
Für mich als Autor und früheren Blogbetreiber war es immer eine Selbstverständlichkeit, alles mit meinem richtigen Namen zu schreiben und zu verbreiten. Denn im Mittelpunkt meiner Artikel stand hauptsächlich die Recherche, das Zusammentragen von nachprüfbaren, zumindest glaubhaften Quellen unter Angabe derselben, zumeist mit Link versehen. Sich daraus eine Meinung zu bilden überließ ich den Leserinnen und Lesern, ich selbst hielt mich dabei eher zurück. Aber bewährt hat es sich leider nicht, unter Angabe meines Klarnamens mit offenem Visier zu arbeiten.
Als ich vor über fünf Jahren einen Artikel verfasste, nachdem in einer unweit entfernten nahegelegenen Stadt zwei Menschen unter dem Schlachtruf “Allahu Akbar” ihr Leben lassen mussten, stellte ich für solche Taten einen naheliegenden Zusammenhang mit dem Islam her, speziell mit dessen Quelle, dem Koran. Die Strafe folgte zwar nicht auf dem Fuß, aber fünf Jahre später – was uns lehrt: Es wird in Deutschland immer gefährlicher, sich generell mit dem Islam kritisch auseinanderzusetzen, und sogar noch gefährlicher, wenn man das unter Angabe seines Namens tut. Das brachte mir alternativ drei Monate Gefängnis ein, von denen ich mich alternativ durch eine Geldstrafe von 4.500 Euro freikaufen konnte. Der Berufungstermin steht noch aus.
Mit Klarnamen in den Knast
Dies hätte mir eigentlich eine Lehre sein sollen, künftig nur mehr unter Pseudonym zu schreiben – damit es fortan wenigstens nicht mehr ganz so einfach ist, mich ausfindig zu machen, anzuklagen, zu verurteilen und ins Gefängnis zu stecken. Trotzdem schreibe ich bis heute weiter unter meinem Klarnamen, weil ich meiner journalistischen Arbeit keinerlei Schuld bewusst bin. Nun aber werde ich meine Position überdenken müssen – denn wenn jetzt Politiker bis zum Bundeskanzler hoch das Publizieren unter Pseudonym verbieten wollen, muss etwas dahinterstecken und liegt es auf der Hand, dass er und seine Konsorten wohl etwas im Schilde führen – und genau so ist es auch: Merz will wissen, wer welche Meinung hat und verbreitet. Wörtlich sagte er: „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet.“ Das kann grundsätzlich nichts Gutes für die Meinungsfreiheit in Deutschland heißen, die ohnehin schon schwer angeschlagen ist. Sind denn die Gefängnisse nicht schon voll genug?
Bisher schieb ich also, trotz aller schlechten Erfahrungen, unter meinem „Klarnamen“. Doch das könnte sich bald ändern; falls mein Name künftig nicht mehr zu finden ist, ist das Merz und dieser Bundesregierung geschuldet, de sich – auffällig und verdächtig – plötzlich höchstpersönlich für die Meinungen der Bürger interessieren. Ein wahrhaft erstaunlicher Wandel, denn bisher hat er doch nicht nur die eigene Meinung wieder und wieder verraten, sondern auch die Meinung seiner eigenen Wähler mit Füßen getreten – etwa, als er sich binnen Tagen vom „Sparschwein der Nation” und flammenden ewigen Verfechter der unverrückbaren Schuldenbremse zum größten Schuldenkanzler der deutschen Geschichte wandelte – und zudem nun noch als der Kanzler in die Geschichte eingehen wird, der die Wähler so schamlos belogen hat wie noch kein anderer zuvor.
Kriegserklärung an die Alternativen Medien
Ich frage mich: Wann ist es so weit, dass Merz & Co. dann auch wissen wollen, wer und warum viele der Stimmbürger ihn und die Regierungsparteien nicht gewählt haben? Müssen bald künftig dann auch die Stimmzettel mit dem Namen der Wähler zu versehen sein, damit sie nicht als “ungültig” gewertet werden und im Papierkorb landen? Eigentlich könnten wir an Wahltagen inzwischen auch gleich daheimbleiben – denn es wird sich nichts ändern, solange die größte Oppositionspartei, die über ein Viertel der Wählerstimmen erhält, als nicht koalitionsfähig und gesprächstauglich ausgebootet wird, während die Altparteien entgegen dem Wählerwillen ihr eigenes Ding machen. Über dieses Verständnis von “Demokratie” mag sich jeder sein eigenes Bild machen
Mit meinen Bedenken stehe ich nicht alleine. Kritische Kommentatoren monieren den nächsten Coup und eine weitere der Operation von „Unsere Demokratie™“ gegenüber der staunenden Bevölkerung, andere sprechen von einer Kriegserklärung an die alternativen Medien oder findet pointierte Worte wie die Kabarettistin Simone Solga. Heute trifft es uns als schreibende Zunft der alternativen Medien – und morgen interessiert es die Regierung dann vielleicht schon ebenfalls mit Klarnamenpflicht, wer alles unsere Artikel liest!? Ich sage dazu erneut: Wehret den Anfängen! Der schleichenden Eskalation dieser Ent-Demokratisierung muss dringend Einhalt geboten werden – denn das hat Deutschland alles 1933 schon einmal erlebt!
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27 Kommentare
Es geht bei dieser Diskussion nur darum, Menschen mit abweichender Meinung aufzuspüren und entsprechend zu erziehen / reglementieren. Der Staat verliert zunehmend die Meinungshoheit und dies ist für ihn gefährlich. Es wird nict die Ursache beseitit, sondern die Auswirkungen. Ob dies auf Dauer funktionieren wird, sei dahin gestellt, wenn keine Systemidentifikation mehr vorhanden ist.
Zum Schutz der Kinder vor Desinformation, sowie Hass und Hetze ist es unbedingt notwendig, das Internet komplett abzuschalten.
Eine Identifikation genügt nicht, denn die kann man mit gewissen Tricks umgehen.
Also weg mit dem Weltnetz! Schreibt wieder Briefe!
😜
Ich habe mein ganzes Leben unter Klarnamen veröffentlicht. Nur als Redakteur in einem süddeutschen Blatt stand in der „Spitzmarke“ neiner Artikel lediglich mein Kürzel. Aber später als freier Wirtschaftsjournalist wollte ich schon gern meinen Namen veröffentlicht sehen. Auch bei Leserbriefen gehe ich so vor. Das heißt natürlich, dass Majestätsbeleidungen für mich ein absolutes Tabu sind. Auch Klima- und Impfzweifel kann ich nur behutsam angehen. Das gilt entsprechend für den gern als Religion des Friedens beworbenen Islam. Aber bei den USA unter D. Trump, Russland unter Putin oder selbst China unter Xi ist doch fast allee erlaubt. Auch den türkischen Regierungschef darf man hierzulande schmähen, wenn man das als Satire verkaufr. Und selbst „Zwangsbeiträge“ zu den offentlich-rechtlichen Sendeanstalten oder die Begrenzung der Meinungsfreiheit darf man bemängeln, wenn man damit fertig wird, als den Staat delegitimierender Nazi betrachtet zu werden.
Jetzt wird das Wahr, was Merkel begonnen hat!
Es ist das wieder Aufleben der SED! Überwachung über Alles!
Meine politische Sozialisation erfolgte in den ganz frühen Achtzigern im RCDS an der RWTH Aachen. Das Medium der Wahl war in der politischen Debatte damals das massenhaft gedruckte und verteilte Flugblatt. Anonyme war damals wie heute das Mittel der Linken und zu der Zeit flossen Geldmittel und Schulungen noch reichlich aus der DDR. Wandzeitungen und Kommentare im Stalinismus kenne ich aus Romanen und teils eigener Anschauung als Besucher mit Unterschriften wie „eine besorgte Kollegin“.
Wir achteten damals sehr auf die Impressumspflicht und zeigten Verstöße mindestens der das Hausrecht ausübenden Hochschulleitung an. Der feige Wieselbegriff des „v.i.S.d.P.“ stammt auch von dort und aus jener Zeit. Für uns war und für mich ist ein eindeutiges und klares „verantwortlich“ ohne Halbheiten selbstverständlich.
Das gilt natürlich nicht immer aber zumindest so lange es noch nicht zu spät ist. Bei der weißen Rose galt es nicht und unsere Verhältnisse laufen klar in diese Richtung. Insofern kann ich Ihnen mein Verständnis nicht versagen.
Der Grund war gerade von der führenden Politik das Recht aud Anonymität, Pseudonymität und anonyme Denunziation so konsequent verfochten und durchgesetzt wurde — Facebook wollte eine Klarnamenpflicht schon vor Jahren einführen — ist meines Erachtens ein anderer. Wenn ein Mensch, eine identifizierbare Person, etwas rechtwiddiges schreibt, dann trägt sie allein die Verantwortung und der Verstoß muß im Zweifel nachgewiesen werden. Die scheinbare(!) Anonymität erlaubt es , sich das zu sparen und den Plattformbetreiber verantwortlich zu machen. Damit entsteht eine grundgesetzwidrige Zensur im rechtsfreien Raum, ohne Regeln, ohne klare Richtlinien, in einem Umfeld der Angst und Unsicherheit — also genau so feige und verängstigt, wie Stalin und Mao sich ihre Untertanen immer gewünscht haben.
Zudem verleitet das Vortäuschen der Anonymität schwache Charaktere zu Formulierungen und Aussagen, die der Anstand ihnen sonst verboten hätte. Bestrafe einen …
Klarnamenpflicht bei einer Regierung, die schon hunderttausend Spitzel angesetzt hat, und niemand weiß, welche Worte noch sagbar sind?
Merz verlangt hinsichtlich Klarnamen „Augenhöhe“ mit den Bürgern.
Augenhöhe? Gerne! Wenn die Politiker auf ihre Bodyguards verzichten, auf ihre gepanzerten Dienstlimousinen, ihre Wohnadressen öffentlich machen, auf bevorzugte Behandlung im Strafgesetzbuch (§188, Immunität) verzichten, keine Weisungsbefugnis gegenüber den Strafverfolgungsbehörden haben, ja dann kann man eventuell darüber nachdenken, ob dann Klarnamen im Internet akzeptabel sind.
Denn wir Bürger schicken nicht morgens um 6 einen Trupp Polizisten zur Hausdurchsuchung, weil irgendein Politiker Andersdenkende als PACK (Gabriel, SPD) oder Faulpelze, die Krankheit vortäuschen, bezeichnet.
„Ich glaube, wir sollten das erste Land der Welt sein, das die Anonymität im Internet vollständig abschafft.“ – Andrey Svintsov (Ausschuss für Informationspolitik der Staatsduma) am 21.01.2026
Merz will haargenau dasselbe wie Putin – und aus haargenau denselben Gründen:
„Ich möchte Klarnamen im Internet sehen und wissen, wer sich zu Wort meldet.“ – Friedrich Merz (CDU) am Aschermittwoch in Trier am 18.02.2026
Auch die Antifa möchte das – und nachdem Blackrock-Merz und Antifa-Klingbeil nun per Du sind, wird es wohl auch so kommen, damit der Traum von Daniel Günther endlich Wirklichkeit wird:
„… uns zusammenreißen und zivilgesellschaftliche Organisation auch uns mit denen zusammenschließen um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren.“ – Daniel Günther (CDU) bei Lanz am 07.01.2026
Nach einem Zusammenschluss mit den Schlägertrupps der Antifa wird dann endlich getan werden, was getan werden muss.
Herrn Künstles Artikel bietet mir die Möglichkeit, der Redaktion von Ansage! einmal die Frage zu stellen, die mich schon länger beschäftigt:
Bei jedem Kommentar müssen die Leser sowohl ihre Emailadresse angeben, die oft den richtigen Namen enthält, sowie einen Pseudonamen. Wie sicher können die Leser denn sein, daß im Falle einer polizeilichen Durchsuchung der Büroräume diese Verbindungen zwischen echtem Namen und Phantasiebezeichnung nicht in die Hände der Polizei fallen. Zwar hätte die Polizei im schlimmsten Fall nur den echten Vor- und Zunamen des Kommentarschreibers, aber wenn man nicht gerade Müller oder Schulze mit Nachnamen heißt, kann dem Vor- und Zunahmen relativ leicht auch eine wahrscheinliche Adresse zugeordnet werden.
Hat Ansage diesbezüglich schon irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen getroffen? Wie sehen diese aus?
Was Herrn Künstle angeht, der bislang mit seinem Klarnamen schrieb, weil er seiner Leserschaft doch lediglich neutrale Informationen lieferte:
Sie sind zu meinem Bedauern ja schon öfters auf die veschiedensten Leute hereingefallen, weil Sie immer davon ausgingen, in puncto Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Rücksicht und Idealismus die gleichen Maßstäbe zu teilen. Da diese Annahme aber bereits im Umgang mit Ihren Mitmenschen nicht klappte, was erwarten Sie dann von den heutigen linksgerichteten politischen Parteien und Behörden, die spätestens seit Corona doch gar keinen Hehl mehr daraus machen, daß sie beabsichtigen, die FREIE Meinungsäußerung komplett zu beseitigen. In dem Maß wie die heutige Politik den Bürgern mißtraut, sollten auch Sie beginnen, diesem Staat und seinen Institutionen eher mit Skepsis als mit Vertrauen zu begegnen. Gutes Gelingen!
Die Daten sind nicht in den Redaktionsräumen abgelegt, können somit nicht als Datei oder Liste Ermittlern in die Hände fallen und stehen uns übrigens auch selbst gar nicht zur Verfügung, sondern liegen verschlüsselt auf unserem Server. Da wir keine justiziablen Kommentare veröffentlichen, besteht zudem kein Anlass zu Sorge, doch selbst wenn im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens oder Gerichtsbeschlusses eine Pflicht zu Offenlegung bestünde, beträfe die ja nur den konkreten einzelnen Kommentar.
Danke für Ihre Antwort! Das erleichtert mich sehr!
Ich habe mehr als 30 gültige und gelesene Adressen, die alle auf die eine zu lesende weitergeleitet werden. Damit kann ich weniger vertrauenswürdigen Stellen eine Adresse geben, die ich, wenn sie verbrannt und zugespamt ist, einfach abschalten kann. Die hier angegebene — und selbstverständlich gelesene! — Adresse beginnt mit Spam@.
Wer solche Fragen hat wie Sie, sollte die an sich an sich selbst stellen. Technik, die einen überfordert, sollte man nicht benutzen. Man gibt Fünfjährigen auch keine Kettensäge.
Wieso soll die Meinungsfreiheit an Klarnamen gebunden sein? – In Art.5 GG steht davon nichts. Und von einer Verteidigung der Demokratie und einem sanktionsbewährten Schutz der Regierenden vor Kritik unterhalb (wohlgemerkt !) einer Strafbarkeitsgrenze auch nichts. Schon dieses überhaupt als rechtens anzusehen, beweist, dass dies mit dem Rechtsstaat nicht so konform geht.
Muss man in der Kneipe aufstehen und erst mal seinen Namen sagen, bevor man sagt, was man von diesem oder jenem hält? Ich wüsste nicht! Vielleicht auch noch die Angabe von Adresse, Telefonnummern und Arbeitgebern, damit so endlich auf „Augenhöhe“ das Richtige in die Wege geleitet werden kann?
Wenn Herr Merz „auf Augenhöhe“ mit dem Träger der Klarnamens sprechen möchte, da möchte ich darum bitten, allen Klarnamen-Kritikern jeweils auch eine hochgerüstete und dienstbereite Hundertschaft zur Verfügung zu stellen, dann können wir ja mal sehen, wie „Augenhöhe“ dann „in der Praxis“ so aussehen könnte…
Seine Forderung ist eine Kriegserklärung an die Demokratie – sonst nichts!
Schon „das Melden“ (geprüft wird anschließend!) löst nach seinen Vorstellungen die Pflicht zur Namensnennung aus. Das muss man sich mal reinziehen!
Das Ansinnen ist wieder einmal nur eine dummdreiste Manipulation (Klatsch, Klatsch der Deppen) und der Versuch einer verfassungswidrigen Grundrechtsbeseitigung!
Eine Demokratie ohne Meinungsfreiheit – dafür hätte man früher jemand in der Psychiatrie angemeldet.
Du darfst sagen, was du willst – aber ich bestimme dann, was dann passiert.
Wie wär’s noch mit Klarnamenspflicht auf dem Wahlstimmzettel? Das würde „UnsereDemokratie“ doch noch um vieles einfacher machen …!? Am passivem Wahlrecht und an der Informationsfreiheit wird ja schon intensivst herumgebastelt …
Wenn Sie in der Gaststätte, wo ich mich mit Freunden ruhig treffen will, aufstehen und Reden schwingen, werde ich um Ihren Rausschmiß bitten. Wenn ich mir von jemandem etwas sagen lassen soll, will ich wissen, wer es ist. Wenn ihnen das nicht paßt, haben Sie jedes Recht, den Mund zu halten.
N.B: Das gilt auch für den Herrn oder die Frau „dieser Brief wurde maschinell erstellt“. Zumindest gilt es dann, wenn es offensichtlich gelogen ist. Beim vollautomatisierten Grundsteuerbescheid hat es seine Berechtigung.
Zumindest einmal im Jahr können wir Namen und Geschlecht ändern.
D.h. Schauspieler haben jetzt auch unter ihrem Geburtsnamen geführt zu werden?
Pseudonyme für Schriftsteller sind passee?
@Klarnamen oder Pseudonym
wenn ich ganze Rudel von willigen Schlägern habe, dann mag ich auch die Klarnamen meiner Kritiker !
Ich möchte, mit „Klarnamen selbstverständlich“ den letzten Satz des Beitrags und damit die Zahl 1933 aufgreifen. Natürlich habe ich als „Nachgeborener“ dieses Jahr und die darauf folgenden nicht erlebt. Aber immerhin gehöre ich, der auf den Tag genau 4 Jahre und 9 Monate nach Weltkriegsende und Holocaust das Licht der Welt erblickte, zur ersten Nachkriegsgeneration und bin mir deshalb auch meiner Verantwortung der nachfolgenden Generation gegenüber voll bewusst. Und obwohl ich jene schrecklichen Jahre gottlob nicht erleben durfte und in einer sich einmal zur Recht Demokratie nennenden Zeit aufgewachsen bin, wurde ich von meinen Eltern und Großeltern, allesamt Gegner des NS-Regimes, hervorragend über deren Erfahrungen und Leid während jener dunklen 12 Jahre unterrichtet. Diese Schilderungen laufen noch immer plastisch wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab. Ich muss mich in Erinnerung eben dieses „Films“ aber auch fragen, in welche Richtung sich die Gesellschaft in den vergangenen 20 Jahre entwickelt hat und maße mir deshalb, gerade weil ich die 50er und 60er Jahre noch in besserer Erinnerung habe, an, durchaus Parallelen zwischen „Unserer Demokratie“ und einem mehr oder weniger substantiellen Schuss an totalitärer Entwicklung zu erkennen. Allerdings sei festgehalten, dass „Unsere Demokratie“ nicht mehr die meinige ist, wie ich sie über Jahrzehnte hinweg bewundert und geliebt habe.
Was war doch gleich eine der Begründungen für die Schwärzungen in den RKI-Dateien? War da nicht auch die Rede davon, Akteure durch Nichtveröffentlichung ihrer Namen zu schützen?
klarnamen zu fordern : das sind ganz klar volldeppen … wer fordert den unsinn… schreib mal als beamter dein chef ist ein gesichertes arschloch… peng schon biste entlassen… schreib das gleiche unter pseudonym und schon wird dein chef probleme haben … so geht volksverarsche… oh ihr deppen im namen des herrn…. wer aufdeckt wird gezielt verdeckt chicaniert und weggesperrt… wer wegguckt ist im vorteil… der geschädigte allerdings ewig im nachteil… so ghet demokratiew der politidioten… täuschen tarnen lügen… gelle herr sch-merz… alice feg sie endlich weg….
Meinen „Klarnamen“ bestimme ich selbst !
Mit VPN bzw. z.B. mit Torbrowser, dann sollen
sich Faschisten mal kommen !
Klarnamen sind nur in einem Rechtsstaat mit belastbaren Demokratiekoordinaten und dem Existieren der inneren Sicherheit ohne Risiko. Nicht aber in einem von Linksfaschisten und ihren Profiteuren gekaperten und zur Abwicklung freigegebenen Land.
Irgendwann hatte das Bundesverfassungsgericht mal geurteilt/erklärt, daß staatliches Handeln noch nicht mal den Anschein erwecken darf durch die Inanspruchnahme von Grundrechten könnten demjenigen Nachteile entstehen!
Haben das all die vielen „Juristen“ in den Parlamenten nicht mitbekommen/verstanden? Oder wollen sie es nicht wahrnehmen?
Es ist doch völlig klar, was damit bezweckt werden soll. Kritische Stimmen sollen verstummen. Mein Name ist in Deutschland extrem selten. Es wäre ein leichtes, herauszufinden wo ich wohne. Da ich keine Lust auf die ‚Verschönerung‘ meiner Fassade oder einer ‚Entglasung‘ habe und auch meine Familie nicht bedroht oder sogar physisch angegriffen sehen will, würde für mich die Klarnamenpflicht das Ende kritischer Kommentare bedeuten. Also genau im Sinne derer, die so etwas fordern.
Klarnamen selbstverständlich bei einer Regierung, die keine 100 000 „Blockwarte“ beschäftigt.
Der Blackrocker will halt direkt wissen wer ihn auf seine Verbindung zur Märchenfigurnase anspricht.
Und durch die Hintertür wird somit die zentralisierte staatliche Digitalpassierscheindiktatur eingeführt, in einem Bereich der bislang vor allem von dezentraler Wirtschaft dominiert war.
Pseudonyme sind eine Erfindung nicht nur der Herren Uljannow und Dschugaschwili und bis heute das Markenzeichen ihrer Gesinnungsgenossen. Wer sich in in dieser Ecke suhlen will und dort wohlfühlt, mag es tun. Da, wo ich mich aufhalte, verlange ich Anstand. Den Bolschewismus in allen seinen Arten erkennt man sicherer an der Form als an den Inhalten. Letztere sind bei allen Politikern oft nur vorgespiegelt.
Bei denen, die sich, auch hier, solche Mittel bedienen, weiß ich immerhin gleich, mit was ich es zu tun habe.