Selenskyj riskierte den Krieg – jetzt muss er kompromissbereit sein

Ukraine-Präsident Selenskyj (Foto:Imago)

Wie konnte es so weit kommen, dass der Herrscher im Kreml vom rhetorischen Amoklauf zu einem Krieg überging (und ja es ist ein Krieg!)? Umstritten waren vor der Eskalation eigentlich „nur” die Frage nach einem NATO-Beitritt der Ukraine, der Status der Autonomen Republik Krim sowie jener der selbsternannten Autonomen Republiken Donezk und Luhansk – ganze zwei von 26 ukrainische Oblasten (Bezirken). Bei gutem Willen wäre eine Verständigung möglich gewesen. Deutschland musste in früheren Verträgen mehr Fläche abtreten, und uns gibt es weiterhin – auch ohne die einstigen Ostgebiete. Doch nein, der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskyj hält unnachgiebig an diesen Gebieten fest, die de facto ethnisch-russisch dominiert sind. Ist er ein Pokerspieler, der alles auf eine Karte setzt und riskiert, viel oder alles zu verlieren? Denn jetzt, im russischen „Blutrausch”, ist es nicht mehr ausgeschlossen, dass die Angriffstruppen am Ende auch die ganze Ostukraine bis zum Dnjepr besetzen werden. Und Kiew, an dieser Lebensader gelegen, könnte zur geteilten Stadt werden.

Selenskyj ergeht sich weiter in Durchhalteappellen. Diese klingen nicht so schneidend-scharf wie jene von Goebbels in den letzten Tagen des Dritten Reiches, sondern sind gekonnt pathetisch, getragen, fesselnd. Er war (und ist) eben ein gelernter Schauspieler. Als „Führer” sieht er sich nicht. Diese Rolle billigte er in seiner Rede vom 17. März vor dem deutschen Bundestag in taktischer Bescheidenheit eher Bundeskanzler Scholz zu – allerdings verbunden mit schiefen Vorwürfen an Deutschland, es habe einst selbst eine Luftbrücke nach Berlin durch die Amerikaner in Anspruch genommen, lasse jetzt aber die Ukrainer alleine. Diese Anmaßung teilt Selenskyj übrigens mit seinem Botschafter in Deutschland, der ebenfalls nicht mehr bittet, sondern fordert. Richtig ist, dass mit der Luftbrücke 1948/49 rund zwei Millionen West-Berliner versorgt wurden – die damals allerdings längst nicht mehr vom Kriegstod bedroht waren.

Flüchtlingsaufnahme statt Rosinenbomber

Allerdings wurden in diesen ersten drei Wochen Krieg bereits über drei Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen – und nicht nur Essen aus „Rosinenbombern” abgeworfen. Nach Ländern entfielen von  den aufgenommenen Flüchtlingen bis zum 14. März laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) 1.791.111 auf Polen, 263.888 auf Ungarn, 213.000 auf die Slowakei, 337.215 auf die Republik Moldau, 422.086 auf Rumänien und 142.994 – vor allem aus dem Ostteil des Landes geflohene – auf Russland. Belarus nahm 1.226 Menschen auf. In den westlichen EU-Staaten kamen 304.156 Ukrainer unter – darunter mindestens 200.000 in Deutschland, wobei aufgrund der üblichen Nichterfassung von Flüchtlingen von einer vielfach höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Sicher ist: Würde Deutschland direkt an die Ukraine grenzen, wären wir die Hauptanlaufstelle. Ohnehin ist aber davon auszugehen, dass Polen nur Durchgangsland nach Deutschland ist. Und noch etwas, was in diesem Kontext nicht ganz unbedeutend sein dürfte: Nicht nur in der Ukraine werden Lebensmittel knapp, sondern auch bei uns leeren sich die Regale.

Der Regie der Bundestagssitzung vom 17. März kann man nur Totalversagen vorwerfen. Der SPD-Bundestagspräsidentin Bärbel Bas fiel nichts Besseres ein, als den Videoauftritt des ukrainischen Präsidenten ganz an den Anfang des Sitzungstages zu rücken – um dann im Anschluss direkt zur Tagesordnung zurückzukehren und erst einmal Geburtstagsglückwünsche verlesen zu lassen. Wollte sie mit der anschließenden Corona- bzw. Impfpflicht-Debatte die Ukrainer etwa trösten, dass bei uns angeblich täglich mehr an dem Virus sterben als dort durch den Krieg? Warum nur wurde dieser Auftritt des Kriegspräsidenten nicht ans Ende der Tagesordnung gesetzt, um über Selenskyjs brisante Forderungen anschließend ausgiebig bis in die Nacht debattieren zu können? Kennt Frau Bas ihre Pappenheimer vielleicht so gut um zu wissen, dass sich umso mehr von ihnen aus dem Plenum stehlen, je länger eine Bundestagssitzung dauert?

Wir wollen Waffen, damit unsere Leute nicht fliehen müssen”, heißt es aus Kiew. Doch die Ukraine wurde schon in den letzten Jahren mit massenweise Waffen versorgt (weshalb sie auch von Beginn an große Widerstandsfähigkeit bewies) – und wird jetzt geradezu damit überschüttet, was allerdings zwei Seiten hat: Zum einen wird die westliche Kriegsausrüstung über dem russischen Geheimdienst wohlbekannte Grenzübergänge geliefert – und die Russen warten anscheinend nicht, bis diese Waffen zweckentsprechend gegen sie eingesetzt werden, sondern schalten sie aus, sobald sie in der Westukraine eintreffen; so wird der Krieg dann erst recht in die westlichen Regionen getragen, die eigentlich gar nicht im Fokus Putins lagen.

Krieg ist kein Abenteuerspielplatz

Zum anderen rächt es sich, dass Panzerabwehrwaffen aus der Deckung heraus von Wohn- und Kulturgebäuden eingesetzt werden. Man kann zwar mit einer relativ billigen Panzerfaust teure Militärtransporter und Panzer ausschalten; doch entweder richtet dann der nachfolgende Panzer sein Geschützrohr auf das Gebäude, aus dem der Feuerstrahl kam, oder die überlebende Panzerbesatzung funkt der russischen Raketenstellung oder Luftwaffe die Koordinaten für die Zerstörung der entsprechenden Gebäude. Krieg ist leider kein Abenteuerspielplatz. Er gebiert ständig seine eigene Eskalation. Auch deshalb muss er schnellstens beendet werden. Jeder weitere Kriegstag fordert mehr Todesopfer – auf ukrainischer Seite wie auf russischer.

Ob und wie der Krieg weitergehen wird, wann er endet und wie eine Friedenslösung aussehen könnte, dazu hat die „Neue Zürcher Zeitung” einen interessanten Blickwinkel unter dem vielsagenden Titel „Ukraine und Russland vor bitteren Szenarien” eröffnet. Ergänzend sei angemerkt, dass die südlichen Oblaste Saporischschja und Cherson am Asowschen Meer selbstverständlich ukrainisch bleiben müssen; die Autobahn zwischen dem Donezk und der Krim jedoch sollte künftig frei befahrbar sein nach dem Beispiel der einstigen deutschen Transitstrecken, als selbst während es Kalten Krieges die Autobahnen zwischen der BRD und Westberlin quer durch die DDR genutzt werden konnten.

Es sollte im unbedingten Interesse der Ukraine liegen, dass ihr Präsident Selenskyj nun dem russischen Außenminister Lawrow öffentlich ein Angebot macht, das Putin nicht mehr ausschlagen kann, will er nicht seine letzte Reputation  in der Welt verlieren.

 

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors.

 

 

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Auf Ansage schreiben unterschiedliche Autoren mit ganz unterschiedlichen Meinungen zum Russland-Ukraine-Konflikt. Die Beiträge der jeweiligen Verfasser geben daher nur dessen persönliche Meinung wieder, nicht die der Redaktion.

20 Kommentare

  1. Was interessiert dieser Milliarden schwere Oligarch, der ganz Europa für Waffenlieferung anschnurrt und auch diese Länder mit ihren Menschen in einen möglichen 3. Weltkrieg, sogar mit schmutzigen Waffen seitens des Iwan hineinziehen will.
    Wir sind schon übervoll von Ukrainern und wir Steuerzahler müssen es bezahlen.
    Wer heute noch arbeiten geht und Steuern zahlt, der hat nicht mehr alle Nägel im Holz.
    Soll der Oligarch für seine Leute sorgen, hat doch genug Geld.
    Die nächsten Kriminellen hier im Lande sind somit vorprogrammiert !
    Soll er doch das Land dem Iwan friedlich übergeben, auf beiden Seiten hört das töten auf und alles weitere, auch in Europa wird sich schnell wieder normalisieren.
    Keinesfalls darf das Land i.d. EU und in die Nato kommen, denn dann geht es erst richtig zur Sache durch den Iwan.

  2. Ja nee is klar, die Ukraine darf kein souveräner Staat mit Bündnisfreiheit sein, wenn’s dem Bessermichel nicht in den Energiepreis passt. Immerhin hat Lenin die Ukraine geschaffen, was erlaube sich Selenskyj-Nazi

    Schande über euch!

    Nochwas, es gab nie eine Nato-Osterweiterung, sondern eine Ostflucht jener Länder, die unter der Russenwirtschaft zu leiden hatten. Nicht die Nato hat angfragt, sondern Polen, Ungarn,…. haben drum gebettelt. Den berechtigten Grund kann jeder Doofe heute sehen.

    Eure Kriegserklärerei nervt intelligentes Leben. Es ist egal ob mal wieder der Ami Schuld hat. hat der immer, ist ihm egal. Alles noch lange kein Grund ein anderes Land zu überfallen und stalinistische Allmachtsfantasien auszuleben. Die Welt braucht keine neue UDSSR. Schon vergessen, was die Teilen Deutschlands 40 Jahre antaten?

    Altes chinesisches Sprichwort: Elst Ploblem lösen, dann Schuldigen fangen.

    • Entschuldigung, aber sie haben nicht alle Tassen im Schrank!!
      Ich entschuldige mich, dass ich ihre Sprache angenommen habe, weil für eine sachliche Antwort – die
      Grundlage fehlt.

      • Facherfahren im dreisten Lügen und Rechtfertigen serbischer (1991-99) und russischer (seit 1919, jetzt mit Putin) Verbrechen, das ist dieser Diskutant, dem sowohl Anstand als auch Substanz abgehen!!

        • Mir reichen die grotesken Lügen und Verbrechen, denn ich lebe hier, des Wertewesten zu allen seinen Kriegen mit Millionen von Opfern an Menschenleben völlig aus und ich kann Sie nicht mehr für voll nehmen. Z. B. will nicht Putin mich „freiwillig“ pflichtimpfen mit einer mindestens krankmachenden Mordbrühe. Die Eliten im Westen und ihre Beauftragten bekommen von mir in diesem Leben nur noch den Stinkefinger gezeigt und Putin interessiert mich dabei nullkommanull. Ihr seid vollkommen irre, wenn Ihr tatsächlich glaubt alle Menschen verarschen zu können mit eurem verblödetem Geseier!

      • Wer keine Argumente hat kann schweigen, statt sich dafür zu entschuldigen, dass er NICHTS hat.
        Nicht alle Tassen im Schrank haben nur die, die meinen Putin hat das bolschewistische Recht auf UDSSR reloadet. In aller Regel ehemalige DDR-Rotsocken die auf eine neue Mauer hoffen.

  3. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn man 10 Leute aus den beteiligten Gebieten und Interessen, die jedenfalls diesen Krieg für ein abscheuliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit ansehen schnell zu dieser Lösung kämen:
    1. Die Ukraine bleibt souveränder Staat – ohne Nato-Beitritt
    2. Die Krim wird als russisches Staatsgebiet anerkannt
    3. Die Gebiete im Donbass, in denen die russische Bevölkerung die absolute Mehrheit stellt, werden entweder unabhänig von der Ukraine und internationaler Aufsicht unterstellt, werden doch Russland zugeschlagen oder es wird (nochmals) eine Volksabstimmung unter internationaler Aufsicht durchgeführt, die diese Frage klärt.

    Allein unter Nr.3 müssten die Fakten geklärt werden. Und nichts davon wurde die Fortsetzung dieses Krieges rechtfertigen.

    Apropos „rechtfertigen“: Nichts von den Preiserhöhungen, insbesondere beim Öl, hat irgendetwas mit diesem Krieg zu tun! Nichts – außer Kabelbäumen für die Autoindustrie womöglich – wurde knapp. Die Konzerne verstehen es eben nur bestens, irgendeine „Störung“ im globalen Handel für Preissteigerungen zu missbrauchen. Wer will in diesen Wellen zurückstehen? Und die herbeigeredeten Lieferengpässe erzeugen dann als selbsterfüllende Prophezeiung erst das Chaos, das angeblich vorliegen soll. „Sonnenblumenöl“ hat nur das „Toilettenpapier“ abgelöst – es findet sich immer ein eklatanter Mangel, dem es mit Hamsterkäufen entgegenzutreten gilt.

  4. Putin hat angefangen, weil er ein Groß Russland zurück wollte. Und nicht, weil Selensky so dickköpfig war.
    Das wäre ein merkwürdiger Kriegsgrund. Dafür hätte Putin sicher keinen Krieg angefangen, quasi als Strafaktion. Der Autor versucht hier Ursache und Wirkung zu vertauschen. Nicht hilfreicher Artikel!

  5. Sehr gute Leserbriefe bei

    https://exxpress.at/putins-ideologe-dugin-russlands-beziehungen-zum-westen-beginnen-jetzt-erst/ 19.3.22

    Eva T. 20. März 2022 um 7:13 Uhr

    ALLE sollen sich um den eigenen Kram kümmern. Putin hatte 20 Jahre Zeit, aus Russland ein modernes, blühendes Land zu machen. Stattdessen will er den “Einfluss” dieses maroden Landes, mit dem es in den letzten hundert Jahren nur abwärts gegangen ist, ausweiten. Sein “Programm” können er und seine Strategen sich sonst wo hin schieben. Alles, was diese xxx können, ist, andere Länder zu bedrohen.

    Johannes

    Die Russen haben sich von der freien Welt abgekoppelt, Dieses hässliche Gesicht wird die freie Welt niemals vergessen, diese Verbrechen sind nun ein Teil Russlands geworden und sie sind eine historische Schuld die sie für immer zu tragen haben. Diese Schuld wird auch nach Beendigung dieses Krieges die selbst gewählte Isolation fortsetzen. Man wird sehen ob die nachfolgende russische Generation die Kremlins abzuschütteln vermag

    • Wenn die „freie“ Welt daraus besteht die von den USA Eliten geführte Welt zu sein, dann scheiße ich herzlich gerne auf diese Welt oder auf deren globale faschistisch-feudalistische Weltregierung. Ich will auch ganz bestimmt nicht unter einem Putin in Russland leben, denn meine Freiheit ist mir dafür viel zu wichtig.

      Ihre Einseitigkeit macht Sie persönlich vollkommen unglaubwürdig, denn acht Jahre Massaker im Osten der Ukraine mit ca. 14.000 toten Zivilisten, den die „freie“ Welt mit gnadenloser Aufrüstung des „failed states“ Ukraine erst ermöglichte und beauftragte, ignorieren Sie vollkommen. Ich werde auf Ihr durch und durch verlogenes und heuchlerisches Pamphlet nicht weiter eingehen. Bitte tun Sie sich den Gefallen und äußern Sie Ihre verlogene Verkommenheit z. B. beim Spiegel etc.. Da werden Sie ganz sicher die volle Zustimmung erhalten.

  6. DOKU
    Discussion on Reitschuster.de 325 comments
    Ukraine: Die Mythen russischer Propaganda
    info68

    20.3.22
    An die westhassenden Welt-Allwissser
    Na ja, eins ist auch klar, da könnte Ihr noch so erschlagende „Analysen“ vorlegen: Ihr seid auf der Seite der und des Bösen, kein mm besser als die von Euch Verdammten!! Letztere haben immerhin in den von ihnen domierten Ländern trotz aller Mängel einen weltweit einmaligen Grad an Freiheit, Wohlstand, Humanität geschaffen, was auszulassen alles über Euren Charakter, Eure polit. Ziele aussagt!!

    info68
    RE: „Was ich aber betonen möchte, ist, dass NICHTS den Angriffskrieg
    Russlands rechtfertigt. Zudem möchte ich auch betonen, dass die
    russische Propaganda massiv und sehr übel ist, inklusive der massiven
    Unterdrückung der freien Meinungsäusserung und kritischer Stimmen in
    Russland selbst. Dass Politik grundsätzlich böse ist, und auch US
    Politiker und Ukrainische Politiker in dieser Hinsicht nicht ohne Fehl
    und Tadel sind ist wohl klar. Dies rechtfertigt aber NIEMALS einen
    Angriffskrieg.!!“

    BINGO!!
    Die vielen Putinisten sind nicht -wie das ganze Blog-Publikum auch woanders (in den Nazi-Blogs waren auch 80% Nazis)- repräsentativ für die Bevölkerung. Die Putinisten (die meisten waren es ja schon vorher!) drehen sich die Dinge so hin, wie auch die Nazis und Kommunisten es sich zu ihren Gunsten gedreht haben, indem man maximal auf den Gegner tatsächliches und-oder erfundenes Übel ablädt, aber das nicht minder Schlimme im eigenen Lager ausläßt. Das sind Leute ohne jeden Anstand, ohne jede Bereitschaft zur Faktentreue und einem fairen Urteil. – Würden aber die BRD-Politiker es so treiben wie Putin, würden die Putin-Deutschen so mit Krieg überzogen wie jetzt die Ukrainer, wäre wieder das Gejammer und Selbstmitleid groß!

    Warum Herr Reitschuster sich diese Massen (geschätzt 80%) an Putinisten und ihre Reklame-Texte gefallen läßt, ist mir ein Rätsel, ich hätte sie schon längst gesperrt. Hat er die aus kommerziellen Gründen nötig??!

      • insbesondere die meinung, dass jemand frauen und kinder ausbomben darf, weil ihn der westenprovoziert hat. und dass wir wegsehen müssten, damit uns der zar weiter gas zu aldipreisen liefert oder, wenn wir nicht artig nicken, er mit atombömbchen schmeißen würde.

  7. „Wer, wie, was, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm!

    War das ein „Angriffskrieg“? oder vielleicht schon die Verteidigung von Putin?

    Gibt es nur Russische Propaganda(Sender) oder könnte es sein, dass wir auch Propaganda betreiben?

    Verfälschen unsere Medien nie die Wahrheit und lassen Sie auch Andersdenkende zu Wort kommen?(Beispiel Corona-pandemie)

    „Putin“ schiesst bewusst auf Frauen und Kinder?(Wer sagt das)?

    Sind die Bilder, die uns unsere Medien Präsentieren eigentlich tatsächlich Bilder aus diesem Krieg oder Kriegsschäden aus diesem Krieg?

    Wer, wie,was, wieso, weshalb, warum. Wer nicht fragt bleibt dumm!(Kinderweisheit aus der Seseamstreet)

    Ach ja, nochetwas wen frage ich da eigentlich, wer liefert mir eigentlich die Information? – und kann ich Schlussfolgerungen aus Informationen ziehen bzw. Plausibilitätschecks machen?

    Was heißt das eigentlich, wenn Selenskyj bei dieser Kriegs-Katastrophe eine sofortige Aufnahme in die EU
    „fordert“

    Bringen weitere Waffenlieferungen Frieden in die Ukraine?
    (Falls nicht, warum liefert, wer Waffen?)

    Wer tut etwas um einen dritten Weltkrieg zu verhindern oder um ihn zu befeuern? Und Warum?

    Ist es gut für die Demokratie Russische Medien zu verbieten?

    Nun gut, sind halt nur einige Fragen von noch vielen, vielen mehr.

    • »Es ist ein Jammer, daß die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.« — Bertrand Russell. Dem ist nichts hinzuzufügen, denn wir sehen es tagtäglich, dass die Dummen immer selbsicherer werden. Die, die hinterfragen, werden mit „netten“ Namen bedacht und nicht für voll genommen. Man sollte den Menschen klar machen, dass sich Verstand bei Gebrauch nicht abnutzt.

      • Vielen Dank für die Auseinandersetzung mit dem Inhalt und nicht mit den Rechtschreibfehlern. (Ich hatte das ohne Korrektur versehentlich abgeschickt) Sehr Edel!

        • Das passiert mir laufend, also kein Problem. Vielleicht sollten die Admins mal über einen Korrekturbutton nachdenken. 😉 Es ist ja bekannt, dass man das liest, was man meint, geschrieben zu haben. Das Gehirn ist hinterhältig 🙂

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