Schwedens Soldaten marschieren weiterhin regenbogenbunt

Schwedische Soldaten beim „EuroPride22“ in Stockholm (Foto:ScreenshotYoutube)

Auch Schweden ist, wie die komplette westliche Welt, derart tief im Wahn der kulturmarxistischen Woke-Ideologie gefangen, dass keine noch so realpolitische Bedrohungslage eine Rückkehr zur Vernunft bewirken zu können scheint: Obwohl sich das Land unter dem Eindruck von der Invasion der Ukraine derart von Russland bedroht fühlt, dass es sogar den historischen Kurswechsel eines NATO-Beitritts vollzog, obwohl Schweden als Folge seiner (ähnlich wie in Deutschland selbstmörderischen) Migrationspolitik mittlerweile von bürgerkriegsartigen Krawallen durch islamische Zuwanderer heimgesucht wird, bleiben weltanschauliche Linientreue und doktrinäre Unbeirrbarkeit die anscheinend wichtigsten und einzigen Ziele und Hauptprioritäten der schwedischen Sicherheitskräfte nach innen wie außen.

So teilten die Streitkräfte des Königreichs nun voller Pathos mit, dass die heftig umstrittene Teilnahme von Truppenteilen an Pride-Paraden der Homosexuellenbewegung „wichtiger denn je“ seien. Wörtlich hieß es: „Unsichere Zeiten lassen uns nicht aufhören, die Menschenrechte, die Gleichwertigkeit aller und Ihr Recht, so zu leben, wie Sie sind, zu verteidigen. Deshalb machen wir bei Pride mit – auch dieses Jahr. Es ist jetzt wichtiger denn je. Wenn sich die Welt in einer unsicheren Situation befindet, ist es leicht, Rechte gegeneinander auszuspielen. Es gibt diejenigen, die behaupten, dass die Streitkräfte sich im Moment auf wichtigere Dinge konzentrieren müssen, als die Pride-Flagge zu schwenken. Rechte werden gegeneinander ausgespielt und man fragt sich, was wichtiger ist: eine starke Verteidigung oder die Gleichwertigkeit aller? Für uns kein Widerspruch. Die Aufgabe der Streitkräfte besteht darin, Schweden, alle, die hier leben, unsere Demokratie und unsere Rechte zu verteidigen. Denn am Ende ist derjenige ohne Rechte, der ohne Schutz ist.

Im falschen Film

Man wähnt sich im falschen Film, wenn man Schwedens militärischen Oberbefehlshaber Micael Bydén folgendes deklamieren hört: „Unsere Teilnahme an ‚Pride‘ ist ein aktives Eintreten für die Gleichwertigkeit der Menschen und ein selbstverständlicher Teil der Verantwortung als Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter und Ehrenamtlichen. Die Streitkräfte sind einfach in ihren Grundwerten sicher und jeder, der den Willen hat und Fähigkeit, zur Verteidigung beizutragen, sollte sich willkommen fühlen. Durch die Teilnahme an Pride wollen die Streitkräfte ihre Toleranz gegenüber den Unterschieden der Menschen in dem Land zeigen, das wir verteidigen sollen. Deshalb sind wir Teil von Pride.“ Dass eine Armee sich aus Tradition politisch zurückhält und weltanschaulich gerade in freien Gesellschaften am besten so neutral wie nur möglich auftritt, scheint man in Schweden bereits vergessen zu haben.

Die „Pride“-Bewegung ist schon lange Teil der linksaggressiven Woke-Ideologie. Die Aktion der schwedischen Armee ist ähnlich absurd, überflüssig und dem Kern nach verfassungswidrig oder zumindest konstitutionell bedenklich, ebenso wie hierzulande das Hissen der Regenbogenfahne an deutschen Regierungsgebäuden anlässlich des Christopher Street Days. Genau wie auch für Deutschland gilt für Schweden, dass die Landesverfassung, deren Hüter auch die Streitkräfte sind, die Rechte von sexuellen Minderheiten garantiert. Es ist daher nicht nötig, dies durch zusätzliche Rituale, Aktionen und Demonstrationen von Staatsorganen gesondert hervorzuheben, indem sich diese auf die Seite einer bestimmten politischen Richtung (und ihrer aktivistischen Interessengruppen) schlagen.

Dekadenz bis in den Untergang

Die gute Nachricht ist, dass dies – wie ebenso in Deutschland – auch von einer wachsenden Zahl an Schweden begriffen zu werden scheint: In den sozialen Medien jedenfalls fand sich auffallend viel Kritik an der Zeitgeistanbiederung der schwedischen Armee. Man könne sich nur wundern, was das Militär in Pride-Parade zu suchen habe, war auf Twitter zu lesen; andere Armeen – vor allem der potentiellen Feindesstaaten – würden darüber lachen. „Was würde uns die Pride-Fahne im Falle einer Invasion nutzen?“, schrieb ein Kommentator. Ein anderer wurde noch deutlicher: Pride sei eine „linke politische Manifestation“, die mit Menschenrechten nichts zu tun habe. Das Militär solle sich nicht darin verwickeln, sondern für alle Schweden einstehen.

Oft wird über die Dekadenz des Westens bis hin zum selbstgewählten eigenen Untergang geschrieben und geredet, und in der Tat manifestiert sich seine strukturelle und systemische Unterlegenheit gegenüber den „Schurkenstaaten“ gerade in dieser Verweichlichung, dieser mangelnden Ernsthaftigkeit, dieser Transformation ins Operettenhafte einer degenerierten Spaßgesellschaft, gegen die straff geführte, disziplinierte und auf ihr eigentliches Wesen auch funktional konzentrierte Streitkräfte von autoritären freiheitfeindlichen Staaten zwangsläufig die Oberhand gewinnen müssen. Der „Pride”-Zinnober in Schweden ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie radikale politische Interessengruppen die verfassungsmäßige staatliche Neutralität aushöhlen und – indem sie ein Sonderbekenntnis und eine spezielle Würdigung durch die hoheitlichen Staatsorgane  einfordern, die ihnen überhaupt nicht zusteht – eine schleichenden Putsch von oben vollziehen.

17 Kommentare

  1. Früher war es Holland , die z.B.Langhaarige Hippis mit Haarnetz erlaubten und wo auch schon mal geraucht wurde . Bei uns wurden die wie auch die Amis bei Natoübungen nur belächelt , während die Engländer unsere Autobahnen mit Schrott Armeefahrzeugen blockierte . Heute können wir das alles selbst incl. Modenschau für Umstandsuniformen.

  2. Was hat diese Woke und Kultur mit Marx zu tun? Ihr lebt ganz offensichtlich immer noch selber in einer neoliberalen Blase die euch die USA eingeimpft haben. Ich finde nichts vergleichbares bei Marx!

  3. Zitat: „… funktional konzentrierte Streitkräfte von autoritären freiheitfeindlichen Staaten …“
    Das erscheint mir etwas zu dick aufgetragen. Deutschland erscheint mir auch als freiheitsfeindlicher Staat und seine Armee sind nur noch Bubis. Was Freiheit ist, hat auch mit der Geschichte und der Kultur von Staaten zu tun. Schon von ihrer Kultur her, werden manche Staaten nichts mit der sogenannten westlichen Freiheit etwas anfangen können. Wer sind wir denn, andere Staaten zu verurteilen, nur weil sie anders als wir das Leben ordnen. So schafft man Feindbilder, verrennt sich in diese und gerade jetzt werden uns die geschaffenen Feindbilder das Genick in wirtschaftlicher Hinsicht brechen. Man sollte ganz vorsichtig sein, seine eigenen Vorstellungen von Freiheit in andere Staaten zu projizieren. Der Westen hat fertig, egal, welches Land man hernimmt. Es gibt nur noch ganz wenige Ausnahmen, wie Ungarn z.B.

  4. Fahnen und Flaggen sind in der Sache unterschiedliche Gegenstände, daher auch die verschiedenen Begriffe. Fahnen mit dem Fahnenstock fest verbunden. Flaggen werden in die Flagleine eingeknotet (manchmal auch an Rollen befestigt) und können am Flaggenmast gehisst werden. So viel sprachliche Genauigkeit wäre wünschenswert.

  5. USA samt NATO haben alles in allem geschafft, was sie von Anfang an geplant hatten: Russland weitgehend zu isolieren, insbesondere Deutschland energietechnisch austricksen, EU-Staaten mit Ach und Krach durch ihre Sanktionswelt wursteln lassen und zu Hause recht entspannt verfolgen, was die Marionetten so anstellen. Eingriff bleibt selbstredend dabei ständig vorbehalten. Das gleiche Szenario Szenario, das sich schon in den vorangegangenen (Welt-)Kriegen bewährt hat. Die USA als Land und deren Bürger musste man selbst nicht groß in Gefahr bringen. Man musste nur anschießend die Früchte sammeln und teuer verkaufen.

    Ob die USA auf die Kampfkraft von Finnen oder Schweden setzen, weiß ich nicht so recht. Aber es genügt ja schließlich, wie der Krieg in der Ukraine zeigt, wenn man seine Artillerie an den Feind heran bringen kann. Mit Raketen klappt das umso besser! Ramstein besorgt ohnehin den Rest – weltweit.

    Gestern lief in Arte eine Doku über den russischen Kommandeur, der 1981 nicht auf den „Antwort-Knopf“ drückte, als ihm die Satelliten den Start feindlicher Raketen meldeten. Es war alleine seine Verantwortung, diesen computerbasierten Meldungen zu misstrauen. Dafür wurde er dann erst mal gerügt. Andererseits war es beängstigend spannend, vor welche Konsequenzen da ein Kommandant gestellt werden kann. Das Herunterzählen bis zur Bestätigung durch konventionelles Radar macht einem die brenzlige Lage mehr als bewusst. „Keine Einschläge“ – Erleichterung allenthalben.
    Offensichtlich hatte nur dieser Kommandant wirklich begriffen, was seine „Raketen-Antwort“ bedeutet hätte: Milliarden Tote und die Erde eine leblose Wüste.,,, Nach seinen Worten haben die Russen nie den Grund für diese beinahe „weltbeendende“ Fehlermeldungen gefunden. Er meinte noch, dass das Universum uns vielleicht eine Lehre geben wollte … (!?)

    Warum ich das sage? Man sehe sich diese Tattergreisin Pelosi an, Sprecherin eines Irrenhauses, die sowohl in Taiwan als nun auch in Südkorea mit Besuchen in militärisch-neutralen Zonen ohne jegliche Hemmungen in kriminell dummdreister zündelt. So dicht fahren die Bekloppten am Abgrund entlang …!!! Da müssen nur zwei Flugzeuge zusammenstoßen und „Aus“ …!!!

    Wer heute die Weltkarte mit hunderten von Militärstützpunkten der USA auf der ganzen Welt ansieht, versteht auch, dass das Römische Reich lediglich ein Verteidigungsbündnis gegen Karthago, gegen Gallier, Britannier, Germanen, gegen die Parther und einige andere angriffslüsterne Aggressoren war. Ständig war Rom bedroht und konnte nicht anders, als nach und nach diese Länder zu erobern, die Bevölkerung zu versklaven und auszubeuten. Ein typisches, bedauernswertes Schicksal von Verteidigern …

    Wer das denn glaubt, sollte die Beißzange nicht vergessen, wenn er seine Hose anzieht ..!

    • An Justus: Zitat: „… USA samt NATO haben alles in allem geschafft, was sie von Anfang an geplant hatten: Russland weitgehend zu isolieren, …“
      Das meinen Sie doch nicht ernst. Die Welt besteht meines Wissens aus etwas mehr Staaten als der Westen. Oder hat sich das geändert, dass die anderen Länder nicht mehr existent sind? Und wo sind sie den abgekommen? Wurde die Erde zerstückelt?

      • Da haben Sie durchaus Recht!
        Ich habe verkürzend die wirtschafts- und handelsorientierte Brille aufgesetzt. Leider halten sich viele Länder doch an das „allgemeine Klima“, das heißt an die US-Vorgaben. Nur weniger entwicklete Länder mögen da neutral bleiben: Aber das war weder der Schwerpunkt der USA bei ihrem Kriegsplan noch meiner mit dieser Einlassung! Die „entscheidenden Handelspartner“ für Russland haben sie aus ihrem Einflussbereich jedenfalls „im Sack“!

  6. Finde ich großartig – bin nämlich entschiedener Gegner der NATO. Wer solche Soldaten hat, braucht keine feindliche Sabotage mehr.

  7. na ja – mir ist nicht klar, was das Militär bei der Pride-Parade zu suchen hat – und darüber will ich auch nicht spekulieren !
    Aber wenn das ernst gemeint ist – muß das Militär dann nicht auch bei anderen privaten Aufmärschen von Teilgruppen teilnehmen ?
    Oder nimmt das Militär nur aus Ausdruck der politischen Unterstützung da teil, wo es dem Regime paßt ?

    Hmmm – vielleicht hat es doch einen Sinn. Echte pride-Mitglieder haben keine Kinder und damit keine zu versorgenden Nachkommen – wenn man die Soldaten als verschleißmaterial betrachtet, dann ist der Verlust eines pride-Soldaten weniger gewichtig als eines Soldaten mit Frau und Kind !

  8. Einst machte die Gesellschaft, deren Moralvorstellungen, wie auch entsprechende Gesetze (Paragraph 175) den Schwulen Druck, so dass sie ihre Neigung meist verheimlichen mussten.

    Dieser Druck, die Angst vor Entdeckung hatte eine so große Macht, so dass es sogar häufiger Morde im „Schwulenmilieu“ gab, wenn Schwule erpresst wurden, ihre Neigungen öffentlich zu machen wenn sie nicht zahlen, oder nicht vom „Nebenbuhler“ ablassen. So sahen manche dann als einzigen Ausweg, die Erpresser zu „beseitigen“, oder beseitigen zu lassen.

    Durch Abschaffung des 175 wie auch sich zunehmend öffentlich bekennende schwule Promis (Politiker oder Kulturschaffende) wurde der Druck etwas genommen und es trat auch irgendwann einen gewisse „Normalität“ ein unter der Maxime, das eben jeder gleichberechtigt sein Leben nach seinem Gusto gestalten kann.

    Nun ist leider das Pendel auf die andere Seite umgeschlagen.

    Nun kommt nicht mehr der Druck wie einst aus der „anständigen“ Mehrheitsgesellschaft, sondern makabererweise von einer lauten Minderheit der Schwulen selbst, die diese CSD-u.Co. Schrill-Rabatz-Veranstaltungen initiieren und/ oder als schrille Selbstdarsteller aktiv gestalten und damit ein Zerrbild in die Öffentlichkeit tragen. Auch mit Hilfe der Medien, die von der Schlagzeile, der Sensation, dem Außergewöhnlichen, dem Anstößigen, nicht dem Normalen leben.

    Deshalb muss sich die „schweigende Mehrheit“ der Homosexuellen, die ihr wie immer geartetes Leben einfach leben und damit nicht hausieren wollen, von diesen immer penetranter und schriller werdenden „Veranstaltungen“ unter Druck gesetzt, ja regelrecht bedroht fühlen.

    Nicht unbedingt von den Veranstaltungen an sich, die können räumlich oder mental weit weg sein und kein Schwuler muss sie sich ja anschauen, wozu wohl die meisten auch gar kein Bedürfnis haben, weil es nicht ihre Welt ist, sondern von dem Zerrbild das diese Rabatz-Veranstaltungen gegenüber der unbedarften Öffentlichkeit verbreiten und somit sich wieder Vorurteile breit machen.

    Es gibt nun mal unter den Schwulen als vollwertiger und an Rechten gleicher Teil der Gesellschaft eine Mehrheit normaler leiser Schwule und eine Minderheit abnormaler lauter Schwule, wobei letztere zu besagten Rabatz-Schwulen zu zählen sind und den leisen Schwulen damit keinen Gefallen tun, weil die Gefahr laufen, fälschlich mit den abnormalen lauten Rabatz-Schwulen in einen Topf geworden zu werden.

    Ich war 15 Jahre verheiratet. Weder meine Frau noch ich hatten je das Bedürfnis, uns öffentlich Hand in Hand darzustellen, oder gegenseitig abzuknutschen (oder gar das, was man zuweilen nach dem Knutschen macht…).
    Warum und für wen sollten wir das auch tun?
    Auch unsere Hochzeit war unspektakulär, rein standesamtlich, damit wir als Ehepaar in eine günstigere Steuerklasse kamen. Rein der Verwandtschaft wegen haben wir abends in einer Wirtschaft was gegessen. Die Krawatte habe ich mir übrigens beim Schwiegervater geliehen, weil ich keine hatte und auch bis heute keine besitze.

    Wir brauchten keine Hochzeitsklamotten, keine weiße Kutsche und keinen Porsche (hust hust, war da nicht kürzlich so eine Porsche-Hochzeit?)

    Es gibt einen alten Chris Roberts – Schlager „Ich bin verliebt in die Liebe“

    Schlagertexte werden, z.T, zu unrecht, als seicht und dümmlich bewertet.

    Aber allein in diesem Schlagertitel (der Schlagertext ist dabei fast schon Nebensache) steckt eine tonnenschwere Lebensweisheit.

    Hier wird das Phänomen beschrieben, dass viele Menschen überhaupt nicht lieben können, sondern nur die Idee der Liebe lieben und diese Idee mit allerlei Äußerlichkeiten, Ritualen, Feiern, Pompösitäten bedienen und am Leben erhalten.

    So ist es auch bei vielen Menschen, die von Humanität, Tugend, Nächstenliebe, Ethik, Pazifismus, ja auch von Umwelt und deren Schutz, von Gerechtigkeit und Ehrlichkeit lediglich reden, ohne sie jedoch fühlen und vorleben zu können. Es sind schlicht Tugend-Signalisierer statt Tugendfühler oder -vorleber.

    Genauso können diese Rabatzveranstalter ihre auf den Umzügen angedeuteten oder gar vollzogenen Perversitäten nicht richtig leben, erleben und genießen. Ihnen geht es auch nur um die Idee und deren öffentliche zur Schaustellung.

    Den wenn sie in der Lage wären, wirklich ihre wie immer gearteten Sexualpraktiken erfüllend auszuleben, hätten sie eine Öffentlichkeit überhaupt nicht nötig. Es hindert sie doch niemand daran, das alles im stillen Kämmerlein auszuleben.

    Es sind einfach nur kleine Spießer und Vereinsmeier, sie wissen es nur noch nicht, die ihr tun und lassen davon abhängig machen, ob andere, möglichst zahlreich mitmachen.

    Diese Menschen sind nicht in der Lage, sich mit anderen zu treffen, weil sie sie bekennend einfach nur mögen.
    Deshalb schieben sie äußere Ereignisse vor, Volksfest, Kirmes, Saufabende, Grillfest, CSD-Rabatzveranstaltungen, um sich treffen und sagen zu können, sie seien der Veranstaltung, nicht der Menschen wegen gekommen. Da müssten sie ja, ach wie schrecklich, ihre Gefühle offenbaren.

    Und wenn die Party nicht so läuft wie erhofft, kann man sich ja dann noch immer heraus reden, man sei doch eh nur der Veranstaltung und nicht der Menschen wegen gekommen.

    Fazit: Einer Mehrheit normaler stiller Schwule laufen Gefahr, durch das Verhalten einer Minderheit abnormaler lauter Schwule in alte unseelige Zeiten der Mißgunst und Vorurteile zurück katapultiert zu werden.

    Und auch hier wird wohl, wie so oft, unter der falschen Flagge „Kampf gegen Diskriminierung und Vorurteil“, lediglich eine profitable Geschäftsidee hinter stecken.

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