Rassismus in Südafrika: Starlink-Ausschluss, weil Musk Weißer ist

Rassismus in Südafrika: Starlink-Ausschluss, weil Musk Weißer ist

Angefressen über sein Heimatland: Multimilliardär Elon Musk (Collage:Imago)

X- und SpaceX-Chef Elon Musk, der selbst aus Südafrika stammt, hat zum wiederholten Male Kritik an der Regierung des Landes geäußert
und ihr vorgeworfen, dass sein Datensatellitennetzwerk Starlink allein deshalb keine Lizenz als Internetdienstanbieter in Südafrika erhalten habe, weil er selbst nicht von schwarzer Hautfarbe sei. „Es sollte faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen geben“, protestierte Musk, doch dem sei nicht so; die Fakten lägen für jeden offen. Südafrika habe heute deutlich mehr Gesetze gegen Weiße, als es unter dem einstigen Apartheid-Regime Gesetze gegen Schwarze gegeben habe. Tatsächlich sind aktuell 145 Rassegesetze in Kraft – lLaut einer Analyse der Free Market Foundation ist diese Zahl höher als die Anzahl der Gesetze, die auf dem Höhepunkt der Apartheid in den 1980er Jahren in Kraft waren.

Tatsächlich lässt sich das, was in Südafrika seit langem abspielt, nur mit historischem Revanchismus und umgekehrten Rassismus erklären, nicht mehr bloß mit Affirmative Action zur Wiederherstellung von Gleichheit nach jahrzehntelanger Diskriminierung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit: Weiße werden systematisch benachteiligt, bedroht mit teils genozidalen Tendenzen, jedenfalls was die offen angekündigten Hassparolen einiger Parteien anbelangt. Die Gesetze, auf die Musk im konkreten Fall bezieht, sind Teil der südafrikanischen Legislative zur Durchsetzung des Programms der “breit angelegten wirtschaftlichen Emanzipation” (B-BBEE). David Ansara, der CEO der Free Market Foundation, warnte kürzlich davor, dass Gesetze im Stil der Apartheid mit rassistischen Klassifizierungen und Unterteilungen der Bürger in Südafrika ein Comeback erleben würden.

Diskriminierungskategorien für Arbeitnehmer

Vor allem das Gesetz zur Änderung der Beschäftigungsgleichheit (EEAA) kritisierte er als moralisch besonders verwerflich, da dieses sämtliche Arbeitnehmer dazu verpflichtet, ein Formular auszufüllen, auf dem sie sich einer der Kategorien “Schwarzafrikaner”, “Farbige”, “Inder/Asiaten” oder “Weiße” zuordnen müssen. Da es jedoch kein Gesetz gibt, das festlegt, wie die Rasse einer Person zu bestimmen ist, obliegt es den Arbeitgebern, zu entscheiden, welcher Rassengruppe ihre Mitarbeiter angehören. Zudem ermächtigt das EEAA den zuständigen Minister, sektorspezifische Ziele festzulegen, indem er die erwerbstätige Bevölkerung für jeden Wirtschaftssektor angleicht.

Laut Ansara werde die zulässige Vertretung von ethnischen Minderheiten und Geschlechtskategorien in einigen Regionen und Branchen oft auf null gerundet. Dies komme einem effektiven Verbot für Männer oder Frauen einer bestimmten ethnischen Zugehörigkeit gleich, in einem bestimmten Sektor zu arbeiten. Einer der Hauptgründe für den Streit zwischen Musk und der südafrikanischen Regierung ist eine Eigentumsregel für für Telekommunikationslizenznehmer, die verlangt, dass 30 Prozent eines Lizenznehmers im Besitz von Schwarzen, Frauen, Jugendlichen oder Menschen mit Behinderungen sein müssen. „Schwarz” bezieht sich nach den BEE-Regeln vor allem auf Schwarzafrikaner, Farbige (Mischlinge) und Inder, unter bestimmten Umständen können aber sogar ethnische Chinesen als schwarz gelten.

Ideoligisch-rassistische Hintergründe

Als Alternative zum direkten schwarzen Eigentum hat Starlink beim Ministerium für Kommunikation und digitale Technologien darauf hingewirkt, dass Equity Equivalent Investment Programs (EEIPs) bei der Vergabe von Telekommunikationslizenzen anerkannt werden, wie es auch bei anderen globalen Unternehmen getan werde. Die Firmen investieren dann in Gemeinden, bieten kostenlose Schulungen und Weiterbildungen oder den Aufbau von Infrastruktur in unterversorgten Gebieten an.

Starlink hat bereits zugesagt, 500 Millionen Rand für die Bereitstellung von kostenlosem Hochgeschwindigkeitsinternet und unterstützender Ausrüstung für 5.000 ländliche Schulen auszugeben. Außerdem will man für seine Unternehmensdienstleistungen und die Einführung an Schulen mit lokalen Unternehmen zusammenzuarbeiten und gleichzeitig die Telekommunikationsinfrastruktur in Südafrika mit einer Gesamtinvestitionssumme von zwei Milliarden Rand unterstützen. Trotz dieses Entgegenkommens und der deutlichen Zugeständnisse wird Starlink jedoch nach wie vor der Zugang verwehr –, was Musks Vermutung stützt, dass hierfür eben ideologisch-rassistische Hintergründe ausschlaggebend sind. Da es nach der auch im Westen gepredigten irren Logik der Wokeisten aber keinen Rassismus von Schwarzen gegen Weiße geben kann und darf, sondern immer nur Weiße Rassisten sind, werden die Augen vor diesen Zuständen konsequent verschlossen.

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5 Antworten

  1. HERRLICH wenn die sesselfurzenden bE Enn dEE „hacker“ gegen die X Jungs antreten werden!!! Die USA werden das als offene Kriegserklärung auf deren gesamte tech-Branche werten, wenn nicht sogar auf die nationale Sicherheit…
    DANN will ich die hiesigen blackrock FlötenTröten mal pfeiffen hören. ABER: mit Sicherheit aus dem letzten Loch… 😉

  2. Und dafür bezahlen wir noch 936 Millionen Entwicklungshilfe an das Land?
    Wir sind schon wirklich bescheuert wie wir unsere Kohle zum Fenster rausschmeißen und die Verhältnisse in Südafrika sind auch nicht gerade neu.

    Man könnte fast sagen, da sieht man mal wie es ist , wenn man Länder in ihre „Freiheit“ entlässt : In vielen Staaten Afrikas hat das nur zu Diktaturen , Terrorstaaten , Königreichen und Unterdrückung anderer geführt!
    Wobei sich in Südafrika vor allen Dingen noch Rache gesellt.
    Ich würde dort jedenfalls kein weißer Sidler mit einer Farm sein wollen.
    Dort würde ich immer nur mit einem offenen Auge schlafen können und einem Gewehr in der Hand und auch das würde mich wahrscheinlich nicht schützen , denn marodierende schwarze Gruppen durchziehen das Land teilweise systematisch.
    Morde an weißen Siedlern sind an der Tagesordnung.
    So viel heute über Okkupation dieser Länder geredet wird und wie ungerecht das war, ist es dennoch so, dass einige von ihnen immer noch von der Infrastruktur zehren , die ihnen die Unterdrücker „aufgehalst“ haben. Z.B Eisenbahnlinien oder Straßen , Häfen und ganze Stadtteile.
    Vielleicht wäre es sogar besser gewesen man hätte sie nicht sich selbst überlassen, sondern ein friedliches Miteinander angestrebt wie es heute ja gewünscht ist.
    Möglicherweise hätte das viel mehr gebracht und diese Länder in prosperierende Wirtschaftsnationen verwandelt , als die dunklen Reiche , die sie heute teilweise darstellen , mit Christenverfolgung, Terror und Schreckensherrschaften.
    Ausgebeutet werden diese Länder heute sowieso immer noch , sei es durch ausländische „Investoren“ oder durch die Machthaber selber , die sich maßlos bereichern während ihr Volk Hunger leidet!

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  3. Durfte bzw. mußte mal Jemand in SA vor und nach der politischen Geselschaftsänderung arbeiten? Die Änderung bei mir war, es hat ein „korrekter Einheimischer“ die Führung übernommen, welcher in meinen Fällen jetzt von einem chinesischen bzw. indischen „Berater“ angeleitet wurde.

  4. Donald Trump stand in seiner ersten Amtszeit für eine Abkehr vom Wokismus, eine Einschränkung der Massenzuwanderung und sorgte gar für die höchste Beschäftigungsquote bei den Schwarzen seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch einen neuen Krieg wollte er partout nicht vom Zaun brechen. Seine vollmundigen Versprechen, den „Sumpf auszutrocknen“ und Hillary Clinton in Gefängnis zu stecken, hat er dann aber genauso wenig eingehalten, wie einen Grenzzaun nach Mexiko zu bauen.

    Dann kam „Corona“ und Trump musste liefern. Er trug sämtliche Maßnahmen mit und proklamierte gar für sich, den weltweit ersten Impfstoff auf den Markt gebracht zu haben. Wenn er heute auf Impfgegner macht und Robert Kennedy ins Team holt, ist das reines Kalkül. Vor Corona hat Trump Merkel den Gas-Deal aufgebrummt und stets gegen Nordstream agiert. Kürzlich behauptete er gar, noch zu seiner Amtszeit die Weichen für die Sprengung gestellt zu haben, sein Nachfolger Biden habe lediglich ausgeführt. Egal wie sehr seine Wurzeln deutsch sein mögen, für Deutschland ist Donald Trump kein Gewinn, der Handelskrieg geht weiter. Trump vertritt mächtige Interessen und Elon Musk ist nur eines der Gesichter davon. Mr Neuralink (Elon Musk) arbeitet mit seinen ganzen Unternehmen genauso an der Schaffung des neuen Menschen, wie es der Ultra-Globalist Yuval Harari in seinen Büchern fordert.
    https://opposition24.com/meinung/and-the-winner-is-mir-egal/

    Trump behauptete, dass ohne seine „Warp Speed“-Impfstoffe 100 Millionen Menschen an COVID gestorben wären
    https://uncutnews.ch/trump-behauptet-dass-ohne-seine-warp-speed-impfstoffe-100-millionen-menschen-an-covid-gestorben-waeren/

    Operation Warp Speed war eine globale Militäroperation zur Übernahme ganzer Gesundheits- und Justizsysteme.
    https://uncutnews.ch/operation-warp-speed-war-eine-globale-militaeroperation-zur-uebernahme-ganzer-gesundheits-und-justizsysteme/

  5. Südafrika war mal ein aufstrebender Tiger und wurde nicht umsonst Mitglied der BRICS (S = Südafrika). Aber mittlerweile ist das vorbei. Dadurch dass Weiße syystematisch benachteiligt, angegangen und aus dem Land gedrängt wurden, ist kaum noch jemand da, der die Kraftwerke, Farmen, Industriebetriebe leiten und führen kann. Die Ergebnisse sind daramatisch: Einbrich der Nahrungsmittelpoduktion, das Stromnetz und Kraftwerke sind permanent kaputt und extrem labil, die Industrieproduktion ist eingebrochen.
    War das nicht das fruchbare Ruanda, wo weiße Farmer ebenfalls vertrieben und ermordert wurden und das sich darauf von einem Lebenmittelexporteur zu einem Lebenmittelimporteur verwandelte, weil die Farmen vergammelten? Und nun betteln sie die weißen Farmer, wieder zu kommen?