„Q“ ist wieder da! – Die USA am Scheideweg

Wie lange wird die US-Hegemonialstellung noch Bestand haben? (Foto:Imago)

Für Liebhaber von Polit-Mystik im Allgemeinen und Anhänger der „QAnon“-Bewegung im Besonderen war der 25. Juni 2022 ein historisches Datum. Nach einer Pause von 562 Tagen meldete sich das Orakel „Q“ wieder einmal aus den Tiefen des Internets. Ich erkläre ausdrücklich, dass ich kein „Q-Gläubiger“ bin, aber mir erscheint dieses Ereignis trotzdem als beachtenswert. Meiner Meinung nach ist „Q“ ein genialer Werbetrick von Donald Trump, der mit diesen kryptischen Botschaften eine ungeheure, praktisch kostenlose Aufmerksamkeit gewinnt. „Q-Drops“ spielten im US-amerikanischen Schicksalsjahr 2020 tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Rolle und machten „QAnon“ , zumindest im Umfeld der „Querdenker“-Demonstrationen, auch in Deutschland populär.

Darüber hinaus folgt das „Q“-Phänomen der Erkenntnis, dass angesichts einer allgemeinen Sinnkrise im Westen das Publikum extrem empfänglich für eine quasi-religiöse Ansprache ist. „Das 21. Jahrhundert wird religiös sein, oder es wird nicht sein“, prophezeite schon in den 1960er Jahren der existentialistische Schriftsteller und französische Kulturminister André Malraux (1901-1976). Wenn man meiner Annahme folgt, dann sollte eine Botschaft aus den neuen „Q-Drops“ zumindest aufhorchen lassen: „Sind Sie bereit, Ihrem Land wieder zu dienen? Erinnern Sie sich an Ihren Eid.“ Damit könnte „Q“/Trump auf die Möglichkeit anspielen, dass das US-Militär den aus Trumps Sicht illegitimen Präsidenten Joe Biden absetzen und Trump noch vor den nächsten Präsidentschaftswahlen von 2024 wieder im Weißen Haus installieren könnte.

Wahlbetrug oder nicht?

Dies führt unmittelbar auf das leidige Thema der US-Präsidentschaftswahlen vom 3. November 2020. „Wahlbetrug oder nicht?“ ist inzwischen wie „Q“ selbst zu einer quasi-religiösen Glaubensfrage geworden. Hier will ich nicht für eine der beiden Seiten Partei ergreifen, aber darauf hinweisen, dass die einzige Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung bis heute nicht ergriffen worden ist, nämlich eine unabhängige Untersuchung der Betrugsvorwürfe. Im Unterschied zu dem, was unsere notorisch Trump-feindlichen Leitmedien verkünden, haben Trump und seine Sympathisanten nämlich eine Fülle von Beweismaterial vorgelegt, dem man natürlich auch nicht unbesehen trauen kann. Gerichte haben bislang nicht über die Glaubwürdigkeit der Beweise entschieden, sondern sich lediglich in dieser Frage für nicht zuständig erklärt. Die Kongresse der Bundesstaaten, an welche die Problematik dann adressiert wurde, schreckten vor einer „Dezertifizierung“ zurück, weil man in einer solchen Vorgehensweise eine Missachtung der Volkssouveränität, die sich in allgemeinen Wahlen ausdrückt, sehen kann.

Die Stichworte „Q“ und „US-Wahlbetrug“ stehen – durchaus mit einer gewissen Berechtigung – in dem Ruf, dem Anspruch einer seriösen Publizistik eher abträglich zu sein. Ich benutze sie hier aber als „Aufhänger“ für eine Analyse des gegenwärtigen Zustandes der Weltmacht USA und ihrer möglichen Entwicklung in der nächsten Zeit. Es hat sich in der bundesdeutschen Nachkriegszeit eine bis heute anhaltende Einstellung verfestigt, die USA als leuchtendes, nicht zu hinterfragendes Vorbild anzusehen. Das gilt nicht nur für Konsumgesellschaft, Popkultur und Englisch als Weltsprache, sondern auch für Wissenschaft, Technologie und insbesondere unser Verständnis von Demokratie, die wir uns, zumindest im Westen, nach 1945 nicht selbst erkämpften, sondern als Geschenk der Sieger des Zweiten Weltkrieges annahmen. Dieses positive Klischee von den USA verdeckt in unserer Wahrnehmung vielfach die Tatsache eines ungeheuren inneren Niederganges der Vereinigten Staaten.

Innere Zerreißprobe Amerikas

Der US-amerikanische Historiker und Osteuropa-Experte Timothy Snyder erwähnt in seinem Buch „Auf dem Weg in die Unfreiheit“ die Niederkunft seiner Ehefrau in einem Wiener Krankenhaus, welches das Ehepaar Snyder mit der U-Bahn erreicht hatte. Snyder merkt dazu an, dass in den USA sowohl ein leistungsfähiges öffentliches Krankenhaus als auch gefahrlos benutzbare U-Bahnen längst zu Erinnerungen an eine ferne, heute unwirklich erscheinende Vergangenheit geworden sind. Den Niedergang der USA thematisierte im Wahlkampf von 2016 nicht nur Donald Trump, sondern auch der linke Demokrat Bernie Sanders. Sanders‘ lesenswertes Buch „Revolution” erschien auch in deutscher Sprache und beschreibt Korruption, ethnische Fragmentierung, ein unerträgliches Auseinanderklaffen der Einkommen von Armen und Reichen, den Zerfall der Infrastruktur und insbesondere Zustände im Gesundheitswesen, die man intuitiv eher in Afrika als in Nordamerika ansiedeln würde.

Sanders wurde durch extrem unfaire Voraussetzungen bei den Vorwahlen der US-Demokraten die Möglichkeit zu einer Präsidentschaftskandidatur genommen, bei der er – anders als Hillary Clinton – gute Chancen gehabt hätte, Donald Trump zu schlagen. Genauso wurde im Frühjahr 2020 Elizabeth Warren, ebenfalls eine engagierte Sozialpolitikerin, bei den von Corona überschatteten Vorwahlen benachteiligt und schied frühzeitig aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur aus. Wie aus dem Nichts setzte sich der damals schon 78-jährige Joe Biden sowohl bei den Vorwahlen als auch bei der Präsidentschaftswahl durch, obwohl er eigentlich – als Vizepräsident von Barack Obama (2009-2017) – ein Politiker von Vorgestern war, senil wirkte und bei seinen öffentlichen Auftritten keinerlei Begeisterung erzeugen konnte.

Dominanz der kalifornischen Globalisten

Wie schon Obama verkündete auch Biden zwar riesige Pläne zur Befriedung der US-Gesellschaft und einen Wiederaufbau der Wirtschaft – änderte in der Praxis aber nichts an der Vorherrschaft der „kalifornischen Ideologie“ und der sie repräsentierenden globalistischen Konzernmagnaten. Der Niedergang der USA geht unvermindert weiter. Nicht nur auf dem Feld der Wirtschaft, sondern auch auf „weichen“ Feldern wie Wissenschaft, Sprache und Kultur ist man dabei, in schnellem Tempo die weltweite Führungsrolle an Ostasien abzugeben.

Ein Hauptgrund für den Niedergang der USA ist die zunehmende ethnische Fragmentierung einer Bevölkerung, die sich immer weniger als die Willensnation versteht, welche die USA mehr als zwei Jahrhunderte lang in der Tat waren. Die englisch-protestantischen Eliten der Ostküste repräsentieren schon lange nicht mehr jene Leitkultur, die lange Zeit Einwanderer aus einer Vielzahl von Staaten dieser Welt erfolgreich assimilieren konnte und so den US-amerikanischen Wahlspruch ex pluribus unum („Aus vielem wird eines“) Realität werden ließen. Mittlerweile wird der Anspruch auf eine solche Leitkultur im Zeitalter der „Kritischen Rassentheorie“ sogar offen verteufelt. Junge Weiße geben sich hemmungslos einem kulturellen Selbsthass hin und stürzen die Denkmäler ihrer durchaus verdienstvollen Vorfahren. Trotz aller Bemühungen um eine gesellschaftliche Gleichstellung Schwarzer und Farbiger im Gefolge ihrer staatsbürgerlichen Gleichberechtigung in den 1960er Jahren, scheinen diese Gruppen zu einer Rolle als frustrierte Verlierer verdammt.

Außer dem Militär keine Weltmachtstellung mehr

Dies alles kulminierte im Schreckenssommer 2020 in monatelangen Gewaltorgien unter der Überschrift „Black Lives Matter”, die von unseren Leitmedien als „Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt“ glorifiziert wurden, in Wirklichkeit aber massive Zerstörungen vieler Innenstädte verursachten und den Staat USA an die Grenze der Unkontrollierbarkeit brachten. Hinzu kommt eine nicht endende Migrationswelle aus Lateinamerika in den Norden, welche die ethnische Zusammensetzung der US-Bevölkerung stetig in Richtung einer weiteren Problemgruppe verschiebt und insbesondere den Charakter des Englischen als gemeinsame Sprache aller US-Amerikaner infrage stellt.

Das einzige Feld, auf welchem die USA nach wie vor weltweit führend sind, ist das Militär. Hochtechnologische Waffensysteme und ein den ganzen Globus umspannendes Netz von Militärbasen sichern noch ihre Rolle als Weltmacht Nummer eins (wenn nicht gar als einzige Supermacht). Die Diskrepanz zwischen militärischer Stärke und innerem Verfall wird aber zunehmend zur Gefahr für den Weltfrieden, weil eine solche Situation erfahrungsgemäß einen Nährboden für Militarismus und Kriegslust darstellt. Schon Barack Obama kritisierte, dass „jedes Problem als ein Nagel erscheint, wenn man nur über einen guten Hammer verfügt.“ Konsequenzen zog er aus dieser Erkenntnis nicht. Der sogenannte Anti-Terror-Krieg, der in der Praxis ungeheures Leid im Nahen und Mittleren Osten verursacht und ein Hauptgrund für die Flüchtlingsströme nach Europa ist, ging unter seiner Präsidentschaft unvermindert weiter.

Neue Feindcluster

Nachdem Ansätze Donald Trumps zu besseren Beziehungen mit Russland an einer beständigen Kampagne der Demokraten wegen einer angeblichen, verbotenen Unterstützung Wladimir Putins für Trumps Wahlkampf von 2016 gescheitert waren, nahm Joe Biden den Konfrontationskurs mit Moskau wieder auf und verschärfte ihn sogar noch, indem er etwa Putin als „Mörder“ bezeichnete, der für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden müsse. Der gegenwärtige Ukraine-Konflikt ist auch eine direkte Folge dieser kompromisslosen Politik.

In der aktuellen Fokussierung auf die Ukraine geht fast unter, dass die USA nicht nur von Russland, sondern auch von gleich drei anderen zumindest potentiell nuklear bewaffneten Feinden herausgefordert werden. Die Volksrepublik China erhebt immer unverhohlener Anspruch auf Taiwan, für dessen Unabhängigkeit die USA eine nukleare Bestandsgarantie abgegeben haben. Der Iran ist – selbst nach dem, was in Teheran offiziell zugegeben wird – sehr nahe daran, alle technischen Voraussetzungen für den Bau von Nuklearwaffen zu erfüllen. Die iranische Führung hat den USA Rache für die Ermordung des Generals Soleimani Anfang 2020 in Bagdad geschworen und ist ohnehin von einem tiefsitzenden Hass gegen die USA und ihren Verbündeten Israel erfüllt. Nordkorea hat in den letzten Monaten wieder Raketen getestet und verfügt aller Wahrscheinlichkeit nach über die Technologie, um Nuklearsprengköpfe über dem US-Verbündeten Japan und auch Nordamerika detonieren zu lassen. Hier könnte es zu einem offenen nuklearen Ultimatum mit dem Ziel kommen, verspätet Reparationen für den Korea-Krieg (1950-1953) sowie die japanische Besatzung Koreas vor 1945 zu erpressen.

Wer zieht die eigentlichen Fäden?

Die Vernunft würde Joe Biden eigentlich dazu raten, zumindest einen Teil dieser Konfliktfelder zu deeskalieren. Das scheint er aber nicht zu wollen, eben weil sich die US-amerikanische Vormachtstellung in der Welt nur noch mit militärischen Mitteln aufrechterhalten lässt. Damit driftet die Welt aber immer mehr in Richtung eines Atomkrieges. Bidens offenkundige Halb-Demenz (er braucht mittlerweile selbst für das richtige Betreten und Verlassen eines Konferenzraumes Spickzettel mit „Regieanweisungen“) vermittelt ein höchst ungutes Gefühl, wenn man bedenkt, dass dieser Greis letzten Endes die Entscheidung über Weltkrieg oder Weltfrieden in der Hand hat. Des Weiteren stellt sich dabei automatisch die Frage, wer eigentlich Bidens Regieanweisungen schreibt, also im Hintergrund wirklich die Fäden zieht.

Der Versuch einer Antwort darauf führt zwangsläufig zu spekulativen „Verschwörungstheorien“, wobei die Existenz irgendeiner Verschwörung als real angesehen werden muss. Meiner Meinung nach stehen hinter Bidens Kriegspolitik weniger die Konzernmagnaten der „kalifornischen Ideologie“, sondern die sogenannten „Neocons“. Dies ist eine in Washington höchst einflussreiche Politsekte, deren Ziel schon zu Zeiten von Präsident George W. Bush (2001-2009) war, die globale Vorherrschaft der USA mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten. Schon Bush agierte eher als Marionette dieser finsteren Kriegspolitiker denn als wirklich treibende Kraft des Anti-Terror-Krieges. Joe Biden scheint in den heutigen weltpolitischen Konflikten eine ähnliche Rolle zu spielen.

Gesucht: Ein US-Gorbatschow

Was die USA wirklich bräuchten, wäre ein neuer, westlicher Michail Gorbatschow. Die Sowjetunion befand sich bei dessen Amtsantritt im Frühjahr 1985 in einer Situation, welche derjenigen in den heutigen USA durchaus vergleichbar ist. Überrüstung und imperiale Überdehnung hatten den Staat im Inneren völlig ausgezehrt. Lange verdeckte Nationalitätenkonflikte brachen auf, eine Analogie zur heutigen ethnischen Spaltung der US-Gesellschaft. Gorbatschows Wirken und vor allem die Folgen seiner Politik bleiben hoch umstritten. Jedoch tat er in den späten 1980er Jahren das einzig Richtige: Er zog sich aus unhaltbaren imperialen Positionen zurück. Selbst wenn die Folgen davon der Zerfall der Sowjetunion (1991) und das nachfolgende Chaos im Russland Boris Jelzins waren, schuf Gorbatschow damit eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass Russland nach dem Jahr 2000 wieder gesunden und unter Wladimir Putin zu neuer Stärke finden konnte.

Damit wäre also eine Voraussetzung für eine Verbesserung des inneren Zustandes der USA und auch für eine friedlichere Welt skizziert. Leider ist solch ein „US-Gorbatschow“ zurzeit nirgends zu sehen. Ob ein ins Weiße Haus zurückgekehrter Donald Trump diese Rolle spielen könnte, ist aus meiner Sicht äußerst fraglich. Trump machte von 2017 bis 2021, anders als es unsere Leitmedien suggerieren, keineswegs alles falsch und praktizierte vor allem mit seinem Internet-Populismus einen Politikstil, der einen Ausweg aus der beständigen Krise der westlich-liberalen Demokratie weisen könnte. Heute vermitteln seine öffentlichen Auftritte inmitten der finsteren Biden-USA den Menschen eine dringend benötigte Hoffnung. Fast drängt sich dabei ein Vergleich mit den Papstmessen Johannes Pauls II im Kriegsrechts-Polen der 1980er Jahre auf: Dort war der revolutionär-demokratische Impuls der Solidarnoscz-Bewegung 1981 noch ein letztes Mal mit Gewalt unterdrückt worden – doch er war schon zu stark geworden, um ihn dauerhaft zu besiegen, sodass er 1988/89 mit Macht zurückkehrte und zum Ende des polnischen Kommunismus führte.

Trumps Mangel an Tiefenverständnis

Ähnliches könnte man heute vielleicht über Trumps revolutionären Populismus sagen, der 2020/21 zwar von der Macht entfernt wurde, aber immer noch sehr lebendig ist. Was geschehen wäre, wenn Trumps „Kapitol-Revolution“ vom 6. Januar 2021 erfolgreich gewesen wäre, bleibt Spekulation. Fast sicher ist aber, dass es mit Trump als Präsident kaum zum gegenwärtigen ideologischen Krieg des Westens gegen ein zum Todfeind erklärtes Russland gekommen wäre. Der Nachteil einer Trump-Rückkehr wäre aber, dass es ihm offensichtlich an einem tieferen politischen Verständnis fehlt, das gerade in der Außenpolitik entscheidend wichtig wäre, und insbesondere an strategischem, langfristigen Denken. Der angebliche geniale Plan von Trump zur Überwindung verfestigter, hintergründiger Machtstrukturen in den USA, des sogenannten „Tiefen Staates“, existiert bislang nur in den kryptischen Postings von „Q“ und der Phantasie der „QAnons”.

Die USA stehen also an einem Scheideweg. Die inneren Probleme sind gewaltig, und in der Außenpolitik existieren unkalkulierbare Kriegsrisiken, während sich im Zuge der Ukraine-Krise große Teile der Welt zu einer von den USA und vor allem vom US-Dollar unabhängigen alternativen Weltwirtschaftsordnung gruppieren. Neben die alten G7, die sich jüngst unter gewaltigem Polizeischutz in den bayerischen Alpen zu ihrem Gipfeltreffen versammelten, könnten eine neue G8 aus Russland, der VR China, Indien, Indonesien, Brasilien, Mexiko, der Türkei und dem Iran treten, die in Bevölkerungszahl und auch volkswirtschaftlicher Leistung die G7 deutlich übertrifft.

Phase eines „römischen Bürgerkrieges“

Ein durch Rohstoffe gedeckter russischer Rubel könnte den US-Dollar als Weltwährung ablösen, wodurch die extreme Verschuldung der USA (über 20 Billionen US-Dollar) plötzlich nicht mehr refinanzierbar wäre. Hyperinflation, Staatsbankrott und eine Wirtschaftskrise, welche diejenige der 1930er Jahre noch übertreffen würde, wären die unausweichlichen Folgen einer solchen Entwicklung.

Weiterhin sind die USA spätestens mit den Präsidentschaftswahlen von 2020 in die Phase eines „römischen Bürgerkrieges“ eingetreten, in der friedliche Machtwechsel kaum noch möglich sind und sich das Land unaufhaltsam in Richtung einer autoritären, möglicherweise sogar dynastischen Herrschaft entwickelt. Der Gegensatz zwischen Demokraten und Republikanern ist zu einer unversöhnlichen ideologischen Feindschaft zwischen Globalismus und Partikularismus geworden, die sich geographisch auf eine Spaltung zwischen West- und Ostküste einerseits und dem dazwischen liegenden Binnenland andererseits abbildet. Vielleicht zerfallen die USA ähnlich wie einst die Sowjetunion. Vielleicht kommt es zu gewaltsamen Machtkämpfen, von denen Trumps „Kapitol-Revolution“ vom 6. Januar 2021 nur ein schwacher Vorgeschmack gewesen sein könnte. Und vielleicht erweist sich, wie schon eingangs angedeutet, sogar ein Militärputsch – mit oder ohne Trump – als letzter Ausweg aus der Misere. Welche Richtung die USA an dem jetzt erreichten Scheideweg einschlagen werden, wird ohne Zweifel die Weltpolitik der nächsten Jahre und Jahrzehnte wesentlich bestimmen. Ob uns „Q“ auf diese Frage eine befriedigende Antwort geben kann, ist aus meiner Sicht zumindest fraglich.

20 Kommentare

  1. JETZT müsste Trump an die Macht kommen. Dann erstmal sämtliche Verbündeten brüskieren – und am Ende womöglich Freundschaft mit Russland schließen. Dann wäre die Ukraine als Vorposten überflüssig, um deren Schrott darf Europa sich kümmern, und gemeinsam könnte man die Herausforderung China angehen.

    • Es ist völlig egal wer in den USA an der Macht ist! Was bitte sollte ein Trump gegen China machen? Die USA sind bei den Chinesen bis über beide Ohren verschuldet, und militärisch können sie China auch nicht angreifen. Wir haben Glück, bei den Chinesen immer noch ein sehr hohes Ansehen zu genießen. Unser Feind sitzt in Übersee und Europa, nicht in Asien! Ein anderer Feind terrorisiert den ganzen mittleren und nahen Osten.

    • Leider hast Du wohl immer noch nicht gemerkt, dass der amerikanische Präsident gar nichts zu sagen hat.
      Er ist nur derjenige, der den Menschen das mitteilt, was die, die man nicht wählen kann und die nicht in Jahren, sondern wohl in Jahrhunderten denken, ihm eintrichtern.

      Stellt er sich quer und denkt, er hätte Macht, dann wird er ermordet oder schnellstmöglich wieder aus dem Amt entfernt.
      Denke nach.

      Die USA haben in ihrer Geschichte nur 20 Jahre, die sie in Frieden verbrachte. Na, vielleicht auch eher, dass sie keinen Krieg führten oder anzettelten. Man war in dieser Zeit auch schwer damit beschäftigt, 60 Millionen Indianer zu ermorden und den kläglichen Rest in Lager zu sperren, die sie Reservate nennen.

      Die Finsternis hat ein Zuhause.

      • Gut, ich denke nach. – Ich denke: Trump ist nicht ferngesteuert. Er hat seinen eigenen Kopf, er hat seine Ansichten, und er HAT etwas zu sagen, sowohl als Privatmann als auch gegebenenfalls, im Amt des Präsidenten. In welchem Rahmen, bleibt eine andere Frage. Ich denke weiter: Wer sind „die, die man nicht wählen kann“? „Die“ tragen Namen, „die“ sind kein monolithischer Block, „die“ verfolgen jeweils ihre eigenen Interessen, auch „die“ zerfleischen sich gegenseitig, durch „Entfernung“ aus Positionen oder gleich aus dem Kreis der Lebendigen. Ich denke, das alles ist ein für niemanden mehr durchschaubares Netz von Abhängigkeiten, worin jeder sich als Strippenzieher fühlt, ohne zu merken, dass er an den Fäden diverser anderer hängt. Dabei gehört Trump, so mein unmaßgeblicher Eindruck, noch am ehesten zu denjenigen, die sich ein Stück Unberechenbarkeit bewahrt haben.

  2. Zwei Anmerkungen. 1.Das christliche Abendland hat über die Menschheit seit dem Mittelalter nur Gewalt gebracht und diese hinter schöngeistigen Worten versteckt. Heute verstecken sie ihre Macht Ambitionen hinter Parteien, die ihnen wieder den Zugang zur Macht ermöglicht haben. Der Reichtum der abendländischen Kirchen basiert auf der Ausbeutung der Menschen und der Durchführung von Raubzügen in anderen Ländern. Wo ist der Unterschied zu heute? Christen werden sich mit QAnon befassen. Ich nicht!
    2. Der Niedergang der USA geht einher mit widerstandsloser Zerschlagung des europäischen Kontinents. Das die USA am Scheideweg steht wusste ich aber schon mindestens seit 9/11. Bei der Zerstörung des WTF hat sich die Wirtschaft nicht nur der USA ( EU-GB- Israel) auf Kosten von über dreitausend Toten Amerikanern versucht zu sanieren. Die Dokumente die das kriminelle korrupte Handeln deutlich hätten machen können sind in der Asche der Zerstörung verbrannt. Und das ist keine Verschwörungstheorie. Die Verschwörer sitzen selbst in den Schaltzentralen der Macht. Die angezettelten Kriege in Asien haben ihnen bei der Sanierung ihrer Wirtschaft auch nicht geholfen. Im Gegenteil sie sind immer tiefer in die Krise gerutscht und das wohlwissend das es nichts ändern wird. Denn sie wussten und wissen genau das die Haupantriebs Feder dieser Entwicklung die Bildung von multinationalen und globalen Konzernen war und ist die nur ihre eigenen Interessen verwirklichen .Wie sagte doch schon K. Marx: Zitat:
    „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.“ Zitat Ende. Er ist aktueller den je! Auch wenn viele anderer Meinung sind. Aber die meisten haben ihn nie gelesen. dabei ist es heute so einfach an diese Werke zu gelangen. Man muss es nur wollen und brauch dazu auch nicht unbedingt Marxist zu sein, wenn man verstehen will wie Kapitalismus wirklich funktioniert. Welche Lehren der einzelne daraus zieht ist sein Ding. Das Imperium der USA GB und die EU beweisen eindeutig ihren aggressiven totalitären Menschenverachtenden Charakter. Und ich schließe auch alle anderen Länder nicht aus. Denn das Kapital herrscht überall. Und alles funktioniert überall genauso. Es gibt keine kapitalistischen Freunde,. Es gibt auch keinen Wettbewerb, es gibt nur kapitalistische Konkurrenz. Und die hat überall dasselbe Ziel. Und das heißt nicht Mensch sondern PROFIT! Und nur der Mensch selber kann das ändern. Mit Bildung fängt es an.

  3. Dieser Artikel basiert auf einem hohen Wissensstand und einer ausgesprochene starken Sicht auf öffentlichen Material.

    Hier eine Sicht einfacher Zusammenhänge und eher einem Instinkt, welches nicht von Wissen zeugen kann.

    Das vakante Problem, ist mehr das innere der USA. Diese ist schon seit Jahrzehnten nur mit sich selbst beschäftigt und hat nur nebenbei durch die „attack first“ die Supermacht erhalten. Zudem haben die Einwohner der USA, kein besonderes Wissen und Kenntnisse über das Ausland. Es war immer nur plump die Vormachtstellung dick auf zu tragen, mehr Verständnis ist aber dafür auch nicht vorhanden.
    Was zu erwähnen ist, auf der einen Seite stellen Amerika einer Supermacht, aber auf der anderen Seite fällt es Ihnen schwer vor der eigenen Tür zu kehren. Das zeugt nur davon, dass die USA nicht in der Lage ist selbst einfache Probleme zu lösen. Bis jetzt war es eine ewige Spirale der Verschärfung der Probleme.

    Und wenn erst einmal die Vormachtstellung bröckelt, aktuell Ukraine Konflikt, dann kommt auf Amerika eine Superwelle von Problemen zu, wo sie sich dann im Inneren daran selbst zerfleischen kann.

    Es wird sicher nichts besser, wenn sich wohl möglich die Macht in den Osten verlagert. Ich kann nicht mal Vermuten, was wohl dann dahinter stecken wird. Aber so unersichtlich ist es nicht mehr, dass Amerika vom „Big-Player“ zum „Big-Loser“ wird.

    Das Problem mit nuklear Waffen kann man eigentlich noch gar nicht beurteilen, weil die zu erwarten Neustellungen noch gar nicht besetzt ist, ist also völlig offen ob sich da Gefahren anbahnen.

    Amerika hat schon lange nicht mehr den Hype wie in 90er. Das ist eigentlich schon von gestern. Hat sich da aber nie Eingeständnisse gemacht, was Ihnen dann ganz den Zauber nehmen wird, wenn sie erstmals floppen könnten.

    Amerika wird irgendwann die Saat ernten, welche sie in der Welt gesät hatten und ich glaube auch, dass dies für Amerika sehr bitter werden kann.

    Letztendlich kann man keine Prognose oder Szenario hervor sagen, es bleibt wie immer offen, bis irgendwann die Würfel fallen. Da ist das „Q“ nur eins was sich hervorhebt, aber auch nicht mehr.

    Aber wenn man die Entwicklung der letzten Jahrzehnte betrachtet, dann kann man schon eine Verschiebung der Verhältnisse ableiten. Nur wie, mit welchem Ausgang und mit welchen Umständen, eben nicht.

    Gerade dann ist es wichtig, den Blick auf das Jetzt zu legen, was ja irgendwie ausgeblendet wird, was mich instinktive auch pessimistisch sein lässt, wobei sich da auch mit nur einen „Drop“ wieder alles ändern kann oder noch schlechter machen kann.

    Die Rolle von Deutschland ist völlig offen, alles möglich, aber in dem hysterischen Zustand wie wir uns gerade befinden, eher miserabel wenn nicht sogar selbstzerstörerisch. Doch was man sagen kann, sollte die USA wirklich in eine Krise stürzen, dann glaube ich, sind die Deutschen auch wieder ganz schnell darin sich neu zu erfinden. Doch eher nur mit Blick auf Osteuropa wie in den Osten, da sind die Hemmnisse zu stark betoniert.

    So gesehen sollte man einen starken Blick in das Jetzt haben um vor ungemütlichen Zeiten fest auf den Beinen zu stehen.

    ´ Zum Ihrem hohen Blick, hier dazu -einfallspinsel Blick mit Instinkt´

  4. Trump ist „Q“, oder sein Sohn Barron.
    Da steckt überhaupt nichts mystisches dahinter und was bitte ist von all diesen „Prophezeihungen“, besser gesagt mit den Interpretierungen davon eingetreten, nichts, keine einzige!
    „Q“ hat Eckdaten genannt die nur Trump wissen konnte, oder jemand aus seiner unmittelbaren Nähe, wenn „Q“ Entlassungen von Ministern ankündigte die dann „welch Wunder“ von Trump auch tatsächlich vorgenommen wurden, dann ist das nur logisch und absolut kein Phänomen!
    Deutlich wurde das durch die letzte „Nachricht“ von „Q“ Ende 2019 kurz vor dem endgültigen Aus von Trump, Trump war weg und zeitgleich auch „Q“, das war kein Zufall…

  5. Hervorragend geschriebene Analyse, die auch nicht den in diesem Kanal üblichen Beißreflex gegen links zeigt.

  6. Das Militär der USA besitzt eine Weltmachtstellung? Das bezweifle ich, ist es nicht so das CIA und andere Organisationen, wovon der Kongress nichtmal was weiß, Unruhen und Kriege in Staaten angestellt. Die ich nach ihrer Pfeife tanzen und dann ruft man ie USA um Hilfe oder erfindet einfach etwas. Man muss sich nur Nordafrika oder den Nahen Osten anschauen. Es zeigt sich aber auch, daß die USA in keinem einzigen Land erfolge aufweisen kann und mit der Zeit gezwungen ist, ihr Militär dort abzuziehen. Zu einem, weil man vorher alles kurz und klein bombardiert hat, daß was man plündern kann herausgeholt hat und es zu teuer wird. Jetzt klaut man noch über den Irak syrisches Öl aber er Lkw fragt man sich ob sich das überhaupt rechnet. In den USA scheint davon nichts anzukommen. Wo sind eigentechnisch die ganzen Goldreserven die im Irakkrieg und anderen Ländern außer Landes schaffte.

    • Das Thema ist leider wieder aus dem öffentlichen Raum verschwunden: Die USA haben noch einige Tonnen deutsches Gold, dass sie in (angeblicher – es dürfte längst in den US-Haushalt überführt worden sein!) „Sicherheitsverwahrung“ nach dem Wiederaufbau Deutschlands (nicht als Vorkasse!) vorsorglich einkassiert hatten!
      Das war für die deutsche „Souveränitäts-Regierung“ vor Jahren gar ziemlich peinlich – weil unbegründbar!

  7. In gewisser Weise war MAGA eine bloße Wiederholung der Obama-Hope-and-Change-Vorlage. Auch hier versprach der Kandidat, Trump, das Blaue vom Himmel, was er natürlich nicht einlöste.

    Er hat den Sumpf nicht trockengelegt.

    Genau wie Obama, Bush, Clinton und jeder andere politische „Retter“ der Neuzeit brach Trump seine Versprechen nach Belieben und wusste – als Reality-TV-Star, der sich schon lange als vollendeter Performer erwiesen hatte -, dass Regieren nicht seine eigentliche Rolle in diesem Bühnenstück war. Er war gekommen, um das Publikum zu unterhalten und das Land zu „retten“, nicht um Versprechen zu erfüllen.

    Die Terminologie – wie auch die Methodik – der Q-Operation erinnert an die „Operation Trust“, ein sowjetisches Spionageabwehrprogramm in den 1920er Jahren, das eine pro-monarchistische Organisation, die „Monarchistische Union von Zentralrussland“, übernahm. Die Sowjets benutzten Agenten innerhalb der Organisation, um die Mitglieder davon zu überzeugen, dass sie sich nicht an militanten Aktivitäten gegen die Regierung beteiligen sollten, weil ein Plan für interne antibolschewistische Kräfte im Gange sei, das Regime zu stürzen. Vertrauen in den Plan. In diesem Fall führte das „Vertrauen in den Plan“ dazu, dass Mitglieder der Opposition entweder vor Gericht gestellt und in die Gulags geschickt oder dazu erpresst wurden, für den sowjetischen Geheimdienst zu arbeiten.

    Dieselben Geheimdienste und Militärs, von denen sie so inbrünstig gehofft hatten, daß sie hereinstürmen würden, um den Tag zu retten, sind diejenigen, die jetzt hereinstürmen, um sie zusammenzutreiben.

    Die Botschaft ist immer die gleiche: Holt euch das Popcorn und genießt die Show. Der Gott kommt aus der Maschine, um euch zu retten. Wartet nur ab.

    Es ist keine große Schande, wenn man zumindest einmal auf die Hoffnung hereingefallen ist. Jeder hat Schwierigkeiten, echte Hoffnung von synthetischem Hoffnium zu unterscheiden, wenn er ihr zum ersten Mal begegnet.

    Aber Hoffnium ist eine tödliche Droge, und der Gott aus der Maschine ist nichts als ein billiger Bühnentrick. Nichts wird sich ändern, bis wir aufhören, die Show zu genießen und erkennen, dass wir keine Zuschauer sind, die die Geschichte von der Seitenlinie aus beobachten. Wir sind die Akteure der Geschichte, und, angetrieben von echter Hoffnung, können und werden wir die Welt verändern.

  8. Die USA stehen seit dem Ersten Weltkrieg nur noch für militärische und in zahllosen Fälle für gezielte Gewalt. Terror unter falscher Flagge ist das Markenzeichen dieses Staates – angebliche unprovozierte doch gefakte Angriffe – Tonking, Pearl Harbour, 9/11, um die bekanntesten zu nennen. Der angebliche Gegenschlag war immer der lange vorbereitete Erstschlag! Selbst bei der Ukraine tut man so, als sei der russische Angriff der Erstschlag. War er zwar faktisch, aber strategisch doch nur noch Notwehr.

    Nix von Bildung, nix von Kultur, nix von Fortschritt. Eine wachsende Milliardsschicht, aber die Masse des eigenes Volkes in verlottertem Elend. Alles dient der militärisch angestrebten und praktizierten Weltherrschaft. Aber was bringen diese USA für den Rest der Welt, ja sogar für sich selbst? Nichts, was tatsächlich lobens- oder anerkennenswert wäre.

    Menschenrechte und Demokratie, die man dort lange als Werte und Ziele anstrebte, sind nur noch blanke Lügen, Täuschungen und Irrtümer.

    Ein kleiner Ausflug: Obwohl die USA und England selbst das Mehrheitswahlrecht für angemessen erachten, haben beide Staaten (Finanzkapital und Verbindung) dafür gesorgt, dass alle anderen Staaten – und insbesondere das neu zu gestaltende Deutschland – Mehrheitswahlen einführten (mussten). Nicht weil das gerechter, sondern weil diese Regierungen zwangsläufig durch Koalitionen schwach daherkommen müssen! Ein interessanter Gedanke (aus „England, die Deutschen, die Juden und das 20.Jahrhundert“), der offenlegt, was die „Aufsicht“ durchaus verständlich erleichtert.

    • „Die USA stehen seit dem Ersten Weltkrieg“

      Den sie bezahlt haben. Sie haben an alle Kriegsparteien großzügige Kredite vergeben. Sonst hätte der Krieg gar nicht stattfinden können. Wir, das Deutsche Reich, haben kein Interesse daran gehabt.
      Noch am Vorabend des Krieges hat Kaiser Wilhelm bei seiner (Tante?), der Königin von England um Frieden getreten. Was sie ablehnte. Deutschland wurde wirtschaftlich zu stark. Die Engländer sahen ihr Empire in Gefahr.

      Von deutschem Boden ist noch nie ein Krieg ausgegangen. Aber man redet es uns ein. Wer war der Gewinner des Krieges 1914 bis 1918? Die USA. Wer der Verlierer, Deutschland.

      • @Rudolf Müller

        Die Freimaurer hatten bereits im Jahre 1899 bei einem Kongress die Zerstörung Deutschlands für alle Zeiten als ihr Ziel vorgegeben!

  9. Trump hätte eine eigene Partei gründen sollen , um als Kandidat dieser neu gegründeten Partei bei den US Präsidentschaftswahlen anzutreten. Bei den Republikanern hat das alte Establishment immer noch serh viel Macht udn Einfluss. Schon kurz nach Trump’s Wahlsieg 2016 und nach der Wahlniederlage hetzten nicht nur die Medien udn die Demokraten gegen Trump, nein, sondern auch die Republikaner. Der mächtige republikanische Politiker Bolton behauptete 2020 kurz nach Trump’s Niederlage, dass Trump der schlechteste US Präsident in der US Geschichte war, ohne diese Behaupotung mit Statistiken zu belegen. Viele andere mächtige Urgesteine der Republikaner wie Bush, Romney udn Mccain hatten ebenfalls sehr heftig gegen Trump ausgeteilt.
    Und ich muss dem Verfasser klar widersprechen. Die Republikaner und Demokraten sind kaum noch zu unterscheiden. Vor allem die Neocons und die woken Bellizisten unter den Demokraten sind sich sehr ähnlich. Trump’s Fehler ist: Er hat es immer noch nicht geschafft die radikalen Neocons aus der Republikaner-Partei rauszuschmeissen. Selbst wenn Trump die US Wahlen 2024 gewinnen sollte, glaube ich kaum, dass sich in den USA viel ändert. Weil das alte Establishment und der Deep State in den USA immer noch sehr mächtig sind.
    Der tiefe Graben in den USA zwischen dem Nord- und der US Südstaaten , den gab es schon immer. Damit hat Trump’s Wahlsieg 2016 nichts zu tun. Darauf haben die beiden US Parteien kaum einen Einfluss. Dort spielt die erzkonservative traditionalistische Religiosität der Südstaaten gegen die säkularen und teilweise christenfeindlichen Nordstaaten eher eine größere Rolle. Nach dem Wahlsieg Obama’s im Jahre 2012 wollten sich 5 US Bundesstaaten von den USA abspalten um souverän zu werden. Warum hatten unsere Medien nicht darüber berichtet? Dieser tiefe Graben war offensichtlich auch schon 2012 sehr deutlich zu erkennen!
    Dieser tiefe Graben war also schon 2012 deutlich zu erkennen, lange bevor Trump das Ruder bei den Republikanern übernahm. Trump hat mit dieser Polarisierung überhaupt nichts zu tun. Damals hatten bei den Republikanern Politiker wie Boehner, Mccain und die Bush’s das Sagen. Alle aufgezählten sind heute Anti-Trumpisten!
    Unter Trump ist allerdings ein neuer tiefer Graben zu Vorschein getreten, der übrigens auch schon vor dem Trumpismus udn vor Trump’s Wahlsieg 2016 vorhanden war. Es geht um die deindustrialisierten und ärmeren „Fly Over States“ zwischen der Ostküste udn der Westküste. Dort hat Trump aber auch viele Fans. Über die arme Arbeitschicht in diesen Regionen hatte sich Hillary Clinton schon mehrfach sehr abfällig und vulgär geäußert. Weder die Republikaner noch die Demokraten konnten bisher die enttäuschten Wähler in den „Fly over States“ überzeugen. Mit Trump gab es zum ersten Mal eine echte Hoffnung , dass sich doch noch etwas für diese Menschen zum Positiven ändert.

    Der Raubbau an den US Institutionen , den gab es auch schon lange vor Trump. Auch damit hat Trump nix am Hut. Die Medien brauchen Trump einfach als einen Sündenbock, auf den sie alles was in den USA schiefläuft auf ihn abwälzen können.
    Ich nenne hier noch als Beispiel die Notenbanken, die ab 2007/2008 immer mehr Geld druckten udn in den Umlauf brachten. Sowohl die linke Occupy Wall Street als auch die liberätern und
    pro-republikanische Tea Party Demonstranten hatten damals heftig gegen die Bankenrettungen und gegen die US Notenbank FED in den USA demonstriert. Auch damit hat Trump nix zu tun, da er damals kaum einen politischen Einfluss hatten in den USA, im Gegensatz zu heute. Trump gewann erst ab 2015 an großen Einfluss in der US Politik, als er bei den Vorwahlen bei den Republikanern als krasser Außenseiter antrat und später mit großem Vorsprung vor seinen Konkurrenten die Vorwahlen ehrlich ohne Manipulationen überzeugend gewonnen hatte!

  10. Träumt weiter! Die Amis sind genauso am Ende wie Europa. Die neuen Herren sitzen in Asien und warten wie der Fuchs vorm Hasenstall.Geduld ist asiatisch.

    „Q“ oder sonst was wird das Abendland nicht retten, denn es wird von innen heraus zerstört. Die Fäulnis frist sich in die Gesellschaft.

    Die Chinesen brauchen gar nix zu machen, nur warten bis der Spuck vorbei ist und dann bekommen sie Germoney gratis dazu.

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