Donnerstag, 18. Juli 2024
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Planetarische Müllabfuhr: Die Sprechblasen des Herrn Edenhofer

Planetarische Müllabfuhr: Die Sprechblasen des Herrn Edenhofer

Der gänzlich Unsinn der Energiewende und Klimawahnpolitik in einem Bild (Foto:ScreenshotAnderweltonline)

Nein, lieber Leser, das “Märchen von der Müllabfuhr” ist nicht der Titel eines neuen Kinderbuches von der Flensburger Förde. Professor Ottmar Edenhofer, einer der profiliertesten deutschen “Klimaexperten“, und einige seiner Mitarbeiter und Kollegen haben in verschiedenen Medien zu diesem Thema ausführlich Stellung genommen. Da Herr Edenhofer „der“ Experte für CO2-Bepreisung schlechthin ist, geht es hierbei ausschließlich um Geld und um die näheren Umstände, wie man dieses den Bürgern abnehmen kann – Ablasshandel und gläubige pseudoreligiöse Verhaltens- und Vorgehensweisen, die zu Axiomen erklärt werden. Man erinnere sich an den „Wissenschaftler“ Lothar Wieler, der sagte, die Maßnahmen dürften “nie hinterfragt werden“. An dieser Stelle habe ich damals laut gelacht; die feige, treulose Bande der Tintenkleckser aber blieb totenstill. Mangels Protests wurden so unwissenschaftliche Methoden zur Norm erhoben und haben bei der Corona-Plandemie zur Katastrophe geführt. Wie sich die Bilder gleichen!

Wie man derzeit in China sieht, hat der zwangsweise Ablasshandel mit Klima-Dokumenten mittlerweile gigantische Dimensionen des Betrugs erreicht. Man erkennt als aufmerksamer Beobachter, dass große Teile der Expertenvorträge oder -publikationen zum Thema Klima und Umwelt die immer wiederkehrenden längst bekannten Bausteine enthalten, als da wären: Die dramatische Zunahme der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre, die diskussionswürdige Graphik des Amerikaners Michael Mann, in der die alte historische Bewertung völlig ausgeblendet ist (die berüchtigte “Hockeyschläger-Kurve“); ein Bild der Wetterstation am Mauna Loa; das Gerippe einer Kuh; der rissige Boden eines ehemaligen Sees und das anrührende Bild eines unterernährten Mädchens. Alles ohne Relevanz, nur grob behauene Bausteine einer gnadenlosen, linksgrünen Propaganda. Da fehlen nur noch der große Sprung zum millionsten Windrad im einst geschützten Märchenwald, die Klimakatastrophe und 50.000 Hitzetote im Sommer. Hier sehen Sie übrigens Herrn Edenhofer mit seinem wissenschaftlichen Beraterstab Greta und Luisa:

(Foto:privat/Zahn)

Auch die langjährigen, segensreichen Beiträge von Frau Dr. Angela Merkel zur Klimarettung werden gewürdigt, nebst den epochalen Leistungen des jeweils eigenen Instituts. Nicht zu vergessen ein Ausblick in die Zukunft und das Hochlaufen des Wasserstoffgeschäfts, das nun schon einige Jahre unmittelbar bevorsteht. Mit diesem ewig gleichen Gewäsch kann man leicht ein Drittel der Redezeit verbrauchen. Keiner im Raum ist klüger geworden, die reine Zeitverschwendung. Und alles gemäß der sattsam bekannten Regel: Wenn man die gleichen Lügen oft genug wiederholt, werden sie zur Wahrheit. Im Auditorium macht sich allmählich Langeweile breit. Hier and da eine Gähn-Attacke; die üblichen Verdächtigen beginnen einzunicken – oder verlassen den Saal in Richtung Cafeteria. Der auf technische Erkenntnisse wartende Ingenieur wird aber weiter gefoltert. Er hört von CO2-Steuer, Klimaabgaben, Umlagen, Zertifikaten, Optionen, Steuern, Wachstumsraten. Nach geraumer Zeit werden auch Kosten genannt.

Vom Klimagipfel aus Dubai berichtete Christian Geinitz für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ) von „Gestehungskosten für die Anlage zur Abscheidung und Speicherung von CO2“. Bei Kraftwerken betragen diese Kosten zwischen 61 und 87 Euro je Tonne; hier handelt es sich offensichtlich um eine Billigvariante. Ein anderer Richtwert wird mit 159 – 196 Euro je Tonne genannt. In der Metallindustrie wird es mit 256 Euro pro Tonne deutlich teurer. Den Wert für abzutrennendes CO2 für Deutschland schätzt man auf 34-73 Millionen Tonnen für das Jahr 2040. Da Herr Geinitz zu technischen Details schweigt, sind diese „präzisen“ Zahlen nur bedingt brauchbar. Streng genommen sind sie ohnehin wertlos – da sie meist auf sogenannten Modellrechnungen beruhen. Es ist vollkommen unverständlich, wie Betriebswirte in vielen dieser Fälle Kosten nennen und Gewinne ausrechnen können, obwohl keiner dieser Leute zu wissen scheint, was auf der technischen Seite vor sich geht. Arthur Little kritisiert: Lange Planungszeiten, hohe Komplexität und hoher Investitionsbedarf. Und fehlender Überblick, möchte man dazwischenrufen.

Wie fängt man das Kohlendioxid der Atmosphäre ein?

Wir verlassen das Kinderbuchniveau und gehen mit der Unbefangenheit eines Erstsemesters an das Problem heran. In den Pressemeldungen werden Bilder von großen Ventilatoren gezeigt. Ähnlich denen, die man von Wärmepumpen kennt. Hier wird Luft angesaugt und zunächst sorgfältig gefiltert. Dann wird sie komprimiert und einem Prozess der Absorption oder Adsorption unterworfen. Das erste Verfahren beruht darauf, dass man die Luft in innigen Kontakt mit einem Lösungsmittel bringt. Hierbei ist Überdruck nötig, um dem Vorgang die nötige Triebkraft zu geben. Vorzugsweise geschieht das in Rieselkolonnen, in denen die Luft von unten der Flüssigkeit entgegenströmt. Das Lösungsmittel kann ein Amin, aber auch ein Lösungsmittel wie Methanol sein. Es sättigt sich mit CO2 und fließt ab. Die Restluft wird in die Atmosphäre entlassen, wobei man selbstverständlich Sorge dafür trägt, dass kein Extraktionsmittel mitgeschleppt wird – ein aufwendiger Teil des Verfahrens.

Im nächsten Prozessschritt wird das Kohlendioxid durch Erhitzen aus der Lösung ausgetrieben, gereinigt und verflüssigt. Das Adsorptionsverfahren arbeitet mit einem Festkörper, gekörnt oder zu Gittern oder Netzen geformt. Bei dieser Methode werden die CO2-Moleküle durch Kapillar- oder Ladungskräfte festgehalten. Wenn die Aufnahmekapazität erreicht ist, wird das Gas ebenfalls durch Wärme ausgetrieben. Das derzeit modernste Verfahren benutzt ein Gerüst aus Cellulosefasern, das die feste oder flüssige Form eines Amin enthält.
Woher soll die Energie, für die Kompression der Luft kommen? Wie wir zeigen werden, müssen zur Entfernung des Kohlendioxids gigantische Mengen Luft verarbeitet werden. Die dazu nötige Energie ist so groß, dass sich am Ende der Berechnung weiteres Nachdenken erübrigt.

Je Tonne CO2 wäre ein Würfel Luft mit 110 Metern Kantenlänge zu komprimieren

Der Gehalt der Luft an Kohlendioxid beträgt 0,06 Prozent. Man berechnet zunächst, wieviel Luft man ansaugen und verdichten muss, um eine Tonne Kohlendioxid daraus abscheiden zu können: M = 1 /0,06 x 100 Tonnen ergeben 1.667 Tonnen Luft. Soviel Luft werden je Tonne abzuscheidendem CO2 benötigt. Da ein Liter Luft 1,3 Gramm wiegt, wäre das ein Würfel von 1,3 Millionen Kubikmetern Inhalt und 110 Metern Kantenlänge. Wenn man ein Gas verdichten, also sein Volumen verkleinern will, muss man mechanische Arbeit einbringen, um den Widerstand, den das Gas aufbaut, zu überwinden. Man spricht von Volumenarbeit. Die Aufgabe lautet, die Luft vom Atmosphärendruck 1 bar auf einen höheren Wert zu komprimieren. Dies berechnet man mit der nachfolgenden Gleichung.

p1 ist der Anfangsdruck, p2 der Enddruck. Gemäß dem Gesetz von Boyle Marriot kann man die Volumina einsetzen: In V2/V1. Würde man die Luft auf 2 bar verdichten, wäre p1 1bar und p2 2bar. Die Molzahl n erhält man, wenn man die gesamte Masse der zu verarbeitenden Luft durch die „Molmasse“ der Luft teilt. Luft ist keine chemische Verbindung, für Berechnungen hat man für sie eine fiktive Molmasse von 29g/mol vereinbart. R ist die allgemeine Gaskonstante und T die absolute Temperatur.

Gigantischer Energieeinsatz

Also ergibt sich:

W = – n x R x T x ln p1/p2 R = 8,315 Joule/mol/ K
T = 293K
n = Masse/Molmasse . 1667 X 10^6 mol/29
n = 57,5 x 10^6 mol
W = – 57,5 x 10^6 x 8,315 x 293 Joule x ln 1/2
W = – 9,71 x 10 ^10 Joule = – 27 000 KWh

Zum besseren Verständnis für den Laien in Worte gefasst: Man muss also zur Separierung von einer Tonne CO2 1.667 Tonnen Luft mit dem gigantischen Energieeinsatz 27.000 Kilowattstunden bearbeiten. Erst dann beginnt der eigentliche Prozess – komprimieren, reinigen, verflüssigen, transportieren. Nicht zu vergessen das Austreiben aus dem Adsorbens/Absorbens.

Hier sind erhebliche Wärmemengen erforderlich. Es ist an dieser Stelle vollkommen unmöglich, alle diese Verfahrensschritte exakt zu quantifizieren. Als Anhaltspunkt kann der Wert für die Verflüssigung von CO2 dienen: er liegt bei 250 kWh pro Tonne. Es bleibt dem Urteil des Betrachters überlassen, weitere 250 kWh oder 750 kWh hinzuzufügen; das finale Resultat bleibt davon unberührt. Legen wir also 28.000 KWh pro Tonne CO2 als Endwert fest. Das Kohlendioxid soll flüssig im Tank vorliegen – versandfertig.

Eine kurze Bewertung der energetischen Betrachtung

Aluminium, ein gefürchteter Stromfresser, verzehrt 14.000 kWh pro Tonne bei seiner Herstellung, Ammoniak 10.000 kWh pro Tonne. Das sehr umweltfreundliche Birkeland-Eyde-Verfahren  zur Herstellung von Salpetersäure wurde aufgegeben, da sein Energieverbrauch (aus Wasserkraft in Norwegen) mit 16.000 kWh pro Tonne Salpetersäure als zu hoch galt. Kohlendioxid dagegen ist Abfall. Ist eine Gesellschaft bereit dazu, viermal mehr für seine Vernichtung als zur Beschaffung wichtiger Rohstoffe zu opfern, nur um das Dogma der Kohlendioxid-Begrenzung zu erfüllen? Zwar wird in der Sahara der Tee über einem Feuer aus getrocknetem Kameldung gekocht; man weiß aber auch, dass man erst die Datteln pflücken sollte, bevor man sich an das Sammeln derartiger Hinterlassenschaften machen kann.

Wie Herr Geinitz von der FAZ uns treuherzig berichtet hat, denken Luisa Neubauer und Greta für Deutschland künftig an CO2-Abscheidungen aus der Luft im hohen zweistelligen Millionen-Tonnen-Bereich. Nun denn, Herr Edenhofer, die Wette gilt: Lassen Sie uns einmal 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid „abfiltrieren“, wie deutsche Journalisten in völliger Verkennung der technischen Probleme den Vorgang benennen!

Tatbestand der Gotteslästerung

Wir rechnen also: 28 000 kWh je Tonne x 50 x 10^6 Tonnen ergeben 1,4 x 10^12 kWh= 1,4 x 10^15 Wh = 1,4 PWh. Zur Info: Die Vorsilbe Peta steht für 10^15 – das sind eintausend Billionen KWh. Die deutsche planetarische Müllabfuhr wäre somit also mit 1,4 PWh Jahresbedarf der größte Nachfrager am deutschen Markt für Primärenergie von derzeit weltweit 3,45 PWh proJahr. Damit dürfte die völlige Aberwitzigkeit und Sinnlosigkeit dieses Vorhabens hinreichend bewiesen sein. Diese kranke Idee alleine erfüllt geradezu den Tatbestand der Gotteslästerung – im 15. Jahrhundert hätte das Tomás de Torquemada auf den Plan gerufen. Wobei die oben genannten 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid – nach Vorgabe der Hohepriester der Klimaretter – ja nur ein Anfang sein sollen; Lunatiker reden gar von Gigatonnen Kohlendioxid. Wer auf technische Probleme hinweist, wird mit dem Hinweis auf den dafür stets missbrauchten technischen Fortschritt ruhiggestellt.

Die Idee, den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre durch von Menschen gemachte Entnahmevorrichtungen zu senken, scheitert daran, dass die Energie, die zum „Einsammeln“ dieses angeblichen „Mülls“ gebraucht wird, schlicht nicht zur Verfügung steht. Und die Natur dieses Mangels ist derart, dass auch keine Verbesserung durch technischen Fortschritt möglich ist. Ein Deutschland am Rande des Zusammenbruchs kann die ungeheuren Mengen an Gerät zudem niemals herstellen. Sollen sie mit Hilfe fossiler Energie in China hergestellt werden, um in Europa den Verbrauch an fossiler Energie zu senken? Die griechischen Denker liegen auf ihrer Wolke und winden sich in Krämpfen. Herr Edenhofer hat einen sinnentleerten Begriff erfunden, der Kompetenz und Handlungsfähigkeit suggeriert, ohne dass auch nur der Hauch einer Chance besteht, diese Dinge in der Realität anzuwenden. Ob ihm die Fragwürdigkeit seiner Aussage bewusst ist?


Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

25 Responses

  1. . . . und vielleicht mal den “Werde-Gang” des “Guten Edenhofer” auf “Wiki” studieren !?! – bei der Lektüre bitte NICHTs Essen und Trinken !!! 😉

  2. Mein Gott man muß doch nicht immer so kleinlich sein. Erstmal haben wir im Netz genügend Speichermöglichkeiten. Und was ist schon Energie ? Wir brauchen nur den Strom von der Nordsee an die Alpen schicken, dort an den Steilwänden reflektieren lassen, so immer zwischen Wänden, und immer wenn er im Tal vorbeikommt nutzen wir ihn und filtern das CO2. Gut, das Problem wird es sein das CO2 in die Alpen zu bekommen. Dazu nehmen wir Züge die auch mit dem reflektierten Strom aus den Alpen betrieben werden. Diese Energie ist unendlich dank der Kobolde und schon sind auch irgendwelche PWh, ha, Kleinigkeiten.

  3. Die 27 000 kWh sind nur gültig für eine isotherme Kompression, bei der die Temperatur der komprimierten Luft
    gleichbleibt. Das dürfte in der Praxis kaum realisierbar sein. Es geht wohl eher in Richtung adiabatische Kompression.
    Das erfordert noch deutlich mehr Energie, weil gegen die steigende Temperatur (und damit der Gegendruck) komprimiert werden muss.

    1. Das ist mir natürlich bekannt.
      Aber ich bin ja kein Unmensch. Mehr als töten kann ich diese kranke Idee nicht.

      Ich habe mit Bedacht auch nur auf 2 bar verdichtet, was natürlich nicht praxisgerecht ist. D.h. es ist ein “soft kill”
      Danke für die Antwort. Es freut einem zu sehen dass da einer ist der die Sache versteht.
      Viele Grüße
      W.S.
      Ich habe vergessen zu schreiben, dass damit auch die E-Fuels, die CO2 aus der Luft holen erledigt sind.
      Besuchen Sie bitte unsere Seite “Anderweltonline” Dort ist auch das CO2 beerdigt. Haha.

      1. Ich will nicht oberlehrerhaft sein. Was mir aufgefallen ist “Die Vorsilbe Peta steht für 10^15 – das sind eintausend Billionen KWh”. Es sind eintausend Milliarden kWh. Das wissen sie natürlich, ist mir klar, ist nur ein Flüchtigkeitsfehler. Passiert jedem, mir auch. Sie haben diese kranke Idee grandios gekillt. Ich lese ihre Artikel
        mit grösstem Vergnügen. Viele Grüsse.
        KP

        1. Sie haben recht. Es sollte natürlich heißen, es sind eintausend TWh.
          Ja, man weiß es, fällt aber doch der Flüchtigkeit zum Opfer.
          Leider war die Präsentation gestern etwas “zerfranst Das ist repariert.
          Ich sehe, Sie sind ein Wissender.
          Ammoniak hat eine Verbrennungsenthalpie von 5,2 KWh/kg. Die Prozessenergie für seine Herstellung liegt bei rund 10 KWh/kg Wer ist denn auf die Idee gekommen, das sei ein Treibstoff. Haben die denn alle Terpentin gesoffen`?
          Viele Grüße

        2. “Vorsilbe Peta steht für 10^15 – das sind eintausend Billionen KWh”. Es sind eintausend Milliarden kWh.”

          1.000 Billionen sind doch aber keine 1.000 Milliarden, sondern 1.000.000 Mrd.

      2. Danke für die Blumen. Ich will jetzt nicht oberlehrerhaft sein. Was mir noch aufgefallen ist: “Die Vorsilbe Peta steht für 10^15 – das sind eintausend Billionen KWh.” Es sind nur eintausend Milliarden kWh. Das wissen sie natürlich,
        ist mir schon klar. Nur ein Flüchtigkeitsfehler. Passiert schon mal. Ansonsten diese kranke Idee schön gekillt. Ich lese ihre Beiträge mit grösstem Vergnügen. Ebenso schöne Grüsse. KP

  4. Die Formeln sind für mich etwas zu kompliziert, um sie nachvollziehen zu können. Aber es genügt auch schon die Erinnerung an die Schule. Dort erfuhr man von dem Wunderwerk der Photosynthese und dass ich das CO2 brauche, damit die Pflanzen in meinem Garten so üppig wuchern können, dass er auch an heißen Tagen zu einem kühlen und schattigen Plätzchen wird. Das CO2 hat soviel mit einer Erderwärmung zu tun, wie der “saure Regen” mit dem Waldsterben, also gar nichts.
    Froh bin ich, dass an einer bestimmten Stelle nicht nur ich laut aufgelacht habe, obwohl mir damals gar nicht zum Lachen war.

  5. Es muss wohl so um 2010/2011 gewesen sein, da hat sich ein Mitarbeiter des PIK dahingehend geäussert, dass dieser ganze Klima-Zauber (er hat das sicher anders genannt) zu der grössten Umverteilung von Vermögen in der bisherigen Geschichte werden wird.
    War das dieser Herr Edenhofer ?

    1. Herr Edenhofer sagte 2010 der NZZ u.a :
      Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um…. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun….
      https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-ld.1003523

      Man jammert also einerseits über das den Planeten gefährdende ZeoZwei der Industrieländer und will es andererseits unter gigantischem Energieaufwand abtrennen, verflüssigen und im Untergrund verpressen – etwa mit dem Strom aus der Steckdose oder grünem Wasserstoff ?

      Hat man sich auch schon mal Gedanken gemacht ob ein schweres, farb-und geruchloses Gas in welchem Untergrund auch immer dort für alle Zeiten bleibt ?
      Vielleicht sollte man sich auch damit mal beschäftigen:
      https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/killer-seen-lautloser-tod-aus-der-tiefe-a-540201.html

  6. Dazu gehört auch, dass in Deutschland täglich ca. 2 Millionen t CO2 ausgestossen werden. Die 5o t würden also nicht einmal einen Monat kompensieren.

    1. Sie haben sich vertan.
      Dort steht 50 mio Tonnen

      Aber trotztdem ist das alles Schwachsinn.
      Gruß
      W.S.

  7. “Der Gehalt der Luft an Kohlendioxid beträgt 0,06 Prozent. ”

    Schön wäre es ja, aber von dem Wert höre ich das erste Mal. Bisher war immer die Rede davon, dass der Gehalt bei 0,04 % liegt.
    Also soviel, wie 1820 auch.

    Woher kommen denn plötzlich die 0,02 % mehr?

    1. Genau das fiel mir auch auf, ich kenne auch nur den Gehalt von 0,04%, teils wird er mit 0,038% angegeben.
      Diese 0,04% stehen aber bereits in Lexika Ende des 19. Jhdts., sind also konstant.
      Der Anteil daran, den die gesamte, wohlbemerkt, gesamte Menschheit hat, gibt man mit 3,2 – 4% an.
      Also ist das, was die Menschheit erzeugt, marginal, gegenüber dem, was die Erde selbst erzeugt.

    2. Mein Wert stimmt. Massen %. 0,04 ist vol%

      Gemäß internationaler Norm ist % ohne nähere Definition immer Massenprozent.
      Gruß
      W.S.

  8. . . . und evtl. kann sich der Werte Autor auch meinen “Info-Tar” unter hiesigem Artikel “Die CDU und die Klimaziele” (18/06) von J. Ford zu Gemüte führen ?!? 😉

      1. @schuler – Ich meinte meinen “Info-Post” hier auf “ANSAGE.org” unter dem Artikel von Jason Ford mit dem Titel – > Die CDU und die Klimaziele < !?! 😉

        P. S.: – und NICHT umsonst habe Ich den bekanntesten deutschen “Klima-ALARM-Ober-RABULISTEN” vom PIK zu meinem “Speziellen Freund” erklärt – nenne IHN nur noch > “40/100”-RAHMSTORF < !?! – ER hat es nämlich geschafft, daß nicht nur Junge Klima-Aktivisten et al., sondern sogar “Diplom-Ingenieure” die ZAHL “40” und “Prozent” zum Anteil der “CO2-TREIB-Haus-GASE in der ATMO” so im Hinter-Kopf gespeichert haben !?! – Dafür spende Ich Ihm irgendwann einen entsprechenden POKAL :-(((

  9. Joschka hat es schon vor 20 Jahren auf den Punkt gebracht :” Es spielt keine Rolle wofür das Geld ausgegeben wird ,es kann auch verschwendet werden ,Hauptsache die Deutschen haben es nicht .”
    Oberste grüne Maxime.

  10. Wilfried Schuler erschießt einen Leichnam. In der Tat ist die Idee, das CO2 aus der ATMOSPHÄRE zu entfernen, abenteuerlich – obwohl es in Hinwil/Schweiz (Climeworks) bereits so eine Anlage gibt, die bei grün Denkenden großes Aufsehen erregt hat.

    Bei der vernünftig angewendeten CCS-Technologie geht es aber um die Entfernung des CO2 aus dem RAUCHGAS (z.B. eines Kohlekraftwerks). Die Anteil des CO2 ist hier um 3 Größenordnungen höher – und damit sieht die Energie- und Kostenbilanz schon viel freundlicher aus. Vahrenholt weist in seinen Vorträgen und Büchern immer wieder darauf hin. Ich sehe darin einen game changer. Im übrigen kann man via CCS zwischengelagertes CO2 als Wertstoffreserve betrachten, vielleicht wird man es bald wieder benötigen.