Riesenbluff: Jährlich 100 Milliarden „Klima“-Entwicklungshilfen

Korruption dank „Entwicklungshilfe“ (Foto:Imago/panthermedia)

Klimawahn kostet – nicht nur in Deutschland, wo man ihn zur Staatsreligion erhoben hat, sondern auch im Rest der privilegierten garstigen, wirtschaftlich (noch) führenden kapitalistischen Welt, wo die Leistungs- und Innovationsbereitschaft der Bürger jahrzehntelangen Wohlstand geschaffen haben und nicht sozialistische Kleptokratie Elendsgebirge angehäuft hat. Letzteres soll jedoch zum neuen planetaren Standard werden –  weil sich Staatswirtschaft und Sozialismus anstelle freier Märkte geschichtlich ja bekanntlich stets als segensreich für Wohlstand und Umwelt erwiesen haben!

Und auch die Schwellen- und Drittweltstaaten, die bisher dem marktliberalen Westen nacheiferten und an den Zitzen seiner Zuwendungen hingen, sollen ab sofort dem neuen klimasozialistischen Great-Reset-Trend folgen. Globale Umverteilung durch Entwicklungshilfe, bislang eher zur Gewissensberuhigung der Geberstaaten gedacht, steht nicht länger im Zeichen der Förderung von Wirtschaftswachstum und damit Verbesserung der Lebensstandards – sondern dient ideologischen Sakramenten wie „Netto-Null-Emissionen“, „Klima-Neutralität“ und „nachhaltigem Rohstoffmanagement“ (es sei denn, es handelt sich um Rohstoffe wie Seltene Erden, Kobalt oder Lithium, die der moralisch erhabene Westen für E-Batterien oder digitale „Smartness“ benötigt – dann darf dafür auch die afrikanische oder südamerikanische Natur versaut werden, gerne auch per Kinderarbeit).

Kurzum: Noch bevor die Dritte Welt überhaupt das Hauptziel 50 Jahre langer billionenschwerer Entwicklungshilfe – nämlich die Etablierung tragfähiger marktwirtschaftlicher Strukturen – erreicht hat, soll es diesem auch schon wieder abschwören und stattdessen die große grüne „Systemwende“ mitmachen. Und für diese Zielvorgabe lassen die G20-Staaten eine Menge springen, hierfür wollen sie beim Klimaschutz nun „noch stärker zusammenarbeiten„, wie es im Entwurf für die Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Rom heißt, der heute bekannt wurde. Zwar kommen die Staats- und Regierungschefs der 20 großen Industrie- und Schwellenländer erst heute in der italienischen Hauptstadt zusammen, doch die meiste Arbeit ist im Vorfeld bereits von den sogenannten „Sherpas“ erledigt worden gemacht, den Chefunterhändlern der teilnehmenden Länder.

Der Mensch plant, der Weltgeist lacht

Im Entwurf der Abschlusserklärung heißt es weiters, das Erreichen von Nullemissionen „bis zur Mitte dieses Jahrhunderts“ sei von „zentraler Bedeutung„. Starre Planungen auf 30 Jahre in einer immer instabileren, hochdynamischen und chaotischen Welt, in der Prognosen und Strategien schon binnen weniger Monate wegen fundamental veränderter Ausgangslagen verworfen werden müssen? Da wiehert nicht nur der große Weltgeist vor Lachen. Hierfür wollen sich die Staaten enger abstimmen – etwa bei der Technologieentwicklung. Und natürlich sei vor allem die CO2-Bepreisung „Teil einer Reihe von politischen Optionen“, die „wirksam sein können„, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Vor allem die Reduktion der Emission von Methan sei, wie“dts“ aus dem Textentwurf zitiert, eine der einfachsten Möglichkeiten zur Begrenzung des Klimawandels, die auch am schnellsten umgesetzt werden soll. Zu den wenigen „konkreten“ Maßnahmen gehört laut Textentwurf zumindest ein Stoppen des illegalen Holzeinschlags, des illegalen Bergbaus und des Handels mit Wildtieren.

Für den großen transformatorischen Rest, die Energie-, Mobilitäts- und Rohstoffwirtschaftswende auch in Staaten, wo es oft weder Strom, fließendes Wasser noch sonst irgendeine Infrastruktur gibt, wollen sich die Konferenzteilnehmer dazu bekennen, bis 2025 den Entwicklungsländern jährlich 100 Milliarden US-Dollar an Hilfen bereitzustellen. Nicht, dass die coronageschädigten Bevölkerungen der G20-Staaten diese Mittel nicht selber dringend benötigten! Dieser Geldsegen wird nach bewährtem Muster weiterhin vor allem bei Afrikas Diktatoren, Korruptionsregimes, Warlords, Islamisten und Krisengewinnlern landen, die immer schon Weltmeister darin waren, die vom Westen geleisteten faktischen Ablasszahlungen in dunkle Kanäle umzuleiten und dem eigenen Volk effektiv vorzuhalten. Ob dies fortan statt aus sozialen oder ökonomischen Motiven immer stärker unter dem Label „Klimaschutz“ bzw. „Sustainabilty“ (Nachhaltigkeit) erfolgt, ist dabei nachrangig. Im Ergebnis werden diese abnormen, den Steuerzahlern der Geberländern geraubten Summen ebenso wenig ihre deklarierten Ziele erreichen wie schon bisher fast die gesamte „Entwicklungshilfe“. Dafür leuchtet das grüne Gewissen etwas mehr.

3 KOMMENTARE

  1. Es ist wirklich deprimierend – die „Möchtegern-Eliten“ lassen wirklich nichts aus, um den über Jahrzehnte geschaffenen Wohlstand der westlichen Länder, allen voran das politisch verweiblichte und infantile Deutschland, in alle Welt zu verschleudern. Warum sehen so viele den Irrsinn all dessen nicht?

  2. Halt du sie dumm – ich halt sie arm !
    Seien es nun die letzten Wahlen, seien es die Vorgänge in Bayern – die Verachtung der „Eliten“ für das Volk ist berechtigt !
    Wer kennt noch den Kommentar eines früheren Bundespräsidenten ?

  3. Die Idee dahinter ist, dass die Privilegierten, die in aller Frühe aufstehen, ihre durch die meist fröhliche und abwechslungsreiche Arbeit erwirtschafteten Früchte mit jenen teilen dürfen, die morgens länger schlafen müssen. Wir von den Krügern setzen uns dafür ein, dass das nicht nur so bleibt, sondern dass all jene, an denen die Arbeitswelt unbemerkt vorbeizieht, einen immer dicker werdenden Teil vom Kuchen des Gesamterlöses abhaben dürfen. Denn all jene, die morgens länger schlafen sind auch die, die sich für das Klima einsetzen und durch das Abbrennen von Autos und Einfärben von Wohn- und Geschäftshäusern signalisieren, dass das Klima vor der Tür steht und keinen Aufschub duldet. Daher müssen diese den Wohlstand aller bekämpfenden Krieger entsprechend gewürdigt werden, und das geht nur durch das Geld derer, die morgens früher aufstehen dürfen.

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