Donnerstag, 18. Juli 2024
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Schraube locker: Reinhold Würth halluziniert wieder vom “Standortnachteil” AfD

Schraube locker: Reinhold Würth halluziniert wieder vom “Standortnachteil” AfD

Je oller, desto doller? Reinhold Würth “politisiert” wieder (Foto:Imago)

Dass ein biblisches Alter nicht zwangsläufig mit Weisheit einhergehen muss, stellt der 89-jährige Milliardär und „Schraubenkönig“ Reinhold Würth seit Monaten eindrucksvoll unter Beweis. Nicht grünes Zerstörungswerk und Ampel-Deindustrialisierung mit ihrer aberwitzigen Politik, die alleine letztes Jahr für sagenhafte 176.000 Firmenpleiten (bei seither noch steigerer Tendenz) und Investitionsabflüsse von jährlich weit über 100 Milliarden Euro sorgt, ist für ihn schuld am wirtschaftlichen Niedergang – sondern der angebliche “Rechtsruck” durch eine nirgendwo regierende AfD. Nach dem großen Erfolg der AfD bei den Wahlen am Sonntag überlege er, so Würth, seine Investitionen künftig ins Ausland zu verlagern. „Wenn der 20-Prozent-Trend der AfD anhält, müssen wir schon vorsichtig sein als Kaufleute, wo wir investieren. Es ist schon eine gewisse Wegmarke für das Unternehmen Würth“, faselte der einst so blitzgescheite und hellsichtige Nestor in fast schon erbarmungswürdiger Verkennung der tatsächlichen Probleme und ihrer Ursachen.

Möglicherweise ist Würth gekränkt, weil die hohen Wahlergebnisse der AfD natülich auch ein persönlicher Schlag für ihn persönlich sind: Im März hatte der Gesinnungs-Tattergreis es nämlich für nötig gehalten, in einem dreisten Akt von Wahleinmischung und -beeinflussung sämtlichen Mitarbeitern seines Großkonzern einen Brief zukommen zu lassen, in dem er sie eindringlich vor der Wahl der AfD warnte. Das Resultat seiner Bemühungen war, dass die Partei im Wahlkreis Künzelsau, wo sein Unternehmen angesiedelt ist, bei der Europawahl 20,6 Prozent der Stimmen holte – und damit mehr als auf Landesebene (14,7 Prozent).

Völliger Realitätsverlust

Würths dreiste Einmischung in die Wahlentscheidung seiner Mitarbeiter, die er offenbar als Leibeigene sieht, die ihm zu gehorchen haben, dürfte ihren Teil zu diesem Ergebnis beigetragen und eine Trotzreaktion gegen solche gutsherrlichen Bevormundungen ausgelöst haben. „Ich muss sagen, ich war schon überrascht, welche Anteile die AfD bei der Wahl erreicht hat“, räumte Würth konsterniert ein. “Wir haben in der Gegend ein funktionierendes Gemeinwesen, es ist ein gewisser Wohlstand da…“, wunderte er sich.

Es sind Aussagen wie diese, die auf einen völligen Realitätsverlust Würths schließen lassen. Nun droht er verbittert, man werde „in aller Ruhe analysieren und überlegen, ob wir überhaupt weitere Investitionen in größerem Umfang hier in Deutschland machen werden oder gleich in irgendein anderes Land verlegen“. Zur scheinbaren Bestätigung seiner Überzeugung führt er an, seine Firma sei übrigens nicht die einzige, die derzeit überlege, nicht mehr in Deutschland zu investieren. Dies trifft zwar zu, allerdings erwähnte er nicht, warum dies so ist: An der AfD liegt es nämlich nicht. Im Gegenteil:  Theodor Weimer, der Chef des Konzerns Deutsche Börse, hatte in seiner erst vergangene Woche publik gewodenen Wutede vom 17. April die tatsächlichen Unternehmersorgen und – Nöte klar benannt und eine vernichtende Bilanz der Ampel-Politik gezogen.

Mehr Weimer, weniger Würth

So schlecht wie jetzt war unser Ansehen in der Welt noch nie“, sagte Weimer, und berichtete unter großer Zustimmung der anwesenden Firmenbosse von Gesprächen mit ausländischen Investoren, die zunehmend „fatalistischen Charakter“ hätten. Wenn Deutschland so weiter mache, würden sie künftig noch weniger Geld hier investieren. Er habe gerade sein das 18. Treffen mit Robert Habeck hinter sich, das eine „schiere Katastrophe“ gewesen sei, hatte Weimer ergänzt, und berichtet, dass er etwa in Singapur mittlerweile zu hören bekomme: „Was leistet ihr euch eigentlich da für eine Regierung?“. Seine Diagnose lautete: „Wir sind ökonomisch gesprochen auf dem Weg zum Entwicklungsland.“ Vor allem der Niedergang der Automobilindustrie und die Absage an den Verbrenner-Motor täten ihm dabei in der Seele weh.

Von der AfD war hier mit keinem Wort – weder im Inland noch im Ausland die Rede. Wieso auch? Es ist allein die wahnwitzige Politik einer permanent auf Dauergrün stehenden Ampel, die mit ihrer ökosozialistischen und ideologietriefenden Agenda Unternehmer abschreckt und Investoren aus Deutschland fernhält – und ganz sicher nicht die AfD, die nach wie vor in der Opposition verharrt und doch als einzige die Rahmenbedingungen verändern will, die Deutschland wieder einen Aufschwung ermöglichen könnte. Das unsinnige Geschwätz von Figuren wie Würth und anderen linientreuen Unternehmern lenkt allein von den wahren Ursachen des politisch verursachten wirtschaftlichen Zusammenbruchs Deutschlands ab. Dieser nimmt inzwischen übrigens solche Ausmaße an, dass der deutsche Wirtschaftsminister inzwischen vor Wirtschaftslenkern lautstark ausgebuht wird. Zeit und Realität gehen über Betonköpfe wie Würth und ihre wohlfeiles Sonntagsreden schlicht hinweg.

28 Responses

  1. Die Dauerhetze gegen die AfD, die eine baldige Machtergreifung durch die “Nazis” suggeriert, ist bestimmt auch ein Nachteil für den Standort BRD.

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  2. IN DEM ALTER HAT ER NOCH WAS LOS…… UND WENN ES NUR EINE SCHRAUBE IST….
    wir haben seit einigen wochen den schraubenlos gekündigt… keine arbeit – keine schrauben.. afd und das schrauben wird wieder ok….

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  3. Und? Wo ist das Problem? Der Mann ist ein Mündiger Bürger, ein Souverän dieser BRD. Nur weil alte Leute massenhaft weich (oder verkalkt) in der Birne werden, sind die doch kein Problem für eure Demokratur. Sie können sogar “Gods own country” führen und ihr glaubt (über Jahre hinweg) einem nicht, wenn der euch sagt “der ist dement”. Ihr müßt bei den Alten doch nur mit Fakten kommen und sie so überzeugen, wie bei allen anderen. Nur das dies bei eingefahrenen oder beschädigten / geminderten Geistern nicht funktioniert, darf es euch, als Systemanhänger, doch nicht stören.

    “CSUCDUSPD hab ich schon immer gewählt”, siehe hier. Und schon ist Merz garantiert 2025.
    https://www.tagesschau.de/wahl/archiv/2024-06-09-EP-DE/umfrage-alter.shtml

    Und wer hier einen weiteren und oft genug angesprochenen, Baufehler der westlichen “Demokratien” (also USA) sieht, der ist das Problem.

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    1. In Ihren Kommentaren erkenne ich oft keinen Sinn. Aber Okay. Ich lese es mir trotzdem durch, akzeptiere alle Meinungen dazu und denke darüber nach. Über den senilen Schrauben – King würde ich mir keine Gedanken machen. Das Management hat der schon eh nicht mehr. Den Besitz nur noch auf Papier. Da sind schon seine Erbschleicher an der Macht. Die sind nach seinem Tod schneller aus Dummland verschwunden, als es die Polizei erlaubt.

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  4. Widerlicher Typ, völlig verbohrt in seinem AfD-Hass, was will der eigentlich? Vielleicht sollte man dem mal aufmalen, dass NICHT die AfD regiert, vielleicht kapiert er es dann.

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  5. “Wir werden spätestens 2013 eine rot-rot-grüne Koalition haben. Dann kommt das ganze Folterwerkzeug wieder heraus”, … “Wir müssen aufpassen, dass sich die Regierung nicht in Richtung eines DDR-Zentralkommitees bewegt. Wir befinden uns auf einem geradlinigen Weg in eine DDR-ähnliche Zeit, in eine Edel-DDR.”
    Das sagte der gute Würth im Jahre 2010, kurze Zeit später im selben Jahr wurde ein Strafbefehl wg. Steuerhinterziehung von 700 Tagessätzen gegen ihn verhängt (somit vorbestraft).
    Es wurden ihm damals also die Instrumente gezeigt.
    Das erklärt vielleicht seine Sprechpuppenrolle seitdem. Schön gegen die AFD hetzen, dann gibt es eine Besuche der Steuerfahndung mehr. Das Leben kann ganz einfach sein.

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  6. Wenn ich als Altenpfleger das Gesicht sehe, ist bei mir rum. Ich denke nicht, dass Senilität uns die Zukunft weisen kann…
    Immer diese Wohlstandsverwahrlosung!…
    Sind das seine Kinder gewesen, die in Sylt die AfD kaputt gröhlten in ihrem Übermut? Hier würde mich interessieren, ob die in nem Berliner Durchschnittsclub auch die Reichenfresse so aufgerissen hätten und dort auch die ganze Szene in den Dreck gezogen hätten?

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  7. Ach und noch was, mich würde interessieren ob solche Leute z.B. in der Mnnheimer Fußgängerzone verkehrend dieselbe Weltanschuung hätten?

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  8. Bei dieser Person ist in der Tat nicht nur eine Schraube locker, sondern da würde nicht einmal das ganze Arsenal seiner Schraubensammlung ausreichen, diesen Mangel zu beheben. Hier trifft inder Tat das Sprichwort “Alter schützt vor Torheit nicht” zu. Diese Leute sind im Gegensatz zu kleinen bis maximal mittegroßen Unternehmen binnen kürzester Zeit in der Lage, ihr Business in Billiglohnländer zu verlegen. Die vielen tausend Mitarbeiter, die als Folge solch zutiefst unethischen Handeln über die Klinge springen, sind ihnen schnurzpieperal. Damit schließen sie, was Anstand, Moral und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft angeht, zum Raubtierkapitalismus à la WEF mit Klaus Schwab oder auch Bill Gates, George Soros, Larry Fink, Jeff Bezos u. v. a. mehr auf. Alle diese Personen haben alles andere im Sinn, nur nicht das Wohlergehen der Weltbevölkerung.

  9. So wie der Herr Dieter Schwarz der Souverän von Heilbronn ist, sieht sich der Herr Würth, und das zurecht, als der inoffizielle König von Hohenlohe. Bezeichnenderweise hat er sich in früheren Zeiten schon einen Herrschaftssitz eines ausgestorbenen Zweiges der Fürsten von Hohenlohe als Wohnsitz gesichert. Manche Hohenloher Freunde und Anhänger des Herrn Würth haben schon vom Freistaat Würth-Hohenlohe gefaselt. Inwieweit ein Herr Würth zu den derzeitigen Zuständen in den deutschen Landen direkt oder indirekt beigetragen hat ist ein anderes Thema. In alten Zeiten war der Herr förderndes inoffizielles Mitglied der FDP, der sich einen eigenen Wirtschaftsminister, den Herrn Manfred Döring, zu seinem eigenen wirtschaftlichen Vorteil hielt. Mittlerweile scheint der ehemalige Schraubenkönig auf die grünen Schundmähren und den Waschlappen Kräääht-sch-män gesetzt zu haben. Blöd nur, wenn der gelb-olivgrüne-rosa Wahn vom doofen Wähler- und Würth-Arbeitervolk so gar nicht gemocht wird. Da darf der Herr Monarch schon sauer sein und indirekt mit Entlassung und zukünftiger Hohenloher Verelendung drohen.

  10. Wer’s glaubt. Aber vielleicht passen ja Überzeugungen und Standortentscheidungen aus wirtschaftlichen Gründen zufällig zusammen. Die Filialen sind übrigens so modern wie es geht, voll digital. Man kann sich 24/7 selbst bedienen, zu königlichen Preisen. Passt gut ins Bild, alles gemäß Agenda. Digitalisierung und bunt.

  11. Saskia Esken (SPD): “Wer die AfD unterstützt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Nazi zu sein.”
    Ricarda Lang (Grüne): “Kontaktschuld!”
    Rainer Wendt (Vorsitzender Deutsche Polizeigewerkschaft): “In Mannheim sind mehrere Extremisten aufeinandergetroffen.” (Also muss, wer den Islam kritisiert, einen tödlichen Messerangriff erdulden, so von Terrorist zu Terrorist?)
    https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2024/06/06/rainer-wendt-verhohnt-die-opfer-von-mannheim/

  12. Alterswahnsinn, ,nichts weiter. Hat er Bedenken dass unter eine AfD-Regierung das mit dem Steuern hinterziehen in Dummland nicht mehr ganz so einfach wäre?

  13. Herr Würth, (Gott oder Allah gebe ihm seinen Verstand zurück) will Deutschland verlassen, da es in Deutschland eine Opposition gibt.
    Ich empfehle ihm folgende Länder für den Firmenumzug: Nord-Korea, Cuba, Venezuela, Russland, China, Iran – also oppositionsfreie Paradiese!

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  14. Herr Würth scheint sehr wirr zu sein und spielt mit seiner Existenz! Hat er, oder noch besser, hat ihm schon mal jemand mitgeteilt, dass die AFD eine Arbeiterpartei ist, den Arbeitern, von dem er lebt und seine übermäßigen Umsätze erhält und sich ein überdimensionales Schiff leisten kann zum Schutz der Umwelt? Unser Betrieb wird in seinen Filialen nichts mehr erwerben!

  15. Dieser Mann hat recht.Es Exestiert doch ein Lied,über die AfD die Deutschland in das Jahr 1945 zurück Katapultiert &wenn ich so rum höre sieht es dank der AfD in Berlin schon traurig aus. Hohe Müllberge.Kriminalität vom feinsten.Ja der “Mensch” hat recht denn er (Würth) hat Vergessen,in welcher Zeit er (Würth) lebt.Es gehen so viele Firmen zu recht aus Deutschland fort da kommt es auf Würth auch nicht mehr an.Wir sollten uns eins merken.Wenn neue Wahlen ausgeschrieben werden & die CDU/CSU 30% holen wird sich nichts ändern den Black-Rock Merz kommt das zu gute das die grünlinge mit dehnen er (Merz) auch regieren wird da weiter machen wo die SPD aufgehört hat.Wer was anderes sagt,ist ein Tagträumer.

  16. Ein Standort, an dem ich als Unternehmer damit rechnen muß, einem fetten, durchgeknallten Vollbärtigen den Schlüssel zur Damenumkleide aushändigen zu müssen, ist völlig indiskutabel.
    Daß ich den allerdings zuvor noch bei Bewerbungen bevorzugen soll, damit ich nicht als Diskriminierer verklagt werden, noch indiskutabler.
    DAS sollte Würth thematisieren, aber halt: Das sind ja seine Parteien, die er gewählt hat, in einer vermutlich sogar Mitglied ist, die das so machen.
    Es ist mir ein Rätsel, wie man mit derartigem Untertanengeist so ein Unternehmen haben kann. Müssen seine Ahnen gewesen sein, die es maßgeblich aufgebaut haben.

  17. Das Management hat wohl durchgerechnet, daß man wegen viel zu teurer Energie & überbordender Bürokratie das Land verlassen soll/muss…
    Der senile Tattergreis hat es dann auf die AfD umgemünzt, um noch ein paar ESG Punkte/Boni einzustreichen.
    ERBÄRMLICH!!!