleger ins Bett! Alles so schön antikapitalistisch und gegen sch… Deutschland! Gibt es nicht endlich mal einnen nennenswerten Widerstand, der das System mit aller Härte trifft, dann geht es grad so weiter!

  4. und wer bitte soll die Pflegedienste bezahlen während die Schmarotzer im System , Beamte, Kokaintagsbedienstete (Bundestag) etc. überversorgt werden?
    RUNTER MIT DEN HOHEN BEAMTENPENSIONEN KANAKEN RAUS , Abschaffung der Beamtenprivilegien und Schluss mit dem Rüstungs- und Entwicklungshilfewahn, Schluss mit „Erneuerbare“ Schwachsinnsenergiesubventionen die die Verbrechergrünen eingeführt haben,dann ist genug Geld da.
    Und überwachung der „Pflkegedienste“ die sich dummund dämlich verdienen.
    PFLEGE ; VERKEHR UND ENERGIE GEHÖRT IN STAATSHAND

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  5. Das mit den Pflegeheimen und deren Privatisierungen ist so eine Sache.
    Aber im Sozialismus waren die staatlichen Pflegeheime auch nicht das Wahre.
    Was ich so in meinem Umfeld sehe und da sind sehr viele Pflegeheime und Altenheime in bester Lage. Naherholungsgebiet. Da ist ja Alles sehr teuer. Muss das sein? In den letzten Jahren wurde modernisiert. Jedenfalls was da von außen zu sehen ist. Früher haben die Alten im Außenbereich im Grünen gesessen jetzt ist alles zugepflastert und betoniert. Auch werden immer weniger mit dem Rollstuhl durch die Stadt geschoben.
    Wenn ich wie ich vermute es genau so aussieht wie in Rehakliniken oder Krankenhäusern wo ich mal drin war dann sieht man überall Technik und Infrastruktur die sau teuer ist und nur selten benutzt wird. Da geht sicher viel Geld drauf dafür. Abhören können die nicht mehr da geht es gleich in die Röhre.
    Was mich aber am meisten störte war das man als alter Mensch generell wie ein Dementer behandelt wird. Dabei wird man sehr oft durch die Medikamente erst dement gemacht. Wie mir die Praxisschwester leise nickend bestätigte.
    In der Reha und im Krankenhaus kam ständig die Frage ob ich Schmerzen hätte. Bei ja, dann hat man verloren und man bekommt Tabletten die einem Dement machen. Im Alter sollte man doch etwas Leidensfähig sein. Gesund macht einem die beste Schulmedizin im Alter nicht. Bei meinem ersten Arztbrief stand drin, „er hat seine Krankheit sofort angenommen“. Das war die beste Voraussetzung wieder Unabhängig zu werden. Statt das ganze Ersparte den Pflegeheimen in den Rachen zu werfen. Das Geld ist dann weg für die Selbsthilfe.

  6. Es wäre sinnvoll und notwendig, unsere deutschen Pflegekräfte ohne Migrationshintergrund, die wg. der unglaublich schlechten Bezahlung und/oder Burnout gekündigt haben, wieder einzustellen mit einem Gehalt, von dem die Menschen auch leben können: Also um Einiges mehr, als sie als Sklaven derzeit verdienen. Ich bin sicher, das würde auch junge (deutsche…) Menschen wieder motzivieren. Und: Das würde auch den angeblichen Fachkräftemangel endlich ad absurdum führen.

  7. Die Warnungen sind gut gemeint aber sinnlos, weil diese Branche überwiegend solche Helfersyndrompersönlichkeiten magisch anzieht, das wird gnadenlos ausgenutzt. War schon vor 30 Jahren so und wird sich auch nie ändern.

    1. Schon länger, aber besonders verschärft durch die Mehrbelastungen und Schikanen der Coronoia-Zeit (wer da alles gekündigt hat…), sind Pflegekräfte chronisch unterbesetzt. Was aber durch den immensen Mehreinsatz Einzelner ausgeglichen wird und daher kaum auffällt. Nur rackern sich diese dadurch zunehmend der Arbeitsunfähigkeit durch Dauerüberlastung entgegen, und es ist absehbar daß diese Selbstaufopfernden bald allesamt ausgefallen sind.

      Die hochgelobten Importfachkräfte sind nicht so doof – selbst wenn sie nach Abschluss der Ausbildung noch hiergeblieben sind statt sich gleich frisch ausgebildet einen besseren Arbeitsplatz im Ausland zu suchen werden die kaum so doof sein sich unter Wert zu verkaufen.

  8. Dank des Corona-Märchens und der Verschwendung aller Gelder in die gesamte Welt ist die Struktur bei uns völliges Sinkschiff. Hinzu kamen noch der Ukrainekonflikt wo aus solidarischen Gründen mit Kiew russisches Öl/Gas boykottiert wurde sind die aber bis jetzt andere EU und NATO-Partner noch beziehen. Es sind die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus auf einem Schlage uns Restdeutsche wie die Ureinwohner Amerikas in Reservate verschwinden zu lassen oder ganz wie die Dinos Geschichte sein zu lassen. Wenn wir weg sind, dann sind alle EU-Nachbarn fällig mit dieser höllischen Saat der Börsentyrannen von Übersee. Geizig sind wir Krauts und Hunnen nie gewesen. Hört das deutsche Herz aufzuschlagen dann stirbt Europa und so die ganze Welt. P.S. So hier noch mal zu den Pflegesklaven das ALG2-Leute sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen: dies ist eine große Lüge, da viele Empfänger gesundheitliche Einschränkungen haben oder aus Mobilitäts sowie Altersgründen dies beziehen. Auch viele junge alleinerziehende Eltern sind darunter. Bitte nicht mit der Volksvergiftungspropaganda mit Hartz& herzlich verwechseln. Gerade jetzt mit der Deindustrialisierung wird der ein oder andere auch noch Sozialfall werden und auch ihr wenn eure Objekte schließen was Habeck uns eingebrockt hat. mfg

  9. Weiterer Reformhammer: Fünf Prozent weniger Krankengeld!

    „Erst nach und nach wird klar, was sonst noch alles in den Sparvorschlägen zur Krankenversicherung steht, die die Bundesregierung umsetzen will. Die geplante Abschaffung der Mitversicherung von Ehegatten ist bei Weitem nicht der einzige Hammer.
    Die Empfehlungen, die die Finanzkommission Gesundheit der Bundesregierung vorgelegt hat und die demnächst in Gesetzesform gegossen werden sollen, sind bei Weitem noch nicht umfassend der Öffentlichkeit bekannt. Bisher war der Hauptpunkt, auf den sich auch die Kritik fokussierte, die vorgeschlagene Abschaffung der Mitversicherung von Ehegatten, sobald keine Kinder unter sechs Jahren mehr im Haushalt leben.

    Allerdings gibt es noch andere Punkte, die ausgesprochen kritisch sind: vor allem eine Absenkung des Krankengeldes auf 65 statt 70 Prozent des Bruttolohns und eine Absenkung der Kappungsgrenze beim Krankengeld von 90 auf 85 Prozent des Nettolohns.
    Im Endeffekt bedeutet Krankengeld nach der derzeitigen Regelung einen Verlust an Nettoeinkommen von etwa 21 Prozent, der jedoch schon beim Medianeinkommen nur deshalb so hoch liegt, weil das Krankengeld bei 90 Prozent des Netto gekappt wird – sonst läge es in den oberen Einkommensgruppen höher. Wenn die beiden Werte verändert werden, ergibt sich für höhere Einkommen eine Differenz zum regulären Netto von etwa 25,5 Prozent, für ein Einkommen auf Mindestlohnbasis aber beispielsweise von 27 Prozent.

    Tatsächlich sind längere Krankheiten bereits jetzt einer der Hauptgründe für Überschuldung. Dieses Problem dürfte sich mit den vorgeschlagenen Änderungen noch weiter verschärfen. Schließlich wird Krankengeld erst nach sechs Wochen bezahlt, also nur dann, wenn ohnehin bereits eine schwerere Erkrankung vorliegt, die meist in Gestalt von Zuzahlungen noch weitere Kosten auslöst. Was die beteiligten Professoren so kommentieren:

    „Allerdings sollte ein ausreichender Lebensunterhalt gewährleistet sein, weil Krankengeldbeziehende gegebenenfalls Anspruch auf Bürgergeld (gemäß SGB II) beziehungsweise Wohngeld (gemäß WoGG) haben, wenn das Einkommen (Krankengeld) nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren.“

    Kein wirklich realistischer Vorschlag – bei vielen Erkrankungen ist die bürokratische Prozedur, um aufzahlendes Bürgergeld oder Wohngeld zu erhalten, nicht leistbar, und die Bearbeitung all dieser Anträge dauert. Eine automatische Unterstützung beispielsweise durch die Sozialdienste der Kliniken ist bis heute nicht geregelt, und eine vorläufige Auszahlung ist auch bei einem Anspruch auf aufzahlendes Bürgergeld meist nur schwer durchzusetzen.

    Auch an einer Reihe weiterer Vorschläge der Kommission ist zu merken, dass sie nur mit Professoren bestückt ist, die die Entwicklung der verfügbaren Einkommen bei der Mehrheit der Beschäftigten bestenfalls aus der Zeitung kennen. So lautet einer der Vorschläge, die Festzuschüsse zum Zahnersatz auf 50 Prozent abzusenken, die im Jahr 2020 auf 60 Prozent erhöht worden waren. Die Auswirkung wäre eine Einsparung von 590 Millionen Euro.
    Das Kernproblem des deutschen Krankenversicherungssystems liegt allerdings schon seit Jahrzehnten im Bereich der Lohnentwicklung. Ein Prozent Lohnerhöhung bei allen Versicherten erhöht die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen um 20 bis 22 Milliarden Euro. Wäre die Lohnentwicklung in den letzten drei Jahrzehnten positiv gewesen, statt zu stagnieren, hätte sich nie ein Defizit bei den Krankenkassen entwickelt. Das für das kommende Jahr prognostizierte Defizit von 15,3 Milliarden würde durch ein einziges Prozent Lohnerhöhung mehr als kompensiert. Selbst die für das Jahr 2030 prognostizierten 40,4 Milliarden benötigten nur zwei Prozent mehr Lohn.“
    https://rtde.press/inland/276490-weiterer-reformhammer-5-prozent-weniger/

  10. 1996 Examen gemacht und sofort raus aus der Pflege. Es zeichnete sich schon damals diese Ausbeuterei im moralischen und finanziellen ab; dies hat mich nachts nicht schlafen lassen. Daher: ade! Viele ehem. Kolleginnen sind überlastet und innerlich verzweifelt, aber die Miete und Essen wollen bezahlt werden. Bin anschließend in meinen „alten“ (kaufm.) Beruf zurückgekehrt und musste mir keine Sorgen mehr darum machen, ob ich jemanden aus Zeitmangel, Überlastung oder oder oder hilflos in seinem Bett zurückgelassen oder eine Notsituation nicht bemerkt habe?

  11. Mann-Mann-Mannomann, stelle mir gerade vor, ich wäre ein Pfleger und vor mir säße ein betagter Altkommunist. So ein Stasi -SED – Knochenbrecher, ein jetzt sabbernder untersichmachender alter Kerl. In mir käme da kein Mitleid auf.