
Ich hatte vergangenes Wochenende das große Vergnügen, im Rahmen einer Vortragsveranstaltung den Soziologen Dr. Sebastian Wessels, auch bekannt als “Homo Duplex”, kennenzulernen und mir sein Buch “Im Schatten guter Absichten”, in dem er mit der Critical Race Theory abrechnet, signieren zu lassen. Ich habe ihn in meinen Beiträgen bereits mehrfach erwähnt, da ich seine intellektuellen Leistungen gerade in der kritischen Auseinandersetzung mit postmodernen Theorien sehr schätze. Auf seinem YouTube-Kanal hat er unter anderem eine mehrstündige Abhandlung des “Maithink”-Videos zum Thema “Antirassismus” veröffentlicht, und außerdem eine sehr ausführliche Reihe zum Thema Antikommunismus. Wenn Ihr mir (und Euch ) einen Gefallen tun wollt: Schaut mal rein und abonniert ihn nach Möglichkeit, denn er ist noch lange nicht so bekannt und reichweitenstark, wie er es verdient hätte.
Freundlicherweise hat mir Dr. Wessels seinen Vortragstext von vergangener Woche zur Verfügung gestellt: Dieser beinhaltet eine fiktive (!) Antwort von Bundeskanzler Friedrich Merz auf die “provokante” Frage eines Politikers der Linkspartei. Ich möchte diesen nachfolgend wiedergeben.
Fiktive Antwort von Friedrich Merz
“Maik Brückner (Die Linke): Herr Bundeskanzler, es wurde in den letzten Tagen viel über die Beflaggung auf dem Reichstagsgebäude zum CSD, aber auch über Ihre Zirkuszeltäußerung in Bezug auf die queere Community gesprochen. Ich habe Sie da ja auch ziemlich hart kritisiert. Aber lassen wir uns heute über konkrete Probleme sprechen! Wir wissen, dass queere Jugendliche ein eklatant erhöhtes Suizidrisiko haben. Was tun Sie konkret dafür, dieses zu senken?
Friedrich Merz (nicht): Herr Brückner. Zunächst einmal ist dazu zu sagen, dass im Hinblick auf Intoleranz im Allgemeinen und die von Ihnen angedeutete Intoleranz im Besonderen in Deutschland wie in anderen freiheitlichen Gesellschaften über die letzten Jahrzehnte überwältigende Fortschritte erzielt wurden. Toleranz und Akzeptanz sind heute unter breiten Mehrheiten die Norm. Dies wurde durch die Prinzipien der Liberalität und der Souveränität des Individuums sowie durch das hohe Wohlstandsniveau erreicht, also durch all das, was Sie hier im Namen ihrer kollektivistischen Erlösungsphantasien tagtäglich bekämpfen. Ich frage mich, warum Sie das tun, wenn Ihnen das Leid der Unterdrückten so am Herzen liegt. Die gleiche Frage stellt sich mir im Hinblick auf Ihren Sprachgebrauch. Was sind ‚queere Jugendliche‘? Wenn ich da nicht falsch informiert bin, zeichnet sich eine queere Identität gemäß Queer Theory dadurch aus, überhaupt nicht definiert zu sein oder nur dadurch, das nicht Normale zu sein. Ich bin kein Psychologe, aber ich wage zu bezweifeln, dass es für Jugendliche hilfreich ist, die Verunsicherung ihrer Identität, die ihren depressiven Symptomen oder Angstsymptomen zugrunde liegt und sie suizidal macht, als ‚queere Identitäten‘ zu feiern und so auf Dauer zu stellen. Es gibt keinen Grund dafür, eine homo-, bi- oder transsexuelle Identität mit einer undefinierten oder fluiden gleichzusetzen, außer wenn es einem wie Ihnen gerade darum geht, auf Kosten der Schwachen politisches Kapital daraus zu schlagen, jegliche gesellschaftliche Normen zu verteufeln. Was Ihre konkrete Frage betrifft, wissen Sie vermutlich, dass es bereits eine Reihe von Präventionsprogrammen gibt, um Toleranz zu fördern, Mobbing zu bekämpfen, Betroffene zu unterstützen und die Anzeigebereitschaft nach Übergriffen zu erhöhen. Diese Programme laufen und werden laufend evaluiert. Wir setzen dies fort und fördern alle Maßnahmen, die Erfolg versprechen. Sie wissen aber auch, dass solche Programme zu einem großen Teil Ländersache sind. Soweit die genannten Suizidraten auf Übergriffe zurückgehen, wie Sie insinuieren, sind für diese Übergriffe intolerante Minderheiten verantwortlich und diese wiederum zu einem guten Teil durch Reaktanz motiviert, also durch Abwehrreaktionen gegen genau die Sorte von Kopf-durch-die-Wand-Symbolpolitik, die linke Akteure bevorzugen, etwa in Form von Flaggen an Hoheitsgebäuden. Auch das lege ich Ihnen mal als Denkanstoß ans Herz. Einer vernünftigen, demokratischen und freiheitlichen Politik geht es darum, den bestmöglichen Ausgleich zwischen den Interessen von Mehrheiten und Minderheiten zu finden, statt wie Sie jedes gesellschaftliche Problem in eine rhetorische Waffe zur Bekämpfung der gesellschaftlichen Ordnung umzufunktionieren. An dieser Stelle, das möchte ich in aller Klarheit sagen, kämpfen wir nicht an Ihrer Seite.“
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8 Antworten
Verzichtbar.
Die aufgeblasenen Probleme einer kleinen Randgruppe.
Es gibt wichtigere Dinge: In den Sandkasten unseres Kinderspielplatzes hat schon wieder jemand hineingekackt!
Widerlich! Pfui!
War es „ein Mann“ oder diesmal „eine Frau“?
Bei uns durchsucht zur Zeit immer „eine Frau“ die Mülltonnen, um sie hinterher in desolatem Zustand zurückzulassen.
Meine freundliche Anfrage, ob nicht, wenn schon wühlen, dann hinterher wieder aufräumen nicht gehe, erhielt ich ein zahnloses Grinsen und „nix verstehen“ als Antwort.
Da könnte ich mir auch vorstellen, wenn die einmal plötzlich müsste….
Das Merz die Regenbogen-Beflaggung abgelehnt hat und äußerte wir sind hier nicht im Zirkuszelt das war mal was vernünftiges von ihm, ansonsten kann man ihn wie alle anderen Vorgänger vergessen. Er will so bissl das Volk ruhig halten weil der Rechtsruck mit der AFD zu groß ist in der Gesellschaft und hofft so das die CDU/CSU wieder zurückkommt. Sollen die ganzen etablierten und linksgewaschnen Gutmenschen sich doch ordentlich streiten mir ist es Recht wenn die Tuntifa mal kräftig im Wohnort von Christdemokraten demonstriert damit sie spüren wie toll es ist mit ihrer friedlichen sowie gewaltfreien Zivilcourage. Mein Segen haben sie. mfg
do guck na… weiter so im größten drecksland ….
Mit Hammer, Hass und Brutalität in den Bundestag – wie Gewalt salonfähig wird Linken-Nachrückerin posiert mit Sowjet-Symbol und teilt Prügel-Parolen
Man könnte sie für eine Pendlerin zur nächsten Manga-Convention halten – oder für die Hauptfigur eines queeren Berlin-Comics. Türkisblaues Haar, Piercings an Nase und Lippe, ein riesiges Insekten-Tattoo breitet sich wie eine Motte über ihren Hals aus. Lederjacke, schwarzer Pulli, runde Nickelbrille, die Pose selbstbewusst.
Sie heißt Lin Lindner, ist Anfang dreißig – und wirkt mit ihrer pastellfarbenen Wutästhetik wie eine Mischung aus queerer Kunststudentin und trotzigem Manga-Charakter. Als hätte sie nie ganz entschieden, ob sie lieber Abitur oder Anarchie machen will.
Was man nicht erwarten würde: Diese Frau ist nun Mitglied des Deutschen Bundestags. Für die SED-Erben von der „Linken“. Prompt jubelte das queere Nachrichtenportal queer.de: „Bundestag bekommt zweites nichtbinäres Mitglied.“ Lindner rücke für den erkrankten Sozialmediziner Gerhard Trabert nach, hieß es weiter – und man sprach durchweg von einer „Person“, nicht von einem Mann oder einer Frau.
Dass diese „Person“ öffentlich Gewalt gegen Frauen gutheißt, spielte dabei keine Rolle.
do guck na….. hängt die grünen solange es noch bäume gibt, socken in die sonne zum trocknen…
Alle Genossen international von Lenin über Ulbricht, Gue Vera über Honnecker und auch Stalin über Castro würden sich vor Schreck im Grabe herum drehen über ihre Nachfolger. Zu DDR-Zeiten und anderen Ostblockstaaten waren Hippies und Punks unerwünscht in der Gesellschaft. Jetzt kommt es knüppeldick da NGOs und Lobbys hinter den Kulissen das Zepter schwingen mit dem Regenbogenfetzen wo die linkskriminelle Tuntifa Stoßtrupp des internationalen Kapitals ist. Der Regenbogenfetzen ist Machtsymbol und zur Zeit haben sie als Blockwart sowie Richter in der Gesellschaft Narrenfreiheit. mfg
Demokratie, das ist die Herrschaft des Pöbels! Anders kann man die Figuren, die im Reichstag und den Länderparlamenten sitzen, nicht mehr bezeichnen.
Diese „Volksvertreter“: Welches Volk vertreten die eigentlich bzw. welches Volk lässt sich von solchen Figuren vertreten?
Noch nicht mal ignorieren…!