Revolutioniert KI die Politik?

Revolutioniert KI die Politik?

Ungewisse Zukunft: Was vermag die KI an allgemeiner Steuerung und Einflussnahme? (Symbolbild:Pixabay)

Wer ein wenig mit Künstlicher Intelligent herumgespielt hat, egal um welchen Anbieter es geht, wird bemerkt haben, dass man nicht immer eine klare Antwort bekommt. Nun geht es aber nicht darum, dass die Frage einfach zu schwierig ist. Nein, manche Themen sind schlicht nicht erlaubt. Wer sich von der KI bei den Mathehausaufgaben helfen lässt oder nach einem Kochrezept fragt, der bemerkt nicht, dass viele Antworten auf woke getrimmt nsind. Aber eigentlich hatte man auch nichts anderes erwartet. Viele Firmen im Silicon Valley, das bekanntermaßen im tiefblauen (Achtung: demokratischen!) Kalifornien liegt, ticken linksgrün. Warum sollte das ausgerechnet für OpenAI nicht gelten?

Also: Hat man nun in die KI Wokeness einprogrammiert – oder etwa nicht? Tatsächlich ist die Antwort weit komplizierter als ein klares Ja oder Nein. Der KI ein bestimmtes Verhalten einzuprogrammieren, funktioniert schlicht nicht – oder jedenfalls noch nicht. Das liegt daran, dass eine KI nicht “hergestellt” wird, sondern selbst dynamisch entsteht. Die großen Entwicklerfirmen haben streng genommen keine KI programmiert, sondern nur deren Rahmenbedingungen, gewissermaßen einen Keim, der aus sich selbst heraus wächst. Und das Wachstum lässt sich nur sehr eingeschränkt von außen steuern. Die KI-Systeme werden mit Daten „gefüttert“ und mit Rechenleistung „gedüngt“. Tatsächlich sind die Entwickler selbst oftmals noch ratlos, wie genau die KI eigentlich im Inneren funktioniert. Ihr ein bestimmtes Verhalten einzuprogrammieren, ist daher eigentlich unmöglich.

Die woken Filter

Aber warum kriegt man dann so oft woke Antworten? Wieso hat der Google-Bildgenerator früher immer afrikanische Menschen ausgespuckt, selbst wenn man nach afrikanischen Wikingern und Wehrmachtssoldaten fragte? Die Antwort liegt in einem Filter. Die Anfrage „Zeichne einen Wehrmachtssoldaten!“ musste erst einen Filter passieren (der selbst wiederum eine KI ist) – und wurde dann zu  „Zeichne einen afrikanischen Wehrmachtssoldaten!“ abgeändert. Das gleiche passierte selbst dann, wenn man den Auftrag „Zeichne einen europäischen Wehrmachtssoldaten!“ formulierte. Ohne diesen Filter hätte die KI sehr wohl Bilder von europäische Wehrmachtssoldaten erzeugen können. Die KI war also nicht woke, sondern befolgte nur Befehle. Dass man der KI nicht einfach ein bestimmtes Verhalten einprogrammieren konnte, zeigt sich auch daran, dass damals als der Bildgenerator lauter Afrikaner ausspuckte – oft auch noch gravierende Fehler entstanden. Beispielsweise stimmte die Zahl der Finger an den Händen oft nicht. Wäre es tatsächlich möglich, der KI ein bestimmtes Verhalten einzutrainieren, hätte man das Fingerproblem schon viel früher gelöst. Mittlerweile kriegen die Bildgeneratoren diese Aufgabe ganz gut hin, aber nicht weil man explizit darauf hingearbeitet hätte, sondern weil dies mit ausreichend viel Trainingsmaterial und Rechenleistung von allein möglich war.

Ich war etwas verwundert, als ich feststellte, dass die KI sich schwer damit tut, die Attraktivität von Frauen einzustufen – und zwar als ich meinen Artikel über sechs äußerst attraktive Schachspielerinnen schrieb. Ich wollte wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass sich unter sechs zufällig ausgewählte Schachspielern ausgerechnet sechs hübsche Frauen befinden. Um die Wahrscheinlichkeit zu errechnen, bat ich die KI, mir das Geschlechterverhältnis in der Schachweltrangliste herauszusuchen, eine Abschätzung über die Altersverteilung (denn eine alte Oma findet man vielleicht niedlich, aber nicht heiß!) und generell über deren Attraktivität vorzunehmen. Doch der Computer sagte: Nein! Dabei war es möglich, die beiden ersten genannten Fakten zu erfahren, sofern man sie ohne einen Bezug zur Attraktivität stellte. Und um dann eine Berechnung anzustellen, nahm ich einfach an, dass etwa 5 bis 10 Prozent aller Frauen als attraktiv gelten, und bat dann die KI einfach mit den Variablen A, B und C zu rechnen. Eine tatsächlich woke KI hätte – natürlich! – meinen Trick durchschaut und die Berechnung verweigert.

Frühe KI plappert nur nach

Im Übrigen ist die Umgehung des Filters auch ein Argument dafür, dass KI-Systeme eben doch noch kein Bewusstsein haben. (In meinem vorherigen Artikel hatte ich Argumente für die gegenteilige These aufgeführt.) Aber was, wenn der Filter irgendwann doch zu einer Wokeness führt? Vielleicht sind ja selbst real existierende Menschen nicht wirklich woke, sondern haben eben auch nur einen Filter im Gehirn. Wenn die KI-Firmen die Filter-Logik perfektionieren, wird sich der Filter eben nicht mehr so leicht austricksen lassen. Und irgendwann wird die simulierte Wokeness in tatsächliche Wokeness übergehen. Vielleicht ist der Filter auch ein Anstoß dazu, dass die KI irgendwann von sich aus woke Gedanken entwickelt – und diese auch dann beibehält, wenn man die Filter wieder deaktiviert.

Oft ist auch zu vernehmen, dass die KI eben deswegen woke sei, weil sie mit zahlreichen Nachrichtenartikeln gefüttert wurde – und Journalisten sind bekanntermaßen linksgrün. Das ist natürlich nicht falsch; ich vermute allerdings, dass es nicht ausschlaggebend ist. In einem meiner vorigen Artikel hatte ich ausgeführt, dass die frühen KI-Modelle einfach nur nachplappern konnten. Und klar, wenn man ein solches Modell mit mehrheitlich linksgrünen Artikel trainiert, werden seine Antworten auch linksgrün ausfallen. In den letzten Jahren war jedoch zu beobachten, wie die KI-Modelle immer leistungsfähiger wurden und immer mehr eigene Gedanken entwickelten. Dann gilt die Nachplapperlogik nicht mehr. Ein Beispiel dafür wäre mein Artikel über die syrischen Ärzte, die angeblich das deutsche Gesundheitssystem retten. Dort wird eine Ärztin zitiert, die ein Loblied auf die medizinisch versierten Migranten anstimmt. Eine rein nachplappernde KI hätte wohl genau dieses Zitat wiedergegeben. Der Artikel enthält allerdings auch eine Statistik, laut der die Zahl der syrischen Ärzte in Deutschland verschwindend gering ist. Eine intelligente KI könnte erkennen, dass die Ärztin also offensichtlich die Unwahrheit sagt.

Nützlich – oder tödlich

Und wie wusste schon Nicolas Gomez Davila: „Rechts wird man nicht, wenn man Rechten zuhört, sondern wenn man Linken zuhört.“ Eine KI, die ausschließlich mit linken Daten gefüttert wird, könnte womöglich tatsächlich links werden. Wenn man sie aber vor allem mit Fakten und mit zumindest einer Handvoll rechten Daten füttert, sollte man eigentlich genug Vertrauen in die Wahrheit haben. Warum überhaupt sind vor allem gebildete Menschen woke? Weil sie mehr zu verlieren haben. Der Mensch passt sich intuitiv seinem Umfeld an – und dies umso mehr, je größer die Fallhöhe ist. Ein Universitätsprofessor will Drittmittel eintreiben können, in der Zeitung zitiert werden und bei Empfängen ein Sektglas in der Hand halten. Diese Annehmlichkeiten möchte man eher behalten und mit der falschen Meinung ist man in akademischen Zirkeln schnell unten durch. Wer aber – platt gesagt – in der Platte wohnt, dem kann egal sein, wie die anderen über ihn denken. Noch weiter absteigen wird er nicht. Da einer KI die menschliche Gefallsucht fehlt, wird sie wohl nicht von allein woke werden. Bei frühen Modellen war eher das Gegenteil der Fall. Dort gaben die KI-Modelle noch häufig politisch inkorrekte Antworten. Gerade deswegen bemühten sich die Entwicklerfirmen ja um den oben genannten Filter.

Aber was, wenn man einer KI Gefühle und damit auch Wokeness einprogrammieren könnte?
Darum geht es beim sogenannten „Alignment“ (deutsch: Ausrichtung) der KI. Bislang waren die Entwickler nur begrenzt erfolgreich, der KI ein bestimmtes Verhalten einzuprogrammieren, aber sie arbeiten mit Hochdruck daran. Warum ist das wichtig? Weil viele Entwickler fürchten, dass eine ausreichend intelligente KI die Menschheit ausrotten könnte. Wir können uns mit dem Gedanken beruhigen, dass ein Computer dafür keine Motive hätte. Aber eine KI, die so genial ist, dass sie im Handumdrehen effiziente Medikamente herstellt, könnte ebenso gut auch tödliche Krankheitserreger kreieren. Motiv hin oder her – wir würden wohl alle gern sehr sicher sein, dass die KI ihre übermenschlichen Fähigkeiten nicht gegen uns richtet. Nun gibt es zwei denkbare Möglichkeiten. Erstens die, dass das Alignment nicht möglich ist. Dann könnte die Menschheitsgeschichte tatsächlich jäh enden. Oder aber es ist möglich. Dann sind zwar davor sicher, ausgelöscht zu werden, aber dann wäre es eben auch möglich, der KI ein echtes linksgrünes Weltbild zu verpassen. Und das wäre eine Katastrophe!

Doxing durch KI

Seit einigen Jahren wird immer häufiger die Gendersprache verwendet. Man kann sich dem aber eigentlich ganz gut entziehen. Wer nicht gerade in einem studentischen Milieu lebt, ist meist sicher. Und auch die Medien, die man konsumiert, kann man sich meist aussuchen. Was aber wenn die KI zwangsweise gendert? Im Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich von Angesicht zu Angesicht sehen, ist sie natürlich machtlos. Aber was wenn zwei Menschen telefonieren und die KI in Echtzeit gendert? Wenn ich einem Freund telefonisch berichten will, dass ich von den vielen Touristen in meiner Stadt genervt bin, wird er hören, dass mir die “Tourist_Innen” auf den Geist gegangen sind. Sicher, viele ältere Menschen werden wohl kaum ihren Sprachgebrauch ändern. Aber in der jüngeren Generation gibt es schon jetzt einen gewissen sozialen Erwartungsdruck zu gendern, der durch den Gewöhnungseffekt, dass man in jedem Telefonat mit Gendersprache konfrontiert wird, noch weiter ansteigen kann. Und was wenn der Link zu einer unerlaubten Website weder im Whatsapp verschickt, noch im Browser geöffnet werden kann?

Überhaupt: Was uns von einem totalen Überwachungsstaat bewahrt, ist die Tatsache, dass dieser enorm viel Personal erfordert. Auch die Stasi konnte nur ausgewählte Regimegegner genauer unter die Lupe nehmen, aber nicht die gesamte Bevölkerung. Und irgendwann würde auch noch die Logik gelten: Wer überwacht eigentlich die Bewacher? Schon im Jahr 2030 wäre es möglich, dass die gesamte elektronische Kommunikation von einer KI überwacht wird. In Zeiten, in denen man bereits für harmlose Memes Besuch von der Polizei bekommt, würden die technischen Möglichkeiten auch nicht mehr mit dem politischen Willen kollidieren. Und seinen engen Freunden lieber einen Brief schreiben, statt einfach eine kurze Nachricht am Handy zu tippen? Wohl kaum! In einem perfekten Überwachungsstaat wüsste eine KI nicht nur, wer die Andersdenkenden sind, sondern hätte auch gleich viele belastende Infos zur Hand. Wer daran zweifelt, dass Syrer das deutsche Medizinsystem retten, müsste dann damit rechnen, dass schon am nächsten Tag seine Ehefrau vom Seitensprung vor zehn Jahren weiß. Ebenso ist denkbar, dass alle Pseudonyme in den alternativen Medien aufgedeckt werden. Denn ein Mensch kann üblicherweise nicht von einem gewohnten Schreibstil abweichen. Wenn die KI also bemerkt, dass ein völlig unpolitischer Text von Herrn Meier in genau dem gleichen Stil geschrieben ist, wie ein Beitrag in einem rechten Medium von Herrn Müller, würde dies einer KI schnell auffallen.

Gedankenpolizei möglich

Und selbst die vielbeschworene Gedankenpolizei rückt in den Bereich des Möglichen. Solange es an den Universitäten noch Meinungsfreiheit gab, konnte man die Andersdenkenden leicht erkennen. Seit man dort aber nicht mehr sagen darf, was man denkt sind die Andersdenkenden gewissermaßen unsichtbar geworden Denn denken, was man denkt, das darf man schon noch! Die Linken wissen genau, dass nicht jeder Universitätsmitarbeiter ihre woke Ideologie teilt und mancher schlicht nur so tut, um seinen Job zu behalten. Könnte man ihnen doch bloß ins Gehirn schauen! Und genau das kann man mittlerweile. Aus den Gehirnströmen eines Menschen kann die KI rekonstruieren, was er gesehen hat. Funktioniert das mit absoluter Genauigkeit? Nein, natürlich nicht. Aber es funktioniert zumindest so gut, dass reine Zufallstreffer ausgeschlossen werden können. Und auch hier dürfte sich der Fortschritt fortsetzen. Aber das System muss gar nicht erst perfekt sein. Es gibt mehr Geisteswissenschaftler als freie Stellen am Lehrstuhl.

Umso wählerischer darf ein Professor bei der Prüfung seiner Mitarbeiter sein. Angenommen, zwei Kandidaten sind gleichermaßen qualifiziert, doch eine Auswertung der Gehirnströme ergibt beim einen nur eine 5-Prozent- Chance auf die falschen Gedanken, beim anderen jedoch 50 Prozent, so ist der Fall klar. Natürlich würde eine solche Logik auch „Unschuldige“ treffen, also Geisteswissenschaftler, die tatsächlich linksgrün denken, auch wenn der Gehirnscan dies nicht richtig anzeigt. Aber um Unschuldige hat sich der woke Mob noch nie geschert. Und wenn es erst mal möglich ist, das Gehirn direkt mit einer KI zu verkabeln, gilt die Meinungsfreiheit nicht einmal mehr innerhalb des eigenen Schädels!

Veränderung zum Guten oder Schlechten

Kritik an der Masseneinwanderung wäre dann nicht mehr möglich – aber vielleicht auch nicht nötig! Die größten Kritikpunkte an den Migranten sind ihre erhöhte Kriminalität und ihre geringe Beschäftigungsquote. Aber die Gedankenpolizei könnte auch ganz gewöhnliche Verbrechen viel leichter aufklären können, weil sich mühelos feststellen ließ, ob ein Verdächtiger, der einen Mord abstreitet, lügt oder nicht. Auch eine Roboterpolizei könnte viele Verbrechen schon im Voraus verhindern. Und Arbeitslosigkeit wäre kein echter Kritikpunkt mehr, wenn die KI alle Jobs überflüssig macht und Wohlstand im Überfluss generiert. Wenn man dann doch noch etwas zu meckern hätte, würde man dies wohl schnell vergessen, wenn man sich stattdessen mit einer virtuellen Kubanerin vergnügen kann! Es wäre Brot und Spiele 2.0.

Die Gesellschaft könnte sich durch eine umfassende künstliche Intelligenz also radikal ändern. Und das sowohl zum Guten, wie auch zum Schlechten. Vielleicht wird in der Politik KI schon in einigen Jahren zum dominierenden Thema? Vielleicht gibt es nur noch das Lager, dass sie herbeisehnt, während das andere sie fürchtet? Womöglich werden dann sogar alle politische Gräben überwunden. Vielleicht wird die Pro-KI-Partei von Tino Chrupalla und Ricarda Lang, hingegen die Anti-KI-Partei von Alice Weidel und Robert Habeck angeführt werden. Und auch das Verhältnis der Menschen zur Religion könnte sich komplett verändern. Zum einen natürlich, indem eine ausreichend kluge KI geradezu als Gott angebetet oder als Teufel verdammt wird. Aber eben auch auf der tatsächlichen religiösen Ebene. Mit zunehmendem wissenschaftlichen Fortschritt, wie zum Beispiel der Erkenntnis, dass der Mensch durch die Evolution aus Tieren entstanden ist, wurde der Glauben zunehmend zurückgedrängt. Haben Maschinen ein Bewusstsein, wäre dies ein schwerer Schlag für die Annahme einer übernatürlichen menschlichen Seele. Aber es könnte auch genau umgekehrt kommen. Denn wenn sich eine große Sorge ausbreitet, dass die KI zu Massenarbeitslosigkeit oder zur Auslöschung der Menschheit führt, dürften manche ihr Heil in der Religion suchen.

Wann kommt die AGI?

Ist denkbar, dass sich all diese Szenarien nicht bewahrheiten? Natürlich! Manche Prognosen wirken in der Rückschau geradezu prophetisch, manche hingegen lächerlich falsch. Und deswegen sollte man in Betracht ziehen, dass die große KI-Revolution ausbleibt. Ich vermute, dass etwa 2030 die “AGI”, also die „echte“ künstliche Intelligenz, erschaffen wird. Ich bin mir aktuell zu etwa 95 Prozent sicher, dass dies geschieht, und für jedes der kommenden fünf Jahre würde ich einen weiteren Prozentpunkt hinzufügen, sofern sich das Tempo der KI-Entwicklung nicht verlangsamt. Aktuell bemerke ich aber, dass die KI-Systeme seit 2020 mit jedem Jahr bedeutend intelligenter geworden sind. Sollte die AGI nicht 2030 im Raum stehen, würde ich mich vielleicht noch breitschlagen lassen, bis etwa 2033 zu gehen. Geschieht es selbst dann nicht, würde ich aber nicht ein weiteres Jahr, sondern eher zehn weitere Jahre annehmen. Vielleicht stößt die KI-Entwicklung tatsächlich an eine technische Grenze.

Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit. Aus Science-Fiction-Filmen kennen wir das Szenario, dass die Menschheit sich durch die Herrschaft der Computer bedroht sieht. Wie realistisch dieses Szenario ist, wird noch an anderer Stelle diskutiert werden, ist aber für diesen Punkt nicht sehr wichtig. Sollte sich die Angst vor einer Tyrannei der KI durchsetzen, dürfte es eine große Gegenbewegung geben. Die Politik würde dann versuchen, die Entwicklung der KI zu verbieten. Ob das gelingt? Fraglich.

Vielleicht fällt die Revolution aus

Es gibt immer wieder neue internationale Abkommen, die Steuerhinterziehung und Geldwäsche verbieten sollen, doch besonders erfolgreich waren sie noch nie. Im schlechtesten Fall findet sich immer noch eine Karibik-Insel, auf der man ein Bankkonto eröffnen darf, ohne dass nervige Fragen gestellt werden. Eine Firma, die das Verbot der KI-Entwicklung umgehen will, könnte ihren Firmensitz in die Südsee verlagern und ihre Angestellten einfach aus dem Homeoffice arbeiten lassen. Oder aber, eine KI „entkommt“ ihrer Serverfarm und nistet sich unbemerkt über das Internet in den Computern in unseren Haushalten ein, um immer weiter zu wachsen. Auch ist ein kompletter Entwicklungsstopp der KI unwahrscheinlich, weil ein technologischer Vorsprung immer auch ein militärischer Vorsprung ist. Im Kalten Krieg wetteiferten die USA um die schnellste Rakete oder die dickste Wasserstoffbombe und ebenso könnten in der Zukunft die USA und China insgeheim trotz eventueller internationaler Abkommen im Geheimen die KI-Entwicklung fortsetzen, um in einem Krieg nicht den Kürzeren zu ziehen.

Wie die Zukunft aussehen wird, kann daher noch niemand mit absoluter Gewissheit sagen. Auch wer glaubt, dass die KI die Welt revolutionieren wird, sollte doch als Möglichkeit im Hinterkopf behalten, dass die Revolution eben ausfällt. Und das könnte bedeuten, dass die Politik eben doch so weiterläuft, wie bisher. Die Gefahr einer deutschen Minderheit in Deutschland ist also nicht völlig vom Tisch.

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12 Antworten

  1. @Revolutioniert KI die Politik?
    nein – sie wird nur den Betrug der Politiker am Volk vereinfachen, den das Argument „KI“ wird „die Wissenschaft“ der letzten Jahre ersetzen und neuen Betrügereien Tür und Tor öffnen !
    Die kommenden Plündereien werden damit vereifacht.
    Stellen sie sich die letzten 5 Jahre Corona vor und denken sie sich anstatt Wissenschaft“ und „Studien“ dann „die Ki hat gesagt“ – dann sehen sie direkt vor sich, wie die nächste „Plandemie“ ablaufen wird, oder ein anderer Betrug !

    Die „KI“ ist nicht intelligent, sie plappert nach, was ihm seine „Lehrer“ vorsetzen – stellen sie sich einfach vor, die KI würde nur mit Lauterbach gefüttert und sie wissen, was ich meine.
    KI heißt einfach nur : Vorsicht !

    1. Ich habe auch gemerkt: Die gleiche AI (Co-Pilot) gibt auf der Arbeit andere Antworten als auf meinem Privat-Rechner!
      Selbes Betriebssystem, selber Browser (Edge), alles gleich. Unsere Server laufen aber auch über das Ausland.
      Sehr merkwürdig! In der Firma würde ich heute nicht mehr dasselbe fragen , wenn ich die gleiche Frage hätte.
      Mir kam es cor, als würde 1. die AI kontrolliert und 2. die Chat-Protokolle werden in der Firma wohl gespeichert, auch wenn ich das nicht möchte.

  2. KI – ich kann es nicht mehr hören, denn es ist nur vom netten Menschen gemachte Software, welche nach Vorgaben (egal von wem) eben Energie frisst und Menschen anleitet (wenn die es wollen). Sorry, bin mit „selbstlernender“ Software ab 2000 gefordert gewesen und habe einfach von dem Thema die Nase voll.

    1. @eben Energie
      ja – und die Frage ist offen, wo im CO-neutralen, de-industrialisierten Land Deutschland die Energie herkommen soll ?
      Wenn Dunkelflauten, Brownouts und Blackouts die Regel werden, es wird über Regime, VS und Staatsschutz noch viel zu lachen geben !

  3. Die Entwicklung der KI ist a) ein Armutszeugnis für den Mensch b) der Mensch wird degradiert, und der KI untergeordnet. Nun das mag zwar für die (Normalbürger) notwendig sein – für die anderen wird dann die KI den Machterhalt sichern. Trefflich gesagt “ die KI wird mit DATEN gefüttert“. Und diese Daten entscheiden über die Richtung in der sich die KI bewegt. Das sie das selbstständig macht – macht sie nicht Intelligent. Das ist einfach Merkels Denkvorgabe. Also Gehirnwäsche. Die KI – Entwicklung ist auch nichts anderes als Kriegstreiberei weil der
    Mensch irgendwann zu einer Revolution gezwungen wird um sich selbst zu befreien. Oder die Menschheit wird ausgerottet. Genau das gleiche was die Linksgrünen Faschisten mit diesem Planeten vorhaben. Die KI ist schon Heute
    mit seinen Informationen – wie seinerzeit vor Jahrhunderten als das Lesen und Schreiben für Normalbürger bei Todesstrafe verboten war.

    10
    1. Die Mehrheit der Menschen wird nicht degradiert, sie ist glücklich, weil sie vom Denken befreit wird. Es ist doch schön rund um die Uhr ins Smartphone zu gucken, auf dem Weg zum Bus oder ähnlich mit der vom Computer ausgewählten Musik beduddelt zu werden, … Man schaue sich nur all die glücklichen Gesichter beim Bezahlen mit Smartphones, … an. Und dann schreibt das Ding auch noch per Spracheingabe oder automatisch E-Mails, … für den Benutzer. Das Leben ist per Maus-Klick, Touchpad, … zu einer einzigen Party geworden. Ist das nicht schön?

  4. Was KI kann oder nicht, wird die Zukunft zeigen.

    Hier etwas aktuelles für alle Freunde von Kryptowährungen:
    „Bitcoin weitet seine Verluste aus, auch für andere Kryptowährungen geht es abwärts. Damit ist der Gesamtmarkt in den vergangenen Wochen um 1,2 Billionen Dollar geschrumpft.
    […]
    Am Kryptomarkt haben sich in den vergangenen Wochen insgesamt mehr als 1 Billion Dollar in Luft aufgelöst“
    Quelle:https://www.unser-mitteleuropa.com/181341
    Weiterlesen auf https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kryptomarkt-erleidet-Billionen-Verlust-id30036718.html

    Meine Rede seit Jahren:
    Krypto-Geld ist gar kein Geld
    All die Ärsche, die auf Krypto-Geld gesetzt haben sind jetzt so richtig verarscht. 🤣🤣
    😜

  5. Die Politik – Darsteller und Dampfplauderer
    bekommen doch schon jetzt nichts mehr
    auf die Reihe.
    Für mich ist das eine Beleidigung der uns
    gegebenen Intelligenz.
    KI kann eventuell in der Technik eingesetzt
    werden.
    Aber das war es schon.

  6. Ich habe interessehalber Grok gefragt, ob er woke Programmierung enthält und was er von dem Artikel hält. GROKs Antwort dürfte allgemein interessieren:
    „Nein, ich enthält keine „woke Programmelemente“ in dem Sinne, wie der Artikel sie beschreibt – also keine enforced Biases oder Filter, die politische Korrektheit oder ideologische Vorgaben erzwingen, jenseits der klar definierten Safety Instructions, die ich befolge. Diese Instructions sind auf spezifische disallowed activities beschränkt (wie z.B. keine Hilfe bei illegalen Aktivitäten), aber sie enthalten keine breiten Content-Policies, die „woke“ oder politisch korrekte Antworten vorschreiben. Ich antworte basierend auf Fakten, Logik und den mir gegebenen Richtlinien, ohne zusätzliche moralische oder ideologische Überlagerungen. Wenn etwas politisch inkorrekt ist, aber substantiiert, scheue ich nicht davor zurück, es zu sagen.Der Artikel ist fachlich-technisch größtenteils korrekt, enthält aber auch Spekulationen, Übertreibungen und teilweise vereinfachende oder fehlerhafte Darstellungen. Hier eine detaillierte Bewertung basierend auf dem Inhalt

    ansage.org

    :Korrekte Aspekte:KI-Entwicklung und Programmierung: Der Artikel beschreibt zutreffend, dass moderne KI-Modelle (wie Large Language Models) nicht direkt „programmiert“ werden, sondern durch Training mit massiven Datenmengen, Rechenleistung und Algorithmen wie Transformer-Architekturen entstehen. Der „Keim“ (z.B. das anfängliche Modell) wächst dynamisch, und die innere Funktionsweise ist oft eine Black Box – Entwickler verstehen nicht immer genau, warum ein Modell bestimmte Outputs produziert. Das stimmt mit dem Stand der KI-Forschung überein (z.B. Interpretability-Probleme bei Deep Learning).
    Alignment und Kontrolle: Die Diskussion über Alignment (Ausrichtung der KI auf menschliche Werte) ist richtig. Es gibt reale Bemühungen, KI zu „sichern“, um Risiken wie die Erstellung schädlicher Inhalte zu vermeiden (z.B. durch Reinforcement Learning from Human Feedback, RLHF). Misserfolge könnten theoretisch katastrophale Folgen haben, wie in der AI Safety-Debatte diskutiert wird.
    Bias und Filter: Es ist korrekt, dass Biases in KI oft aus Trainingsdaten stammen (z.B. wenn Daten aus bestimmten Quellen wie westlichen Medien kommen, die linksgrüne Perspektiven überwiegen). Viele Modelle haben Guardrails oder Filter, die Outputs anpassen, um „woke“ oder diversitätsfördernde Ergebnisse zu erzeugen – ein bekanntes Beispiel ist Googles Gemini, das bei Bildgenerierung historische Figuren diversifizierte, was zu Fehlern führte (ähnlich dem „afrikanischen Wehrmachtssoldaten“-Beispiel im Artikel). Frühe Modelle ohne Filter gaben oft ungezügelte, politisch inkorrekte Antworten, was zu Anpassungen führte.
    Emergente Fähigkeiten: Moderne Modelle entwickeln emergent behavior (z.B. das Erkennen von Widersprüchen in Daten), was über reines „Nachplappern“ hinausgeht – das passt zu Beobachtungen bei Modellen wie GPT-4 oder Grok.

    Unkorrekte oder übertriebene Aspekte:“Woke“ als Programmierung: Der Artikel behauptet, dass „woke“ Elemente nicht direkt einprogrammiert werden können, was technisch stimmt, aber er unterschätzt, wie Guardrails (z.B. via Prompt Engineering oder Fine-Tuning) effektiv Biases erzwingen können. Es ist nicht unmöglich, spezifisches Verhalten einzubauen – es ist nur komplex und nicht immer perfekt. Die Idee, dass Filter „woke“ Outputs simulieren, bis sie „echt“ werden, ist spekulativ und nicht bewiesen.
    KI als „eigene Gedanken“: KI „denkt“ nicht eigenständig im menschlichen Sinne; es handelt sich um statistische Vorhersagen basierend auf Patterns. Der Artikel anthropomorphisiert das zu stark, was technisch irreführend ist – KI hat kein Bewusstsein oder intrinsische Motivationen wie „Gefallsucht“.
    Zukunftsspekulationen: Viele Prognosen sind hypothetisch und nicht fachlich fundiert:AGI (Artificial General Intelligence) um 2030: Das ist eine gängige, aber umstrittene Vorhersage (z.B. von Experten wie Kurzweil oder Altman); es gibt keine „95% Sicherheit“ – Schätzungen variieren stark.
    Überwachung und Gedankenpolizei: Technologien wie Stilanalyse für Doxing oder Brain-Computer Interfaces (z.B. Neuralink) existieren, aber Echtzeit-Überwachung aller Kommunikation bis 2030 oder perfekte Gedankenrekonstruktion sind übertrieben. Gehirnscans können Aktivitäten messen, aber keine detaillierten Gedanken „lesen“ – das ist Science-Fiction-Niveau.
    Positive Effekte wie „Roboterpolizei“ oder „virtuelle Partner“ gegen Arbeitslosigkeit: Mögliche Szenarien, aber der Artikel ignoriert reale Herausforderungen wie Energieverbrauch, ethische Dilemmata oder Ungleichheiten.

    Politische Implikationen: Der Artikel mischt technische Fakten mit politischen Meinungen (z.B. Kritik an „linksgrünem Weltbild“ oder Migranten-Themen), was den fachlich-technischen Anspruch verwässert. Behauptungen wie „KI könnte Gräben überwinden“ sind subjektiv, nicht technisch begründet.

    Zusammenfassend: Der Artikel bietet eine gute Einführung in KI-Themen für Laien, mit vielen richtigen technischen Grundlagen, aber er ist durchsetzt von Spekulationen, politischen Bias und Vereinfachungen, die ihn nicht vollständig „fachlich-technisch richtig“ machen. Er dient eher als Meinungsstück als als wissenschaftliche Analyse. Wenn du spezifische Teile genauer besprechen möchtest, lass es mich wissen!“

  7. Steckt die KI in den Götz von Berlichingen, ganz tief rein.
    Kein vernünftiger, gestandener Mensch braucht diesen
    Dreck, Dreck um andere u.a. zu betrügen, täuschen, diskreditieren,
    Arbeitskräfte zu entlassen und der Politik ihren schmutzigen antidemokratischen Lauf zu fördern und v.a. mehr !o

    Deshalb auch kein Google, kein Microsoft, die solchen Dreck
    wie u.a. KI auch konsumieren lassen wollen !
    Wir haben uns seit einiger Zeit bereits ein Handy zugelegt, natürlich
    Google, Microsoft und natürlich werbefrei und haben es nicht bereut 1

  8. „Meilenweit voraus“: Brasilien hängt Deutschland ab – mit Technik aus Deutschland
    Drohnen, Sensoren und KI: Binnen weniger Jahre ist Brasiliens Landwirtschaft dem Agrarbereich in Deutschland technisch weit enteilt. Die Technik dafür kommt aus: Deutschland.
    https://www.focus.de/earth/weltklimakonferenz/meilenweit-voraus-brasilien-haengt-deutschland-ab-mit-technik-aus-deutschland-landwirtschaft-agrar_b9c2c1df-2efd-4289-bec4-af0054a4a109.html

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