Schwierig geworden: Der Patriotismus des Freiheitlichen

(Symbolbild:Shutterstock)

Die „Pandemie“ liefert eine ganze Reihe von Erkenntnissen zu „den Deutschen“, die allesamt nicht geeignet sind, die Liebe zum eigenen Heimatland zu bewahren oder gar zu stärken. Es sei denn, man wäre genau der Paternalist, dessen Herrschaft wegen man sich als Freiheitlicher vorher Sorgen um Land und Leute gemacht hat. Eine der bittersten Erkenntnisse in dieser „Pandemie“ ist, daß die Idee vom eigenverantwortlichen Bürger und seiner Urteilskraft für lange Zeit zu begraben sein wird – und daß man die „Genesung“ aufgrund des eigenen Lebensalters vermutlich nicht mehr erleben wird.

Ganz egal, welche Lösung „das System“ in seiner Erscheinungsform als „die Regierung“ findet, um sich an den eigenen Haaren aus jenem Sumpf herauszuziehen, in den es sich während der „Pandemie“ hineingeritten hat, gibt es einen Erkenntnisgewinn, den wohl kaum jemand auf dem Schirm hat. Selbst nach dem Ende von „Pandemie“ wird er gültig bleiben, er wird analysiert – und im Rahmen einer globalen „Manöverkritik“ für „Verbesserungen“ verwendet werden. Zielsetzung der Analyse: Wie ließe sich die nächste Massenhysterie im Sinne derer optimieren, die dieses Mal mit ihren Plänen noch knapp gescheitert wären? Gegenfrage: Was müsste passieren, damit dieser Erkenntnisgewinn zukünftig nicht verwertet werden kann? Allein, wer sich diese Frage stellt, erkennt genau in diesem Moment schon, daß die Antwort ungeachtet der zu regelnden Details monströs ausfallen muß.

Im Hintergrund der Pandemie

Immerhin hätte die „Pandemie“ ja gezeigt, daß es entgegen jeder liebgewonnenen Gewißheit nicht stimmt, daß „die Gesellschaft“ inzwischen gefeit wäre gegen gewisse Dämonen, die sie in der Vergangenheit wähnte und für überwunden hielt. Der Wille zu Hexenverbrennungen aller Art, zur Denunziation, zur Entmenschlichung des Andersdenkenden, zu seiner Mundtotmachung per Zensur usw.usf. – alles das ist so quicklebendig wie eh und je. Die Idee einer Parteien-, Massen- & Mediendemokratie als funktionierender Erscheinungsform von Demokratie ist – nüchtern betrachtet – mausetot. Das läßt sich nicht ignorieren. Eine Demokratie der „Verarschbaren“ kann es nicht geben. Es wird auch nicht ignoriert werden, sondern ganz genau auf seine künftige Verwertbarkeit hin untersucht werden. Wenn diese „Pandemie“ sozusagen scheitert, dann deshalb, weil ihre Inszenierung – noch – nicht perfekt gewesen ist. Tatsächlich gab und gibt es schließlich keine – außer nach einer Neudefinition des Begriffs „Pandemie“ durch die WHO im Jahre 2009.

Was läßt sich anstellen mit Gesellschaften, die akzeptieren, daß ihnen eine Realität vor die Nase gesetzt wird, die lediglich noch an Definitionen des Tatsächlichen hängt, aber nicht mehr an dem, was tatsächlich ist? Welche wichtigen Schlüsse gäbe es daraus zu ziehen? Wer müsste sie ziehen? Und was müsste letztlich geschehen, angesichts des Horrors, der durch „Realität per Definition“ denkbar wird? Wer soll das veranlassen? Und wird es schnell genug passieren?

Beobachtungen

Gut möglich ist, daß alle Sicherheitsvorkehrungen, die es im Grundgesetz gegen die Resultate aus einer Verführbarkeit der Massen gibt, lediglich wieder ernstgenommen werden müssten, um auch in Zukunft mit der Tatsache leben zu können, daß die Demokratie selbst letztlich nichts anderes als eine Idealvorstellung mangels besserer Alternativen ist. Eventuell ließe sich ja trotz der erschütternden Erkenntnis, daß die Demokratie ansich keine „fortschrittliche“ Veränderung an den grundsätzlichen Schwächen der Masse gebracht hat, ein rechtstaatliches und freiheitlich orientiertes Gemeinwesen wieder herstellen.

Wenn man sich allerdings anschaut, mit welcher Inbrunst hierzulande diskutiert wird, welcher der drei „Triellanten“ – man fasst es kaum – der „beste Kanzler“ wäre, und was im Rahmen dieser Illusions-Show an Themen diskutiert wird, läßt sich deutlich erkennen, welche die wirklichen Probleme sind, die dringend gelöst werden müssten. Weltklima, Planet und Wohnungsbau für die Menschheit sind das nämlich nicht. Der kulturelle und geistige Verfall, dessentwegen sich das Land sehr deutlich in Richtung Diktatur bewegt, ist das alles überspannende Problem. Was alles in diesem Wahlkampf nicht zur Debatte steht, obwohl es dringend zur Debatte stehen müsste, ist aufschlußreich, nicht das, worüber debattiert wird.

Demokratie als Medien- & Massendemokratie

Die Medien- & Massendemokratie selbst müsste kritisch unter die Lupe werden. Weiterhin wird jedoch so getan, als funktionierten die Medien noch so, wie das ursprünglich einmal vorgesehen war, nämlich als vierte Gewalt. Gerade die Öffentlich-Rechtlichen haben sich aber selbst schon längst zu Agendasettern selbstermächtigt. Daß sie zu „Hofberichterstattern“ degeneriert seien, ist nicht wahr. Der „Hof“ selbst beugt sich inzwischen dem Diktat der Ideologen und selbsternannten Volkspädagogen in den dortigen Redaktionen. Das ist auch nur logisch. Schließlich ist es der desinformierte, mit der vorherrschenden Weltsicht in den Redaktionen indoktrinierte Zuschauer, der als der vermeintliche Souverän seine Vertreter wählen muß. Wen der wählt, hängt nicht davon ab, was er weiß, sondern davon, was er glaubt. Diesem Sachverhalt müssen Politiker Rechnung tragen, die auf die Stimmen des desinformierten und verhetzten „Wahlviehs“ angewiesen sind. Im Verhältnis der Medien, des Souveräns und der Gewählten zueinander wedelt inzwischen der Schwanz mit dem Hund, die Wursthaut hat sich sozusagen an der Wurst und am Metzger vorbei an die Macht im Fleischwarenladen geputscht. Es ist inzwischen die Wursthaut, die sich selbst für „den Tönnies“ hält, eine Wursthaut, die via Mattscheibe allabendlich bei Millionen von Deutschen im Wohnzimmer sitzt und frech ihre „Wurtsthaut-Wahrheiten“ verbreitet.

Das ganze Volk ist zu Schülern der medialen Wursthaut degeneriert. Das wäre Thema Nummer eins, das im Wahlkampf eine Rolle zu spielen hätte. Inzwischen ist da ein Punkt erreicht, an dem die Wursthäute sich von linksextremen Organisationen, die vom Verfassungsschutz überwacht werden, Aktivisten ausleihen, um sie den Zuschauern in der Sendung „Wahlarena“ als ganz normale Bürger vor die Nase zu setzen, die den Kandidaten „recht demokratisch“ die Fragen stellen, die den Souverän am wenigstens interessieren.

Gewaltenteilung

Es muß eine funktionierende Gewaltenteilung wieder hergestellt werden. In der Praxis heißt das, daß die Zugriffsbefugnisse von Parteien auf die Ernennung von Intendanten und Verfassungsrichtern rigoros abgeschafft werden müssen. Daß ein Stephan Harbarth als Kanzler-Intimus und langjähriger CDU-Abgeordneter im Bundestag zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts werden konnte, um dort dann die „Kaste“ zu kontrollieren, aus der er selbst stammt, ist einer Bananenrepublik würdig, aber nicht einer erwachsenen Demokratie. Für die Ernennung der Tochter des Bundestagspräsidenten zur Programmdirektorin der größten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt gilt das analog. Dem Faß den Boden gar schlägt es aus, wenn der Schwiegersohn dieses Bundestagspräsidenten, Innenminister eines Bundeslandes und Ehemann der Programmdirektorin also, auch noch Beifall dafür klatscht, daß Facebook 150 Kanäle der „Querdenker“ löscht – und das, nachdem die gesamte politische Klasse vorher schon dabei versagt hat, dem Herrn Zuckerberg klarzumachen, daß er seine Geschäfte in Deutschland nur dann machen darf, wenn er das deutsche Grundgesetz achtet, insbesondere Artikel 5. Und obwohl diese Löschung einem ganz frischen Gerichtsurteil diametral zuwider läuft.

Was im Zusammenhang mit Facebook, NetzDG, Grundgesetz, Justiz und deutschen Parteiinteressen gelaufen ist, wäre vermutlich nicht einmal in irgendeiner Bananenrepublik leicht durchzusetzen gewesen. Daß es der Bertelsmann-Konzern einer Kanzlerfreundin ist, der extra eine Firma „Arvato“ ins Leben ruft, die dann Meinungsäußerungen in dem sozialen Netzwerk zensiert, setzt dem Faß mit dem ausgeschlagenen Boden nur noch die Krone auf. In Deutschland ging das alles – und im Wahlkampf ist es kein Thema.

Parlamentarismus

Der Bundestag war einmal dazu gedacht, die Regierung zu kontrollieren. Das ist ebenfalls Schnee von gestern. Der Plenarsaal im Bundestag ist zu einer Abnickbude verkommen, in welcher die einzige wirkliche Opposition nach Kräften kujoniert wird – und sich die übrige „Parteienvielfalt“ nur noch aus kosmetischen Gründen für eine solche halten will. Jeder koaliert mit jedem, jeder kann mit jedem – aber keiner kann mit der einzigen wirklichen Opposition. Das ist die Pervertierung eines Parlaments – und damit die Pervertierung einer parlamentarischen Demokratie. Auch das ist kein Thema im Wahlkampf. Und in den öffentlich-rechtlichen Medien ist es so lange keines, wie die auf Vielfalt geschminkte Einparteienfront brav das nachplappert, was dem eigentlichen Souverän zuvor von den dortigen Redaktionen als dessen „eigene Meinung“ in den Schädel gepflanzt wurde mit den Mitteln der Informationsunterschlagung, der Halbwahrheit, der aalglatten Lüge und einem Gebirge von subjektivistischen Moralismen.

Prognose

Es wird nicht reichen, den dafür Verantwortlichen zu gestatten, einen für sie selbst funktionierenden Weg aus dem „Pandemie“-Schlamassel zu finden, in den sie selbst sich hineingeritten haben, um danach eine „Rückkehr zur Normalität“ zu feiern, ganz so, als sei alles wieder gut. Denn so sicher wie das Amen in der Kirche wird sich die Entwicklungslinie von der Vogel- über die Schweinegrippe und die „Pandemie“ verlängern bis zur finalen Abschaffung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Wer die Putschisten von heute nicht abschafft, ermächtigt sie zu einem neuen, verbesserten Versuch in der Zukunft. Sie wären nur dieses Mal noch gescheitert – und würden ihre Schlüsse daraus ziehen. Beim nächsten Mal hätten sie mehr „Erfolg“, vermutlich sogar den ultimativen.

Mangels wirksamer Alternativen zur „Alternative für Deutschland“, die sich aus nachvollziehbaren Gründen inzwischen leider selbst zur „Partei“ verzwergt und sich ihre „Wunschwähler“ aus Phantasieknetmasse modelliert, gibt es vorläufig keine andere Möglichkeit, als eben die „Alternative für Deutschland“ zu wählen am 26. September. Das muß massenhaft passieren, schon deshalb, um eine zu vermutende Wahlfälschung ihres limitierten Potentials wegen ins Leere laufen zu lassen. Es gibt nicht einen einzigen Einwand gegen die AfD, resp. gegen gewisse Personalien und innerparteiliche Strömungen in der AfD, der gewichtig genug wäre, um die Gefahren aufzuwiegen, die dadurch entstehen, daß man das Altparteienkartell so weitermachen läßt wie bisher. Das ist keine Wahlempfehlung aufgrund persönlicher Präferenzen, sondern eine logische Notwendigkeit, die sich daraus ergibt, daß diese Bananenrepublik wieder in eine Bundesrepublik zurückverwandelt werden muß, wenn man fürderhin wieder in der Gewißheit leben will, Staatsangehöriger eines freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens zu sein.

Demokratische Selbstachtung

Sich in einem 83-Millionen-Volk drei Kandidaten für das Amt des einen Bundeskanzlers vorsetzen zu lassen, die Laschet, Baerbock und Scholz heißen, bedeutet, sich vor den Augen der Welt endgültig gar zum Affen zu machen. Keiner dieser drei Kandidaten hat in einem freiheitlich-demokratischen Gemeinwesen etwas in einem öffentlichen Amt verloren – und im Bundeskanzleramt schon dreimal nicht. Jeder der drei Kandidaten hat „Dreck am Stecken“. Es ist nachgerade unfassbar, daß hierzulande jemand für das Amt des Bundeskanzlers kandidiert, der so tief im zwielichtigen Sumpf steckt wie der Kandidat der SPD. Und daß er dafür so sachte angefaßt wird wie von den beiden anderen Kandidaten, dafür gibt es einen alten Spruch, der vermutlich paßt wie die Faust aufs Auge: Es hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus. Scholz wird wohl deswegen mit Samthandschuhen angefaßt, weil die begründete Angst im Raum steht, daß er mit Insiderwissen zurückschießen könnte.

Die kommende Wahl am 26. September ist die wichtigste seit Bestehen der Bundesrepublik. Wenn dabei nicht wenigstens vorläufig das Ruder herumgerissen wird, ist der Zug für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit endgültig gar abgefahren. Über die „Gewißheiten“, die nicht mehr als bloße Einbildung sind, nämlich, daß wir Deutsche das Weltklima, den Planeten und die Menschheit in ihrer ganzen Menschlichkeit retten könnten, indem wir eben „mal damit anfangen“, können wir uns unter anderen Voraussetzungen auch später noch unterhalten. First things first. Eine AfD, an der das Lügen-Establishment nicht länger mehr vorbeikommt, ist der nächste Schritt. Der nächste Schritt ist zu seiner Zeit immer der wichtigste.

Was freilich auch diese Bundestagswahl überdauern wird, ist die deprimierende Einsicht, daß es unter massenpsychologischen Gesichtspunkten in den vergangenen hundert Jahren keinerlei Fortschritte gegeben hat, außer eben bei den Methoden, mit denen die Indoktrination vorangetrieben wird. Und das ist ein ganz großes Zukunftsthema, welches enorme Umwälzungen erforderlich machen wird, um die Demokratie langfristig krisenfest zu machen. Es ist das Zukunftsthema überhaupt. Mit der kommenden Bundestagswahl wird darüber entschieden, ob es noch eines werden kann, oder ob „der Käse“ zumindest für den Rest des Lebens der Ü-50er „gegessen“ sein wird. Wir Ü-50er stehen in diesen Tagen am Abgrund. Wir sind aber die Mehrheit. Wir hätten es in der Hand, die Katastrophe zu verhindern. Verhindern wir sie also. Um jeden Preis.

4 KOMMENTARE

  1. Ü-50 hat den Bockmist mit mindestens 32 Jahren wahl- und konsumverhalten zu verantworten. Schmort und sterbt in der Hölle die Ihr geschaffen habt, das Versprechen von „sichere Renten“ und ein überschuldetes „Haus im Grünen“ waren es hoffentlich wert seit den 70er die Schuldenpresse für Zukünftige Generationen anzuwerfen. An die die es vorraus sahen und jetzt die Waisen spielen, Ihr seit die schlimmsten.

  2. Nein, die Liebe zum Land ist ungebrochen, die Empathie für die Deutschen dagegen schon lange tot. Nicht erst seit Agendas 2010, oder 2015. Schon vorher. Sie sind das Erbärmlichste, was die Menschheit hervorgebracht hat. All ihre positiven Eigenschaften pervertieren sie mit ihrem Verhalten.

  3. Der Artikel ist erschuetternd
    . Dass Deutscland eine Bananenrepublik ist, ist bekannt, doch was die letzten Jahre geschehen ist, falls sogar eine dieser Gestalten, Corupto Scholz, Tuerkenarmin oder die unbedarfte schies den Bock Annalena gewaehlt wird,,macht es zum Sh@thole.
    Es gibt nur einen Ausweg, die AFD zu waehlen oder auf einen schnellen Untergang zu hoffen.
    Nichtwaehler sind die Allerschaerfsten, denn den Parteien ist es wurscht, ob nur 30% oder 60% zu Urne gehen , sie bekommen ihre Sitze und ihren fianziellen Wahlausgleich entsprechend des Anteils.
    Man kann ihnen einen Strich durch die Rechnung ziehen, indem man einen Stimmzettel ungueltig .macht und abgibt. Ungueltige Stimmen muessen gezaehlt weden und verhindern den finanziellen Wahlausgleich fuer die Parteien.
    Das tue ich seit 40 Jahren so,nur einmal waehlte ich die Tierschutzpartei.
    Man kann den Stimmzettel einfach durchkreuzen oder nach Belieben ein paar Frechheiten draufschreiben. Macht Spass.
    Leider weiss man im Comuterzeitalter nicht mehr ob die Wahlen gefakt werden, wie in USA geschehen, und eine senile, boesartige Sockenpuppe als Turnip in Chief, die Praesidentschaft occupiert.

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