Rassistisch, homophob und misogyn: Jetzt wird auch Shakespeare „dekolonisiert“

Rassistisch, homophob und misogyn: Jetzt wird auch Shakespeare „dekolonisiert“

Sein Werk, sein museales Andenken wie auch sein Geburtshaus stehen im Visier geisteskranker wokistischer Bilderstürmer: William Shakespeare (Repro:Wikicommons)

Ausgerechnet England, das Mutter- und Musterland von Demokratie, Meinungsfreiheit und unideologischer Vernunft, ist zum Zentrum des selbstmörderischen woken Wahnsinns geworden, der die gesamte europäische Kultur vernichtet. Auch der Austritt aus der immer totalitärer werdenden EU hat daran nichts geändert. Nun ist man tatsächlich und allen Ernstes so weit gekommen, dass das Geburtshaus von William Shakespeare in Stratford-upon-Avon „dekolonisiert“ werden soll, da befürchtet wird, dass die Darstellung seines Erfolgs als größter Dramatiker der Geschichte ”der Ideologie der weißen europäischen Vorherrschaft Vorschub leistet“. Diesmal ist es der Shakespeare’s Birthplace Trust, der hinter diesem nicht für möglich gehaltenen Irrsinn steckt. Man plant „ein inklusiveres Museumserlebnis“ zu schaffen, indem man sich von westlichen Perspektiven zu distanzieren, nachdem Bedenken laut wurden, Shakespeares Ideen könnten dazu benutzt werden, Vorstellungen von „weißer Vorherrschaft“ zu fördern.

Der Trust erklärte zudem, dass einige seiner Exponate Sprache oder Darstellungen enthalten könnten, die rassistisch, sexistisch oder homophob seien. Bereits vor vier Jahren kam ein Forschungsprojekt des Trusts und von Dr. Helen Hopkins an der Universität Birmingham zu dem Schluss, dass die Vorstellung von Shakespeares „universellem“ Genie „der Ideologie der weißen europäischen Vorherrschaft dient“ – und zwar deshalb, weil die europäische Kultur als Maßstab für hohe Kunst und der Dramatiker als Symbol britischer „Überlegenheit“ dargestellt werde.

Typische linke Aversion gegen Exzellenz und Ausnahmeleistung

Das Projekt stellte fest, diese Darstellung habe “Schaden angerichtet”, und empfahl der Stiftung, nicht mehr zu sagen, Shakespeare sei der „Größte“, sondern Teil einer Gemeinschaft von „gleichberechtigten und unterschiedlichen“ Schriftstellern weltweit – hier kommt die typisch linke Feindschaft gegen jede Exzellenz und Individualität zum Ausdruck. Stattdessen will man alles ins gleichförmige Mittelmaß herabnivellieren – sogar noch die Vergangenheit. Bereits 2021 startete das Globe Theatre ein Projekt zur „Dekolonialisierung“ von Shakespeares berühmten Stücken, wofür auch mit „antirassistischen“ Seminaren begonnen wurde.

Auch in den USA weigern sich mehrere völlig verrückte Akademiker Shakespeare noch zu lehren. In einem Beitrag im „School Library Journal“ fragte 2021 Amanda MacGregor, eine in Minnesota ansässige Bibliothekarin, Buchhändlerin und freiberufliche Journalistin, warum Lehrer Shakespeare weiterhin in ihren Unterricht einbeziehen, wo dessen Werke doch „voller problematischer, veralteter Ideen, mit reichlich Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Homophobie, Klassismus, Antisemitismus und Misogynoir“, seien, wobei der idiotische Begriff „Misogynoir“ sich auf den Hass auf schwarze Frauen bezieht. Es ist absolut beispiellos, dass eine Kultur so tief im Selbsthass versinken kann, dass sie sich auf Betreiben geisteskranker woker Fanatiker selbst vernichtet und jeder Barbarei Tür und Tor öffnet, nur weil sie alles Fremde für erhabener hält als sich das Eigene. Die Identitätsstörung ist letztlich die Hauptursache für alle Probleme, in denen der untergehende Westen steckt.

17 Kommentare

  1. Ich hab ja noch nie viel von den alten Dichtern gehalten. Aber wenn das linke Lumpenproletariat und die Verrückten an die Macht kommen da ist nichts mehr vor denen sicher. Nur noch der eigene Mist wird hoch gehalten. Damit ist uns sicher das unsere Kultur von anderen barbarischen Kulturen verdrängt wird. Geschichtslose Völker werden einfach verschwinden.

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  2. „Die Identitätsstörung ist letztlich die Hauptursache für alle Probleme, in denen der untergehende Westen steckt.“

    Die Feststellung ist fragwürdig. Diese Identitätsstörung ist letztlich die Folge eines Programmes, das die Familie Rockefeller mit ihren Stiftungen bereits am Übergang des 19. zum 20. Jahrhundert initiierte. Ihr ging es darum, die Maßstäbe, nach denen sie die industrielle Produktion und Verwaltung gestaltet hatte. auf alle Bereiche der Gesellschaft auszudehnen. Es begann mit einem General Education Board für die Schwarzen und Armen des Südens, das später in den Norden ausgedehnt wurde. Dann waren die Universitäten und die Medizin dran. Ergebnis war die Vernichtung der Volksmedizin der USA und die Inauguration einer absurd teuren Hochleistungsmedizin bei gleichzeitig schlechter und kostenintensiver Durchschnittsversorgung. Das Drama der universitären Akademik dürfte bekannt sein.

    In den 1950er-Jahren ging man an den Umbau der übrigen Gesellschaft. Women’s Lib und Feminismus sind da als Kernprojekte zu nennen. Die Summe dieser Initiativen führte schlussendlich zum totalitären Wokism, dessen „Frucht“ u.v.a.m. die oben geschilderte Shakespeare-Klamotte ist.

    Es waren nicht die Rockefellers alleine. Etliche andere Philantropen gingen mit vergleichbarem Elan ans Werk, den Untertan mit Sinne der calvinistischen Prädenstiantionslehre zu reanimieren. Das Prinzip „Brot und Spiele“ ist einfach zu verführerisch und vor allem viel zu profitträchtig, um es „links“ liegen zu lassen.

    Karl Schiller

  3. Na ja, Linke sind Kollektivisten, sie verstehen sich IMMER und AUSSCHLIESSLICH als integraler Bestandteil eines Rudels, das ihnen Selbstwert, ja Lebensinhalt gibt.

    Jede Abweichung, jeder Individualismus wird daher als die schlimmste Bedrohung für die Rudelstruktur und damit für die eigene Existenz empfunden, die sich Linke überhaupt vorstellen können.

    Verhaltensbiologisch ist das ja ein völlig natürliches Verhalten, das sollte man nicht vergessen, aber in einer aufgeklärten modernen Gesellschaft ist insbesondere die Aggression, mit der gegen Außenseiter vorgegangen wird, ein Zeichen von Regression – ein Abwehrmechanismus zur Konfliktbewältigung, mit dem Linke wegen ihrer permanenten Überforderung im ewigen Kampf gegen die Realität in geradezu lachhaft kindliche Reaktionsweisen zurückfallen.

    Genau so gut könnten sie sich angesichts des überragenden Genies von William Shakespeare auch einfach nur kollektiv einnässen.

  4. Kolonialismus ist nur der Vorwand. Es geht darum die exzellenten sprachlichen Meisterwerke so lange zu verfälschen, verschandeln und zu schleifen bis sie ähnlich flach und substanzlos sind wie die Köpfe der durchbuntisierten Minimalanspruchskonsumlinge.
    Wer die Sprache beherrscht beherrscht den Geist, wer sie zerstört schwächt den Geist.

    1. Als herausragendes Beispiel ist da Deutschland zu nennen.
      Die meisten Deutschen sind mittlerweile zu doof für ihre Muttersprache.
      Macht man sie auf die Fehler aufmerksam, werden sie pampig.
      Statt die eigene wunderschöne deutsche Sprache zu verwenden, werden unnötige Begriffe aus dem Englischen genutzt oder noch schlimmer, englische Ausdrucksweisen ins Deutsche übernommen.
      Dieselbe Zeit, in 2026, umso …, umso …. Usw. Usf.
      Das ist Kauderwelsch und im deutschen Blödsinn.

      1. Das mit den Fremdwörtern hat nicht unbedingt was mit Blödheit zu tun.
        Es ist in der Geschichte auch eine Modeerscheinung gewesen.
        Ich hab hier ein Büchlein von 1931 „Verdeutschungsheft für Handel, Gewerbe und Amtsstellen“. Auch das ist damals fehlgeschlagen.
        Ich hatte mal als Rentner einige Vorlesungen an einer UNI besucht die auch ältere Erwachsene besuchen durften. In den Mint Fächern hatte ich ja schon meine Abschlüsse. Ohne die Fremdwörter hätte ich auch diese Semesterabschlussprüfungen schreiben können. Aber das ins Deutsche zu schreiben hätte mir zu viel Zeit gekostet. Es war ja auch nur für die echten Studenten vorgesehen. Einige Studenten schrieben ihre Aufzeichnungen auf dem Laptop mit und nicht mehr per Hand.

  5. Schwarze Frauen kommen bei Shakespeare nicht vor, womit es schwierig werden dürfte, in seinen Werken „Misogynoir“ zu entdecken. Der schwarze Held, auch Volksheld, Othello steht in Shakespeares Werk keiner rassistischen Feindschaft gegenüber, sondern wird allgemein als individuelle Person gesehen. Jago, der eigentliche Täter, hasst Othello aus persönlichen Gründen, vor allem aus Neid, aber nicht wegen Othellos Hautfarbe. Und dass Othello als ein sichtbar anderer Mensch auch in einer nicht-rassistischen Gesellschaften vor den schwer definierbaren Problemen steht, die ein „Exot“ auch dann hat, wenn er anerkannt wird, ist bei Shakespeare spürbar, aber ein viel zu komplexes Thema, um für Wokisten begreiflich zu sein. In den anderen Werken Shakespeares kommen nur Weiße vor, und im England von etwa 1600 gab es nun mal nur indigene Weiße. Das für rassistisch zu halten, ist lächerlich. –

    Im Sommer 2020 „diskutierten“ Linke und ihre Journaktivisten darüber, ob „man“ Beethoven noch aufführen dürfe. Schließlich habe er „weiße Musik in der Sklaven-Ära komponiert“. Der Hass gegen das Überlegene und gegen überlegene Personen war genau derselbe wie jetzt der gegen Shakespeare.

    Das Gestänker gegen Shakespeare, Beethoven u.a. ist typisch links: kleinlich, neidisch, unfähig, Überlegenheit zu ertragen, auch wenn die angegriffene, überlegene Person seit Jahrhunderten tot ist und nie Schaden angerichtet hat oder heute Schaden anrichten kann. Mit dem Gestänker gegen echte Künstler von heute ist es nicht anders, dafür brauchen sie gar nicht so überragend wie Shakespeare zu sein. Joanne K. Rowling wird gecancelt, weil sie eine gute Erzählerin, sehr humorvoll, unglaublich phantasiebegabt, eine feine Wahrnehmerin psychologischer Abläufe und gesellschaftlicher Krankheiten und insgesamt wahrscheinlich eine bedeutende Schriftstellerin ist. Linke werfen ihr „Transphobie“ vor, und aus diesem Vorwurf hat sich so mancher weitere entwickelt, in einem Beitrag der deutschen Amadeu-Antonio-Stiftung (Hauptbegünstigte von „Demokratie leben!“ und zuständig für Denunziationsportale und Meldestellen auch für „Vorfälle unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“) wirft irgendein kleiner Kulturfunktionär ihr Rassismus (zu wenig PoC in den Harry-Potter-Romanen) und Antisemitismus vor (angebliche Hetze gegen die vielleicht als Juden gezeichneten Kobolde – tatsächlich lässt Rowling den weisen Dumbledore den Konflikt zwischen Zauberern und Kobolden darauf zurückführen, dass die Kobolde in der magischen Gesellschaft eben nicht gleichrangig sind. Bill Weasley, der bei Gringotts arbeitet und mit einigen Kobolden vorsichtig befreundet ist, meint Ähnliches). –

    Linke ertragen keine Überlegenheit, auch nicht im Rahmen einer alltäglichen Normalität. Als die „Vulkan-Gruppe“ ein Berliner Wohnviertel von der Stromversorgung abschnitt. „bekämpfte“ sie laut Eigendarstellung als „Reichtum“ und „Kapitalismus“, dass die meisten Einwohner des Viertels gutsituiert sind, ohne über eine größere, wirtschaftliche und soziale Reichweite zu verfügen. Der Neid auf die Überlegenheit bricht also schon los, wenn eine Familie jahrzehntelang gut wirtschaftet und sich ein eigenes Haus leisten kann. Wie verhasst muss da erst ein Shakespeare, überhaupt ein echter Künstler oder Wissenschaftler, sein?

  6. Frage: Wann bekommen die Werke von Goethe und Schiller einen Warnhinweis?

    Antwort: Wenn die allgemeine Verblödung ihren Höhepunkt erreicht hat.

  7. Umerziehung, das war das Hauptzeil nach dem Weltkrieg.
    Icch weiss nicht mehr, wer das damals sagte:
    Wir werden so lange sagen, dass ihr schweine seid, bis ihr anfangt zu grunzen.

  8. Deppen und LSBTQ Schwuchtelarschlöcherregierungen können es nun mal nicht vertragen das ihnen von intelligenten Menschen der Spiegel vorgehalten wird

  9. „Life is but a walking shadow, full of sound and fury, signifying nothing“ (Shakespeare, Macbeth) Zutreffend auf alle Linken und Woken!

  10. Was wohl der 11. Earl of Oxford dazu sagen würde? – Das erhielten wir wohl eine interessante und hochkompetente Antwort ….

  11. Spontan musste ich an die Taliban denken, die ihre eigenen jahrtausende alten Kultstätten sprengten, nur weil damalige Lebensumstände nicht ihrer kranken Ideologie entsprechen.

  12. Russophobie: Stader Journalist fordert Ausgrenzung Russischsprachiger bei Stadtführung
    “ Antirussischer Rassismus hat viele Gesichter. Besonders schäbig ist es, wenn die Presse ihre Reichweite benutzt, um Russen auszugrenzen. In der Hansestadt Stade meint die Lokalpresse, gegen eine auf Russisch geführte Stadtführung anzuschreiben zu müssen.
    Wenn es um die Verbreitung von Russophobie geht, fallen einem meist Politiker ein. Wer erinnert sich nicht an Merzens russische Barbarei, Wadephuls ewige Feinderklärung gegen Russland oder – erst kürzlich – Steinmeiers Behauptung, Europa müsse seine Sicherheit gegen Russland und nicht mit Russland organisieren, und auch nach dem Ende des Ukraine-Krieges werde es keinen Frieden geben. Auch Talkshow-Gäste wie Florence Gaub tun ihr Möglichstes, um Russen als „die Anderen“ zu stigmatisieren: Russen seien keine Europäer, auch wenn sie so aussähen, und hätten einen anderen Zugang zu Gewalt, Leben und Tod, tönte die NATO-Forschungsdirektorin im Jahr 2022.

    Weniger im Zentrum der Kritik steht meist die Presse. Dabei sind es nicht selten Journalisten, die ihre Leser zum Hass gegen Russen aufstacheln. Und das nicht nur in den großen Medienhäusern, sondern auch in kleineren, lokalen oder regionalen Publikationen. Nur wenigen dürfte zum Beispiel das regionale Anzeigenblatt Kreiszeitung Wochenblatt ein Begriff sein, das unter anderem im niedersächsischen Landkreis Stade erscheint. Dessen Stader Redaktionsleiter Jörg Dammann glaubte in einem Artikel vom 24. März den Umstand skandalisieren zu müssen, dass das Stader Stadt-Marketing auf seinen Social-Media-Kanälen auch einen Stadtrundgang auf Russisch anbietet. An sich nichts Außergewöhnliches. Auch die benachbarte Großstadt Hamburg offeriert Stadtführungen in verschiedenen Fremdsprachen, darunter auch Russisch.

    Am 18. April um 12 Uhr lädt also Stadtführerin Tetyana russischsprachige Gäste und auch einheimische Stadtbewohner dazu ein, die Hansestadt an der Unterelbe neu zu entdecken. Die Reaktionen in den sozialen Medien sind durchweg positiv. Auf Instagram fanden sich schon drei russischsprachige Interessierte und auf Facebook freute sich ein Nutzer darüber, dass „die Geschichte unserer schönen Stadt nun unseren russischen beziehungsweise deutsch-russischen Mitbürgern erzählt wird“.

    Also alles so weit in Butter. Es wäre eigentlich nur noch übrig geblieben, beim Wetterheiligen Petrus schönes Wetter für Stadtführerin Tetyana und ihre Gäste zu bestellen. Wenn, ja wenn sich der Lokaljournalismus in Person von Jörg Dammann nicht eingeschaltet hätte. Leser hätten sich irritiert an die Redaktion der Kreiszeitung Wochenblatt gewandt, so Dammann, nachdem das Russisch-Angebot der Stader Marketing- und Tourismusgesellschaft (SMTG) bekannt geworden sei. „Vor dem Hintergrund des anhaltenden russischen Angriffskriegs“ sei ihnen unverständlich, wie die SMTG so verfahren könne.“
    https://rtde.press/meinung/274695-russophobie-stader-journalist-fordert-ausgrenzung-russischsprachiger/

    Russen raus! Sonst werden Gelder gestrichen: EU-Kommission erpresst internationale Kunstausstellung
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=148232