Replik auf Bischof Wilmer: Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten!

Replik auf Bischof Wilmer: Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten!

Aalglatt zeitgeisthörig in die Bedeutungslosigkeit: Der nee Bischofskonferenz-Chef Heiner Wilmer (Foto:Imago)

Seit dem 24. Februar dieses Jahres ist der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ Hildesheim neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt. In seiner Abschlusspressekonferenz der Frühjahrs-Vollversammlung am 26. Februar 2026 in Würzburg erklärte er wörtlich: „Völkischer Nationalismus und menschenverachtende Parolen der AfD haben in der katholischen Kirche keinen Platz. […] Wir appellieren an die Menschen in unserem Land, genau hinzuschauen und sich nicht von den vordergründig attraktiv gemeinten Klängen der AfD verführen zu lassen. Von Würzburg aus sage ich deutlich: Wehret den Anfängen! Und ich füge hinzu: Schützen wir unsere Demokratie!“ Diese Position knüpft an die DBK-Erklärung von 2024 „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ an, in der die Bischöfe völkisches Denken theologisch ablehnen und explizit auf die AfD Bezug nehmen.

Ich habe dazu gerade anlässlich Ostern eine Frage an den Herrn DKB-Vorsitzenden: Heute schon Ihren Bonhoeffer gelesen, Herr Bischof Wilmer? Dessen theologische Maßstäbe für das Handeln der Kirche gegenüber dem Staat sollte man sich gerade in diesen Zeiten noch einmal ins Gedächtnis rufen. Dietrich Bonhoeffer unterschied in seinen Überlegungen drei Aufgaben der Kirche gegenüber dem Staat: Erstens den Staat an seine Verpflichtung zu Recht und Ordnung zu erinnern, wobei sowohl ein Zuwenig als auch ein Zuviel an Ordnung problematisch ist; zweitens den Opfern staatlichen Fehlverhaltens beizustehen; und drittens bei dauerhaftem systematischem Versagen „dem Rad selbst in die Speichen zu fallen“. Diese Unterscheidung bildet einen zentralen Bezugspunkt für die Bewertung kirchlichen Handelns in verschiedenen historischen und gegenwärtigen Kontexten.

Die Haltung der Kirchen gegenüber der AfD

Die Praxis vieler evangelischer Landeskirchen und katholischer Bistümer, Pfarrer oder Ehrenamtliche wegen einer Kandidatur oder Nähe zur AfD von Ämtern auszuschließen, steht in Spannung zu Bonhoeffers Forderung, dass kirchliche Ämter und Zugehörigkeit ausschließlich nach Glaubensgesichtspunkten zu beurteilen sind. Ein konkretes Beispiel ist der Fall des evangelischen Pfarrers Martin Michaelis in Quedlinburg: Er kandidierte 2024 als Parteiloser auf einer AfD-Liste für den Stadtrat und verlor daraufhin seine Beauftragung für den Pfarrbereich Gatersleben. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland leitete ein Disziplinarverfahren ein. Kirchenvertreter und die DKB haben die AfD wiederholt als „völkisch-nationalistisch“ und mit dem christlichen Menschenbild grundsätzlich inkompatibel bezeichnet, am markantesten eben in der eingangs zitierten Erklärung „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“. Gleichzeitig jedoch haben dieselben Kirchen kein Problem, weiter Kirchensteuern auch von AfD-Wählern einzunehmen, und äußern sich zurückhaltend zu staatlichen Maßnahmen gegen legale Opposition.

Die pauschale Behauptung, die AfD sei “völkisch-nationalistisch” oder “rassistisch”, ist eine durch Medien und Altparteien seit Jahren behauptete Zuschreibung, die auch durch permanente und pausenlose Wiederholung nicht wahrer wird.  Sie findet sich nirgendwo in im offiziellen Bundesparteiprogramm, in irgendeinem Landesprogramm oder in parlamentarischen Initiativen der Bundestags- und Landtagsfraktionen belegt. Das Grundsatzprogramm von 2016 und das Bundestagswahlprogramm 2025 sprechen von „deutscher Leitkultur statt Multikulturalismus“, fordern die Erhaltung der deutschen Kultur, Sprache und Identität, eine gesteuerte Einwanderung qualifizierter Fachkräfte, die Begrenzung irregulärer Zuwanderung und eine „Rückführungsoffensive“ bei fehlender Integrationsbereitschaft oder Kriminalität. Das alles sind grundgesetzkonforme und rechtsstaatlich basierte Forderungen. Die Partei distanziert sich explizit von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und betont kulturelle und wertebezogene Kriterien für Integration und Staatsangehörigkeit. Solche Positionen sind allenfalls konservativ-national und restriktiv in der Migrationspolitik, aber weder “völkisch” noch “rassistisch

Aus dem Kontext gerissene Zitate und vorsätzliche Fehlinterpretationen

Die dem zum Trotz dauerperpetuierten Vorwürfe stützen sich auf teils bösartig aus dem Sinnzusammenhang gerissene  öffentliche Äußerungen einzelner Parteifunktionäre und Ex-Mitglieder, ferner auf Interpretationen von Begriffen wie „Leitkultur“ und “Remigration” sowie auf das vom Verfassungsschutz zusammengetragene Material, wobei auch hier – Stichwort “AfD-Gutachten” – die zugrundegelegten Aussagen und Zitate überwiegend aus dem Kontext gerissen und interpretiert werden. Sie lesen sich fast eins zu eins wie die Einträge auf der Satireseite „AfD-Verbot“ des “Zentrums für politische Schönheit”. Nicht von ungefähr hat das Verwaltungsgericht Köln im Februar 2026 die Hochstufung der Bundes-AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ durch den Verfassungsschutz im Eilverfahren vorläufig gestoppt, weil die Belege für eine Gesamtpartei nicht ausreichten. Die Partei bleibt damit ein Verdachtsfall, ist aber nicht verboten.

Gilt das auch für die Migrationspolitik? Ja! Die gleichen Maßstäbe Bonhoeffers lassen sich auf die kirchliche Haltung zur Migrationspolitik anwenden. Die AfD fordert in ihrem Programm eine Begrenzung irregulärer Zuwanderung, die besagte „Rückführungsoffensive“ bei fehlender Integrationsbereitschaft oder Straftaten, außerdem eine gesteuerte Einwanderung qualifizierter Fachkräfte sowie eine Priorität deutscher Leitkultur und Identität. Diese Positionen werden von großen Teilen der evangelischen und katholischen Kirchenleitung als unvereinbar mit dem christlichen Menschenbild oder als Ausdruck völkischen Nationalismus kritisiert. Die Kirchen unterstützen hingegen häufig eine offene Aufnahmepolitik, Kirchenasyl und weitreichende Familiennachzüge und warnen vor einer Verschärfung des Asylrechts.

Warum äußert sich die Kirche nicht zu den negativen Folgen der Migrationspolitik?

Die Kirchen äußern sich sehr wohl zu Migrationsfragen – allerdings fast ausschließlich in Richtung einer menschenwürdigen, offenen Aufnahmepolitik und gegen Verschärfungen des Asyl- und Aufenthaltsrechts. Stellungnahmen der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche Deutschland und einzelner Bischöfe betonen regelmäßig die Würde jedes Menschen, die Pflicht zur Aufnahme Schutzsuchender und die negativen Folgen von Begrenzungen wie dem Stopp des Familiennachzugs für Integration und Familienzusammenführung. Negative Begleiterscheinungen ungesteuerter oder massiver Zuwanderung – etwa Überlastung von Kommunen, Schulen und Sozialsystemen, Integrationsdefizite, erhöhte Kriminalitätsbelastung in bestimmten Deliktbereichen oder kulturelle Spannungen – werden hingegen in offiziellen kirchlichen Verlautbarungen kaum oder gar nicht thematisiert. Stattdessen dominieren Appelle gegen „Populismus“, „Ausgrenzung“ und „Stimmungsmache gegen Migranten“.

Dieses einseitige Schweigen oder Herunterspielen steht in Spannung zu Bonhoeffers erster Aufgabe der Kirche: den Staat nüchtern an Recht und Ordnung zu erinnern. Ein Zuwenig an Ordnung (fehlende Steuerung von Zuwanderung mit Folgen für inneren Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt) wäre nach seinen Kategorien ebenso zu mahnen wie ein Zuviel. Die Kirche scheint hier vor allem die Opfer irregulärer Migration in den Blick zu nehmen, während die Opfer von Überlastung und Konflikten innerhalb der Aufnahmegesellschaft weitgehend unsichtbar bleiben. Haben diese Opfer und potenziellen Opfer denn keine Würde, die es zu schützen gilt?

Bonhoeffer hätte an die Pflicht zu Recht und Gesetz erinnert

Ich warte bis heute auf eine Stellungnahme der Kirche zu den Gewalttaten gegen ihr Volk – etwa den hohen Zahlen an Messerangriffen oder den ausufernden Gruppenvergewaltigungen und Vergewaltigungen an westlichen Frauen. Oder zumindest auf eine nüchterne Anerkennung der Sachlage anhand der Polizeilichen Kriminalstatistiken und Auswertungen des Bundeskriminalamts . Bonhoeffer hätte die Kirche aufgefordert, den Staat nüchtern an seine Pflicht zu Recht und Ordnung zu erinnern – auch und gerade in der Migrationspolitik. Ein Defizit an Ordnung – etwa durch ungesteuerte Massenzuwanderung mit Folgen für innere Sicherheit, Sozialsysteme und gesellschaftlichen Zusammenhalt – ist nach Bonhoeffers Kategorien ebenso problematisch wie ein Übermaß an Ordnung durch unverhältnismäßige Unterdrückung. Die Kirche soll Opfer staatlichen oder gesellschaftlichen Fehlverhaltens schützen, unabhängig von ihrer Herkunft, und nicht pauschal eine Seite diffamieren oder schikanieren.

Die aktuelle kirchliche Kritik an restriktiven migrationspolitischen Vorschlägen – auch der Union! – folgt demselben Muster wie bei der AfD-Ausgrenzung und der Corona-Politik: Die Kirche übernimmt weitgehend ein staatliches oder gesellschaftliches Mehrheitsnarrativ, statt unabhängig konkrete Folgen zu prüfen – etwa Belastungen für Kommunen, Integrationsprobleme oder Kriminalitätsstatistiken – und den Staat an Recht und Frieden zu mahnen. Der Vergleich mit dem Verhalten der Kirchen während der Corona-“Pandemie” zeigt ein ähnliches Muster der Anpassung in den Jahren 2020 bis 2022: Gottesdienste wurden eingestellt oder stark eingeschränkt, Kirchen blieben monatelang geschlossen, und viele Kirchenführer unterstützten die staatlichen Vorgaben einschließlich 2G/3G-Regeln oder Impfappellen. Kritische Stimmen zu Kollateralschäden wie Einsamkeit, psychischen Belastungen oder dem Ausfall leiblicher Gemeinschaft blieben marginal.

Tendenz der Kirchen zur blinden Übernahme erwünschter  Mehrheitsmeinungen

In allen drei Bereichen – der Auseinandersetzung mit der AfD, der Migrationspolitik und dem Umgang mit der Corona-Politik – zeigt sich eine Tendenz, dass die Kirche staatliche oder gesellschaftliche Mehrheitsmeinungen übernimmt, statt ihre Eigenständigkeit zu wahren. Bonhoeffer betonte in seiner Ethik, dass die Kirche dort kritisch eingreifen muss, wo staatliches Handeln den Zugang zum Glauben verhindert oder Recht und Frieden systematisch verletzt. Er forderte nüchterne Prüfung konkreter Positionen am Evangelium und am Grundgesetz, ohne pauschale Diffamierung oder Schikanierung. Ob die heutigen Verantwortlichen in EKD und Bischofskonferenz Bonhoeffers Schriften überhaupt noch lesen geschweige denn ernst nehmen, ist fraglich. Doch seine Mahnung bleibt zeitlos: Die Kirche muss dem Staat gegenüber frei bleiben, sonst verliert sie ihren Auftrag.

Wenn sie schon nicht Bonhoeffer beherzigen, sollten sie vielleicht wenigstens das achte Gebot respektieren: „Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten“ – (Exodus 20,16 respektive Deuteronomium 5,20). Dieses Gebot ist sachlich simpel nachvollziehbar: Es fordert, bei der Beurteilung anderer – auch politischer Akteure! – bei nachprüfbaren Tatsachen zu bleiben und keine unbelegten oder pauschalen Zuschreibungen zu machen, die den Nächsten in seiner Ehre oder Handlungsfähigkeit beschädigen. Pauschale Etikettierungen wie „völkisch-nationalistisch“ oder „rassistisch“ für eine gesamte Partei und ihre Wähler zu verwenden, ohne dass diese im offiziellen Programm klar verankert wären, tangieren genau diesen Bereich. Das gilt unabhängig davon, ob man die Positionen der AfD teilt oder ablehnt.

Ausblendung des Problems Islam

Darüberhinaus hätte die Kirchen genug Themen, wo sie wahrlich in brennender Sorge sein müsste. Zum Beispiel sollte sie dringend prüfen, ob der Islam wirklich mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Der AfD geht es nicht darum, wer den „besseren Gott“ hat – Christen oder Muslime. Die AfD steht hier natürlich für den christlichen Gott, doch selbstverständlich gilt die Religionsfreiheit, die auch von der Partei ohne Wenn und Aber respektiert wird. Es geht im Fall des Islam allerdings schon lange nicht mehr nur um Religion, sondern vielmehr um eine mit ihm untrennbar verbundene politische Weltanschauung und die Frage, ob die von vielen muslimischen Einwandern mitgebrachten religiösen, rechtlichen und gesellschaftlichen Position mit unserem Gesellschaftssystem, mit Recht und Ordnung vereinbar ist und tatsächlich die vielbeschworene “Integration” fördert, oder nicht eher die Gesellschaft vor eine Zerreißprobe stellt. Ihr Glaube, ihr Rechtssystem sowie ihre gesellschaftliche Prägung werfen für jeden Deutschen – und unabhängig davon auch die Kirche – die Frage der Vereinbarkeit auf.

Diese Frage zu stellen ist nicht nur legitim, sondern notwendig, insbesondere, da weiterhin mehrheitlich Muslime zuwandern und der Islam immer einflussreicher wird in Deutschland. Sie begründet weder Islamophobie noch Islamfeindlichkeit und auch keinen Rassismus. Sie begründet erst recht keine Verwandtschaft der AfD mit der Nazi-Ideologie. Sie drückt eine gesunde, notwendige Sorge über die Zukunft der freiheitlich-demokratischen Grundordnung aus, die sich unter anderem angesichts aktueller Studienresultate aufdrängt, wonach fast die Hälfte der Muslime unter 40 in Deutschland der Scharia den Vorrang gegenüber dem Grundgesetz geben und eine Mehrheit der jugendlichen Muslime hierzulande das Kalifat für die beste Herrschaftsform handeln.

Kritik an Islam und Scharia müssen erlaubt sein!

Das sind Fragen, denen sich dringen auch die Kirchen stellen müssen und die diskutiert werden müssten. Kritik an Islam und Scharia müssen erlaubt sein – und sind nicht mit Bannbegriffen wie „Rassismus“ , „Diskriminierung“ oder gar „Volksverhetzung“ zu belegen. Statt uns als AfD, die wir diese Probleme offen ansprechen und sie  selbstverständlich auch in der Migrationsdebatte berücksichtigt sehen wollen, zu verteufeln und uns in die gedankliche Nähe der Nationalsozialisten zu rücken (ein infames Vorgehen, das ich übrigens als unerträgliche Verharmlosung des Holocausts empfinde), sollte die Kirche zur Besinnung kommen. Der AfD eine “Arier-Blut-und-Boden”-Gesinnung unterjubeln zu wollen, ist der Gipfel aller Lügen. Wir wollen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, den Rechtsstaat und gleiches Recht für alle. Wir wollen keine Unterwerfung unseres Rechtssystems und keine Paralleljustiz auf Grundlage der Scharia. Wir wollen keine Judenverfolgun der gar -vernichtung, ganz im Gegenteil setzen wir uns für den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland ein. Und wir sind gegen Euthanasie und ordnen die Menschen nicht in wertes oder unwertes Leben. Alle – sexuelle und religiöse Minderheiten, auch integrationsbereite Migranten und jeder Mensch, der sich an die Regeln hält –  sollen hier genauso sicher und unbehelligt leben können wie alle Einheimischen auch.


Die Autorin ist AfD-Bundestagsabgeordnete und religionspolitische Sprecherin ihrer Partei. 

28 Kommentare

  1. Blabla und bla.
    Die Kirchen sollten sich um das Seelenheil der Menschen kümmern und keine Politik machen!

    Kein Mensch braucht eine Kirche, die ihm eine geistige Zwangsjacke anlegt, um ihn zu kontrollieren.
    Wo ist nur die Abspülkette?
    😜

  2. Völkischer Nationalismus würde nicht zum christlichen Menschenbild passen. Es darf laut gelacht werden! Beim Adolf hat das sehr gut gepasst. Da haben sie alle zusammen schön den rechten Arm so hoch wie möglich bekommen! Also, ihr Kirchenheinis, nochmal schön vorm Spiegel üben! Das schafft ihr wieder!

  3. Nachtrag:
    Die Kirche sollte eigentlich das Sprachrohr Christi sein!
    Ist sie jedoch zum Sprachrohr der Regierung geworden, hat sie ihre Daseinsberechtigung verloren.
    Stellen solche Pfaffen irgendwas her, was man zum Leben braucht? – Nein, sie leben stattdessen vom Geld anderer Leute. Überflüssige, nichtsnutzige Parasiten in kostbaren Gewändern sind sie darum.
    Pfui Dezibel!

  4. Liebe Frau Höchst, warum ignorieren sie solche Menschen wie diesen Bischof nicht einfach? Derartige Menschen entlarven sich mit ihrem Sprechen und Handeln doch von selbst. Keine Erwiderung nötig.

    3
    1
    1. Man könnte „solche Menschen wie diesen Bischof“ ignorieren, was in meinen Augen fast fahrlässig wäre. Wenn sie nämlich nicht wenigstens, wie Frau Höchst es dankenswerterweise tut, in den freien Medien angeprangert würden, erführe kein Mensch etwas davon. Im übrigen: welch Segen, daß Menschen wie dieser Bischof nicht „die Kirche“ ausmachen. Das sind nämlich allein die im Sinne des Evangeliums wirklich Gläubigen.

      2
      1
  5. Wenn die (katholische) Kirche der Leib Christi ist, was sie in der Tat ist, dann ist eine Figur wie dieser „Bischof“ ein maligner Tumor an diesem Leib. Sicher ist, daß dieses dümmliche Geschwätz mit Christi Auftrag an seine Kirche rein gar nichts zu tun hat.

      1. Da irren Sie aber gewaltig! Ich empfehle dringend die Lektüre u.a. des Matthäus-Evangeliums.

        2
        1
        1. Die Evangelien wurden umgeschrieben, also die, die in die Bibel kamen.

          Interessant wären doch mal die originalen Evangelien und vor allem die, die keinen Eingang in die Bibel fanden.

          Die menschliche Geschichte ist eine Lüge und die religiösen Geschichten erst recht. Die Christen haben sich einfach an viel älteren Geschichten bedient. Sie umgeschrieben und für das Christentum zurechtgestutzt.
          Jesus ist wie Harry Potter eine Buchfigur. Für sein reales Leben fehlt jeglicher Beweis.

  6. Die Kirche lebt von der Kirchensteuer.
    Also bezahlt der Arbeitnehmer die
    Glaubensausfälle.
    Leute.
    Die haben sich degradieren lassen.
    Sie sind jetzt willfährige Diener der
    Politiker.
    Mit Christentum hat dies nichts mehr
    zu tun.

  7. ich vergass hinzuzufügen das hätten die Nazis nicht besser gekonnt und die Folge war:Der Holocaust – aber anscheinend hat die Kirche damit kein Problem.

    3
    2
  8. „Und ich füge hinzu: Schützen wir unsere Demokratie!“

    Also die Kirche wählt sich alle 4 Jahre einen neuen Gott? Interessant.
    Oder was meint der Quacksalber mit „unsere“ Demokratie? Er meint doch die Kirche?

  9. Eine unverschämte und vollkommen inakzeptable Einmischung in gesellschaftliche und staatliche Belange!
    *
    Er sollte sich auch daran erinnern, dass die Kirche schon in der Vergangenheit auch mit den Nazis durchaus im Gleichklang war – und sich schon deshalb mit politischen Aussagen und gar Lügen zurückhalten.
    *
    Politiker und Pfaffen dürfen sich in einem Rechtsstaat nicht in das Aufgabengebiet der anderen einmischen. Das gilt auch für den Islam.
    *
    Die Religionsideologen haben im staatlichen Bereich nichts verloren.

  10. Wirbrauchen keine Hetzparolen schwingende Kirche die lediglich das exerziert was wir von Kirche immer wieder seit 2000 Jahren sehen müssen. Es ist das verteidigen ihrer Pfründe sich mit denen in ein Bett legen bei denen ich am besten aufgehoben bin und damit ist nicht die Gemeinschaft der Gläubigen gemeint sondern gerade jetzt ist es dieser Kirche die mit der Massenmigration vortrefflich viel geld üner die Pseudo Hilfsorganisationen einheimst. Sie haben sich mit den Faschisten 1933 ins Bett gelegt und sie werden es mit den Linken Faschisten ebenso tun!

    1. Kann mich echt nicht erinnern, dann da lebte ich noch nicht.
      Ich habe aber vieles gehört. Auch widersprüchliches. Aber ob das wahr ist, keine Ahnung. Ist halt Hörensagen.

  11. Was wundert ihr euch? In Aachen wird der chronische Kriegsverbrecher und Justizmörder Karl in einem römisch-katholischen Dom verehrt. Ein „Aachener Karlspreis“ wurde vom Vatikan angenommen und bislang nicht zurückgeschickt. Wozu brauchen Völker eigene Kulturen, wenn es doch den angeblich einzigen Herrn für alle Völker gibt? Katholisch bedeutet wörtlich totalitär oder allgemein verpflichtend. Im übrigen hat ein Adolf aus Braunau jenen Karl auch als Vorbild bewundert und seine Partei erklärtermaßen nach vatikanischem Führerprinzip aufgebaut.

    2
    1
  12. Wenn das kein Narzissmus und kein Nazismus ist:
    Die politische und bürgerliche Gleichheit gewohnten Bürger im Westen haben ferner Mühe zu verstehen, dass der Islam dieses Konzept ablehnt. Die Menschen sind nicht gleich. Sondern es ist die Religion, die ihnen ihren politischen und bürgerlichen «Wert» zuschreibt. Verantwortlich dafür ist nicht ein «islamistisches», sondern ein generell islamisches Verständnis der menschlichen Natur, «fitra» genannt.
    Nach dieser Vorstellung kommt man als Muslim zur Welt. Erst durch die Eltern oder andere Umstände wird man Christ, Jude oder Ungläubiger. Wer in dieser Weise seiner Natur entfremdet ist, gilt im Falle der Juden oder Christen als «Schriftbesitzer» und damit als Bürger zweiter Klasse. Wer sich mit der damit einhergehenden Minderung seiner bürgerlichen Rechte abfindet, verwirkt immerhin im Allgemeinen nicht sein Leben. Die Ungläubigen sind jedoch weitgehend rechtlos.
    Diese Unterscheidung in Erst-, Zweit- und Drittklassmenschen ist mit der Gleichheit aller Menschen sowie der voraussetzungslosen Geltung der Menschenrechte unvereinbar.
    Martin Grichting inder NZZ vom 01.11.2023

  13. Diese Worte ausgerechnet von einem „Unternehmen“ das sich soviel Schuld aufgeladen hat.
    Es sind immer die „Richtigen“ die den Zeigefinger auf andere richten um vom eigenen Dreck und Siff abzulenken.
    Dieser Typ ist genau der richtige um schmutzige Wäsche zu waschen.
    Ich denke man sollte ihn mal genau unter die Lupe nehmen, seine Doktorarbeit oder die Zusammenarbeit mit den Kirchendienern.
    Ich habe nur Verachtung für diesen Schmock.

  14. Aus den Regimekriecherkirchen kann man ganz einfach austreten: 5 Minuten auf dem Standesamt die sich lohnen.
    Mir ist schleierhaft warum dort überhaupt noch jemand Mitglied ist, deren Personal mal ausgenommen.

    1. Jeder, der da austritt, stärkt den Islam.

      Wieso ihr Christen euch das gefallen lasst, statt diese Kirchenoberhäupter aus ihren Ämtern zu jagen (inklusive Papst), das verstehe ich nicht.

      3
      1
  15. Die Kirche hat bis zum II. Vatikanischen Konzil ihre Unabhängigkeit bewahrt. Danach begann die Erosion, die Anbiederung an die weltliche Macht. Leider schweigt auch die Piusbruderschaft – dabei wäre sie dazu prädestiniert, für die AfD Stellung u beziehen.
    Ich erinnere mich an meine Studienzeit in der DDR – die katholische Kirche war damals ein Hort des geistigen Widerstandes.
    Wenn die deutschen Bischöfe jetzt scheinheilig behaupten, „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“, wieso sagen sie nicht im gleichen Atemzug:
    Verherrlichung von Homosexualität, Gender- und Trans-Schwachsinn sind mit der kirchlichen Lehre unvereinbar; bzw. warum nennen sie nicht explizit die Grünen, SPD und Linke?
    Die deutsche Bischofskonferenz ähnelt einem Mafiagang.
    Einige Bischöfe im deutschen Sprachraum, die von den Medien zerrissen wurden, und die Mitbrüder schwiegen, oder stimmten in den Chor ein:
    Johannes Dyba, Erzbischof von Fulda, vertrat mutig den katholischen Standpunkt in Fragen der Homosexualität, Abtreibung und Interkommunion, auch gegenüber seinen Mitbischöfen. Im Jahr 2000 verstarb er im Alter von siebzig Jahren an Herzversagen(?).
    Walter Mixa, Bischof von Augsburg, verteidigte konsequent das traditionelle Familienmodell und bezeichnete Abtreibung als sehr schwere Sünde. Er wurde in einen Mißbrauchsskandal verwickelt, wahrscheinlich infolge einer falschen Anschuldigung.
    Tebartz-van Elst, ein junger deutscher Bischof, wurde von den Medien fertiggemacht, was schließlich zu seiner Versetzung irgendwo am Ende der Welt führte. Sein Vergehen bestand darin, dass er in der Frage der Homosexualität den katholischen Standpunkt vertrat (2013).
    Hermann Groer, Erzbischof von Wien, wurde völlig unbegründet wegen pädophiler Straftaten angeklagt. Sein Vergehen bestand darin, dass er einen Dialog mit dem Holocaust-Revisionisten Wolfgang Fröhlich führte (1995).
    Wolfgang Haas, Bischof von Chur (Schweiz), wurde von den Medien und seinen Mitbischöfen aus seinem Amt entfernt (1997).
    Bischof Vitus Huonder erinnerte in seinem Fastenbrief an einige grundlegende katholische Glaubenswahrheiten, wie die Unauflöslichkeit der Ehe und den würdigen Empfang der Sakramente. Damit brachte Huonder seine Mitbischöfe, den niederen Klerus und einen Großteil der Medien gegen sich auf (2012).
    Kurt Krenn, der konservative Erzbischof von Sankt Pölten, wurde zum Sündenbock gemacht, weil es im Seminar unter seiner Leitung angeblich zu homosexuellen Vorkommnissen gekommen war (2004) Dass er damit etwas zu tun gehabt hätte, haben nicht mal seine Gegner behauptet.
    Gerhard Maria Wagner, Pfarrer, wollte Benedikt XVI. zum Weihbischof von Linz ernennen. Auch hier war das Ergebnis ein Medienterror; durch das Zusammenwirken der säkularen Medien und des „progressiven“ Bischofskollegiums gelang es, die Ernennung zu verhindern (2009).
    Und ein Beispiel aus Australien:
    George Pell hat als Kardinal gegen die Dogmen der Neuen Weltordnung verstoßen.
    Er hat sich nicht vor Homosexuellen verbeugt, sondern seine auf biblischen Grundlagen beruhende Meinung geäußert.
    Er sprang nicht auf den Zug der Klimahysterie auf.
    Durch die erfolgreiche Sanierung der vatikanischen Finanzen machte sich Pell tödliche Feinde unter den einflussreichen Kräften des Vatikans.
    Auch beim Papst geriet er in Ungnade, weil er sich auf der Familiensynode 2015 für die katholischen Werte einsetzte.
    Er wurde auf grund falscher Mißbrauchs-Beschuldigungen zum Gefängnis verurteilt.

  16. Das sind Staatsbeamte, die von der Politik prächtig apanagiert werden. „Wes Brot ich fress, des Lied ich jaul“, mehr ist dazu nicht zu sagen. Das ist nur noch eine Religions-Simulation, die zunehmend daneben geht.

  17. Priester und Pfarrer der freiwillig gleichgeschalteten Mehrheit im Funktionärsmilieu der Kirchen sehen das Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ spürbar nicht als verletzt an. Auch, wo ihre Schlagwortkaskaden gegen die „Völkisch-nationalistisch-rassistisch-faschistische“ AfD sehr leicht widerlegbar sind, glauben sie ja, die Gedankenverbrechen der AfDler aufgefangen und couragiert ausgesprochen zu haben. Sogar, als sie gegen die „Impfverweigerer“ hetzten und diese sinnig als „Nazis“ bezeichneten, zweifelten sie nicht an der Wahrheit dessen, was sie sagten. Denen nicht mehr zuzuhören ist der größte Gefallen, den man ihnen tun kann.

  18. Wenn die schon so über die AfD wettern und hetzen, dann fordere ich die ultimativ auf, auf die Kirchensteuern und Spenden von AfD-Funktionären, Mandatsträger, Abgeordneten, Wählern und Symphatisanten zu verzichten.
    Ich bin überzeugt, das so manch ein Kirchenfürst zur Besinnung kommen würde.