Mittwoch, 22. Mai 2024
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Schluss mit der Anti-Atom-Propaganda!

Schluss mit der Anti-Atom-Propaganda!

Umdenken ist überfällig (Symbolbild:Imago)

Die Befeuerung der Klima-Hysterie ist, neben der Jagd auf angebliche Rechtsradikale, zum Hauptinhalt des Programms von ARD und ZDF geworden. Die grotesken Forderungen der Klimasekten, mit denen sie Staat und Gesellschaft erpressen und die sie ansonsten mit lebensgefährlichen Verkehrsblockaden, Gewaltexzessen wie jüngst in Lützerath oder barbarischen Angriffen auf Kunstwerke durchsetzen wollen, stoßen in den meisten Medien auf größtes Wohlwollen. Sie werden, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig kritisiert, das hehre Ziel der Klimarettung nie infrage gestellt. Das öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen verbreitet jede noch so absurde Lügenpropaganda, um das Märchen, die Welt stehe durch die Erderwärmung unmittelbar vor dem Untergang, zu verbreiten. Dazu gehört auch, dass der CO2-Ausstoss auf null gefahren und auf Kohle- und Atomenergie verzichtet werden muss, obwohl jeder weiß, dass Wind- und Sonnenenergie nie und nimmer ein auch nur annähernd vollwertiger Ersatz sein können.

Um die Atomenergie zu verteufeln, wiederholte die ARD erst kürzlich erneut das Märchen, bei dem Atomunfall in Fukushima 2011 seien 18.500 Menschen ums Leben gekommen. In Wahrheit starb an der erdbebenbedingten AKW-Havarie kein einziger – wohl aber an den Überflutungen und Tsunamis. Die ARD wiederholt diese Schauergeschichte gleichwohl immer wieder, um sie dann nach gemessener Frist wieder mit verlogenem Bedauern zurückziehen. Der Zweck ist dennoch erfüllt, weil dem vergesslichen Publikum einmal mehr die angebliche Gefahr der Atomenergie untergejubelt wurde. Und ebenfalls in der ARD, bei “Anne Will”, durfte der Klima-Allzweckguru und Großmeister der falschen Prognosen, Mojib Latif, zuletzt über Kernkraftwerke vom Leder ziehen: „Die AKW standen dort nicht nur still, weil sie marode waren […], sondern auch, weil sie nicht mehr gekühlt werden konnten“. Dann kam er direkt auf die deutschen Atomkraftwerke: „Stellen Sie sich mal vor, wir haben jetzt wieder einen Supersommer, […] und dann funktionieren die Kernkraftwerke auch nicht mehr. Dann haben wir hier auf’s falsche Pferd gesetzt.

Endlos-Märchen von Fukujima-Toten, Hitzekollaps und Endlagerproblem

Dass die drei verbliebenen deutschen Atommeiler im April irrsinnigerweise endgültig abgeschaltet werden (auch wenn CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn gerade die nächste Laufzeitverlängerungs-Etappe bis Ende 2024 ins Spiel brachte), nicht zuletzt aufgrund der Propaganda von Menschen wie gerade Latif, und dass bis April sicher kein „Supersommer“ zu erwarten ist, erwähnte er nicht. Auch Moderatorin Anne Will ließ sein Geschwafel ohne jede kritische Anmerkung zu. Tatsächlich gab es bislang noch keinen einzigen Fall, in dem ein deutsches Atomkraftwerk wegen Hitze abgeschaltet werden musste. Latifs Horrorszenario hat also nicht die allergeringste Substanz, sondern dient einmal mehr allein der Anti-Atom-Agenda, die fast überall im Land linksgrün befördert wird. Latif lieferte auch noch die längst widerlegte Schnurre hinterher, Strom aus Atomkraftwerken sei „die teuerste Form der Energiegewinnung überhaupt“. Und schließlich schwadronierte er, Kern- und Kohlekraftwerke müssten auch deshalb komplett verschwinden, weil es erst dann „Investitionssicherheit“ für Windkraft- und Solaranlagen geben würde. Er wisse nämlich aus „vielen Gesprächen, die Menschen in der Finanzindustrie brauchen Sicherheit“. Vermutlich meint er mit Finanzindustrie die Profiteure der grünen Klima-Planwirtschaft und EEG-Staatssubventionen.

Denn das sehen die globalen Märkte in Wahrheit ganz anders – die in der Kernkraft nicht nur weiterhin einen stabilen Energiegaranten erkennen, sondern auch einen Zukunftsmarkt mit Blick auf die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung dieser Technik. Dass dieser Forschungszweig gerade in Deutschland seit Verteufelung der Atomenergie ausgetrocknet und außer Landes gejagt wurde, dürfte sich dereinst als folgenschwerster Fehler der deutschen Wirtschafts- und Zukunftspolitik erweisen.

Rückkehr in die Nuklearforschung überfällig

Wenigstens die AfD hat dies erkannt: Sie plädiert als einzige Partei dringlich für Wiederaufbau und Förderung der nukleartechnologischen Forschung an den Hochschulen. Im Münchner Landtag setzte sich so die bayrische AfD-Fraktion gerade erst für eine Erhöhung der Hochschulfinanzierung im Bereich der kerntechnischen Lehre und Forschung ein und fordert die Staatsregierung auf, ein Budget von 14 Millionen Euro für die nukleartechnologische Forschung aus der Hightech-Agenda bereitzustellen.

Die Argumente dafür sind ironischerweise exakt dieselben, die auch die CSU noch bis vor Merkels einsamer Fukujima-Atomwende vertreten hatte: Nämlich, dass Bayern seinen Wohlstand ganz wesentlich der Nutzung von Kernenergie verdankt und dass die permanente ideologische Scheinbegründung ihrer Ablehnung mit angeblichen Sicherheitsrisiken (wie sie auch Latif in der ARD vertrat) sowie der Endlagerproblematik schlicht wissenschaftsfeindlich sind. Kernbrennstäbe enthalten große Anteile an radioaktivem, spaltbarem Material, die mit neuesten Technologien längst wiederverwendet werden können. So könnten die abgebrannten Kernbrennstäbe aus den Zwischenlagern ‚recycelt‘ werden, was neben der Energiegewinnung noch den Vorteil der Reduktion des Atommülls mit sich bringen würde. Aus technologischer, ökologischer und volkswirtschaftlicher Sicht drängt sich diese Verwertung des “Atommülls” nahezu auf. Der bayrische AfD-Fraktionssprecher Gerd Mannes hat recht, wenn er postuliert, dafür brauche es eine leistungsfähige Industrie sowie eine gut ausgestattete Forschung und Entwicklung zur Realisierung neuer Konzepte der Energiegewinnung.

6 Antworten

  1. Das ist alles völlig zwecklos, solange die Bürger infantile Schul- und Berufsunwillige als Minister duldet. Mal abgesehen von dem “demokratischen Wahlzirkus”.
    Wir befinden uns inzwischen in einem Land, indem der Strom aus der Steckdose kommt und Milka ein Kuhsanatorium betreibt.
    Mal schauen, wann die ersten Scheiterhaufen wieder in Mode kommen.

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  2. Die ganzen Kampanien wie man bestimmte vom Staat vorgegebene Themen durch die Medien und durch das Volk treibt ist genau so wie zu Zeiten in der DDR nur mit moderner Technik und ausgeklügelter psychischer Art und Weise. Der Marsch der Grünlackierten durch die Institutionen ist erfolgreich. Sind die Gehirne erst einmal verkleistert sind Generationen oder ein Krieg notwendig um einigermaßen normale Zustände zu erreichen.

  3. Atomkraft nein Danke ! Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.
    Dieser dämliche Spruch stammt von den Grünen 1980, und die haben bis heute nix dazu gelernt ! Bildungsfern und lernresistent, aber in der Regierung ! Himmel laß Hirn regnen damit so ein Fopas 2025 nicht nochmal passiert.

  4. Ich hätte gern ein Kernkraftwerk auf der Wiese in Sichtweite. Früher standen dort Kühe herum, sogar Schweine, aber das ist leider lange vorbei, jetzt stehen dort Vogelschredder, und die mehr als nur gelegentlich still.
    Nein danke, ich hätte lieber entweder die Kühe und Schweine wieder oder so einen Turm einer modernen Kernkraftanlage.

  5. Eigentlich muesste es , ueber so elementar wichtige Dinge wie Energieversorgung eines Landes eine Volksabstimmung geben.
    Fraglich ist jedoch inzwischen, ob die linksgedrehte, wohlstandsverwahrloste,besserwisserische, verdummte Waehlerschaft der deutschen Einheitsparteienlandschaft, nicht doch gegen ihre ureigensten Interessen waehlen wuerde, wie bei der Ampel bereits geschehen.
    Hierin Buntland, haben arrogante, verbohrte, uneinsichtige, lernunfaehige, Politschranzen , die null Ahnung von moderner Technik , null Einsicht fuer die Schaeden sogenannter erneuerbarer Energien und null Verstaendnis fuer die Noete der Bevoelkerung haben , das letzte Wort und die Entscheidung
    Das macht jede Hoffnung auf Vernunft zu nichte.